Festplattenwechsel bei X220 verhindern ?

Garbagecat

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Hallo zusammen,

ich kann leider keine Antwort auf meine Frage finden, bin aber fast sicher daß irgendwo schon etwas dazu steht.
Und zwar: Kann man den Festplattenwechsel bei einem X220 verhindern ? (also das TP "unbrauchbar" machen)
Wenn mir jemand ein paar passendere Suchbegriffe als "Security Chip" und "HDD Wechsel" geben könnte ?!?

Hintergrund ist folgender:
Derzeit nutze ich nach langer Acer-Zeit ein privates T60, bekomme nun aber auch ein Geschäfts-X220 :)
Und 2 Notebooks ist ja mal doof - zumindest wenn man einen Desktop daheim stehen hat (da verschenke ich lieber mein T60 an einen Freund, damit er auch mal ein Thinkpad erleben darf).
Also dachte ich mir, daß ich ja einfach nur die HDD wechseln müsste, wenn ich zwischen privat und geschäftlich switchen möchte.
Ich möchte nämlich keine privaten Programme auf der Geschäftsfestplatte installieren - könnte Ärger mit dem Admin geben.
Nun stellt sich mir die Frage, ob mein Admin das irgendwie verhindern könnte (im BIOS oder sonstwo), also das TP mit nur der einen Platte betrieben werden kann ?

Vielen Dank schon mal und noch einen schönen Abend.
Garbagecat
 
Die Festplattenanschlüsse sind nicht dafür vorgesehen extrem häufig gewechselt werden. Nur so als Hinweis. Wenn du also jeden Abend die Platte wechselst ist das nicht so gesund für das TP.
 
Und das exakt ist der Punkt.

Haben die X220 USB3? Dann wäre eine externe Festplatte mit darauf installiertem Linux vielleicht eine Möglichkeit.
 
Huch, geht das schnell. Vielen Dank schon mal für die Antworten :-)

USB3 haben meines Wissens nach nur die i7-Modelle. Dafür wird's also wohl nicht reichen :-(
Täglich wechseln wollte ich jetzt auch nicht gerade - aber im Laufe von 4 Jahren kommt da doch einiges zusammen.
Muss ich mich halt mal weiter schlau machen, wie man von USB oder SD-Card (oder gibt's Expresscard 54-HDDs ?) booten kann (da hab ich hier irgendwo schon einen Thread gesehen).
 
Du könntest für privaten Kram zuhause eine Ultrabase drunterstecken und dort in den Bay-Einschub eine Platte mit deinem Privatzeug drauf schieben. Dann kannst du zuhause von Ultrabay booten und zur Arbeit von HDD.

Oder du nimmst für Privatzeug ein OS, das komplett aus dem RAM laufen kann, und bootest das von USB. Dann hättest du ein sauschnelles Betriebssystem mit schweinischem RAM-Verbrauch. Soweit ich weiß gibt es für Ubuntu sogar ne Anleitung dafür, oder du nimmst ein kleineres OS, das von vornherein so konzipiert ist.

Für Windows seh ich nur die Ultrabay-Alternative.
 
Naja, wenn im Bios als Bootreihenfolge die primäre Festplatte ganz oben steht, und er keinen Bios-Zugriff hat, könnte das dann mit dem USB-, Ultrabay- etc. -Boot etwas schwierig werden.

Eine VM ist keine Alternative?
 
Das mit der Ultrabase hat seinen Reiz :-) Werd ich mal ganz fest die Daumen drücken, daß mein Admin mich die Bootreihenfolge ändern lässt (glaube ich aber fast nicht) :-(
Bei VM müsste ich aber auf die Geschäftfestplatte installieren (glaube ich zumindest).
Menno - ich werd schon ganz hibbelig. Will mein X220 endlich haben.
 
Naja, wenn im Bios als Bootreihenfolge die primäre Festplatte ganz oben steht, und er keinen Bios-Zugriff hat, könnte das dann mit dem USB-, Ultrabay- etc. -Boot etwas schwierig werden.
Solange das Bootmenü mit F12 nicht gesperrt wurde, braucht er keinen BIOS-Zugriff.


Und noch eine Bemerkung aus Sicht eines Firmen-ITlers:
Wenn der Admin das Notebook irgendwie gegen die Nutzung mit einer anderen Festplatte absichert, dann macht er das sicher nicht ohne Grund.
Das Notebook gehört der Firma. Es ohne Erlaubnis privat zu nutzen, wirft rechtliche Probleme auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab den Text bis hierher nur überflogen und bin mir nicht mal sicher, ob mein Vorschlag umsetzbar ist. Dennoch: Könntest Du nicht eine 1,8" mSATA-SSD einbauen (wenn du kein WWAN drin hast)?
was mir jedoch noch unklar ist: wie kann man zwischen den Platten wechseln zum Boot? Geht das über das BIOS-Auswahlmenü (F12)?

Edit hatte einen Einfall: Hmm, wenn die mSATA als Bootgerät eingestellt werden kann (evtl mit Admin n Bierchen trinken gehen) ließe sich das doch bestimmt über einen Bootloader realisieren? Dann je nach OS einstellen, dass die Finger von der Firmen-OS zu lassen sind und es ist fein säuberlich getrennt? Wenn die Firmen-Platte nicht mal eingebunden ist haben auch Viren und andere Schadsoftware erst mal keinen Zugriff auf die Daten, vielleicht spielt der Admin ja mit?

1,8" mSATA ist zwar nicht gerade der günstigste Speicherplatz, aber für Daten und Zuhause geht ja immer noch UB mit HDD-Adapter.

So, jetzt die Profis: Wo ist der Haken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die IT-Richtlinien verbieten eine private Nutzung des Firmenrechners. Da gibt es kein "Wenn", "Aber" oder "Nur ein bischen". Ein Umgehen der Richtlinien kann arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die einzig wirklich saubere Lösung wäre die Anschaffung eines (gebrauchten) Zweitrechners.
 
Wieso fragst Du nicht einfach mal den Admin, ob so etwas erlaubt wäre, und was er für Lösungen gut heissen würde?

Falls Du z.B. eh nur Office zum Arbeiten brauchst würde ich an Deiner Stelle (natürlich nur, wenn Du das Gerät auch für Deinen eigenen Kram nutzen *darfst*) einfach zum Arbeiten eine VM aufsetzen, und davon regelmäßig Images ziehen. Alternativ anders rum, je nachdem, welche Variante (privat oder beruflich) mehr stationär betrieben wird (erhöhter Stromverbrauch mit VM gegenüber nativ) und welche Variante mehr Rechenpower braucht.

Dual Boot ist natürlich auch machbar (auch mit mehreren Platten), aber da ist die Gefahr deutlich größer, dass Du aus Versehen auf die falsche Partition/Platte schreibst oder den Arbeitsteil zerschießt...
 
Die IT-Richtlinien verbieten eine private Nutzung des Firmenrechners. Da gibt es kein "Wenn", "Aber" oder "Nur ein bischen". Ein Umgehen der Richtlinien kann arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die einzig wirklich saubere Lösung wäre die Anschaffung eines (gebrauchten) Zweitrechners.
Zugegeben, ich bin kein Profi. Aber "die IT-Richtlinien" werden ja wohl in jedem Unternehmen unterschiedlich ausfallen und vielleicht sind im vorliegenden Fall ja auch Menschen beteiligt, mit denen man reden kann und dann eine individuelle Vereinbarung treffen. Wenn also Chef und Admin nichts gegen eine parallele Verwendung von mSATA und HDD für private bzw. geschäftliche Zwecke hätten (!), dann spricht doch nichts gegen diese Lösung?
Ich von meiner Seite kann nur technische Tipps geben, für rechtliche Fragen zu den IT-Richtlinien und möglichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen kann und will ich mich nicht äußern. Das muss doch jeder vernünftige Mensch selbst machen und sollte das natürlich im Vorfeld mit den Verantwortlichen klären.

Also, der Vollständigkeit halber: Meine Ideen und Hinweise beziehen sich rein auf die technische Umsetzbarkeit eines Dual-Boot-Systems mit unterschiedlichen Festplatten. Ob das in deinem (@Garbagecat) mit den vorliegenden Richtlinien zur IT-Nutzung vereinbar ist kann und will ich nicht beurteilen.
Selbiges gilt übrigens auch für Lösungen mit Ultrabase-HDDs, VM-Ware, USB-Sticks, OS im Ram, Datenträger im Expresscard-Slot und alle weiteren Ideen.
 
Wenn also Chef und Admin nichts gegen eine parallele Verwendung von mSATA und HDD für private bzw. geschäftliche Zwecke hätten (!), dann spricht doch nichts gegen diese Lösung?
Wenn Chef/Admin nichts gegen die private Nutzung des Notebooks hätten, wären sie die ersten und besten Ansprechpartner, um zu klären, wie man die dienstliche und die private Nutzung unter einen Hut bringt.
Ergo ist dieser Thread nutzlos.
 
Mal gleich vorneweg - um evenntuelle Missverständnisse zu vermeiden: Wenn der Admin sagt "NO, nix private Nutzung", dann werde ich mich auch daran halten (da ist mir mein Job wichtiger).
Aber es gibt halt auch immer "Standard-Prozederes", wozu vielleicht auch die Boot-Optionen gehören, die der Einfachheit halber auf ALLE Notebooks Anwendung finden, und es ein Mehraufwand für den IT'ler ist, daß extra für einen einzelnen Mitarbeiter zu ändern.
Ich werde ihn am Montag oder Dienstag mal fragen ob es ggf. ein großer Aufwand (nicht nur die reine Umstellung meines TP, sondern der eventuelll hintendranhängende Verwaltungsaufwand) wäre, mir ein Bootmenü zu gewähren.
Sinn und Zweck ist es eben, die Firmen-HDD zu 100% von meiner Privat-HDD getrennt zu halten - damit eben nix passieren kann.
 
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