Externe HDD für mehrere User zulassen

meins

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Servus,

da ich früher immer wieder Probleme mit externen Festplatten hatte nun meine Frage, was muss ich beachten das verschiedene Nutzer / PCs immer Vollzugriff auf die Festplatte haben? Muss ich da die Festplatte für Vollzugriff JEDER einrichten oder einen Ordner?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
 
Muss ich da die Festplatte für Vollzugriff JEDER einrichten oder einen Ordner?

Viel zu umständlich: Man formatiert die Platte einfach als FAT32 oder exFAT, dort gibt es keine Benutzerrechte.

Wenn es doch mal etwas zu verstecken gibt, reichen WINZIP, WINRAR oder 7-ZIP mit einem zu vergebendem Passwort.
 
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Dann wäre wahrscheinlich exFAT am besten für die Dateigrößen und Kompatibelität?
 
Deswegen exFAT oder gibt es eine bessere Lösung?
 
was muss ich beachten das verschiedene Nutzer / PCs immer Vollzugriff auf die Festplatte haben? Muss ich da die Festplatte für Vollzugriff JEDER einrichten oder einen Ordner
Falls ich es richtig verstanden habe, NTFS siehe Anhang, bei Properties für das Volume: shared für das Volume, bei security ebenfalls auf das ganze Volume. Das gilt dann für alles auf der Platte (bzw. Volume). Außer den angezeigten Häkchen (waren als Standard vordefiniert) nichts setzen (Full Control würde Löschen beinhalten, würde ich von außerhalb nicht zulassen).

Man kann die Zugriffe spezifisch setzen und auch nur spezielle User. Ich habe das so bei mir für Zugriffe via LAN von anderen PCs (und damit auch anderen User, auch wenn ich es immer selber bin, aber anderes System) definiert. Es gilt erst einmal für alle Verzeichnisse und Dateien. Ob man die dann einzelnen noch anders definieren kann, habe ich nicht ausprobiert.

Der user wird als \\hostname\username registriert. Deshalb nutzt es mir nichts, wenn ich auf allen PCs mit gleichem Username login mache. Zählt als "anderer User". Natürlich kann man das ganze auch nur für bestimmte Verzeichnisse oder Dateien machen. Da gilt dann die Hierarchie Volume -> Verzeichnis-> Datei (der "obere" nimmt alle "unteren" mit, also properties des oberen setzen gilt für alle unteren)

Nachtrag: Beim NAS sieht es etwas anders aus, meiner ist Unix based und hat diese Properties nur pro Verzeichnis, nicht auf den ganzen NAS. Die Beispiele sind bewußt externe USB-Platten-wegen der Fragestellung, gelten aber auch so für die internen Volumes. Die read/write .... -Definitonen müssen nur auf dem betroffenen Host für dessen Volumes gemacht werden (interne und externe). Zwischen den PCs gelten die Netzwerk- und Internet-Regeln, d.h. welcher PC (Host) auf welchen anderen überhaupt zugreifen darf - hat mit dem Volume-Zugriffen nichts zu tun. Für die User gilt: Falls nicht everyone (jeder) definiert ist, muß der volle Username per \\hostname\username\ auf dem PC eingetragen werden, an dem die Volumes (Platten) angeschlossen sind.
 

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(Full Control würde Löschen beinhalten, würde ich von außerhalb nicht zulassen).

Das ist falsch. "Full Control" bringt zusätzlich, dass der Benutzer selber Rechte setzen darf. Mit "Write" oder "Modify" darf er das nicht.

Der user wird als \\hostname\username registriert. Deshalb nutzt es mir nichts, wenn ich auf allen PCs mit gleichem Username login mache. Zählt als "anderer User".

Die Berechtigungen arbeiten intern mit SIDs, nicht mit Namen. Die SID von zwei lokalen Benutzerkonten auf zwei getrennt installierten PCs ist immer unterschiedlich. Daher nutzt es nichts.

Natürlich kann man das ganze auch nur für bestimmte Verzeichnisse oder Dateien machen. Da gilt dann die Hierarchie Volume -> Verzeichnis-> Datei (der "obere" nimmt alle "unteren" mit, also properties des oberen setzen gilt für alle unteren)

Die Vererbung kann man entsprechend konfigurieren. Standardmäßig gilt also, was du beschreibst. Es muss aber nicht so sein.

was muss ich beachten das verschiedene Nutzer / PCs immer Vollzugriff auf die Festplatte haben?

Einfach nichts an den Berechtigungen ändern.

Generell gilt, dass ein frisch formatiertes NTFS Volume die Berechtigungen so gesetzt hat, dass jeder überall alles darf. Solange man also nicht selbst an den Berechtigungen rumfummelt, ist von Haus aus schon das vorhanden, was du dir vorstellst.
 
Alsoneinfwcj anschließen und glücklich sein oder halt exFAT nutzen falls ich es auch am Mac nutzen möchte, habe ich das so richtig verstanden?

Es ist halt nur eine Backup Platte und da möchte ich mir keine Gedanken machen wenn ich mal einen anderen PC habe oder so.

Danke :)
 
exFAT funktioniert prima beim Transfer zwischen Windows- und Macwelt... mache ich auch so. :)
 
Naja und das iPad braucht das glaube ich auch so, da wäre das schon eine gute Option.

Ich werde beides mal testen und gerne berichten.
 
Ich stehe auf dem Schlauch...

Welche Probleme hattest du denn mit NTFS auf USB SSD?

Ich schleppe meine Windows Daten auf GPT NTFS SSDs zwischen Rechnern herum und hatte mir gar keine Gedanken über Zugriffsrechte gemacht weil es einfach funktioniert.

Andererseits wundere ich mich, warum ich mich nicht darüber gewundert habe da bei Linux das Fummeln an Zugriffsrechten bei USB SSDs täglich Brot ist...
 
Es geht nicht explizit um SSDs, aber das ist ja egal.
Warum? Bei meiner letzten Externen hatte ich irgendwann Probleme mit den Zugriffsrechten die ich auch nicht einfach übernehmen konnte, ob ich damals daran rumgespielt habe keine Ahnung, aber das wollte ich nun gleich ausschließen.
 
Es ist im Prinzip so, wie @der_ingo schreibt. Wenn NTFS formatiert wird, passen die Zugriffe für normalen Betrieb mit "everyone/jeder". Es muß dann lediglich "shared" angegeben werden (bei mir das Volume insgesamt), damit das entsprechende Volume von außen (LAN) erkennbar wird und zugegriffen werden kann.

Ich habe lediglich etwas mehr "gefinkelt" wegen einzelner Systemdateien, die bereits auf dem eigenen Rechner Sonderrechte verlangen. Dann tauchen die Zusatz-Berechtigungen via \\hostname\username\ in den Properties auf. Das braucht Dich aber nicht kümmern, wenn die Zugriffe per "jeder" auf "normale" Dateien gehen. Den "Vollzugriff" habe allgemein nicht frei gegeben, sorry - ohne Manual ....... da hat @der_ingo recht.

Ich arbeite so kreuz und quer im LAN mit XP, OS/2 und Win10 (WIN10<->OS/2 muß ich noch nacharbeiten). Ich würde mit FAT jeder Art nicht mehr arbeiten. Nur als Beispiel etwas OT: wenn ich alte DOS- oder Win16-Programme via WinOS2 unter OS/2 laufen lasse, können die problemlos via LAN mit den XP-NTFS Files arbeiten (bis <2GB, 16-bit Grenze). Speziell mit exFAT habe ich bei aufgenommen TV-Filmdateien (USB-Stick) immer wieder Ärger gehabt, wenn die in unterschiedlichen Systemen gesteckt wurden. Da schlägt dann auch noch das 4GB Limit zu .... Ich habe alles an FAT nach und nach auf NTFS bzw. HPFS bei OS/2 konvertiert und habe meine Ruhe. (die Floppy-Überreste sind als Backup alle per NTFS oder HPFS gespeichert - je nach System).

Gruß Peter
 
Es ist im Prinzip so, wie @der_ingo schreibt. Wenn NTFS formatiert wird, passen die Zugriffe für normalen Betrieb mit "everyone/jeder". Es muß dann lediglich "shared" angegeben werden (bei mir das Volume insgesamt), damit das entsprechende Volume von außen (LAN) erkennbar wird und zugegriffen werden kann.

Das sind zwei verschiedene Dinge. Es ging hier um eine externe HDD, nicht um eine Netzwerkfreigabe.

Die Freigabeberechtigungen haben nichts mit NTFS-Berechtigungen zu tun und werden auch nicht im Dateisystem gespeichert, sondern bei Windows in der Registry.
 
Genau so wurde es auch gemeint, ich schließe die Platte an verschiedene Geräte und werde es am Wochenende testen. Wahrscheinlich wird es exFAT, weil damit auch das iPad umgehen kann und ich dann keine Stolpersteine deswegen einbaue.
 
Da ausdrücklich von einer externen Festplatte geschrieben wurde, bin ich davon ausgegangen, dass die externe Festplatte halt mal am einen, mal am anderen PC betrieben wird.
Oh ... sorry, auf die Idee kam ich nicht. Das mache ich nur mit einer 2,5" 1TB am T400 auf Reisen für Backups und Zwischenspeicher. Die habe ich total vergessen. Die ist NTFS standard-formatiert, d.h. da habe ich Null geändert und hänge die bei Rückkehr an den Desktop Win10 oder XP. Da ist nix weiter definiert, auch nicht shared und null problemo - deshalb auch total übersehen. Klassiker an Mißverständnis ....................... nochmal sorry.
Ich habe drei externe HDD "relativ" konstant angeschlossen und nutze da den LAN, quasi "pseudo-NAS" außer dem echten, für das "Hosentaschenteil", das immer irgendwo rumliegt ..... Bäumchen wechsel Dich ohne Änderung nach Format.

Gruß Peter
 
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