Linux Gibt es eine Distribution mit "sehr übersichtlichem" Installer?

Linux Betriebssystem

Asuka

Well-known member
Themenstarter
Registriert
13 Dez. 2006
Beiträge
564
Ich wollte mir vor Kurzem Linux auf dem Mainsys installieren aber hab dann noch mal davor zurückgeschreckt weil ich mir nicht sicher war auf welche Partition der Installer Änderungen vornimmt. dev sda1 2 3 4 sdb 1234. Am Ende formattiert der mir noch die falsche Partition. Ich finde das bei Windows Installationen wesentlich einfacher.

Beispiel Linux Mint (nicht mein Screenshot)
1767345846713.png
Beispiel Windows (nicht mein Screenshot)
1767345879123.png
Kann mir da jemand was vergleichbares wie bei Windows empfehlen?
 
Deswegen die interen Platte abknipsen, nur die externe und dann für die ersten Gehversuche wie von linrunner beschrieben ohne Verrenkungen und nur mit einem root-Laufwerk / installieren.
Die Methode erschliesst sich mir ja. Aber das wäre der Holzhammer. Mein PC ist sehr schwer und ich hab gehofft es gibt ne einfachere Möglichkeit o_O
 
Die Methode erschliesst sich mir ja. Aber das wäre der Holzhammer. Mein PC ist sehr schwer und ich hab gehofft es gibt ne einfachere Möglichkeit

Dann lässt Du Dir die Platten anzeigen und installierst auf /dev/sdb. Bei der Frage, wo der Bootloader hin soll, wählst Du ebenfalls /dev/sdb. Dann bleibt die interne Platte unberührt. Im Fall der Fälle machen wir eben die Schritt-für-Schritt-Sache und wenn es an die Partitionierung geht, stellst Du einen Screenshot ein.
 
Du kannst auch unter Windows mittels diskpart (Konsole) deine Festplatten/Partionen prüfen und bearbeiten.
Der Explorer und die Datenträgerverwaltung sind in ihrem Funktionsumfang leider beschränkt, aber diskpart kann alles anzeigen und das meiste ändern/anpassen. Anleitungen zur Verwendung gibt es zuhauf online.
 
Dann lässt Du Dir die Platten anzeigen und installierst auf /dev/sdb. Bei der Frage, wo der Bootloader hin soll, wählst Du ebenfalls /dev/sdb. Dann bleibt die interne Platte unberührt. Im Fall der Fälle machen wir eben die Schritt-für-Schritt-Sache und wenn es an die Partitionierung geht, stellst Du einen Screenshot ein.
Also /dev/sdb ist garantiert das USB Laufwerk und dann wird nichts anderes berührt?
 
Also /dev/sdb ist garantiert das USB Laufwerk und dann wird nichts anderes berührt?

Wenn Du nur die beiden Platten verbaut hast, dann wird die interne als sda geführt und die externe als sdb. Sonst siehe den Hinweis auf Screenshot als Hilfe. Du kannst auch aus dem Live-System ein:

sudo fdisk -l

im Terminal starten und die Ausgabe hier posten. Dabei werden die Platten auch über ihr Modell aufgeführt und das Ergebnis sollte eindeutig sein.
 
sudo fdisk -l /dev/sd?
bzw bei nvme Systemen (m.2)
sudo fdisk -l /dev/nvme0n?

Festplatte /dev/nvme0n1: 931,51 GiB, 1000204886016 Bytes, 1953525168 Sektoren
Festplattenmodell: WDS100T3X0C-00SJG0
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Festplattenbezeichnungstyp: gpt
Festplattenbezeichner: 0612E7B4-29BD-4D9A-8A9D-A801EF042E28

Gerät Anfang Ende Sektoren Größe Typ
/dev/nvme0n1p1 4096 2097150 2093055 1022M EFI-System
/dev/nvme0n1p2 2097152 10485758 8388607 4G Microsoft Basisdaten
/dev/nvme0n1p3 10485760 1945132462 1934646703 922,5G Linux-Dateisystem
/dev/nvme0n1p4 1945132464 1953521070 8388607 4G Linux Swap

Hier sieht man das Modell, die Größe und die Bezeichnung und kann die Platte eindeutig identifizieren ;)
 
lsblk

cat /proc/partitions zeigt einem nicht, was die partitionen sind, nur das sie existieren
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Platten werden in der Reihenfolge der Erkennung benannt, interne Laufwerke "normalerweise" vor externen.

Mit meiner internen m.2 Disk, die als nvme0n1 erkannt wird ist bei mir sda das erste USB Device.
Im Zeifelfsfall immer anhand Größe, Typbezeichnung oder Seriennummer checken.
(Ausserdem ein aktuelles Backup haben; )
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Wege führen nach Rom. Dann gibt es bei Mint, LMDE und Debian auch noch das Grafische Tool "Laufwerke". Win Taste -> Zubehör -> Laufwerke.
 
Auf einem Fedora Live-USB-Stick kann man gparted aufrufen und sieht die Partitionen extrem übersichtlich in einer grafischen Oberfläche. Danach weiß man, was im Installer zu tun ist.

1768579323785.png

gparted haben andere Distros sicher auch an Bord. Alternativ kann man auf älteren Rechnern mit Platten <2TB auch cfdisk benutzen und darüber cgdisk (weil über 2TB normalerweise GPT-Partitionen erstellt werden). Das sind so Pseudo-Kommandozeilenprogramme die ein grafisches Interface aus Text simulieren und damit auch recht einfach bedienbar sind.
1768579615094.png
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben