Fragen zu openSUSE und ein bisschen KDE Distriberatung bitte

Evilandi666

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1 Juli 2008
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Hallo,

da meine SSD mal wieder kaputt gegangen ist, hab ich aktuell etwas Zeit und Platz in der Zwischenzeit mal ein bisschen weg von Arch zu schnuppern.

Man liest ja immer das KDE unter reinen KDE Distris viel besser laufen soll, daher würde ich mir gerne mal so eine ansehen, im Endeffekt bleibt aber nur openSUSE, diese soll aber auch die beste sein. (Fedora fällt raus, weil kein Rolling Release, Chakra fällt raus weil kein Apparmor/SELinux (bzw. nur mit Gefrickel)(Tomoyo will ich nicht), PCLinuxOS fällt raus, weil kein SELinux/Apparmor, und der Rest fällt auch wegen ähnlichen Gründen durch).

Dazu hätte ich ein paar Fragen:
- Nutzt jemand das Tumbleweed Repo (Rolling Release) und gleichzeitig Nvidia Treiber oder Virtualbox? Wie läuft das mit dem Modulrebuild..man liest dass man den jedes mal manuell machen muss? Lässt sich das gut automatisieren, gibts da etwas vorgefertigtes oder muss man basteln?
- Wie gut läuft KDE unter openSUSE?
- Wie gut läuft das mit Tumbleweed?
- Lassen wir Tumbleweed weg..wie enstpannt ist ein Upgrade? Bekomme ich wie bei Ubuntu die Krise nach jedem großen Update, weil wieder alles aus den Metapaketen da ist, was ich vorher gelöscht hatte etc.?

Kriterien für eine Distri:
- SELinux oder Apparmor
- Systemd
- weniger Zeitaufwand als mit Arch -> vieles was ootb geht, aber bitte mit Eingriffsmöglichkeit
- möglichst Rolling Release
- es sollte eine bekanntere bzw. "große" Distri sein.

Da bleibt nicht viel :/
Oder würdet ihr mir eher zu Fedora raten, auch wenn ich rolling release aufgeben müsste? Da hört man aber oft, KDE laufe da nicht so rund, weil unter openSUSE wohl viel Aufwand in gute KDE Pakete gesteckt wird!
Was muss man über RPM wissen? läuft da was grundlegend anders wie pacman/apt?

Grüße & Danke
 
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ich hab mir gerade testweise opensuse 12.1 mit tumbleweed installiert und muss feststellen, dass einiges nicht so aktuell ist, wie erwartet. gnome3 liegt z.b. immer noch in version 3.2 vor, netbeans in version 6.8, opera in 11.64...
auch fällt auf, dass viele pakete nicht in den standard-repos enthalten sind: tp-smapi, hdapsd, thinkfan, eclipse... alles pakete, die bei debian-basierten distris immer dabei sind. yast2 ist auch echt gewöhnungsbedürftig:rolleyes:

ich weiß nicht recht, ob ich damit warm werde

edit:
es braucht beim booten deutlich länger als ubuntu: 21 ggü. 16 sekunden ab grub
 
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Naja für Gnome 3.4 gibts doch das Gnome 3.4 Stable Repo für 12.1 und Tumbleweed hat 3.4.1 laut Paketsuche, wenn ich das richtig sehe.

tp_smapi gibts auch. (steht im Thinkpad Wiki)

hdapsd auch.

Gleiches gilt für Eclipse.

Nur: Sind das offizielle Quellen? Oder nicht? Ich blick das nicht :/

Ach, irgendwie ist das alles Kraut und Rüben, am Ende bleibt es doch Arch...
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab bislang nur die offizielle opensuse und tumbleweed-repos aktiviert und die genannten pakete "fehlen". die version 3.4.1 der gnome-shell stammt aus dem opensuse buildservice, nicht dem tumbleweed-repo. es ist lediglich für tumbleweed kompiliert. möchte man neue software halbwegs zeitnah erhalten, muss man doch wieder etliche zusatzrepos aktivieren. genau das will tumbleweed eigentlich überflüssig machen. diesem anspruch wird tumbleweed imho nicht ganz gerecht.

mit dem einsatz sahlreicher repos parallel hab ich in der vergangenheit (opensuse 10.3, 11.0 und eventuell auch 11.1) nicht gerade gute erfahrungen gemacht. regelmäßig musste ich von hand die abhängigkeiten auflösen, da yast bzw zypper daran scheiterte.

da gefällt mir fedora weitaus besser. viel neue software wird nachgereicht und yum macht auch einen guten job.
 
Ja, da stimme ich dir zu. Ich finde das bei Opensuse total verwirrend mit Buildservice, Repos, und Tumbleweed.

Ich werde dann doch mal Fedora versuchen. Hast du da mal KDE versucht?

Was ich nicht verstehe: Wieso gibt es bei vielen Distris nicht auf der Startseite einen Link zu allen verfügbaren Paketen? Arch schafft das doch auch :(
 
kde hab ich mir mal angesehen unter fedora. mir fällt nichts negatives dazu ein. im großen und ganzen gleicht sich kde auf den verschiedenen systemen doch sehr.

eben grad ist mir wieder eine suse-macke aufgefallen, die ich gar nicht mehr auf dem zettel hatte: wenn man eine größere anzahl an paketen über eine eher langsame leitung laden möchte, kommt es immer wieder vor, dass einzelne pakete nicht mehr zur verfügung stehen, da sie durch neuere ersetzt wurden. :cursing: um diese pakete zu installieren muss man die repo-daten aktualisieren und die installation erneut anstoßen. :brech: sowas ist mir bei anderen distris noch nie passiert
 
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