Gobi 3000 in X201 - geht das bei jemandem?

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Hallo zusammen,

ich habe (leider erfolglos) probiert eine Gobi 3000 in meinem X201 unter Ubuntu 12.04 zum Laufen zu bekommen. Symptome:

- WWAN-Lampe ist AN
- rfkill listet die Karte und Soft blocked und Hard blocked stehen beide auf "no"
- beim Versuch die Firmware zu laden passiert scheinbar nichts - gobi_loader kehrt nicht zum Prompt zurück und ich sehe auch nirgends einen Output
- die Karte wird in lsusb stets als 05c6:9204 gelistet, obwohl sie sich nach dem erfolgreichen Laden der Firmware zu 05c6:9205 "wandeln" müsste lt. diesem Wiki-Artikel
- das Device /dev/ttyUSB0 ist vorhanden, ein Versuch via putty ATZ und AT darauf loszulassen liefert ebenfalls keinen Output
- es handelt sich um ein UK-Gerät, vielleicht benutze ich die falsche Firmware? (wie kriege ich das raus? Habe das AT I versucht in putty auf ttyUSB0, bekomme aber keine Antwort...)

Ich verwende den gobi_loader in Version 0.7 mit dem bei Ubuntu vorinstallierten qcserial. Ein Versuch das neuere DKMS-Modul GobiSerial zu übersetzen war leider nicht erfolgreich (Fehlermeldungen vom Compiler).

Darum meine Frage, bevor ich noch mehr Zeit vergeude: Läuft bei jemandem von euch die Gobi3000 im X201 unter Linux? (egal welche Distri), oder sollte ich mir lieber einfach eine Gobi2000 zulegen und gut? Und falls ja - geht da jede Gobi2000 also auch aus einem Dell o.ä. oder muss es unbedingt eine mit einer Lenovo FRU sein?

Danke!
 
Danke und Kommando zurück - ich hab's eben aufgeschraubt, es ist definitiv eine Gobi2000! Dann bin ich mal gespannt, eigentlich sollte die ja schon funktionieren...
 
Also im Fedora gab es mit der Gobi2000 nie wirklich Probleme, zumindest bei mir nicht. Der gobi_loader ist da in den Paketquellen drin (evtl. auch nur rpmfusion) und man benötigt noch die richtige Firmware. Letztere habe ich mir aus der Win7 Installation geholt, die auf dem X201t ursprünglich drauf war. So richtig viel machen musste ich sonst nicht, lediglich im NetworkManager eine Verbindung mit den entsprechenden Zugangsdaten anlegen und schon konnte es los gehen. Gescheitert ist das nur, als die SIM deaktiviert wurde, aber die konnte mein Anbieter (ProSieben/Vodafone) wieder aktivieren und es ging wieder.

Selbst GPS tut damit recht problemlos, wenn auch in einem virtuellen Windows der einmalige Aufruf des Lenovo-GPS Programms nötig war. Aber danach klappte es auch unter Fedora und selbst der FireFox mochte meine Position bei google maps finden.
 
Die Anleitungen bei thinkwiki.org sind oft hoffnungslos veraltet. Probier es doch einfach mal nach unserem Wiki, dann sparst Du dir auch völlig unnötige Fummeleien mit Kernelmodulen (die Du entfernen musst bevor es weitergeht). Wenn Du die Firmware aus einer Windows-Installation holst, nimm die generische aus Ordner 6.

ps. 2 Sekunden mit der Suchmaschine deiner Wahl nach "05c6:9204" gesucht, hätte dir gesagt dass es keine Gobi 3000 ist.

ps2. es wäre auch nett wenn Du in diesem Thread hier deine weiteren Ergebnisse mitteilst, statt in einem anderen dessen TE andere Symptome hat.

Und ehe ich's vergesse: den händisch installierten gobi-loader solltest Du wieder entsorgen und durch den aus den Ubuntu-Paketquellen ersetzen (siehe Wiki). Letzterer hat nämlich udev-Rules dabei, die sich automatisch um den richtigen Aufruf für deine Karte kümmern ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für das Feedback. Ich hielt den anderen Thread eigentlich für sinnvoller, weil ich - nachdem ich das mit dem Hardreset und dem Laden der Firmware raus hatte - genau die gleichen Symptome wie der TE habe und die Sache mit der Gobi 3000 nichts mehr zu tun hat. Aber gut, von mir aus auch gerne in diesem Thread.

Ich habe den gobi-loader aus den Paketquellen absichtlich nicht genommen, weil ich die Firmware lieber händisch laden wollte. Es gab ja auch mal einen älteren Bug mit einem Timing-Problem im ModemManager, der dazu führte, dass die Firmware in die Karte zwar geladen wurde, diese dann aber offenbar korrumpiert war weil der ModemManager dazwischenfunkte. Gerade um solche Dinge auszuschließen, wollte ich die Firmware lieber manuell laden und nicht udev dafür in Anspruch nehmen. Wenn ich das richtig sehe, muss man den modemmanager davor killen und dann erst die Firmware laden, richtig?

Ich habe dann noch bis tief in die Nacht damit rumgemacht und auch eine Fedora19 Live-Version (mit gobi-loader aus den dortigen Paketquellen) sowie Ubuntu 13.04 ausprobiert aber es ist immer das gleiche. Die Karte geht auf :9205, der NM findet sich, den Haken kann ich setzen (unter Fedora und Ubuntu 13.04 bleibt er sogar drin) aber mit Verbinden ist leider Pustekuchen, obwohl ein Huawei-Stick mit der gleichen SIM anstandslos funktioniert. Im Log findet man immer die gleichen Einträge:

Code:
<warn> GSM modem enable failed: (32) Failed to find a usable modem character set

Dieses PRoblem haben offenbar auch einige andere Leute: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1456735

Die Sache mit der rc.local und den sleeps habe ich ebenfalls probiert, den "gobi-loader-tp" aus dem PPA bislang jedoch noch nicht, aber wenn ich das richtig sehe ist er eh nur dazu da, wenn die Karte nicht in den :9205 kommt?

Ich vermute inzwischen dass es am Laden der falschen Firmware oder an einem SIM/Netlock liegen könnte. Neben Generic und Vodafone und der Firmware aus dem Wiki habe ich auch eine von einem Fujitsu-Notebook mit Gobi2000 probiert, aber bislang alles ohne Erfolg. Darum meine Frage: wie finde ich heraus, welche Firmware die Karte benötigt? Der "at i" Befehl aus dem englischen Wiki bringt keinen Erfolg.

Ich bin inzwischen am überlegen, ob ich nicht probeweise Windows installieren soll um herauszufinden ob
  • die Karte überhaupt richtig funktioniert
  • die Kombination aus der Gobi-Karte (mit evtl. SIM-Lock) und meiner SIM überhaupt klappt und
  • es nach dem Umbooten aus Windows vielleicht auch unter Linux klappt, da die Firmware dann bereits geladen sein sollte.
 
Lösung: Android mobile nehmen und tethering ein schalten. Auf der Fensterbank ablegen und über
besseren Empfang freuen.

gobi2000 + x201 = Probleme
 
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