Festplatte mit 80 GB - Welche Größe für C-Partition?

Asterixx

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Habe in meinem Z60m eine 80GB-Festplatte, die ich nun partitionieren möchte.

Welche Größe sollte ich für die primäre Partition (C-Partition, auf der das Betriebssystem und die Programme sind) wählen, 10 GB, 20 GB oder 30 GB oder sogar mehr?

Gruß,
Asterixx
 
Ich mache normalerweise immer eine ganz große C-Partition.
Die Sicherung der Nutzerdaten erfolgt eben verzeichnisorientiert über eigene Dateien. Ich war noch nie ein Freund der Partitioniererei, die vorgegebene Ablagestruktur von XP kommt mir da entgegen.

Wenn man mehrere Betriebssysteme einsetzen möchte, mag das natürlich anders aussehen.

Gruß
Roger
 
Hallo Roger,

der Vorteil des Partitionierens besteht darin, dass wenn der Computer nicht mehr bootet und Windows neu installiert werden muss, danach nicht alle Daten (auf der C-Partition) weg sind, sondern nach der Windows-Neuinstallation auf der D-, E- oder F-Partition noch vollständig vorhanden sind.....

Nur aus diesem Grunde lege ich mehrere Partitionen an.

Gruß,
Asterixx
 
Ich setzte 20 GB fürs Betriebsystem an - C:

1 GB Auslagerungsdateien und TMP - D:
20 GB Programme - E:

Den Rest verteile ich folgendermassen:

20 GB Mediathek (Grafiken, PDFs, Lexikas usw.) - F:
20 GB MP3 Musik - G:
5-8 GB Ablage - H:

10 GB Eigene Dateien - I:


Ich würde die Platte immer! partitionieren. ;)



Grussfrequenzen...
 
Hallo Dreamcatcher,

das sind ja schonmal klare Angaben, danke dir!

Also, 20 GB alleine fürs Betriebssystem, ist das nicht zuviel, wenn man bedenkt, dass Windows nur ungefähr 5 GB Speicherplatz verbraucht?

Das mit der Partition D mit 1 GB Speicherplatz für Auslagerungsdateien, das habe ich nicht verstanden, bzw. was sind Auslagerungsdateien genau?

20 GB für Programme, das finde ich okay.

Was bietet es eigentlich für einen Vorteil, Betriebssystem und Programme auf verschiedenen Partitionen unterzubringen?

Bislang hatte ich auf meinem PC Windows XP und Programme auf einer C-Partition mit nur insgesamt 16 GB untergebracht, was wohl zu knapp bemessen gewesen ist, da der PC mit der Abnehme des freien Speicherplatzes auf C immer langsamer wurde......
Deswegen interessiert mich nun, welche Partionsgrößen andere Forumsmitglieder verwenden.

Gruß,
Asterixx
 
Original von Asterixx
Also, 20 GB alleine fürs Betriebssystem, ist das nicht zuviel, wenn man bedenkt, dass Windows nur ungefähr 5 GB Speicherplatz verbraucht?

Bislang hatte ich auf meinem PC Windows XP und Programme auf einer C-Partition mit nur insgesamt 16 GB untergebracht, was wohl zu knapp bemessen gewesen ist, da der PC mit der Abnehme des freien Speicherplatzes auf C immer langsamer wurde......

Dies ist schon ein Teil der Antwort auf Deine Frage. 20 GB schafft Reserve.
Bei mir sind auf C: noch 8,5GB frei (von 20)

Selbst wenn Du Programme immer auf eine andere Partionen installierst, wird C: immer grösser... ;)

Original von Asterixx
Das mit der Partition D mit 1 GB Speicherplatz für Auslagerungsdateien, das habe ich nicht verstanden, bzw. was sind Auslagerungsdateien genau?
Auslagerungsdatei wird auch der virtuelle Speicher von Windows genannt.
Ich setzte hier immer eine feste Größe auf eigener Partition...


Grussfrequenzen...
 
Original von Asterixx
Hallo Roger,

der Vorteil des Partitionierens besteht darin, dass wenn der Computer nicht mehr bootet und Windows neu installiert werden muss, danach nicht alle Daten (auf der C-Partition) weg sind, sondern nach der Windows-Neuinstallation auf der D-, E- oder F-Partition noch vollständig vorhanden sind.....

Nur aus diesem Grunde lege ich mehrere Partitionen an.

Gruß,
Asterixx

Dann spiele ich einfach das Image des kompletten Laufwerks wieder zurück.
Gerade die vorher schwer absehbaren Bedürfnisse - siehe auch Deine Frage nach den benötigten Größen - machen dann noch ein Tool wie Disc Director notwendig, um die Partitionen in der Größe zu variieren. Störanfällige Änderung, da sind früher schon einige Partitionstabellen ins Nirvana gegangen.

Bei meinem Desktop sind 3 optische Laufwerke und ein 3,5" Diskettenlaufwerk installiert. Dazu eine externe 250 GB-Platte für TrueImage und ein 7fach-Kartenleser. Bei Bedarf noch ein X-Drive mit 40 GB und eingebautem Kartenleser. Das sind schon 13 Laufwerksbuchstaben vergeben, das ist schon ein dermaßen großer Buchstabensalat, dass ich nicht noch zusätzlich partitionieren muss.

Ich kenne aber viele, die darauf schwören und es ist natürlich ein Stück weit Geschmackssache und ich respektiere auch die anderen Ansichten.

Gruß
Roger
 
Hallo Dreamcatcher!

Habe bislang noch nie eine Partition für virtuellen Speicher bzw. Auslagerungsdatei angelegt und weiß daher immer noch nicht so richtig, wozu das gut ist.....

Denkst du eigentlich, dass Programme sich einfacher deinstallieren lassen, wenn sie sich auf einer anderen Partition als das Betriebssystem befinden?

Hallo Roger!

Wenn du dein System per externer Festplatte in Kombination mit einem Backup-Programm und regelmäßigen Backups absicherst, sollte das natürlich ausreichen.....

Gruß,
Asterixx
 
Original von Asterixx
Was bietet es eigentlich für einen Vorteil, Betriebssystem und Programme auf verschiedenen Partitionen unterzubringen?

Ich kann Dir sagen, warum ich das für mich eingeführt habe...

Ich fahre öfters noch ein "Spiegelsystem".
D.h. ich habe meine C: Partition noch einmal auf einer anderen primären Partition mit anderen Namen geparkt. Fällt eines aus, oder brauche ich ein spezialisiertes System, schalte ich um...

Ich versuche die Betriebssysteme i.d.R. klein zu halten, deshalb installiere ich grosse Programmpakete auf eine Programm-Partition. Oftmals kann ich dann mit meinem "Spiegelsystem" direkt die Programme starten ohne sie neu und doppelt zu installieren...


Verstanden, was ich meine? ;)


Grussfrequenzen...
 
Denkst du eigentlich, dass Programme sich einfacher deinstallieren lassen, wenn sie sich auf einer anderen Partition als das Betriebssystem befinden?
Warum denn ?

Die Hauptprobleme machen nicht entfernte Dateien, die in den Windows-Pfad geschrieben wurden, Einträge in die Reg und die Einstellungen unterhalb Eigene Dateien.

Daran ändert die Installation auf einem anderen Laufwerk nichts.
 
Partitionieren hat natürlich auch etwas mit Übersichtlichkeit zu tun.

Auch wenn ich ein System neu aufsetze, sind die meisten Utilitis und ein grossteil der Anwendungen schon einsatzbereit.

Wenn ich meine Programmpartiton auf andere Rechner spielen würde, würde das meiste sofort funktionieren, praktisch... ;)



Grussfrequenzen...
 
Hallo Dreamcatcher,

das hört sich ja genial an, ich wusste gar nicht, dass man zwei primäre Partitionen auf einer Festplatte anlegen kann.
Wie geht das denn?

Und wie "spiegelst" du denn die primäre Partition?

Gruß,
Asterixx

P.S.:
Ich werde jetzt mal ins Bett gehen.....
 
Original von Asterixx
Hallo Dreamcatcher,

das hört sich ja genial an, ich wusste gar nicht, dass man zwei primäre Partitionen auf einer Festplatte anlegen kann.

P.S.:
Ich werde jetzt mal ins Bett gehen.....

Man kann sogar DREI primäre Partitionen anlegen... :D


Werde auch gleich ins Bett gehen... ;)
Wünsche uns allen schöne Träume...
 
Hallo Dreamcatcher,

da sehe ich mal, wiewenig vertraut ich doch noch mit Windows XP bin und was mittlerweile alles möglich ist.....

Bislang habe ich nämlich die verschiedenen Partitionen mit dem Befehl FDISK aus der MS-DOS-Ebene heraus erstellt, und da war das halt anders gewesen.

Zur weiteren Vorgehensweise:
Nun habe ich die Festplatte komplett neu formatiert und vor dem WindowsXP-Setup der gesamten Festplatte den Laufwerkbuchstaben C: (als primäre Partition) zugewiesen, also bislang existiert nur eine einzige Partition mit 75 GB.
Darauf habe ich nun Windows XP installiert.

Wie kann ich denn nun unter der "Datenträgerverwaltung" (unter Windows XP) diese primäre Partition aufsplitten in weitere kleinere Partitionen?
Geht das im Nachhinein überhaupt noch?
Und ich möchte dann auch 2 primäre Partitionen anlegen, weiß aber nicht, wie das geht....
Würdest du oder jemand anderes mir dazu ein paar Tipps geben?

Gruß,
Asterixx
 
Good morning Asterixx,

die Datenträgerverwaltung ist leider nur bedingt in der Lage Partitionen vernünftig zu managen. Ich benutze die Windowseigene Datenträgerverwaltung gar nicht.

Das Programm meines Vertrauens für solche Zwecke heisst PartitionMagic welches ich bereits seit Version 4 nutze. Übrigens eines der Programme wo ich die Anschaffung nie bereut habe. PartitionMagic ist perfekt, hat mich noch nie im Stich gelassen und ich kann zu jeder Zeit Änderungen an den Partionen vornehmen ohne Datenverluste...

Leider kostet das Programm, es gibt aber auch preiswerte bis kostenlose Alternativen. Vielleicht hat jemand anders einen gute Empfehlung?!?


Ohne ein entsprechendes Tool wird es etwas komplizierter... ;)


Grussfrequenzen...
 
Hallo Dreamcatcher, hallo RAPTOR,

danke für die superschnelle Antworten!

Vielleicht habe ich ja Glück, weil ich bereits seit 2003/2004 "Partition Magic 7" zwar besitze, es aber noch nie eingesetzt habe, weil ich dann doch dachte, ich könnte alles mit Microsoft-Bordmitteln erledigen....

Ich weiß jetzt auch nicht, ob die Version 7 bereits veraltet ist, vielleicht könnt ihr mir das ja sagen, bis zu welcher Größe Festplatten/Partitionen unterstützt werden? Hoffentlich werden nicht nur Festplatten bis 6,3 GB oder 8,4 GB unterstützt....

Sollte ich bei der Partitionierung mit Partition Magic irgendetwas Besonderes beachten?

Kann ich diese Software jetzt überhaupt noch anwenden, nachdem ich die gesamt Festplatte als primäre Partition angelegt habe oder sollte ich das Windows-Setup neu starten? Windows XP habe ich nämlich schon installiert....

Gruß,
asterixx
 
Version7 ist völlig ok! :)

Du kannst es jederzeit benutzen, die Partitionen verkleinern, verschieben, kopieren, Dateisystem ändern usw...

Auch im laufenden Windowsbetrieb.

Also installieren und loslegen und experimentieren. Wie gesagt, es gab bei mir nie Datenverluste, PMagic funktioniert perfekt...


Grussfrequenzen...
 
Dreamcatcher hat Recht, PartitionMagic ist eigentlich narrensicher. Bei der Bedienung einfach dem jeweiligen Assistenten folgen. Die Ausführung erfolgt dann nach einem Neustart und vor dem Laden von XP.
 
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