Hallo,
nachdem ich bereits vor einiger Zeit eine Samsung HS122JC Festplatte in mein X40 eingebaut habe, möchte ich Euch einen kurzen Erfahrungsbericht nicht vorenthalten.
Festplattendaten:
Hersteller: Samsung
Modell: HS122JC
Formfaktor: 1.8"
Schnittstelle: ZIF
Kapazität: 120 GB
Geschwindigkeit: 5400 rpm
Datenblatt
Grund des Kaufs:
Ich habe mich bewußt gegen eine SSD entschieden, da ich mir ein Dualboot-System (Win XP und Linux) einrichten wollte und daher entsprechender Plattenplatz nötig war. Um dennoch eine akzeptable Geschwindigkeit zu erreichen, sollte es eine Platte mit 5400 rpm sein.
Einbau:
Der Einbau gestaltete sich mit Hilfe dieses Adapters recht einfach. Die größte Schwierigkeit war den winzigen Hebel mit ~1mm langem Hebelarm umzulegen. Dabei war dieser Thread sehr hilfreich. Da das Gehäuse des Adapters recht scharfkantig ist, habe ich alle Kanten, die mit dem Kabel in Berührung kommen vorsichtshalber mit Isolierband abgeklebt. Das Adapterkabel habe ich mit zwei Schrauben am Gehäuse fixiert. Damit ließ sich die Festplatte problemlos in den Laufwerksschacht schieben.
Migration:
Dies war nicht so einfach wie gedacht. Habe zunächst sowohl ein Image der Windows-Partition (Recovery-Partition ist bei mir nicht vorhanden) als auch ein Image der kompletten Platte mit Clonezilla auf einem NAS gesichert. Nach dem Zurückspielen des Image der kompletten Festplatte auf die Samsung wollte der Rechner jedoch nicht davon booten. Versuche mit fixmbr scheiterten ebenfalls. Irgendwann hab ich dann entnervt aufgegeben und Windows frisch installiert und danach das Partitions-Image über die Windows-Installation geschrieben. Vermutlich wäre es auch einfacher gegangen, hat aber funktioniert. Die Installation von OpenSuse auf dem verbleibenden Plattenplatz verlief problemlos.
Geschwindigkeit:
Benchmark-Messungen mit Atto und HD-Tune zeigen ein beeindruckendes Resultat: Die Samsung hat etwa doppelt so hohe maximale Transferraten wie die original Hitachi-Platte. Im Alltagsbetrieb, wie z.B. beim Internet surfen, sind die gefühlten Geschwindigkeiten aber nicht so unterschiedlich. Allerdings hatte ich die Hitachi auch nur kurze Zeit genutzt - und das mit einer frischen Windows-Installation. Sobald man allerdings größere Datenmengen herumschaufelt, ist der Geschwindigkeitsunterschied deutlich spürbar.
Samsung HS122JC:
Anhang anzeigen 24635Anhang anzeigen 24636
Hitachi:
Anhang anzeigen 24637Anhang anzeigen 24638
Geräuschkulisse:
Alle Freunde des typischen Hitachi-Klicker-Sounds können aufatmen: Die Samsung gibt ebenfalls Klickergräusche von sich. Für die meisten unter Euch dürfte dies aber weniger erfreulich sein ...
Fazit:
Die Samsung läuft bei mir nun seit einigen Monaten ohne Probleme. Die Festplatte ist angenehm flott, besonders wenn auf größere Datenmengen zugegriffen wird. Ich denke, sie ist für alle, die mit dem Klickergräusch leben können, eine gute Wahl.
Viele Grüße
muon
nachdem ich bereits vor einiger Zeit eine Samsung HS122JC Festplatte in mein X40 eingebaut habe, möchte ich Euch einen kurzen Erfahrungsbericht nicht vorenthalten.
Festplattendaten:
Hersteller: Samsung
Modell: HS122JC
Formfaktor: 1.8"
Schnittstelle: ZIF
Kapazität: 120 GB
Geschwindigkeit: 5400 rpm
Datenblatt
Grund des Kaufs:
Ich habe mich bewußt gegen eine SSD entschieden, da ich mir ein Dualboot-System (Win XP und Linux) einrichten wollte und daher entsprechender Plattenplatz nötig war. Um dennoch eine akzeptable Geschwindigkeit zu erreichen, sollte es eine Platte mit 5400 rpm sein.
Einbau:
Der Einbau gestaltete sich mit Hilfe dieses Adapters recht einfach. Die größte Schwierigkeit war den winzigen Hebel mit ~1mm langem Hebelarm umzulegen. Dabei war dieser Thread sehr hilfreich. Da das Gehäuse des Adapters recht scharfkantig ist, habe ich alle Kanten, die mit dem Kabel in Berührung kommen vorsichtshalber mit Isolierband abgeklebt. Das Adapterkabel habe ich mit zwei Schrauben am Gehäuse fixiert. Damit ließ sich die Festplatte problemlos in den Laufwerksschacht schieben.
Migration:
Dies war nicht so einfach wie gedacht. Habe zunächst sowohl ein Image der Windows-Partition (Recovery-Partition ist bei mir nicht vorhanden) als auch ein Image der kompletten Platte mit Clonezilla auf einem NAS gesichert. Nach dem Zurückspielen des Image der kompletten Festplatte auf die Samsung wollte der Rechner jedoch nicht davon booten. Versuche mit fixmbr scheiterten ebenfalls. Irgendwann hab ich dann entnervt aufgegeben und Windows frisch installiert und danach das Partitions-Image über die Windows-Installation geschrieben. Vermutlich wäre es auch einfacher gegangen, hat aber funktioniert. Die Installation von OpenSuse auf dem verbleibenden Plattenplatz verlief problemlos.
Geschwindigkeit:
Benchmark-Messungen mit Atto und HD-Tune zeigen ein beeindruckendes Resultat: Die Samsung hat etwa doppelt so hohe maximale Transferraten wie die original Hitachi-Platte. Im Alltagsbetrieb, wie z.B. beim Internet surfen, sind die gefühlten Geschwindigkeiten aber nicht so unterschiedlich. Allerdings hatte ich die Hitachi auch nur kurze Zeit genutzt - und das mit einer frischen Windows-Installation. Sobald man allerdings größere Datenmengen herumschaufelt, ist der Geschwindigkeitsunterschied deutlich spürbar.
Samsung HS122JC:
Anhang anzeigen 24635Anhang anzeigen 24636
Hitachi:
Anhang anzeigen 24637Anhang anzeigen 24638
Geräuschkulisse:
Alle Freunde des typischen Hitachi-Klicker-Sounds können aufatmen: Die Samsung gibt ebenfalls Klickergräusche von sich. Für die meisten unter Euch dürfte dies aber weniger erfreulich sein ...
Fazit:
Die Samsung läuft bei mir nun seit einigen Monaten ohne Probleme. Die Festplatte ist angenehm flott, besonders wenn auf größere Datenmengen zugegriffen wird. Ich denke, sie ist für alle, die mit dem Klickergräusch leben können, eine gute Wahl.
Viele Grüße
muon






