IBM Lotus Symphony zum (legalen) freien Download

maculae

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Sollte auf einem Thinkpad nicht auch IBM-Software laufen...?

Reuters-----------------------

Der US-Konzern IBM bietet künftig kostenlos ein Schreibprogramm und andere Bürosoftware in Konkurrenz zu Microsoft-Produkten an.
Damit stösst IBM zu der wachsenden Zahl an Unternehmen vor, die mit frei erhältlichen Anwenderprogrammen den marktbeherrschenden Softwareriesen Microsoft in dessen Kerngeschäft herausfordern.
IBM kündigte am Montag an, Dokumenten-, Tabellenkalkulations-und Präsentationssoftware in einem Paket mit dem Namen Lotus Symphony anzubieten.

Reuters-----------------------Ende.

Da ich an AmiPro und Notes ganz gute Erinnerungen habe, werde ich mir das mal anschauen. Das Ganze soll auf OpenOffice basieren, also dem OpenDocument-Standard folgen, und auch eine Linux-Version ist verfügbar.


Den Download der Software findet man hier.

Gruß, maculae
 
hi,
habs gestern bei heise gelesen.

nun bekommt ja microsoft`s office packet doch lansam konkurenz in form von "gratis" programmen.

google hat ja eins
open office
IBM Lotus Symphony

und ???

jemand schon Lotus Symphony installiert ?

greeTz Lyvi
 
*hust*
Lotus Symphony läuft derzeit auf Windows XP und Vista sowie Linux. IBM unterstützt dabei Suse Linux Enterprise Desktop 10 und RedHat Enterprise Linux 5. Die Software setzt mindestens ein Gigabyte RAM sowie 900 Megabyte Festplattenspeicher voraus. Das sind ziemlich happige Voraussetzungen für eine Untermenge dessen, was OpenOffice 2.3 mit weniger Ressourcen besser erledigt.
festplattenspeicher... okay, man hat´s ja. aber beim RAM könnte es doch teilweise schon kritisch werden.
 
Die Anforderungen sind marginal Überzogen und wozu das ganze?
IBM Hat schon mal Versucht MS und Co knkurzenz zu machen (OS2 Warp) das
war auch so ein peinlicher Versuch ^^

Wir wohl hier nicht anders werden.

MS Office ist führend (sogar auf MAC)
Open Office ist eine super Alternative

Werde ich mir auf jedenfall nicht antun.
 
Wo ist denn der grobe Unterschied zu OpenOffice? Gibt es auch einen starken Mailclient wie Outlook?
 
Original von ingope
Die Anforderungen sind marginal Überzogen und wozu das ganze?
IBM Hat schon mal Versucht MS und Co knkurzenz zu machen (OS2 Warp) das war auch so ein peinlicher Versuch ^^

Das Problem lag aber nicht an OS/2 Warp. OS/2 war um Welten besser als das damalige Pendant von MS. Es hat sich nur zu sehr am professionellen Bereich ausgerichtet. Um Standard zu werden braucht man aber auch den Massen-/Consumer-Markt.
 
Original von peekay
Wo ist denn der grobe Unterschied zu OpenOffice? Gibt es auch einen starken Mailclient wie Outlook?

Nein, nur Text, Tabelle und Präsentation, leider. Hatte auch auch Notes gehofft.

Original von Volker1965
Das Problem lag aber nicht an OS/2 Warp. OS/2 war um Welten besser als das damalige Pendant von MS. Es hat sich nur zu sehr am professionellen Bereich ausgerichtet. Um Standard zu werden braucht man aber auch den Massen-/Consumer-Markt.


Das war wohl so. In Banken z.B., wo es auf Sicherheit ankommt, war OS/2 bis vor wenigen Jahren noch vorne. Aber die Marktstrategie von IBM war wohl die falsche....


Gruß, maculae
 
...OS/2 war einfach viel zu teuer. Als es dann "billiger" war, wurden im SoHO-Bereich bereits Multimedia-Talente abgefragt, die das teurere Business-OS/2 nicht mehr bedienen konnte. Ende.

...aber das ist ja das Problem von IBM. Bei den PC, den PS/2, der AS/400, RISC6000 und bei den ThinkPads hat man immer die Top-Produkte geliefert und dafür aber auch immer versucht die TOP-Preise zu kassieren so lange es geht. Dabei wurde es i.d.R. verpasst die Produkte auch hinsichtlich der Preise den (Massen-)Marktbedürfnissen anzupassen.

Bei Druckern (jetzt Lexmark) und Festplatten (jetzt Hitachi) gilt das Entsprechende.

Gruß
Volker (ehemaliger qsecofr und qsysopr, die IBMer werden's kennen)
 
Original von Volker1965
...OS/2 war einfach viel zu teuer. Als es dann "billiger" war, wurden im SoHO-Bereich bereits Multimedia-Talente abgefragt, die das teurere Business-OS/2 nicht mehr bedienen konnte. Ende.

Jaja, ich erinnere mich noch gerne an die Zuschüsse, die IBM den Rechnerherstellern spendiert hat - nur damit die OS/2 Warp draufhauen. Das Problem war damals IBM selbst. Da konnte sich Herr Seibt noch so strecken.

Wenn jemand übrigens am Leonardo-da-Vinci-Wettbewerb zu OS/2 Warp mitgemacht hat (oder bei der fantastischen Feier im Technischen Museum in München dabei war), dann kennen wir uns :D

G.
 
Original von goonie

Jaja, ich erinnere mich noch gerne an die Zuschüsse, die IBM den Rechnerherstellern spendiert hat - nur damit die OS/2 Warp draufhauen. ....

G.


... und die schönen Essenseinladungen der Vertriebsbeauftragten :]
 
Also die Screenshots der Word-Alternative von Lotus Symphony gefallen mir SEHR. Sieht sehr gut aus, diese Formatierungsleiste auf der rechten Seite, ist meinem persönlichen Geschmack nach eine tolle Sache.
Dennoch: Nix geht über meinen TeXniCcenter/LaTeX oder OpenOffice. ;) :D

edit:
..... 1 GB RAM als Mindestanforderung??? Die haben ja eine Macke.
 
Symphony ist ja laut der Heise-Meldung nur ein SpinOff der neuen Productivity Tools für Lotus Notes 8. Ich wage aber zu bezweifeln, dass es sich neben OpenOffice und den weiteren OOo Versionen, wie Google Pack, als eigenständiges Produkt behaupten kann. Ich ordne das eher als Werbung/öffentlicher Betatest ein.
 
Ich glaube Microsofts Office Ära hat sehr bald ein Ende. Mit Office 2007 haben die genau das gemacht was man nicht machen darf. Die kompletten Benutzerführung geändert. Neue und Alte Anwender müssen sich erstmal darauf einstellen... das wird ein Problem.

Und dann noch die Dummheit, dass MS diesen Schritt genau jetzt macht, wo das einheitliche XML basierte OfficeDokument auf den Markt kommen soll (bei dem MS als einziger nicht mitspielt...)
 
Ich denke eher, dass sich jetzt so langsam der Markt in die Nutzer aufteilt welche MS-Office wirklich nutzen und diejenigen, welche auch mit OpenOffice und seinen Ablegern ohne Probleme klarkommen. Jetzt muss der OpenDocument Standard nur noch überall gleich implementiert werden ? man blicke dazu mal in die c't 17/06. Weder OpenDocument noch OfficeOpenXML haben eine ISO-Standardisierung verdient. OpenDocument lässt einfach zuviel Interpretationsspielraum und OfficeOpenXML müsste man um die Abwärtskompatibilität zu ? teilweise 12 Jahre alten ? Standards bereinigen.

Und mir ist eine neue ? und endlich übersichtliche ? Benutzerführung lieber als Firmen, die sich niemals trauen etwas neues zu entwickeln.
 
Original von Fahim
Ich glaube Microsofts Office Ära hat sehr bald ein Ende....

Und ich denke, das gleiche gilt in Bälde auch für deren Betriebssysteme. Das jetzt Downgrade für Vista-Benutzer auch offiziell angeboten wird, ist ja im Prinzip das Eingeständnis, dass der Vista-Hype nur heisse Luft war. Freie Software wie Linux und OO ist im kommen, nicht nur bei Thinkpads.

Original von Simon
Und mir ist eine neue ? und endlich übersichtliche ? Benutzerführung lieber als Firmen, die sich niemals trauen etwas neues zu entwickeln.

Mir nicht - aber das geht wohl jedem anders. Ich habe mich bis 2000 in jede neue Version des MS-Office-Paketes intensiv eingearbeitet, auch weil meine Aufgabe war, anderen Usern den Umgang mit dieser Software näher- und beizubringen. Aber mehr als das, was 2000 kann, brauche ich auch heute noch nicht, und schon gar nicht eine neue Benutzeroberfläche, wo ich die alte doch blind bedienen kann. Und wenn ich mir jetzt die Mühe machen würde, mich in etwas neues einzuarbeiten, dann wäre es eine freie Software wie OO.

Gruß, maculae
 
Original von Fahim
Ich glaube Microsofts Office Ära hat sehr bald ein Ende. Mit Office 2007 haben die genau das gemacht was man nicht machen darf. Die kompletten Benutzerführung geändert. Neue und Alte Anwender müssen sich erstmal darauf einstellen... das wird ein Problem.

lol :)

Ich denke auch MS wird bald mit dem Office kram am Ende sein ^^

Die Bedienung von Office ist in meinen Augen erheblich einfacher geworden. (Rate mal warum Office für Macs umgesetzt wurde, ich denke
weil es so schlecht ist :) )
Damit auch Leute die nicht so "Office" erprobt sind es benutzten können.

In meinen Augen nicht falsch, sondern genau der richtig Schritt.

So subjektiv können Meinungen sein...
 
Und wenn die Nutzer mit einfachen Anforderungen auf OpenOffice umsteigen kann das dem Markt nur gut tun.
Ich denke, dass vor allem Google Packs das Potential hat das Ende des MS-Monopols im Privatkundenbereich einzuläuten. Denn jetzt muss man nicht mehr nach Cracks suchen und die Updates für StarOffice, Firefox, Skype, Google Desktop, Picasa, ... kommen trotzdem automatisch auf den Rechner. Das ist doch alles, was der bequeme Heimnutzer eigentlich will. Die Nutzer, welche aus Ego-Gründen immer die gecrackte Version der dicksten und neuesten MS-Office Ausgabe haben wollen werden sich natürlich nicht ändern. Und wer die Features von MS-Office wirklich benötigt hat auch das Geld um es zu bezahlen oder macht irgendetwas falsch.
 
Original von ingope
Die Anforderungen sind marginal Überzogen und wozu das ganze?
IBM Hat schon mal Versucht MS und Co knkurzenz zu machen (OS2 Warp) das
war auch so ein peinlicher Versuch ^^


Peinlich war damals (Anfang der 90-er Jahre) nicht das OS/2, denn das war als echtes 32-Bit OS Microsoft mit seinem einfachen MS-DOS und der darauf zu installierendem Plattform Windows 3.0 (640 KB RAM plus extended Memory) weit voraus. Wie man weiß, hat ja Microsoft im Auftrage von IBM mit der Entwicklung von OS/2 begonnen und durfte sich lt. Abmachungen für IBM auch das 'know how' zunutze machen. Daraus hat Microsoft dann später, wie wir alle wissen, Win95 entwickelt.
Peinlich war die recht dilettantische Projektierung und Vermarktung des OS/2 durch IBM.
 
Original von Onno
[Peinlich war die recht dilettantische Projektierung und Vermarktung des OS/2 durch IBM.

Das kam, weil die IBMer einfach keine Ahnung hatten. Die kamen aus dem verstaubten Großrechner-Leben und haben einfach nicht kapiert, was die Leute wollen. Im Projekt 2.000 Angestellten einer Bank ein OS aufs Auge zu drücken, ist das eine. 2.000 Individuen davon zu überzeugen, das OS zu kaufen, das andere.

G.
 
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