Festplatte mit 80 GB - Welche Größe für C-Partition?

Asterixx

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Habe in meinem Z60m eine 80GB-Festplatte, die ich nun partitionieren möchte.

Welche Größe sollte ich für die primäre Partition (C-Partition, auf der das Betriebssystem und die Programme sind) wählen, 10 GB, 20 GB oder 30 GB oder sogar mehr?

Gruß,
Asterixx
 
Normalerweise sollte TI 7 direkt auf DVD brennen können, warum das bei dir nicht geht, ist von außen schwer zu beurteilen. Allerdings empfehle ich dir eh, zunächst komprimiert auf Platte zwischenzuspeichen und anschließend per Nero etc. zu brennen - das geht wesentlich schneller!
 
TI kann nur UDF. Wenn kein entsprechender Treiber wie z.B. InCD im System aktiv ist, kann TI nicht brennen.

Gruß
Roger
 
Partition Magic ist auf jeden Fall die erste Wahl, nur "rumexperimentieren", wie ich hier las, würde ich nicht wirklich. Zählt für mich auf jeden Fall zu den 'mächtigen Programmen'! kann viel kaputtmachen, wenn man's falsch anstellt, ansonsten aber super.

@GTfreak right! Programme niemals auf C: Schon der Übersichtlichkeit halber. Und Programme wie Adobe Creative Suite haben gerne mal ihre 2.5GB

Auf meinem Desktop hab ich auch drei Partitionen
C:WINDOWS 25
D:PROGRAMS 20
E:DATA 100

Auf meinem lieben IBM nur 2, da sich mehr für 100GB in meinen Augen nicht lohnt, außerdem hab ich irgendwann auf meinem PC angefangen Daten D: zu speichern, weil dort noch viel Platz war und E: langsam überquoll..
also
C:WINDOWS 17
D:DATA 75 für programme und data
wobei hier die C: schon etwas zu klein ist, und er manchmal probleme mit dem hinbernationsmodus bekommt.. also doch lieber 20 (werd ich wohl bald mal ändern..danke partition magic)

Backup bzw. image auf externe USB-HD (wiederum partioniert in
M:Backup 100GB
N:Data 150GB

So, nur mal der Vollständigkeit halber..;)
 
jetzt hat das besch***** XXXXX aus allen Laufwerksbuchstaben Smileys gemacht..
anyway, ihr wisst was ich meine..
 
Morgen, alle zusammen!

Hab gerade den ganzen Thread durchgeackert. Sind einige hochinteressante Ansichten dabei. Jetzt bin ich mir aber nicht mehr ganz sicher, ob ich meine neue HDD richtig partitioniert hab. Hab ja jetzt auch eine recht große 160 GB HDD.

Bei mir sieht das ganze wie folgt aus:

C:\ (System) 5GB
D:\ (Arbeit) 30GB
E:\ (Musik, BPM 4.0, MP3) 100GB
F: \ (Emulation) 5GB
G: \ (Ablage, Downloads) knapp 10GB

Die restlichen 11GB sind bei mir irgendwo im Nirwana verschwunden.

Zur Erklärung. LW C hab ich recht klein gehalten. Da ist bei mir eben wirklich nur das Betriebssystem drauf. Die größte Datei auf C:\ ist eben die pagefilesys mit festgelegten 1920MB (Arbeitsspeicher x 1.5). Frei sind noch gut 1.2GB, aber es kommt ja nix mehr drauf, von daher müßte es doch reichen, oder?

Auf LW D:\ läuft mein OpenOffice, Bildbearbeitung und sonstige Anwendungen wie z. B. PowerDVD oder Nero.

LW E:\ ist für mich die wichtigste. Da hab ich meine ganze Musiksoftware drauf. Früher mußte ich das immer über eine externe HDD machen, jetzt hab ich ausreichend platz für die Daten, ist ne feine Sache :).

LW F:\ ist sicherlich ein bischen ungewöhnlich. Als alter, eingefleischter Amigianer hab ich da WinUAE (Amigaemulator) drauf laufen. Aber auch noch alte C64 und C128 Emulatoren befinden sich drauf. Hab dafür extra ne kleine Partition angelegt, denn die Dateien der Emulatoren sind so klein, daß sie die anderen Festplattenparationen in kürzester Zeit hoffnungslos defragmentieren würden.

LW G:\ ist nur ein Ablageordner. Da kommen Downloads usw drauf. Eben alles, was nicht in eine der anderen Rubriken paßt.

Grundsätzlich würde ich immer partionieren. Das ganze ist einfach übersichtlicher, als wenn ich nur eine Partition habe. Außerdem erspart es einem viel Arbeit bei einer Windows-Neuinstallation. Wie man seine Festplatte richtig partioniert hängt aber meiner Meinung nach immer von den persönlichen Bedürfnissen ab. Da kann man keine endgültige Aussage treffen. Das einzige was mir eben auffällt ist, daß ich wohl eine sehr kleine C:\ Partition habe. Das rührt noch von meiner alten 40GB HDD her. Ich hielt es aber nicht für nötig, die größe für die neue HDD zu ändern, da sie bisher immer ausgereicht hatte. Könnte das mal eng werden?

mfg

Ralf
 
Original von Ralf69
Das einzige was mir eben auffällt ist, daß ich wohl eine sehr kleine C:\ Partition habe. Das rührt noch von meiner alten 40GB HDD her. Ich hielt es aber nicht für nötig, die größe für die neue HDD zu ändern, da sie bisher immer ausgereicht hatte. Könnte das mal eng werden?

mfg

Ralf
Das ist schon eng. Windows legt als Auslagerungsdatei bis zum 2fachen des Rams auf der Platte an. O.k., hast Du fix festgelegt. Dazu ggf. die Hibernate.sys, die zusätzlich den 1fachen Ram-Wert belegt. Und beim Einspielen von Servicepacks und manch anderer Software wird ja auch kräftig in die C-Partition geschrieben. Wenn sich dann noch der Druckertreiber irgendwelche großen temporären Dateien genehmigt, und sich dabei nicht an die gültigen Temp-Einstellungen hält, hast Du Dir trotz größt möglicher 2.5"-Platte ein viel zu enges Korsett geschnürt. Du bekommst dann u.U. Fehlermeldungen, die völlig an der Ursache vorbei gehen.

10 GB würde ich XP schon gönnen, zumal wenn plattenmäßig keine drangvolle Enge herrscht.
100 GB MP3 ?? Wie alt muss man werden, um alles 1x anzuhören :) :) ?

Die fehlenden GB ergeben sich aus der geschönten Berechnungsweise der Plattenhersteller: 1.000.000 Bytes = 1 MByte ;) .

Gruß
Roger
 
Hi roger66!

"Und beim Einspielen von Servicepacks und manch anderer Software wird ja auch kräftig in die C-Partition geschrieben."

Hm, diese versteckten Update-Dateien lösche ich immer gleich nach dem Einspielen der Updates ;). Von da her sammelt sich da bei mir nix an. Aber ungeachtet dessen glaube ich wirklich, daß das ganze ein bischen eng ist. Was mir aufgefallen ist: Wenn ich defragmentiere - ich nutze O&O Defrag - dann zeigt mir das Programm an, daß zuwenig Platz zum Auslagern auf der C:\-Partition vorhanden ist. Fragmentiert wird zwar trotzdem, dauert aber sehr lange.

"10 GB würde ich XP schon gönnen, zumal wenn plattenmäßig keine drangvolle Enge herrscht."

Ja, da hast du wohl recht. Leider habe ich kein Partition Magic oder ein ähnliches Programm. Also werd ich wohl nochmals den Norton Ghost bemühen müssen und die Windows-Partitionen komplett neu einrichten. Das kostet wieder Zeit!

"100 GB MP3 ?? Wie alt muss man werden, um alles 1x anzuhören ?"

Die 100 GBs sind ja nicht nur MP3s. Den meisten Speicherplatz brauche ich für Audiobearbeitung und encoding mit BPM 4.0 - das ist ne Software zum Erstellen und encoden von Musik. Vor allem unkomprimiert (für die Bearbeitung) zieht die Software Festplattenplatz ohne Ende ;). War eigentlich der Hauptgrund, warum ich meine HDD aufgerüstet habe. Allerdings hab ich schon gut 20GB MP3s - teilweise aber auch mit Videomitschnitten von Konzerten. Momentan sind knapp 50GB belegt.

Die fehlenden GB ergeben sich aus der geschönten Berechnungsweise der Plattenhersteller: 1.000.000 Bytes = 1 MByte ."

Alles klar! Hatte ja bei meiner alten 40er Platte auch nur 37GB. Ich dachte schon, mein Thinkpad kann nicht mehr.

Merci für die Infos,

Ralf
 
Habe selbst eine Systempartition mit ~1,2GB freiem Platz. Mit fester Swapdatei und die Hibernate.sys ist dabei schon angelegt. Das geht ohne Probleme, zwingt aber zu etwas Disziplin, was das Zumüllen angeht. Die Uninstaller der MS-Updates fege ich z.B. auch immer schnell von der Platte. ;)

Die "1,5 fach-Regel" für die Swap gilt heute so nicht mehr. 1GB reichen, es sei denn Du brauchst außergewöhnlich viel Speicher. Da könntest Du ggf. auch noch ein paar 100MB abknapsen.

Und von der Acronis-Partitionssoft gibt es AFAIK auch eine zeitlich beschränkte Testversion, wenn Du noch etwas schieben willst.
 
Nee, der Acronis Disc Director hat in Testversion unbeschränkte Funktion, führt aber am Ende nichts davon aus ;).
Ist also eher virtuell. Verständlich, würde doch sicher 98% der Nutzer bereits eine einmalige Umpartitionierung vollauf genügen.

Die "1,5fach-Regel" gab und gibt es nicht. Der benötigte virtuelle Speicher hängt vollauf von der laufenden Anwendung ab. Und wenn man z.B. mit Photoshop eine größere Menge Raw-Dateien konvertieren und per Aktion bearbeiten will, hängt der Speicherbedarf auch von der Menge der durchgeführten Änderungen ab. Schwer vorher absehbar. Windows lagert ja auch nicht erst nach dem letzten kByte verbrauchten Ram aus, sondern viel früher, um immer genug Dateicache und noch etwas freien Ram sofort parat zu haben. Man kann das sehr schön im Taskmanager sehen, die Auslagerungsdatei wird extrem früh genutzt.

Ich bin auch ein Fan davon, diese aus Geschwindigkeitsgründen fix einzustellen, aber immer mit dem von Windows selbst als Obergrenze vorgegebenen Wert. Bei den heutigen Plattenkapazitäten kein schmerzensreicher Entschluss mehr.

Gruß
Roger
 
Hi Roger66!

"Ich bin auch ein Fan davon, diese aus Geschwindigkeitsgründen fix einzustellen, aber immer mit dem von Windows selbst als Obergrenze vorgegebenen Wert. Bei den heutigen Plattenkapazitäten kein schmerzensreicher Entschluss mehr."

Da muß ich nochmal nachfragen. Soweit ich weiß, setzt Windows ja sogar das Dreifache des Hauptspeichers als Obergrenze fest, d. h. in meinem Falle wären das 1280 x 3 = 3840 MB. Da wär ja fast meine ganze C:\ Partition voll :D. Aber dein Beispiel mit Photoshop führt schon in die richtige Richtung. Ich denke, daß es generell bei rechen- und speicherintensiven Anwendung (auch BPM) ähnlich ist. Hab das grade mal getestet. Wenn ich 8 Projekte gleichzeitig am laufen habe - was man normalerweise aber nicht macht - , wird tatsächlich größstenteils die Auslagerungsdatei bemüht. Von daher macht eine große pagefile durchaus Sinn. Du hast mich jetzt endgültig überzeugt, meine C:\ Partition doch zu vergrößern ;). Sicher ist sicher!

Aber grundsätzlich ist das Speichermanagement unter Windows doch merkwürdig. Hab mal zum Spaß die Auslagerung komplett ausgeschaltet. Normalerweise müßte man annehmen, daß dadurch das System schneller werden müßte. Ist aber genau das Gegenteil der Fall. Außerdem legt Windows trotz ausgeschalteter Auslagerung eine kleine Auslagerungsdatei an. Wird zumindest im TM angezeigt.

Grüße,

Ralf
 
Original von Ralf69Da muß ich nochmal nachfragen. Soweit ich weiß, setzt Windows ja sogar das Dreifache des Hauptspeichers als Obergrenze fest, d. h. in meinem Falle wären das 1280 x 3 = 3840 MB. Da wär ja fast meine ganze C:\ Partition voll :D. Aber dein Beispiel mit Photoshop führt schon in die richtige Richtung. Ich denke, daß es generell bei rechen- und speicherintensiven Anwendung (auch BPM) ähnlich ist. Hab das grade mal getestet. Wenn ich 8 Projekte gleichzeitig am laufen habe - was man normalerweise aber nicht macht - , wird tatsächlich größstenteils die Auslagerungsdatei bemüht. Von daher macht eine große pagefile durchaus Sinn. Du hast mich jetzt endgültig überzeugt, meine C:\ Partition doch zu vergrößern ;). Sicher ist sicher!
Ja, wenn man XP ein bisschen seinen Willen lässt, kann man damit ganz manierlich leben. Und gerade wenn man viele Projekte, Bilder oder was weiß ich offen hat, wäre ein Absturz wegen Speichermangel besonders schmerzlich. Die Bildbearbeitung mache ich aber dann doch lieber auf dem Tower mit 2 GB Ram ;) . Nur notfalls auf dem TP, auch schon wegen dem flauen, farbschwachen XGA-Display. Also z.B. im Urlaub beim Vorselektieren der Bilder, um diese notfalls noch direkt vor Ort wiederholen zu können und um einen ersten Überblick zu bekommen. Das ist meist eine große Datenmenge, 8 MP im Raw-Format entsprechen etwa 10 MB pro Bild. Und ich mache in 2 Wochen manchmal bis zu 1.000 Bilder.

Aber grundsätzlich ist das Speichermanagement unter Windows doch merkwürdig. Hab mal zum Spaß die Auslagerung komplett ausgeschaltet. Normalerweise müßte man annehmen, daß dadurch das System schneller werden müßte. Ist aber genau das Gegenteil der Fall. Außerdem legt Windows trotz ausgeschalteter Auslagerung eine kleine Auslagerungsdatei an. Wird zumindest im TM angezeigt.
*unterschreib*
Aber was erwartest Du vom Betriebssystem eines Mannes, der mitten auf dem Frankfurter Flughafen wohnt, siehe dortiges Schild " Gates B " :D :D ?

Ein Hinweis noch, falls Du mit TrueImage arbeitest:
Nach einer Änderung der Partitionsgröße ist eine inkrementelle Sicherung nicht mehr möglich. TI sichert dann trotz inkrementeller Sicherung immer ein komplettes Image. Das hat mir gerade meine 250 GB-Imageplatte gesprengt, weil ich beim Tower entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten temporär eine Partiton D im System hatte, auf die ich Dateien aus dem Ordner "Eigene Dateien" zurücksichern musste, weil ich auf diese in einem gemounteten Image (= read only) wegen Problemen mit den Nutzerrechten nicht zugreifen konnte. Nach dem Löschen der Parttion D und dem Zuweisen des Speicherplatzes zu C wie vorher gehabt auf 250 GB hat TI die satten 75 GB (komprimierte Größe !) des kompletten Images neu geschrieben, statt eine inkrementelle Sicherung von 2-3 GB Größe zu machen. Ich sags ja, ich hasse Partitionieren :D .

Gruß
Roger
 
Ich habe ebenfalls eine 80 GB Festplatte und sie wie folgt aufgeteilt:

C: 10 GB (Systemlaufwerk)
D: der Rest (Daten, Programme, etc)

Dabei habe ich auf C nur Windows, Treiber und Systemprogramme installiert, den Rest mit Daten auf D. Mit Norton Ghost wird dann C regelmäßig gesichert.

Anders als bei Linux bringt das wilde Partitionieren mit 4 und mehr Partitionen eigentlich überhaupt nichts, also ich habe daraus keine Vorteile erzielen können.
 
Moin,

die viele Partitionierei kann auch nerven, wenn man ein zweites Laufwerk anschließt und auf einmal die laufwerksbuchstaben nicht mehr stimmen. Hat man Laufwerksreferenzen gibt es recht nette Effekte.

Da ich keinen Bock hatte meinen Z61m neu zu partitionieren habe ich es so gelassen wie IBM es vorsah: eine große Partition.

Allerdings habe ich zuhause immer ein USB2.0-Drive mit 320 GB dran, wo dann sowohl die Systemimagebackups als auch alle Archivdaten liegen. Von dem Drive kann ich auch Booten.

Performancegewinne durch das Umlegen der Auslagerungsdatei sind kaum messbar. Auch gibt es Probleme, wenn man den Hauptspeicher vergrößert und auf einmal wieder eine größere Partition benötigt.

Auf Servern erschlage ich das Thema anders: da kommen 5 Platten rein, 2 davon im RAID1 als Systempartition, die 3 anderen als RAID5 für Daten...
 
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