Hörmann Funk-Codetaster "frisst" 9V Blöcke

silenthill

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Moin zusammen!

Nicht ganz ein Computerthema, aber hier tummeln sich doch ganz viele fleißige Bastler - vielleicht weiß ja jemand Abhilfe. :-)

Ich habe für meine Garagentore einen Hörmann Funk-Codetaster um diese zu öffnen.
Der bringt mich aber aktuell um den letzten Nerv ...

Es handelt sich um dieses Modell:

Betrieben wird dieser mit einem handelsüblichen 9V-Block.

Seit ca. 1,5 Jahren "frisst" der Taster aber die Batterien regelrecht auf und muss teilweise schon nach 4 Wochen auf Verdacht die Batterie wechseln, um nicht vor verschlossenem Tor zu stehen (manch ein Familienmitglied verlässt sich darauf und nimmt keinen Haustürschlüssel mit ...).

Ich habe seit September 2024 nun bereits 8x (!) den 9V-Block gegen einen nagelneuen getauscht und aktuell ist dieser schon wieder leer. Man muss dazu sagen, dass der Taster vielleicht 2-3x die Woche genutzt wird wenn es viel ist.

Probiert habe ich es sowohl mit den günstigen Modellen für 1€ im TEDI, aber auch schon mit Rauchmelderbatterien welche 10 Jahre Laufzeit versprechen müssen. Leider auch bei den teuren Versionen das selbe Problem.

Hat jemand 'ne Idee, woran das liegen kann?

Ich erinnere mich noch dunkel, dass wir den Taster vor ~10 Jahren schonmal getauscht haben, weil der Batterien gefressen hat. Allerdings bin ich aktuell nicht so wirklich mit der Investition einverstanden, da der mal eben 130€ kostet und sich das Problem zu wiederholen scheint.

Bin für alle Vorschläge dankbar!

VG,
silenthill
 
Wie lange hat die Batterie im Normalfall gehalten? Kannst du den Stromverbrauch im aktuellen Zustand messen?
 
 
Ich meine, wir haben die Batterie wenns hoch kommt alle 2 Jahre mal gewechselt.
Ein Multimeter hab ich, ein Elektriker bin ich aber eher weniger. :LOL:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Der Hörmann "Kundenservice" ist eine völlige Katastrophe und hilft hier nicht auch nur im Geringsten weiter. O-Ton: Dann müssen Sie halt einen neuen Taster kaufen.
 
Darauf wird es vermutlich eh hinauslaufen. Kriechstrom oder Dauer-Auslösung (klemmende Taste) dürften die häufigsten Ursachen für einen "plötzlichen Wandel" sein. Ersterem dürfte nur schwer beizukommen sein.
 
Du kannst dich da mal massiv reinfuchsen oder einfach einen Torbaufachbetrieb anrufen. DIe Hörmann-Antriebe sind technisch gut ich meine bei meinen Eltern wurde sowas mal von diesen alten Tastern mit DIP-Schalter die auch auf dieser 40 MHz Frequenz Analog waren was eh super unsicher ist weil theoretisch jeder mit nem kl. SDR das Signal einfach mitschneidet und danach selbst ausstrahlt und dann dein Tor offen ist auf moderne Technik im 433 oder 868 MHz ISM Band umgerüstet wo das Signal 128Bit Verschlüsselt ist.

Die Antrriebe sind dafür vorbereitet. Das wird natürlich nix wenn das eine Gemeinschaftstorschließanlage ist und 20 Leute son Empfänger haben :). Aber wenn das nur euer Tor ist gibts das sogar auf der von dir verlinkten Seite: https://www.tor7.de/news/funkempfaenger-an-toranlagen-ganz-einfach-nachruesten

Wenn du selber basteln willst:

Hier die Anleitung:

Hier das Bauteil:
(hier sind entsprechende Handsender verlinkt und die Torantriebe genannt wo du das anwenden kannst).

Ist vermutlich besser als für diese vorsinflutliche Technik wieder einen Sender zu kaufen :).

Andererseits find ich +10 Jahre eh gut für son Ding wo man am Tag vermutlich zigmal die Tasten betätigt, es evtl. im Auto massive Temperaturschwankungen abbekommt, ständig durchgeschüttelt wird uswm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigtl fast ein Vorteil, denn die 9v laufen gern aus trotz genug Restenergie, wenn se mal ein Jahr im Multimeter steckten zB.
Die Säure dringt immer zuerst unter die Gummihaube des Anschlusses und richtet mehr oder weniger Zerstörung an dem kleinen PCB darunter an, selten mal werden sie eingelegt wie andere Batterien und man sollte Geräte so lagern, daß die Säure möglichst wenig anrichten kann beim Auslaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn der Preis happig ist, aber ist es da nicht zeitsparender einen neuen Taster zu kaufen? Vielleicht auch gebraucht?

Kann man die Stromversorgung alternativ über ein Netzteil lösen?
 
Diese 40MHz Technik wird seit 2005!!!! Nicht mehr verbaut. Rest kann man sich denken. Der TE tut gut daran sein Tor auf ein zukunftssicheres 433/868 MHz System mit Sicherheitsstandards umzustellen. Die Hörmann-Torantriebe sind dahingehend universell das die Empfänger ja getauscht werden können.

Vermutlich sind diese noch am Markt erhältlichen Sender für das 40MHz System auch schon zwei Jahrzehnte eingelagert.

Elektronische Bauteile altern nun mal, gerade wenn sowas noch dazu im Auto liegt oder evtl. in einer Jackentasche mitgeführt wird oder am Schlüsselbund hängt sind Feuchtigkeit und KOrrosion sowie Temperaturen und mechanische Einflüsse wie Erschütterung ein Thema. Vom defekten Elko bis KOrrosion oder einfach mechanisch hängende Tasten und das Ding sendet nur ständig was ist alles möglich bei dem alten Sender. Man könnte es jetzt natürlich mal aufschrauben und die Platine mit Isopropanol schrubben vielleicht erkennt man da wo weiße Oxi. Wie Mornsgrans sagt..


Multimeter hast? Du könntest wenigstens mal den Ruhestrom messen.

Schwarzes Kabel in COM, Rot in mA, Multimeter auf DC mA stellen, An den Plus-9V-Anschluss des Tasters nur den Plus Pol des 9V-Block verbinden, schwarze Prüfspitze an Minus des 9V-Blocks, rote Prüfspitze an Minus des Minus Pol des 9V-des Tasters.

Eigentlich sollte da gar nix fließen, bzw. fast nix 0,01 mA bis 0,05 mA . Ein 9V Block hat ca 500 mAh Kapazität wenn dein Ruhestrom z.B. 1 mA betragenw ürde wäre deine Batterie in circa 20 Tagen leer also das was du beobachtest und als der Sender frisst 9V-Blöcke bezeichnest.

Drück während der Messung mal ne Taste das müsste dann auf mehrere mA hochgehen wenn es sendet und sofort wieder abfallenw enn du loslässt.

Pers. find ich 10 Jahre ja eh gut für sowas, bei dem System in meinem Elternhaus waren alle paar Jahre die Tastaturen durchgedrückt da hat nie was so lang gehalten. Wir hatten drei Handsender, einen im Flur und in jedem Auto noch einen :D.
 
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