Ein N200, Apfelsaftschorle und zuviel Rescue & Recovery

Jack GT

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Hallo!

Ich muss leider einmal um Hilfe bitten. Wie der Titel schon besagt, habe ich es - ungewollt - mit Rescue & Recovery zu tun.

Die Ausgangskonfiguration
Auf meinem sieben Jahre alten (3000) N200 0769 BCG läuft recht problemlos das ursprüngliche Windows Vista Business (sda2) und Linux openSUSE 13.1. Zudem existiert Rescue & Recovery (sda1). Gebootet wird über Grub, der Linux voreingestellt hochfährt. Und ja, seit einem Dreivierteljahr habe ich kein Backup mehr laufen lassen... :facepalm:

Was passierte
Während des Hochfahrens von Windows Vista kippte eine Apfelsaftschorle auf den Rechner :wacko:, ungünstigerweise auch noch oben links auf Tastatur und Schirm. Daher sofort Power-Off während des Hochfahrens gedrückt - mehrfach - bis die Kiste aus war und den Akku sofort gezogen. 2 Tage getrocknet, Tastatur und Schirm gesäubert.

Aktueller Stand und Frage
Der Rechner läuft glücklicherweise einwandfrei, allerdings lässt sich Vista nicht mehr hochfahren. Während Grub sauber geladen wird und Linux ohne Probleme hochfährt, lädt bei der Auswahl von sda2 statt Vista immer Rescue & Recovery. Die Wiederherstellungsumgebung bietet auch im erweiterten Modus aktuell nur Sichern der Daten und vollständige Wiederherstellung an. Von Linux kann ich auf die Windows-Partition zugreifen, die Daten sind vorhanden.

Was ist zu tun, um Vista aus Grub wieder booten zu können und nicht stattdessen immer wieder Rescue & Recovery auf dem Schirm zu haben? Ich würde sehr ungern das ganze System sichern und neu aufsetzten müssen.

Über Antworten freue ich mich sehr. Mit Dank im Voraus,
Flo
 
Grundsätzlich sollte man die Empfehlungen aus diesem Beitrag in unserem Wiki beherzigen. Ein Flüssigkeitsschaden ist manchmal nicht sofort zu erkennen und die Symptome sind mannigfaltig.
 
R&R liegt auf einer gesonderten Partition. Du kannst den Booteintrag von Grub entsprechend auf die echte Windows-Partition ändern. Dann sollte Windows booten.
Sollte dies nicht der Fall sein (fehlender Bootloader) kann dieser über ein Windows-Medium repariert werden.

Aber Achtung, die R&R - obwohl noch vorhanden - wird dann nicht mehr selber booten sondern nur über einen gesonderten Grub-Eintrag.

Eventuell hat noch jemand eine bessere Methode um R&R zu erhalten. Um den BCD zu ändern brauchst du meines Wissens nämlich ein lauffähiges Windows - eventuell WindowsPE?
 
Um den BCD zu ändern brauchst du meines Wissens nämlich ein lauffähiges Windows - eventuell WindowsPE?

Ja, er braucht eine Reparatur- oder Installations-CD von WINDOWS Vista, und zwar in der "richtigen Version",
weil es bei Vista zu allem Überfluss zwei verschiedene Reparatur-Versionen von CDs (x86 und x64) gibt.
Es gilt also herauszufinden, ob auf dem N200 ein 32- oder 64-bittiges Vista lief.

Dann wird eine Startreparatur durchgeführt, die Vista wieder zum Laufen bringt, aber nicht Grub und LINUX. GRUB muss danach extra repariert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mojn,

Danke schon einmal für die Beiträge. Vista läuft bei mir auf 32-bit. Mitgeliefert wurde damals kein Boot-Medium, nur die R&R-Partition.

Der Bootloader von Vista scheint tot zu sein, denn über externe Lader von CD bootet nix außer Grub und R&R auf den verschiedenen Partitionen. Wenn ich euch richtig verstehe, meint ihr diese hier (bzw. dies) in Verbindung mit der "Systemstartreperatur", die einen neuen Bootlaoder schreibt, gell?

Wie bekomme ich denn dann GRUB wieder aufgesetzt?
 
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