Gibt es überhaupt schnelles Notebook-Internet per Funk??!!

Dieter1

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2 März 2011
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Hallo allerseits, bitte entschuldigt, falls Ihr diese Fragen in diesem Forum schon mal gesehen habt (die Wiederholung bleibt 1malige Ausnahme!)... - + Dank für jeglichen Tipp:
Ich brauche möglichst schnelles Notebook-Internet (surfen, aber auch Laden von wiss. pdf-Dokumenten, aber kaum Videos) ist mir auch sehr wichtig. Sind meine Informationen richtig, dass mobiles Notebook-Internet in der Geschwindigkeit grundsätzlich NICHT befriedigt, höchstens 1/3 von DSL 16.000 erreicht?
Meine mir vorliegenden Neukaufangebote für T500 (2056-VPG) und W500 (4061-38U) haben beide angeblich keine UMTS-Vorbereitung - könnte ich trotzdem ein INTERNES UMTS-Modul nachrüsten (lassen)?
Stimmt es, dass interne UMTS-Module langsamer sind als UMTS-USB-Sticks?
Gibt es heute erheblich schnellere Alternativen zu UMTS oder muss man noch einige Jahre darauf (LTE?) warten...?
Oder hab ich schnelleres Internet über wlan in Bibliotheken zu erwarten?
Nochmals vielen Dank + beste Grüße! Dieter
 
Willkommen im Forum!
Noch ein Thread? Einer reicht doch, oder :D
 
Darf man fragen, warum Dir 1/3 von DSL 16.000 nicht reicht, um Dir PDFs aus dem Internet zu ziehen?
 
Hallo Rock, 1/3 von 16.000 DSL ist m. W. ein eher seltener Spitzenwert, oft lese ich von Internet im Schneckentempo und Verbindungsabbrüchen - deswegen meine Frage nach schnelleren, sicheren Alternativen zu UMTS...
Dank+Gruß! Dieter
 
Entweder es gibt WLAN in Bibliotheken (dann zumindest 54MBit weil das Hand in Hand mit WPA2 gekommen ist) oder es gibt es nicht

Entweder die Uni bindet das WLAN direkt an die starke Internet leitung der Uni an oder nur das Intranet der Uni geht schnell und der Rest wird brutal auf 2MBit gedroselt.

Wieviel UMTS man in einem unbekannten Raum bei einem unbekannten Netzanbieter nutzen kann über den man nichts (Wieviele User in der Funkzelle, Entfernung zum Sender etc) weiß ist auch eine gute Frage: Entweder man hat die 7,2 MBít oder einen beliebigen Bruchteil davon. Mit dem einen teuren Anbieter kann man die Funkzelle allein haben, beim anderen sind immer 30 User mit denen man sich die Bandbreite teilen darf. Oder es ist umgekehrt


Die verbaute Hardware in einem Notebook ist bei dieser Fragestellung wirklich wirklich egal.
Im Endeffekt ist das kein Notebookthema sondern ein Infrastrukturthema, das je nach Standort unterschiedlich ist.

Was man dagegen machen kann:
Wenn man es braucht könnte man probieren UMTS-Karten verschiedener Anbieter zu teamen
 
soweit ich weiß sind die 7,2 mbit so gut wie nie erreichbar
max 5,8 mbit
und selbst da mußt du glück haben
und dann wie oben geschrieben das bandbreitenproblem, welches du immer bei umts hast
 
Als empfehlenswertester Anbieter für UMTS- Internet wird ja fast immer Vodafone genannt. Aber selbst mit dem einmütig für schlecht befundenen E+ habe ich hier bei mir schnellen HSPDA-Empfang.

Es kommt also völlig drauf an, WO du in der Regel surfen möchtest, danach suchst du dir deinen Anbieter aus.

Und zu Stoßzeiten geht in keinem Netz mehr was. Freitagsabends über UMTS surfen? Lieber mit Freunden ein Bier trinken, macht mehr Spaß.
 
Dieter1' schrieb:
Stimmt es, dass interne UMTS-Module langsamer sind als UMTS-USB-Sticks?
Das stimmt nur bei älteren Modulen, die HSPDA noch nicht unterstützen. Bei den aktuell verbauten Ericsson oder Gobi ist in der Regel der Empfang wesentlich besser als mit USB-Stick, da die im Display verbauten Antennen einen besseren Empfang bieten als die Minidinger im Stick.
 
Es gibt aber gewisse Gebäude da hat man einen deutlichen Empfangsvorteil mit dem UMTS-Stick, und zwar dann wenn man ihn mit nem USB-Verlängerungs-Kabel aus dem Fenster hängt
 
Verleihnix' schrieb:
Es gibt aber gewisse Gebäude da hat man einen deutlichen Empfangsvorteil mit dem UMTS-Stick, und zwar dann wenn man ihn mit nem USB-Verlängerungs-Kabel aus dem Fenster hängt
Dann darf aber keine Elster in der Nähe rumfliegen, sonst ist der Stick weg :D
 
ich bin inzwischen alle vier umts-anbieter durch und kann sagen, dass alle anbieter gute und schlechte verbindungen anbieten, nur dass die gebiete, wo z.b eplus oder o2 schlechtere oder langsamere verbindungen anbieten, einfach wesentlich größer sind.
t-mobile und vodafone tun sich nicht viel (jeder hat ja angeblich das beste netz laut chip bzw. connect, je nachdem wieviel der jeweilige ressortchef bekommen hat :whistling: ).
für das von dir (Dieter1) avisierte nutzungsverhalten reicht umts bzw. 3,6 mbit vollkommen aus. zur zeit nutze ich web'n'walk mit stick von t-mobile in neuss und komme so auf die von @nicklos genannten 5,8 mbit (höchstens). bei ruckelfreien videos (360p) von youtube sind es im durchschnitt 3,5 mbit.

nach ablauf meines vertrages anfang april werde ich zu vodafone wechseln, aber nicht weil sie besser wären sondern nur weil sie günstigere angebote machen.

oder du wartest auf die angekündigten 14,4 mbit von o2. d1 oder d2 und bekommst eventuell 11 oder 12 mbit, dann aber für erheblich mehr geld.

gruß in't huus

gatasa

p.s.: ich habe mal den datendurchsatz hier in neuss gemessen, damit sollte man mit allem was du willst klar kommen.
 

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ich meine irgendwo noch gelesen zu haben, dass auch die Speedoptionen nichts bringen (also 14,4MBit/s oder 21,6MBit/s), weil es selten über 5MBit/s hinaus geht... In allen Netzen...

Was interessant sein könnte, als Alternative zur internen UMTS-Lösung:

Ein mobiler AccessPoint (MiFi), z.B. von Huawei.. Stellt UMTS per WLAN bis zu 5 Teilnehmern zur Verfügung.. Finde ich persönlich eine bessere Lösung als UMTS Sticks, ist aber auch teurer (in etwa 100 EUR, also vergleichbar zur Nachrüstung eines internen UMTS-Moduls).

Aus persönlicher Erfahrung kann ich das Vodafone Netz empfehlen, im Speziellen nutze ich die Pro7 WebSessions... funktioniert bei mir problemlos, auch auf längeren Zugfahrten mit vielen Wechseln zwischen HSDPA, UMTS, EDGE und GPRS hatte ich keine Verbindungsabbrüche, Geschwindigkeit immer in Ordnung.. Für wissenschaftliche PDFs von einschlägigen Seiten (IEEE Xplore, Springerlink usw.) reicht das in jedem Fall!
 
co.' schrieb:
Finde ich persönlich eine bessere Lösung als UMTS Sticks, ist aber auch teurer (in etwa 100 EUR, also vergleichbar zur Nachrüstung eines internen UMTS-Moduls).
....und wird nach 2-3 Stunden ganz schnell wieder zum UMTS-Stick aufgrund seiner eingeschränkten Laufzeit degradiert ;-)
 
ja, aber in der Zeit davor ist man eben wirklich wireless unterwegs ;)
 
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