Festplattenschutz: Gut oder nicht?

budspencer

New member
Themenstarter
Registriert
7 Nov. 2004
Beiträge
145
Hallo,

ich nutze den festplattenschutz von ibm.

Die Empfindlichkeit steht bei mir auf "Gering" und trotzdem hält sehr oft die Festplatte an und schützt die Leseköpfe!

Ist dieses Programm überhaupt gut für die Festplatte, wenn es eigentlich ja sehr oft die Leseköpfe in Parkposition bringt? ist es da nicht besser, den Festplattenschutz zu deaktivieren.

Wenn des TP runterfallen sollte, da bringt doch selbst auch der Festplattenschutz nicht, oder?

Wie sind eure Meinungen/Erfahrungen dazu??

Grüsse.. Buddy
 
Der Festplattenschutz soll nur verhindern, dass die Leseköpfe nicht allzu oft auf die Platten schlagen - gegen herunterfallen ist das natürlich kein Schutz (dafür ist ein Notebook ja auch nicht gedacht). Wenn es fällt geht meist sowieso die Mechanik der Platte kaputt (Unwucht oder sonstiges).
 
na ja beim Runterfallen sollen die Leseköpfe eben dann ganz schnell in die Parkposition gehen und die Festplatte so "schützen", dafür ist es ja eigentlich gedacht ...
 
Hallo,

bei mir greift das normalerweise nicht ein... eigentlich eher, wenn es herumgeschleppt wird o.ä. (Jedenfalls merke ich davon fast nie was, das Taskleistensymbol ist deaktiviert.)
Man kann glaube auch einstellen, dass es sich bei anhaltenden Erschütterungen wieder abschaltet, falls man sich andauernd bewegen sollte, im Verkehrsmittel oder so.

Gruß,
herbie
 
Soweit ich gelesen habe, war ja der Festplattenschutz eine Reaktion auf Garantiefälle, somit macht er in meinen Augen Sinn.
 
Im Ruhezustand halten die Platten einige g mehr aus ,d.h. wenn das TP mal herunterfällt, dann ist die Wahrscheinlichkeit bei geparkten Köpfen sehr viel grösser, das der Festplatte nix passiert.
Und da die Gravition auf unseren Planeten relativ gering ist ;-) reicht die Zeit für so einen Fall von 1 Meter locker aus um die Köpfe zu parken.
 
Ich würde sagen, dass bei einem Fall, eher das Display kaputtgeht als die HD, ist bei meinem Targa Pentium 150MHz passiert, die HD war in Ordnung! Aber die Idee eines Festplattenschutzes ist trotzdem gut, dort sind u. U. wichtige Daten drauf.
 
Laut c't ist aber die Festplatte das am häufigsten defekte Bauteil.
 
Die gehen aber glaube auch nicht von runtergeschmissenen Notebooks aus (oder etwa doch ?).
 
Natürlich nicht. Runterschmeißen sollte man sein Notebook auch nicht.
 
Ok, dann haben sich die LCDs wesentlich verbessert, man stele sich vor, das Targa-Laptop ist aus lediglich 20 cm vom Bettisch auf den Boden gefallen, und schon war's Display im Eimer. Und bei meinem Toshiba 133MHz Pentium ging nach dem ich aus einer kalten Umgebung in eine Warme ging einfach mir nichts dir nichts die Leuchtstoffröhre im LCD kaputt. Sie war gebrochen! Konnte sie aber austauschen.
 
Original von jeeva

! Aber die Idee eines Festplattenschutzes ist trotzdem gut, dort sind u. U. wichtige Daten drauf.
Daher legt IBM ja auch immer Wert auf hohe , d.h. in vielen Fällen Modell-übergreifende System-Kompatibilität. Im Ideal-Fall holt man dann aus dem Schrank halt das Ersatzmodell und schiebt seine Platte rein. Denn auch wenn man regelmäßig Datensicherungen macht, man verzichtet gerne auf die Rücksicherungen ;-)

BTW, ein wirklicher AIR-BAG für Festplatten bräuchten Leute wie meiner einer schon auch. Mir ist da ein kleines Missgeschick passiert...naja und eine meiner 2,5" Platten hat jetzt eine heftige Delle im Dach (allerdings ohne Folgen :-) )
 
@tbd

ich würd die Platte mit der Delle trotzdem nicht mehr nehmen sicher ist sicher. Ägern tut man sich erst wenn überhaupt nichts mehr ging. Sprech da aus Erfahrung.
 
Denke mal der Festplatenschutz kosten etwas an Strom. Weiß jemand wieviel? Datensicherheitsargumente finde ich weniger relevant, da man davon sowieso ein Backup machen sollte, gerade bei einem Notebook. Und allzu teuer ist die Festplatte auch nicht und könnte man im Fall der Fälle (nettes Wortspiel) dann auch auswechseln.
 
Original von pibach
Denke mal der Festplatenschutz kosten etwas an Strom. Weiß jemand wieviel? Datensicherheitsargumente finde ich weniger relevant, da man davon sowieso ein Backup machen sollte, gerade bei einem Notebook. Und allzu teuer ist die Festplatte auch nicht und könnte man im Fall der Fälle (nettes Wortspiel) dann auch auswechseln.

ahja... also mir ist eine heile Festplatte doch lieber als ganz bissl weniger Stromkosten, rechne die mal aus wieviel kWh du dir für eine Festplatte kaufen kannst :D

Soviel wird der Festplattenschutz nun nicht verbrauchen....
 
Original von rc-car-keks
Soviel wird der Festplattenschutz nun nicht verbrauchen....
Ist glaub ich per Polling realisiert, leider nicht per Interrupt. Daher schon nicht ganz vernachlässigbar im Stromverbrauch. Ich schätze mal 0,3 Watt im idle? Nicht viel aber immerhin. Akkulaufzeit spürt man halt jeden Tag. Tote Festplatte nur wenns passiert. Das mal gegengerechnet gegen die Wahrscheinlichkeit... siehts für den ein oder anderen schon wieder nach pari aus. M.E gehört so ein Festplatten-Aufprallschutz nicht zum Laptopdesign, sondern eher direkt in die Festplatte.
 
Original von Kutzi
Die gehen aber glaube auch nicht von runtergeschmissenen Notebooks aus (oder etwa doch ?).

Doch. Das Blöde am Thinkpad-Schutz ist allerdings, dass er softwaremäßig arbeitet und deswegen eine gewisse Latenzzeit hat. Die Fallhöhe muss also hoch genug sein, damit der Schutz überhaupt greifen kann....ein Sturz aus nur 50 cm ist nicht zu empfehlen...

Besser (schneller) sind da die neuen Festplattenmodelle mit eingebauten Hardwareschutz.
 
Original von Upulugutu
Original von Kutzi
Die gehen aber glaube auch nicht von runtergeschmissenen Notebooks aus (oder etwa doch ?).

Doch.
Also nochmal nachgehakt: Die ct hat Aufprall-geschütze Notebooks von Tischen geschubst und festgestellt, dass die Festplatte - wider erwarten - häufiger kaputt geht als das Display. LoL
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben