fragen aus der physik

tigermike

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Es wird ein Eisendraht an ein Netzgerät angeschlossen, dabei wird Spannung und Stromstärke gemessen.
Wenn der Stromkreis geschlossen wird, zeigt das Stromstärkemessgerät kurzfristig einen höheren Wert an als bei Dauerbetrieb. Gibt es dafür eine ausführliche Erklärung (Teilchenmodell)?
was kann man beobachten, wenn der gerade noch nicht glühende Eisendraht teilweise in Wasser getaucht wird ?
 
Der Anfangwiderstand ist höher.

Das hat du zb auch bei einer Glühbirnelampe, daher gehen die auch viel öfters beim anschalten kaputt als im Betrieb da die Anfangsstromstärke um einiges höher ist und der Draht da drin das nicht verpackt.

**
Das is das was ich nach 10 Jahren behalten habe ^^ Das müsste noch passen ;)

Warum der Anfangswiderstand höher ist? Ich glaube mich zu erinnern das es mit der Temperatur zusammenhängt (bei Kälte schwingt weniger)

Aber das sollen Leute beantworten die mehr ahnung davon ham :)

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin !

Es ist genau andersherum: der Widerstand beim kalten Leiter ist geringer und damit der Strom höher.

Deswegen gehen auch Glühlampen beim Einschalten kaputt.


LG Jürgen
 
Bla :D

Ah okay .. dann wars nich ganz falsch was ich behalten habe :D
 
Stichwort: Elektronengas. Beim kalten Zustand ist die Beweglichkeit der Elektronen höher, weshalb der Widerstand niedriger ist. Ist der Glühfaden heiss, dann ist die Beweglichkeit der Elektronen niedriger (die Stosseffekte der Elektronen sind deutlich höher) und als Folge dessen der Widerstand höher. Hoffe, ich hab's jetzt :rolleyes:.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leicht OT:
Zur Glühlampe kommt aber dazu, da sich im Betrieb Atome abspalten, aber nicht an der selben Stelle des Glühfadens wieder anlagern bzw. sich am Glaskolben ablagern.
D.h. mit der Zeit wird der Fäden an bestimmten stellen immer dünner, bis er dann beim Einschalten/Erschütterung reißt.

MfG, Sebastian
 
Beim kalten Zustand ist die Beweglichkeit der Elektronen höher

Je wärmer das Material, desto höher die kinetische Energie der Moleküle (=sie schwingen stärker) und damit die Wahrscheinlichkeit mit dem Zusammenprall eines Elektrons (=erhöhter Widerstand).
Jedenfalls in normalem Eisendraht. Du sprichst von Halbleitern?
 
Du sprichst von Halbleitern?
Bei Halbleitern liegen die Fermibänder nahe beieinander. Wird Energie in Form von Wärme zugeführt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elektron vom Leitungs- ins Valenzband "hüpfen" kann, höher. Fermionen müssen sich in mindestens einer Quantenzahl unterscheiden. Verantwortlich dafür ist die Aufspaltung der Spektren der einzelnen Atome durch die Feinstruktur, Hyperfeinstruktur und dem Lamb-Shift.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yup :D.

Übrigens: Die Aufhebung der Entartung der Spektren der Fermionen gilt für Bosonen nicht. Fermionen besitzen einen halbzahligen Spin. Bosonen dagegen ganzzahlig (die lieben sich ;)).
 
Nö. Selbstinduktion gibt's auch bei Gleichstrom, wenn dieser ein- oder ausgeschaltet wird.
 
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