Filesharing Abmahnung von Anwalt Rasch Hamburg

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donpedro

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Hallo zusammen,

habe ein Brief vom Anwlt Rasch aus Hamburg bekommen in dem mit zur Last gelegt wird ich hätte einebestimmte Urheberrectsgeschützte Datei im Netz runtergeladen und soll nun 1200e zahlen :-D.

Ich möchte das Forum fragen ob sie gute Anwälte bzw. Kanzleien kennen die sich diesem Thema annehmen können, die selbst keine Abzoke auf der anderen Seite betreiben.

Gruß und danke!
 
Ich gönne jedem Autor angemessene Tantiemen. Aber ich bin gegen diese ganze Monopolisierung.

Wenn etwas öffentlich gemacht worden ist, sollte es jederzeit zugänglich bleiben. Kann oder will der, der die Veröffentlichung betrieben hat, dafür nicht mehr garantieren, sollte der Zugang eben allgemein und frei werden. Was einmal öffentlich war, muss für immer öffentlich bleiben. Schon des Nachprüfens willen, und, um im Zeitabstand eine neue Interpretation der Dinge zu ermöglichen.

Dass die, die daraus geschäftlich Profit schlagen wollen, dafür ihren angemessenen Anteil löhnen müssen, ist ja auch jetzt so.
 
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Hier mal eine Reaktion auf das Interview mit Sven Regner, die man durchaus kritisch beurteilen kann. Aber da ich darauf stieß, dachte ich, ich sollte sie Euch nicht vorenthalten ;)
 
Ich würde dir empfehlen dich im Netz (z.B. in obigen Homepages) erstmal gründlich einzulesen und dann zu entscheiden, was du machen möchtest.

Dann solltest Du das hier mit in Deine Erwägungen einbeziehen oder (vielleicht) besser gleich zum Anwalt:

Verschulden bei Filesharing-Abmahnungen

Verantwortlichkeit des Anschlussinhabers bei Filesharing

persönliche Verantwortlichkeit / sekundäre Beweislast

und letztendlich zur Unterlassungserklärung und der Gefahren die aus ihr resultieren. Ich denke einige gehen hier doch zu blauäugig an die Sache.
 
Ist also genau das, was böse Zungen behaupten..

Die können Ip Adressen freiweg und erfunden drucken, irgendein Protokoll "erstellen" und der Empfänger IST DER Gewinner. Es gibt auch Gerüchte, daß Abmahnende Anwälte und jene, die den Abgemahnten "helfen" zusammenarbeiten...

Find ich Klasse, doch äscht
 
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Nützlicher Artikel bei Spiegel-Online, finde ich:

"Die fünf größten Irrtümer im Urheberrechtsstreit" von Christian Stöcker

http://www.spiegel.de/netzwelt/netz...nen-brief-fuer-das-urheberrecht-a-832624.html

Bei Punkt 2 (Filesharing) irrt der Autor meines Wissens, da die Piratenpartei eher eine möglichst breite (ergebnis)offene Diskussion zum Thema Filesharing in heutiger Zeit anzumahnen scheint als den Tauschbörsen und dem "freien" Filesharing das Wort zu reden.

Wahrscheinlich ist die Diskussion auch innerhalb der Piraten noch nicht beendet (bin ehrlich gesagt nicht auf dem laufenden, vielleicht können Piraten unter den Usern mehr dazu sagen)
 
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da die Piratenpartei eher eine möglichst breite (ergebnis)offene Diskussion zum Thema Filesharing in heutiger Zeit anzumahnen scheint als den Tauschbörsen und dem "freien" Filesharing das Wort zu reden.
Die Piratenpartei will die Legalisierung nichtkommerzieller Nutzung bereits veröffentlichter Werke. Dazu gibt es, glaube ich, einen Parteitagsbeschluss. Das Urheberrecht würde dann aber extrem beschränkt, nämlich auf das eine Persönlichkeitsurheberrecht, die Bedingungen der Erstveröffentlichung selbst bestimmen zu können.

Die Piratenpartei lehnt den Begriff des geistigen Eigentums als Unsinn ab, hauptsächlich, weil man Ideen nicht klauen, sondern nur übernehmen kann. Meiner Ansicht nach ist es andersherum richtiger: gerade weil geistige Schöpfungen sich so leicht aneignen lassen - eben ohne Diebstahl -, verdienen sie besonderen Schutz.

Die Piratenpartei ist sich ihrer eigenen Widersprüchlickeit nicht bewusst: Sie gebärdet sich als Freiheits- und Bürgerrechtspartei, will von diesen Werten aber wenig wissen, sobald es um Urheber geht. Da werden individuelle Rechte und Freiheiten plötzlich in bester kommunistischer Tradition geopfert. Die Kreativen sollen sich mit einer Kulturflatrate zufrieden geben, Flattr-Buttons und Crowd Funding nutzen, mehr Konzerte geben, wenn sich Alben nicht mehr verkaufen lassen. Hier kann ich nicht mitgehen. Ein Künstler muss das Recht haben, die Bedingungen der Verbreitung seiner Werke zu bestimmen. Das ist in gewisser Weise Teil des Werks.
 
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Der Vollständigkeit halber hier auch der Text, der den obigen Interventionen (in #109-111) zugrunde liegt:

"Wir sind die Urheber! Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums"

http://www.wir-sind-die-urheber.de/

Das ist so ziemlich der größte Bullshit, den ich bisher gelesen habe.

Zur Vollständigkeit noch ein YT Video (passend zu der ****** Seite):

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