erneute Garantieverlängerung sinnvoll?

morst

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Hallo,

ich besitze ein T61p. Es ist jetzt knapp 5 Jahre alt. Vor zwei Jahren, kurz vor Ende der dreijährigen Garantiezeit, ging es kaputt (NVIDIA-Bug oder so). Nach der kostenlosen Reparatur habe ich mich entschieden die Garantie um zwei Jahre zu verlängern. Jetzt, kurz vor Ablauf der bereits verlängerten Garantie, hat es wieder den selben Fehler und ist gerade wieder in Reparatur. Es kommt nächste Woche repariert zurück.
Nun bin ich am überlegen: Soll und kann ich nochmals die Garantie um zwei Jahre, dann auf insgesammt sieben Jahre, verlängern? Bei meinem Glück könnte ich mir gut vorstellen, dass es in zwei Jahren wieder kaputt geht. Hardware- und leistungstechnisch ist es eigentlich noch voll in Ordnung.

Danke für Eure Meinungen
M.
 
@adun

die Toolbox zeigt mir aber unter Grafikkarte immer noch an:
Grafikkarten Chiptyp: Quadro FX 570M
Garfikkartenspeicher: 256.00 MB
Grafikkarte BIOS: Version 60.84.51.0.0

heißt das jetzt, die wird nicht mehr genutzt?
 
Na dann wird das wohl stimmen, sorry, habe gedacht das du nun einen Intel GMA 960 Chipsatz drauf hast.

Du kannst nur sichergehn das du einen neueren Chip hast indem du dies optisch bestätigst, das Produktionsdatum steht auf dem Grafikchip, leider nur dort, auslesen kann man es soweit ich weiß nicht....
 
Naja, du hast ja jetzt ein Board mit Intel Chipset drauf, ergo kann da auch nicht der berühmt berüchtigte nVidia Bug auftreten, allerdings bist du mit der Grafikleistung nun um meilen nach hinten gerutscht
Soweit mir bekannt wird bei der Reparatur im Service wieder ein Board mit identischet Grafik eingebaut (also Nvidia). Da kann man wohl nicht angeben, dass man ein Board mit Intelgrafik will.
 
Auch die Nvidia Boards haben einen Intel Chipsatz (getrennt in North- & Southbridge), und man bekommt im Rahmen der Garantie ein gleichwertiges Teil, also wieder eins mit Nvidia Grafik wenn eine solche vorher drauf war. Das heisst alles beim alten auf der Leistungsseite. Leistungstechnisch betrachtet würde ein Board mit Intel Grafik eine Minderung darstellen, die nicht zulässig ist. Für Sondervereinbarungen lassen die Prozeduren durch den Hersteller keinen Raum. Darum gibts bei Garantiereparaturen nur das zurück, was auch hingegangen ist, solange der Fall nicht als Eskalierter Fall beim Hersteller eine Etage aufwärts geht.

Die Haltbarkeit ist wohlgemerkt im speziellen Fall eine ganz andere Frage, aber eben nicht generell über die gesamte Produktpalette.

Was Produktionsdaten von Boards angeht hebe ich nochmal hervor gibt es keine Ansprüche. Ich wüsste nicht wo es eine offizielle Aussage von Lenovo dazu gibt auf die man da etwas aufbauen könnte. Auch von anderen Herstellern die sich sonst relativ ausführlich zu Nvidia Problemen geäussert haben kenne ich keine solche offizielle Erklärung. Wenn mir jemand eine solche oder einen Link auf eine solche geben kann, nehm ich das gern in mein Argumentationsportfolio auf.

Grüz!
Hibbelharry

Anmerkung: Ich will hier niemanden ärgern, ich versuche aber eine realistische Auskunft darüber zu geben womit zu rechnen ist und versuche zu erklären wie es jeweils zu einer solchen Aussage kommt. Dazu gehört auch das man Leuten manchmal sagen muss, das etwas nicht so läuft wie sie sich das denken. Die Ideen von Marcus Agrippa sind so nicht durchsetzbar, das musste man auch mal sagen. Ich verstehe woher die Ideen und Anschauungen kommen, warum das so sein soll und würge das dann trotzdem ab, weil ich über enstprechende Erfahrungen verfüge. Sorry dafür.
 
Aber hat Lenovo nicht reihenweise wegen Nvidia-Bugs abgefunzelte Mainboards sogar noch nach (regulär) abgelaufener Garantie ausgetauscht, bis zu einem Stichtag? Ist das nicht das Eingeständnis, dass die ursprünglich eingebauten Chips fehlerhaft ( = minderwertig) gewesen sind?
Ist dann der Austausch mit einem wiederum minderwertigen Chip akzeptabel, innerhalb der - immerhin extra bezahlten - Garantie(verlängerung)?

(Ob es sich lohnen würde, deshalb einen Prozess anzustrengen, kann keiner sagen:
Gegenüber stehen sich die Übermacht eines Konzerns mit all seinen Möglichkeiten, ein Urteil herauszuzögern bzw es gar nicht zu einem Urteil kommen zu lassen (meist per stillschweigendem Vergleich mit dem Kläger), und der Prestigeverlust, dass Kunden mit Nvidia-T61 im Garantiefall prinzipiell mit minderwertigen Austauschteilen über den Tisch gezogen werden.

Hat es überhaupt jemand versucht, die Sache vor Gericht zu bringen? Die Notebookhersteller selbst haben es ja wohl bei der Firma Nvidia erfolgreich gemacht und sind entschädigt worden, heisst es)

@Hibbelharry
Ich verstehe durchaus dein Anliegen: du beschreibst das, was Lenovo tatsächlich praktiziert. Schon das klärt uns alle auf. Aber es bleibt zu hinterfragen, was Lenovo da treibt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, sorry, dachte nur da der TE etwas mit Intel ausgelesen hat und ich selbst mittlerweile ein Intel Board drinne habe... Habe dann einfach unwissend 1 und 1 zusammengezählt =(

Ich lerne nie aus :D
 
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