Gericom NB 2000 - Elektroschrott oder rettbar?

Sir Charles82

Well-known member
Themenstarter
Registriert
5 Feb. 2011
Beiträge
1.255
Hallo,

habe von einem Freund neben anderen Geräten ein Gericom NB 2000 (eigentlich FIC NB 2000) mit AMD K6-Prozessor bekommen mit der Bitte "schau, was noch drauf ist"...

Laut Aufklebern auf der Unterseite ist das Gerät mal mit Windows ME gekommen, aber...

also eingeschaltet, der Lüfter macht erbärmliche Geräusche und beim Windows XP Bootbildschirm hat die Festplatte (oder das innere des Laptops an sich) so zu knistern angefangen, dass ich den Bootvorgang nicht abwarten wollte. Die hinteren Parallel-Stecker wirken angerostet, von daher vermute ich einen Wasserschaden (aber es läßt sich einschalten und versucht zu booten).

Meine Frage an etwaige Kenner des Gerätes: lohnt es sich, da was an Zeit reinzustecken, läuft da ein Linux drauf oder ist das eher was für den Elektroschrott?

2 Bilder im Anhang
 

Anhänge

  • IMG_20181209_201452_202_bearb.jpg
    IMG_20181209_201452_202_bearb.jpg
    253,3 KB · Aufrufe: 134
  • IMG_20181209_201530_484.jpg
    IMG_20181209_201530_484.jpg
    247,3 KB · Aufrufe: 116
Tja, muß das Thema wieder ausgraben... da sich EN1RZ leider nicht mehr meldet: Will es vielleicht jemand anderer haben?

Gegen Versandkosten (wohl um die 20 Euro nach Deutschland) gerne abzugeben. Liegt schon fix und fertig verpackt da...
 
Naja, ich finds ja begeisternd, dass auf der Unterseite als wichtig vermerkt wurde, in welcher Filiale in Kärnten (Österreich) das verkauft wurde...

Diese „Filiale“ ist keine 50 Meter von meinem Arbeitsplatz entfernt... :thumbup: Trotzdem ist das gute Stück auch mit dem Nostalgiewert nichts mehr für mich, habe die Bastelei komplett beendet. Aber spannend, dass Gericom logistisch dazu in der Lage war, den Verkaufsort anzudrucken. Das wäre bei Lenovo wohl eher schwierig... :pinch:
 
@XStoneX: hat sich schon ein Liebhaber dafür gefunden, jetzt wandert mal ein Laptop von Österreich nach Deutschland :thumbsup:

Hatte als ersten Laptop auch einen Gericom (Webgine Advanced), aber zu diesem Zeitpunkt war Gericom sicher nicht mehr in der Lage, sowas aufzudrucken ;)
 
Gericom hatte ich auch einige in Händen - aber zur Qualität von den ThinkPads ist auch damals schon nichts gekommen... :)
 
Zuviel brüchiger Kunststoff an den entscheidenden Stellen lassen alleine schon das Gehäuse abenteuerlich wirken. Hatte auch mal eines mit PII CPU. An dem bröckelten die hinteren Gehäuseecken fleißig auseinander, nachdem ich den deckel angesichts der Risse nur ganz sachte ein Stück angehoben hatte. Die Scharniere waren wie gegossen - so schwergängig und nur ca. 2-3cm Befestigungsbeschläge.

Gerät in Compost ;)
 
Mein erstes Notebook 1999/2000 war ebenfalls von Gericom - ein Silver Seraph PIII450 mit quasi einem Vorläufer von Ultrabay, denn man konnte den DVD-Brenner gegen ein Disketten-LW, ZipDrive oder einen zweiten Akku tauschen. Das Gerät war sehr robust und lange im Einsatz. Selbst zum Zocken auf kleinen Lan-Partys war er zu gebrauchen. Das Gehäuse von dem Gerät hatte nicht Gericom entwickelt, sondern wurde vom Dell Inspiron 3500 übernommen.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben