Entstörkondensator gesucht

Thomebau

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Hi,
mein Opa hat mir grade seinen alten Handschleifer in die Hand gedrückt mit der Bemerkung "mach mal wieder ganz"...
Er meinte er wäre immer an wenn man ihn einsteckt, egal wie der Schalter steht.
Das hat sich recht schnell aufgelöst, ein neuer Schalter muss her:
uploadfromtaptalk1451563665051.jpg
saubär weggebruzelt würde ich sagen...

Das ist noch der relativ einfache Teil, denn bei 250W an 220V fallen knapp über 1A an und 2A Schalter in der Größe gibts wie Sand am Meer, problematisch ist nur dass die Terminals an der Seite liegen, aber das wird sich finden.

Das größere Problem befindet sich hier:
uploadfromtaptalk1451564188403.jpg

Ich vermute mal dass das ein Folien Entstörkondensator war.
Davon habe ich aber leider überhaupt keine Ahnung wie ich das anschließe noch welche Daten der Ersatz haben muss.
Wenn ich mich recht entsinne gingen beide Kabel die zu den Kohlebürsten gehen durch den Kondensator (bei einem hing halt noch der Schalter dazwischen).
uploadfromtaptalk1451564464197.jpg


Hier nochmal das Typenschild:
uploadfromtaptalk1451564485323.jpg

Kann mir mit dem Kondensator vielleicht jemand weiterhelfen?
 
Mal beim Hersteller nachgefragt? Vielleicht kann man dir noch sagen, was für ein Kondensator bei dem Modell verbaut war.
http://www.koemag.de/index.php
(Bei dieser Art von Firmen habe ich mit sowas schon häufiger Glück gehabt.)
 
Auf jeden Fall sollte der Entstörkondensator mind. 500V aushalten können, da wir ja inzwischen zwischen 230 und 240 Volt Wechselstrom auf den Leitungen (+- 5%) haben. Klasse dürfte X2 sein. Bei den alten DUAL-Plattenspieler heißen die Dinger übrigens "Knallfrösche", weil die alten inzwischen gern mit einem Knall abrauchen. Bevor so etwas passiert, sollte das natürlich vorher gegen eben ein stärkeres Exemplar getauscht werden. Denn als die alten Spieler auf den Markt kamen, hatte man ja "nur" 220 Volt, dementsprechend sind die Dinger heute, neben dem Alter, einfach nur noch unterdimensioniert.
 
Ich tippe 'mal, daß der Kondensator eher den Lichtbogen ("britzel") am Schalter während des Ausschaltens minimieren soll - das untermauert ja auch irgendwie das Schadensbild (Kondensator hopps -> Schalter durchgebrannt).

Wenn dem so ist, kann da auch noch ein Widerstand hoppsgegangen sein, der den Kondensator nach Abschaltung wieder entläd, damit der länger lebt (...wird aber oft eingespart :whistling:).

"Schaltplan" müssen dazu andere machen, da hab' ich keinen Plan von.
 
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