Festplatte arbeitet dauernd

IBM

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Hallo,
ich habe ein neues T60 mit Vista Buisness erhalten, eine Sache stört mich jedoch: Die Festplatte arbeitet ständig (es läuft aber nichts im Hintergrund). Unter dem TFT (5. Symbol von rechts (HDD?)) blinkt dauernd und man hört die Festplatte auch leise arbeiten.
Woran liegt das? Eben hatte ich noch 52 GB frei, wenn ich nach ner Zeit schaue, sind es nur noch 51, 50, 49,8 . .
Hört die Platte irgendwann endlich einmal auf zu arbeiten, dann habe ich fast den gleichen Speicher wie zuvor. Leider ist die IBM-Telefonhotline nicht sehr hilfreich.
Ach ja, ich war mit dem Laptop noch nicht im Internet und habe nichts installiert. daher schließe ich einen Virus aus.
Liegt es am ThinkVantage Productivity Center, das vielleicht die ganze Zeit defragmentiert? Langsam nervt es wirklich, und der Laptop wird durch das ganze Arbeiten ziemlich lahm..
 
Kann es sein, dass Vista gerade die Dateien indiziert? Sollte aber irgendwann fertig sein...
 
Das indizieren kann aber ja nicht soo lange dauern, oder? Selbst beim Herunterfahren arbeitet die Festplatte noch und der Vorgang dauert somit 3 bis 4 Minuten !!
Vorhin habe ich den Laptop hochgefahren und dann fing er auch schon gleich an zu arbeiten. Das behielt er auch bei, bis ich ihn dann 40 min. später wieder heruntergefahren habe..Die Festplatte selber ist i.O..

WO kann ich denn sehen, womit sich die Festplatte im Moment genau beschäftigt? Im Task-Manager habe ich alle aktiven Anwendungen deaktiviert, trotzem macht er weiter.
 
Also das Problem kenne ich. Habe seit gestern Vista und die Kiste ist permanent am arbeiten. Schnelle finde ich Vista bis jetzt nicht.

Gruß Dennis
 
Habe ein ähnliches Problem. Wenn ich Vista hochfahre dauerts auch erstmal mindesten 5min bis sich die Festplatte wieder beruhigt hat. Dann geht das arbeiten auch ganz flott und ohne Probleme. Aber diese verschwendete Zeit nach dem Start nervt echt.

Ich dachte erst das liegt an der wirklich lahmen HDD des X41T aber anscheinend habt ihr das Problem auch mit ein wenig shcnelleren Platten als diese lütten 1,8'' dinger.
 
Bei mir ist kurz nach dem Start (max 40sek) Ruhe?!
OK, hab 2 Gig Ram, aber das hat wohl keine Auswirkungen auf das Startgerödel.
Deaktiviert mal das Indizieren und testet denn nochmal, und wie immer bei Windows, Platte bereinigen und denn defragmentieren.
 
Also bei meinem X60 mit Vista Business ist das auch so, irgendetwas ist nahezu ständig im Zugriff auf die Festplatte, und ich kann der 'Tankanzeige' der verbleibenden Akkulaufzeit beim Fallen gegen 0% zuschauen.

Inzwischen habe ich (fast) alle ThinkVantage Software und den Diskkeeper abgeschaltet, eine wirklich merkbare Verbesserung gab das aber trotzdem noch nicht?
 
ist bei meinem T60 mit Vista Business x64 auch. Und es suckt micht gewaltig an. Wenn ich weg will, und den Rechner einpacken will, habe ich nicht unbedingt noch 5 Min. zeit bis Vista denn endlich mal runter gefahren ist.
Dachte zuers es wäre mein Virenscanner. Habe de darauf hin gewechselt ist aber nicht besser geworden.

Für Tipps und Lösungen wäre ichwohl genauso dankbar wie alle hier.
 
Das ist die Systemwiederherstellung. Hab ich bei mir grundsätzlich deaktiviert, dafür gibts doch RnR :)

Hatte mich damals so gewaltig genervt, dass ich es deaktiviert habe. Grund:

Habe Laufwerk C: (Vista, 30GB) und D: (Programme, 40GB) entsprechend eingeteilt. Irgendwann fängt er halt mit der Systemwiederherstellung an (Beim Hochfahren, mittendrin, bei Programmänderung und um Volumenschattenkopien zu erstellen) und hört irgendwann Stunden später wieder auf. Da die Größe hier fix auf 15% eingestellt ist, kann das schonmal ganz schön dauern. Also hab ich erst die Größe auf 5% runtergestellt (geht nur über Registry) und mich gewundert, wieso er dennoch mehr nimmt. Jetzt kommt aber der Hammer: Vista erstellt einen neuen Wiederherstellungspunkt, merkt irgendwann (wenn er fertig ist!), dass der ja GRÖßER als das Maximum ist und löscht wieder alles?!?!?!

Schnauze voll gehabt und deaktiviert - die Kiste ist nun wunderbar leise und macht auf der HDD im Ruhezustand überhaupt nichts mehr.
 
Danke für den Tipp.

Aber diesen Systemwiederherstellungsdienst gab es doch unter XP schon. Warum war das da nie ein Problem.

Und wo wir grad bei R&R sind. Muss man zwingend bei der ersten Sicherung die gnaze Festplatte sichern? Finde keine Option wo ich einzelne Dateien auswählen kann.
Iist die Sicherung 1:1 groß oder wird sie gepackt. Kann ich die sicherung später noch verschieben? Will mir nächste woche ne externe Platte kaufen.
 
Es ist ja jedem selber überlassen was und wie er eine Sicherung anfertig... - aber wichtig sind an sich nur die eigenen Daten... XP und die Programme sind auf CD/DVD sowieso... warum sollte man dann die ganze Festplatte sichern?
 
Original von ChrisBu
Danke für den Tipp.

Aber diesen Systemwiederherstellungsdienst gab es doch unter XP schon. Warum war das da nie ein Problem.

Die Sicherung zu XP unterscheidet sich in folgenden Punkten:

a) Vista unterstützt erstmal eine Volumenschattenkopie, d.h. jede Datei die sich innerhalb zwei Systemstarts, alternativ alle 24h, verändert hat wird gesichert.

b) Im Gegensatz zu XP wird täglich eine Systemsicherung erstellt, unabhängig davon, ob sich irgendwas geändert hat. Da Vista ca. 5-6 mal mehr Umfang als Vista hat, fällt diese entsprechend größer aus.
 
Also es sind mehrere Prozesse:

Computerschutz aka Volumenschattenkopien (mit vssadmin begrenzen)
Auslagerungsdatei (nichts unternehmen)
Readyboost (bloß aus den Quark)
Superfetch und Prefetch (nur auf Startoptimierung stellen - TweakVI)
Windows-Suche aka Indizierung (abstellen!)
Nero-Indizierung (abstellen!)
DiskKeeper (Dienst auf manuell)
Diverse Logs

...mit Autoruns aufräumen und mit ProcessExplorer weitere Schuldige identifizieren (SysInternals)

Hoffe, es hilft ... bei mir gehts - siehe hier: http://www.thinkpad-forum.de/thread.php?threadid=34605

LG Chris
 
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