Sorry, hatte mich wohl nicht 100% eindeutig ausgedrückt:
Bei Firewire gibt es 2 Steckerarten (wie bei USB auch): Den großen und den Kleinen. Allerdings sind beim kleinen Firewire-Stecker (im Gegensatz zu USB) KEINE Kontakte für den Strom vorhanden, nur beim Großen. Weil unser X60s nunmal aber nur ne kleine Firewirebuchse bieten, keine große, kann man keine Geräte anschließen, die NUR über den Firewire-Bus mit Strom versorgt werden - die Kontakte für den Strom sind einfach nicht da...
Der Samsung-Brenner bietet ein Netzteil, das aber nicht angeschlossen werden muss. Samsung wirbt ausdrücklich damit, dass der Brenner USB-powered läuft, also ohne Netzteil. Der Vorteil dieser Lösung: Sobald man ein Netzteil anschließt, schaltet der Brenner die höheren Geschwindigkeiten frei, die sonst zu viel Strom verbrauchen würden.
Bei mir hat sich nur herausgestellt, dass das Thinkpad zu wenig Strom auf einem USB-port liefert, um mit dem Samsung bei 10x brennen zu können. Bei 8x oder mit einem USB-Kabel, das zwei USB-ports nutzt (damit der Strom von 2 ports gezogen wird, statt von einem) läuft der Brenner einwandfrei.
Täusch dich nicht, USB-Brenner ohne Netzteil sind eine Notlösung: die Geschwindigkeit ist grottenschlecht. Es reicht dafür, was zu kopieren oder zu Brennen wenn man wiklich mal unterwegs ist - und etwas zeit mitbringt. Für DVDs auf dem Bett sind die Dinger auch absolut in Ordnung. Aber mit einem internen Brenner kann man die nicht vergleichen! Deswegen mag ich den Samsung: Zu Hause kann man immer schnell das Netzteil anstöpseln.
Der Schutz vor einem Bufferunderrun hilft leider bei Strommangel wenig. Das Gerät wird in diesem Fall zurück gesetzt und Windows gibt die Meldung aus, dass der Brenner zu viel Strom gezogen hat. Der Rohling ist also futsch.
Zauberbaer hat schon recht:
Die USB-Ports sind nicht für so stromhungrige Komponenten gemacht. Ein USB-Kabel mit 2 Steckern würde ich definiv dazukaufen, egal welchen Brenner du kaufst. Sonst ist das eher eine Glückssache...