Eine Festplatte mit Passwort wieder verwenden geht das?

dr.web

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274
Hi all,

habe hier noch ne 160GB Laptop-Festplatte (Seagate Momentus 5400) mit einem Passwortschutz.
Der Inhalt ist mir egal, die Platte aber nicht.

Kann man die Festplatte irgendwie aktivieren und dann frisch formatieren?

Danke

dr.web
 
Starte eine Live-Linux-Distribution wie Knoppix, schließ die Festplatte (Hdd) an, starte GParted und formatiere die Hdd in NTFS, Fat32 oder sonstigem Format deiner Wünsche. Die Passworteingabe sollte ja nur die Daten auf der Hdd schützen.
 
Starte eine Live-Linux-Distribution wie Knoppix, schließ die Festplatte (Hdd) an, starte GParted und formatiere die Hdd in NTFS, Fat32 oder sonstigem Format deiner Wünsche. Die Passworteingabe sollte ja nur die Daten auf der Hdd schützen.

Funktioniert nicht. Festplatten mit unbekanntem PW sind ein Fall für den E-Schrott. Ohne PW kein Zugriff auf die Platte.

MfG, Sebastian
 
d.h. also der Tipp von Mornsgrans geht auch nicht?
Nein geht nicht. Ohne Passwort springt nicht mal der Motor an.


Falls das Passwort nicht bekannt ist, hast Du keine Chance.
Na ja, so hart würde ich das nicht sehen, aber auf jeden Fall steht eine viellicht potentiell mögliche Passwortentfernung in keinem guten Preis/Leistungsverhältnis. Eine neue Festplatte ist allemal günstiger.

Als Anschauungsobjekt lässt sich die Festplatte immerhin nochmal benutzen, wenn man den Deckel entfernt :-)
 
Falls das Passwort nicht bekannt ist, hast Du keine Chance.
Falls sich in den Folien von Snowden nichts findet - einfach mal als Terrorist verkleidet durch die Flughafenkontrolle marschieren. Die sind einem bestimmt auf der Suche nach dem Passwort behilflich :D
 
OK, dann auf nach Sheremetyevo, da gibt's bestimmt so ein "Russ'n-Tool" für dieses kleine HW-Prob :zornig:


Falls sich in den Folien von Snowden nichts findet - einfach mal als Terrorist verkleidet durch die Flughafenkontrolle marschieren. Die sind einem bestimmt auf der Suche nach dem Passwort behilflich :D
 
Hi, schon irgendwie weiter gekommen?

Würde nicht ein starker Magnet alles auf der Platte löschen?

Nobby
 
ich befürchte aber so ein Passwort ist in einem eeprom hinterlegt...
 
Würde nicht ein starker Magnet alles auf der Platte löschen?
Doch, würde er. Aber viel wahrscheinlicher würde er den Schreib-/Lesekopf an seinem Ärmchen so dermaßen gründlich aushebeln, dass da gar nix mehr geht. :)
Sowas mach ich nämlich mit "teildefekten" Platten, die in den Wertstoffhof gehen. Wenn Du Dich mit nem ordentlichen Neodymiummagneten der Platte von oben näherst, hörst Du kurz vorher eine echt übles "Klack", wenn der Kopf gegen die Außenhülle donnert. Danach geht leider garnix mehr.
 
"Aus 2 mach 1" würde noch gehen, d.h. Elektronikleiterplatte von einer baugleichen mit Plattendefekt (und heiler Elektronik) nehmen würde noch gehen. Zumindestens habe ich so schon von mehreren 3,5" Platten mit elektronikdefekt die Daten retten können.

ATh.
 
Nicht zwangsläufig. Je nach Festplatte und Hersteller wird das Passwort mit auf der Platte gespeichert und nicht auf der Elektronik!
 
ich befürchte aber so ein Passwort ist in einem eeprom hinterlegt...
Ganz bestimmt sogar. Da kannst du so ziemlich gar nichts machen, außer den EEPROM löschen. Aber ich vermute stark, dass das PW in andere Konfig-Daten eingebettet ist und anschließend sowieso nichts mehr geht.
 
"Aus 2 mach 1" würde noch gehen, d.h. Elektronikleiterplatte von einer baugleichen mit Plattendefekt (und heiler Elektronik) nehmen würde noch gehen.
Bei einer SATA Platte kannst Du das vergessen. Auf der Elektronik sind nämlich die Infos über die Kopfkalibrierungsparamter, Bad Sektoren und andere wichtige Infos hinterlegt, die ausschliesslich nur zu einer Platterbatterie passen.
Du bekommst ja schon sofort Fehler, wenn die Ref der Platine nur ein klitzekleines bisschen abweicht.

umindestens habe ich so schon von mehreren 3,5" Platten mit elektronikdefekt die Daten retten können.
Das muss schon lange her sein. Bei IDE Platten klappte das noch.
 
ich befürchte aber so ein Passwort ist in einem eeprom hinterlegt...
Definitv nein, denn das wäre viel zu einfach zugänglich.

Die Festplattenpassworte sowie meist die Firmware der Platte sind in der Regel auf den ersten Sektoren der Platte selber hinterlegt.
Allerdings so, dass man dort mit normalen Adressierungsmethoden nicht hinkommt: So ist der per normalen ATA Kommandos erste Sektor (oder Nullte Sektor), erst dahinter gelegen. Um dort hin (also zum Passwort) zu gelangen müsste man also sowas wie negative Sektoren per ATA Kommando adressieren können und das klappt halt nicht so einfach.
 
Definitv nein, denn das wäre viel zu einfach zugänglich.
Das Anfahren und auslesen der ersten Sektoren wäre aber relativ einfach, wenn man die Ansteuerung des Kopfservos abklemmt und seine eigene Steuerung anhängt (siehe musikspielende Festplattenköpfe). Was ich mir eher vorstellen könnte: Gewisse PW-Teile liegen dort und der Rest schwirrt irgendwo anders rum, sei es ein EEPROM, Flash oder sonstiger Speicher. Aber das sind nur Vermutungen meinerseits, kann durchaus sein das ich völlig falsch liege. ;)
 
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