Ersteinrichtung Partitionierung

diver5000

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5 März 2008
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Hi Allerseits,

bin seit ein paar Tagen stolzer Besitzer eines T60 Modell 2007, mit 15" Display (4:3)..., leider mit Vista Business. Hätte lieber mein XP Pro gehabt. Aber egal.

Die HD hat 120 GB. Davon entfallen ca. 5 GB auf die Recovery -Partition und der Rest auf Lw C. Ich wollte gern zwei weitere Partitionen einrichten. In der Datenträgerverwaltung bietet Vista zunächst die Verkleinerung an. Begrenzt diese aber auf ca. 38 GB. Warum? Dann wollte ich wenigstens dies tun...Fehlanzeige. Geht nicht.

Wie komme ich zu zwei weiteren Partitionen ohne das System komplett neu aufsetzen zu müssen, die bereits zahlreich installierten (vielleicht mehr oder weniger sinnvollen) IBM-Programme zu verlieren und ggf. die Recovery -Partition zu zerschiessen? Mit einem handesüblichen Partitionierer; Linux oder wie?


Dank vorab für Eure Hilfe!
 
Hi,

wenn Du unbedingt XP statt Vista haben willst, kannst Du über die Hotline Recovery-CDs mit XP bestellen (geht nur sofern Du keine Recovery-CDs mit Vista bestellt hast).

Nun zum Verkleinern der Partition. Die Datenträgerverwaltung von Vista ist eigentlich ein echter Fortschritt, sie hat leider nur einen kleinen Harken. Die Datenträgerverwaltung kann eine Partition nur in Höhe des "echt" freien Blocks am Ende der Partition verkleinern. Ist bei Deiner 105 GB Partition z.B. auch nur eine kleine Datei weiter hinten (z.B. bei ca. 55 GB) gespeichert (obwohl auf der Partition bspw. 80 GB frei sind), so kannst Du die Partition nur "bis" zu dieser Datei verkleinern, im Beispiel also um 50 GB auf 55 GB.

Du kannst versuchen, ob die der belegte Bereich mit einem Defragmentierer "an den Anfang" der Partition verschoben wird (bei mir hat Diskeeper zwar den hinteren beölegten Bereich angezeigt, aber nicht nach "vorne" verschoben). Klappt das nicht, musst Du auf ein kommerzielles Tool zurückgreifen, um die Partition weiter verkleinern zu können.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.

Gruß
Frank
 
Hi Frank,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Das mit dem Defragmentieren habe ich gleich zu Anfang gemacht. Leider ohne Erfolg. Insofern bleibt dann wohl nur ein Partitionierungstool.

Ich verfüge bereits über ein legales XP Pro von meinem alten Notebook. Das neu Draufspielen wollte ich einfach vermeiden, wegen des nicht unerheblichen Zeitaufwandes. Andererseits spukt in meinem Kopf umher, das ein "sauber" installiertes System durch nichts zu ersetzen ist... Allerdings muß ich dann alle Treiber und Programme manuell einpflegen...

Sind denn die Standardinstallationen von Lenovo (im Gegensatz zu anderen Herstellern) einigermaßen vernünftig konfiguriert oder lohnt das selbst Hand anlegen doch auf jeden Fall?

Bekommt man von Lenovo so einfach ein Recovery-Satz für XP obwohl Vista beilag?

Vielen Dank für Hinweise!

Andreas
 
aufpassen!

vista ist so intelligent programmiert dass es wenn man die partition einfach verkleinert eventuell nicht mehr bootet. dann brauchst du ne vista installations cd und musst ne reparaturinstallation vornehmen... echt sehr intelligent gelöst von microsoft.
 
Genau das durfte ich auch schon feststellen: Nachdem ich ein Partitionierungstool (Acronis Disk Director) verwendet habe, lief plötzliche irgendein "Softwareaktvierungsdienst" nicht mehr und ließ sich auch nicht mehr starten.
Ergebnis: Vista verweigerte die Aero Oberfläche und die Systemsteuerung öffnete sich nur noch als leeres Fenster.
Nachdem das die einzige "Grobheit" war, die ich meinem System angetan habe, bin ich sehr sicher, das ein installiertes Vista tatsächlich "sauer" auf eine Änderung der Partitiongrößen reagiert.

Grüße
Klaus
 
Ich würde dir empfehlen XP zu installieren. Hab selbst Vista Business gehabt und war nur genervt davon. Auch ne Freundin von mir, mit nem R61 und Null Computerkenntnisse fand Vista schrecklich, weswegen ich ihr mit den Lenovo-CDs XP installiert hab. Bei mir hab ich es von einer normalen Windows-CD gemacht. Dadurch hab ich gelernt, daß Vista unter anderem so langsam war, weil einfach ne Menge (in meinen Augen unnötiges) Zeug durch Lenovo mitinstalliert wird. Trotzdem bin ich mit meinem XP glücklicher. Die Installation von Windows+ alle Treiber dauert, wenn man von Computern prinzipiell ein bisschen was versteht, ca. 2 Stunden. Threads gibts hier ja ne Menge, in denen erklärt wird, welche Treiber man dann noch benötigt. Ist zwar jetzt nur meine subjektive Meinung, aber ich bin sehr glücklich ohne Vista :)

PS: Dann entfällt auch den Problem der Partitionierung.
PPS: Ich fürchte die LenovoCDs mit XP kosten dich 65€. Aber wie oben erläutert würde ich eh lieber eine Installation von einer "normalen" XP-CD empfehlen
 
Vielen Dank für die infos.

Ich habe gerade versucht, eine Umverteilung der HD-Kapazität vorzunehmen, aber Paragon verweigerte genau wie die Vista-Datenträgerverwaltung die Gefolgschaft...

D.h., ich werde den Weg über die saubere Neuinstallation gehen; aber nicht heute!

Gibt es bei der manuellen Installation eine genaue Reihenfolge, die man einhalten sollte, wenn man die Treiber/Programme von Lenovo installiert?

Richtet das neue System bei Installation der Thinkadvantage-Software bei Bedarf auch wieder eine Recovery-Partition ein?

Vielen Dank für Eure Hilfe!


Andreas
 
Ich weiß echt nicht, was Ihr immer an Vista zu meckern habt...ich finde die Arbeit mit Vista viel angenehmer als mit XP Pro...

Ähnliches gilt für die ThinkVantage-Software. Wer sie nicht benötigt soll sie herunterschmeißen. Aber alles hat seinen Sinn und seine Berechtigung.

Man sollte froh sein, dass wir mit der ThinkVantage-Software eine so gute zusätzliche Softwareunterstützung haben!

Gruß
Frank
 
@Diver
Es empfiehlt sich, alle Treiber, die man sich von der Lenovo Seite besorgen kann, per nLite in die Installation mit einzubinden.
Wichtig sind m. A. der Chipsatztreiber, der Videotreiber und auch die Netzwerktreiber können sicher nicht schaden.

Ich habe eine Probeinstallation ohne nLite durchgeführt, um zu sehen, was XP Pro selbst kennt und dann (mit einer zweiten Maschine) alle Treiber gezogen, die Windows so angefragt hat.

Das hier sollten die meisten sein:
Modem
Atmel TPM
Monitor
Power Mgmt
Intel Chipset
Intel Matrix Storage
Wireless WAN
Ricoh 4in1 CardReader
Disable Turbo Memory
Bluetooth Enhanced
Intel Pro 1000 LAN
Intel WLAN
NVidia Quadro NVS 140M
SD Controller
SoundMax Audio
UltraNav

Es sollte auch machbar sein, die meisten davon per Lenovo SystemUpdate einspielen zu lassen (mit dem Turbo Memory Switch Off hat das bei mir funktioniert)

Grüße
Klaus
 
@Sirius

Also ich bin von den Softwarebeigaben ehrlich begeistert. Nach 2-3 Tagen habe ich allerdings noch nicht raus, wie gut sich diese in der Praxis behaupten. Was die Systemsicherheit betrifft, werde ich die Tools sicher nutzen. Bei meinem Toshiba waren die damaligen tools schon sehr hilfreich (config free u.a.). Das IBM/Lenovo-Paket ist jedoch ungleich reichhaltiger

Was allerdings die Standardkonfiguration betrifft, bin ich wegen der Partitionierung etwas enttäuscht, da sogar noname-Hersteller mittlerweile von Hause aus eine Datenpartition vorsehen. Aber man kann es ja auch nicht jedem recht machen...

Nur deshalb hänge ich jetzt etwas...

Bis dann
 
Hallo Allerseits,

heute wollte ich XP aufsetzen. Habe mir vorher sorgfältig alle Treiber + Programme runtergeladen. Leider sagte mir die Installation, dass kein HD-Lw erkannt wurde und brach die Installation ab..???

Was nun?

Danke

Andreas
 
Das liegt an der SATA-Platte. Im Bios auf Compatible umstellen, dann geht es. Nach der Installation von XP kannst du den entsprechenden Treiber (Intel Matrix Storage Controller) nachinstallieren und somit SATA im Bios wieder aktivieren. Wichtig dabei ist aber sich genau an die Anleitung aus der Readme zu halten
 
Vielen Dank.

Die Fähigkeit zu lesen, hilft doch manchmal ungemein. Das Thema wurde ja schon an anderer Stelle im Forum besprochen...

...habe es 2 min nach meine Frage gefunden!

Jetzt funktioniert auch alles soweit. Einzig der Access-Connection-Manager verträgt sich nicht so richtig mit der Software für meine HSPDA-Karte (Vodafone Connect Software). Das Starten der Programme dauer ewig lang, da sich die beiden offensichtlich gegenseitig behindern. Bringt eventuell die Installtionsreihenfolge etwas? Ich habe gestern zunächst den Connection-Manager installiert und erst später die Vodafone-Software...


Noch eine Frage:

Wenn ich die erstellten Recovery-DVD 'mal benutzen sollte, um Vista wieder herzustellen, macht er da auch die inzwischen erfolgte Partitionierung rückgängig oder schreibt es einfach alles in die (inzwischen etwas kleinere) Partition "C"?

Auch habe ich die Recovery-Partition vor "C" nicht gelöscht. Sind ggf. auch von dort die Wiederherstellungsdaten verfügbar?


Vielen Dank


Andreas
 
Original von diver5000
Noch eine Frage:

Wenn ich die erstellten Recovery-DVD 'mal benutzen sollte, um Vista wieder herzustellen, macht er da auch die inzwischen erfolgte Partitionierung rückgängig oder schreibt es einfach alles in die (inzwischen etwas kleinere) Partition "C"?

Auch habe ich die Recovery-Partition vor "C" nicht gelöscht. Sind ggf. auch von dort die Wiederherstellungsdaten verfügbar?

Die Recovery-Partition wird wahrscheinlich nicht funktionieren, da der MBR bei Neuinstallation von Windows überschrieben wird. Du müsstest den MBR mit einem Lenovo-Tool (gibt es nur für Diskette) wiederherstellen...allerdings wäre das der MBR für Vista vermute ich mal

Die Recovery-CDs/DVDs bringen Dein Notebook in den Auslieferungszustand zurück, d.h.
- die Platte wird "platt" gemacht
- die Recovery-Partition wird neu erstellt
- die Systempartition wird mit allen Programmen (auch Diskeeper, Norton usw) neu erzeugt.

Gruß
Frank
 
Mit Tools wie Supergrub kommst du auch an die Recoverypartition dran um sie für eine Installation zu nutzen
 
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