HP MicroServer Gen8 – sinnvolle Nutzungsideen?

Snuffchen

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Hallo zusammen,

ich habe von einem Freund einen HP ProLiant MicroServer Gen8 mit 2 GB RAM und einem Celeron G1610T geschenkt bekommen.

Die vier verbauten Festplatten waren leider ziemlich am Ende – ich konnte gerade noch ein paar Bilder retten, bevor sie komplett den Geist aufgegeben haben. Inzwischen habe ich zwei „neue“ 2-TB-Festplatten eingebaut (Baujahr 2016, aber tatsächlich mit 0 Betriebsstunden) sowie eine SSD für das Betriebssystem.

Was ich allerdings ziemlich praktisch finde: iLO ist aktiviert. Leider läuft die Remote-Konsole nur mit einer alten .NET-Version bzw. einer veralteten Java-Version, was die Nutzung unter aktuellen Systemen etwas umständlich macht.

Der eingebaute B120i Smart-Controller ist ja mittlerweile doch recht betagt und wird von aktuellem Debian meines Wissens nach nicht mehr direkt unterstützt. Jetzt überlege ich, was man aus dem Server noch Sinnvolles machen könnte, außer ihn auf den Wertstoffhof zu bringen?

Ein RAM-Upgrade auf 16 GB (2×8 GB – das scheint ja das Maximum zu sein) wäre denkbar. Eventuell auch noch zwei zusätzliche SSDs.

Meine Idee wäre, ihn als kleinen Backup-Server zu nutzen, z. B. als Time-Machine-Ziel für Macs im Netzwerk.

Was meint ihr – lohnt sich das noch?
Habt ihr andere sinnvolle Einsatzideen für die Hardware?

Viele Grüße
Patrick
 
In das Gerät kannst Du auch eine CP'U der 3. intel-i-Generation und 16GB verbauen.
 
Dem schließe ich mich an. Habe ihn bis jetzt als Desktop benutzt mit extra Grafik und w10, aber das ganze ist ja endlich dank ms…
Ps habe 1340v2 drin und ssd im optischen Laufwerksschacht
 
Ich habe 2 von den Dingern und habe einen XEON und 16GB eingebaut.

Jeweils 4HDDs und eine SSD sowie ein 10Gbit LAN verbaut.

Aktuell läuft bei mir Windows Server 2022 auf der SSD am ODD-SATA-Port. Ein Update auf Server 2025 ist geplant.
Den Windows BOOT-Loader habe ich auf einem intern gesteckten USB-Stick, da der ODD-SATA-Port nicht also BOOT-Device aktiviert werden kann, wenn alle 4 HDD-bays belegt sind.

Die HDDs sind mit Storagespace konfiguriert:
RAID 5 mit Dedupplication in der einen Kiste als Datenhalde
RAID 10 in der anderen Kiste als HighSpeed HDD.
Auf beiden noch hyper-v mit ein paar VMs.
Die 10Gbit sind schon ganz praktisch, wenn ich VMs von einem auf den anderen schubse.
Meine Clients im LAN haben 2.5Gbit Adapter.

StorageSpace ist für mich sinnvoller als HW-RAID, da ich damit unabhängig und das Array ggf. auch an in einer anderen Maschine einbinden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
DDR3 dürfte ja vom Preisanstieg nicht so betroffen sein, vielleicht investiere ich das einfach mal. Bin gerade dabei erstmal das iLO auf die neueste Version (die erhältlich ist) und BIOS zu aktualisieren. Über die SSD am CD-SATA-Port mag er nicht booten wenn er im AHCI-Modus ist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Okay, der Hinweis mit dem intern gestecken USB-Stick für den Boot-Loader bringt mich dann schon mal weiter
 
Dank neuem iLO hab ich nun auch eine HTML5-Remoteconsole, macht ja fast soviel Spaß wie bei einem großen Server :)
 
Ich was Ähnliches nämlich einen Gen 7. ;)

Der läuft noch tadellos, war allerdings längere Zeit gar nicht und danach nur sporadisch in Betrieb. Mit 8 GB RAM und 4x 2 TB schlägt er sich unter Ubuntu Server wacker, da kann ich nicht klagen. Er dient hauptsächlich als Backup-Server und für ein paar Spielereien mit PHP & MySQL.
 
Ich hab sowas ähnliches mit nem opteron eingelagert.
War mir tatsächlich für meinen Super-AIO-Server zu lahm.

Wie ist denn der Stromverbrauch?
Das wäre meine erste Idee zur Klärung der weiteren Nutzbarkeit.
 
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Processor Intel(R) Xeon(R) CPU E3-1230 V2 @ 3.30GHz 3.30 GHz
Installed RAM 16.0 GB
Edition Windows Server 2022 Datacenter
Version 21H2
Installed on ‎10/‎9/‎2022
OS build 20348.4773

iLO 4 2.81

System ROM JOG 11/02/2015

Ich wüsste nicht, was dagegen spricht da eine Upgrade auf Windows Server 2025 zu machen.one
Mit dem Bootloader auf dem Stick ist das aber etwas umständlich.
Wenn die Array-Disks und der Stick raus sind klappte das. Dannach mit bcdedit den neuren bootloader auf den stick kopieren. So haben, wenn ich das richtig im Kopf habe die Upgrades auf 2019 und 2022 geklappt.
Wenn ein Upgrade auf 2025 schief geht, ist das auch nicht so schlimm. Im Notfall muss ich auf der SSD neu installieren. Da nur File-Service und Hyper-V drauf konfiguriert sind, ist das überschaubar.
Die VMs, die auf der SSD gespeichter sind, kann ich vor dem Upgrade auf die 2. Maschine moven oder exportieren.
Das StorageSpace-Array mit Dedup lassen sich ja auch einfach wieder einbinden.
 
Hänge morgen mal ein Strommessegerät dran, der wird wohl etwas mehr brauchen als mein aktueller M710 Tiny
 
behalte mal den Stromverbrauch im Blick... sollte das Teil 24/7 laufen ist der nicht ohne.
 
In den Specs ist er mit Vollbestückung und dem Celeron im Idle mit ca. 45 Watt angegeben, das wäre bei 24/7 ca. so um die 150 EUR
 
Für die CPU gibt es keine Sperre und TPM ist für den Windows Server 2025 auch nicht zwingend erforderlich.
Ich hab sowas ähnliches mit nem opteron eingelagert.
War mir tatsächlich für meinen Super-AIO-Server zu lahm.

Wie ist denn der Stromverbrauch?
Das wäre meine erste Idee zur Klärung der weiteren Nutzbarkeit.
Disk und LAN iOPS sind bei meiner Config für meine Zwecke ausreichend.

Stromverbrauch ist mit schnellen 3,5" HDDs ein Thema und deswegen laufen die Kisten bei mir auch nur, wenn ich sie wirklich brauche.
 
TrueNAS kann man statt USB Stick auch von SD Card booten. Geht mit anderen Systemen eventuell auch.
 
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