Durchsatz Verschlüsselung auf X4x (AES/Truecrypt) mit SSD

d-tick

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Hallo zusammen,

Da mir die performance meiner Platte im X41 manchmal bisschen zu lahm ist bin ich auf der suche nach einer alternative zu dieser, deshalb wollte ich mir wahrscheinlich eine SSD einbauen. DA der unterschied zwischen SLC und MLC noch recht teuer ist, wollte ich es vom "Gewinn" abhängig machen, die mir diese bieten kann.
Klar ist eine SLC SSD schneller, ich weiss aber nicht wie schnell sie mit Verschlüsselung ist und somit rausgeschmissenes Geld wäre. Da ich mein Notebook mit Betriebssystemverschlüsselung (Truecrypt/LUKS) nutze und dies einiges an CPU schluckt wollte ich vorher mal fragen was denn ein X4x so an Verschlüsselungsdurchsatz auf schnellen Platten Schafft.

Mein X41 hat einen 1.5 GHz Prozessor, nun wäre meine meine Frage:

Hat wer von euch mit SSD und ähnlich schneller CPU schon mal den Festplattendurchsatz (verschlüsselt) gemessen?

Vielen Dank im vorraus,
Hendrik
 
Bei Truecrypt kannst du doch testen, wie hoch der Durchsatz wäre. Wenn du eine Partition/Container verschlüsselst und die Verschlüsselungsart auswählst, läßt er dich doch die Performance testen.
 
Durchsatz ist nicht das Problem das wirste kaum merken außer du hast jeden tag Gbyte weise Traffic auf dem Gerät.

Is eher die Frage wie du die SSD in das Gerät bringst. Hier gibt es haufenweise Threads wo es um Bastellösungen geht mit Flashkarten etc. weil die 1,8" Platte nen exotischen Anschluß hat. [Man korrigiere mich wenn ich was verpasst habe]
 
[quote='simlan',index.php?page=Thread&postID=673803#post673803]Durchsatz ist nicht das Problem das wirste kaum merken außer du hast jeden tag Gbyte weise Traffic auf dem Gerät.[/quote]

Geht doch vermutlich darum, welche Lese/Schreibgeschwindigkeiten die Platte maximal können soll, denn das entscheided den Preis. Eine Platte mit 200 MB/s lesen würde nichts bringen, da der Prozessor die Daten nicht so schnell entschlüsseln könnte
 
Hab da mal nen Test gesehen (ct). Die EEEPc /Atom Fraktion hat damit schon Probleme. Aber du gewinnst "Leistung" dadurch das du schnellere Reaktionszeiten hast. Das hat dann weniger mit read Write Speed zu tun. Ich merke die Verschlüsselung auf meinem T43 nicht.
 
[quote='Schnitzel2k8',index.php?page=Thread&postID=673801#post673801]Bei Truecrypt kannst du doch testen, wie hoch der Durchsatz wäre. Wenn du eine Partition/Container verschlüsselst und die Verschlüsselungsart auswählst, läßt er dich doch die Performance testen.[/quote]Hm, das hab ich noch nicht probiert, zzt hab ich nur ein Linux ohne Truecrypt auf dem Rechner, könnte aber mal TC installieren und gucken was er mir so anbietet, die frage ist halt wie Representativ das das ist, deshalt hätte ich gerne Erfahrungen von euch :)

[quote='simlan',index.php?page=Thread&postID=673803#post673803]Durchsatz ist nicht das Problem das wirste kaum merken außer du hast jeden tag Gbyte weise Traffic auf dem Gerät.

Is eher die Frage wie du die SSD in das Gerät bringst. Hier gibt es haufenweise Threads wo es um Bastellösungen geht mit Flashkarten etc. weil die 1,8" Platte nen exotischen Anschluß hat. [Man korrigiere mich wenn ich was verpasst habe][/quote] Platte und einbau ist nicht das problem, durchsatz hab ich nicht viel
Wo es halt schnell sein sollte ist beim hoch/runterfahren aus dem Ruhezustand, wo er also meine 1GB Ram auf die Platte schreibt, bzw diesen liest, dort hätte ich gerne etwas schnelles.

Mir gehts eher darum. ob die 1.5Ghz 30MB/s oder weniger crypten können, oder doch 80MB/s,
das würde sich dann direkt auf die zu verwendende SSD/CF karte auswirken, bzw auch den Preis.
Eine Mtron einzubauen um dann zu merken, dass man nur 20MB/s schreiben kann wären verschenkte ressourcen (auch wenn sie im Random und dank SLC bei kleinen dateien schneller ist)

vlg
Hendrik
 
[quote='d-tick',index.php?page=Thread&postID=673815#post673815] Zitat von »Schnitzel2k8«
Bei Truecrypt kannst du doch testen, wie hoch der Durchsatz wäre. Wenn du eine Partition/Container verschlüsselst und die Verschlüsselungsart auswählst, läßt er dich doch die Performance testen.

Hm, das hab ich noch nicht probiert, zzt hab ich nur ein Linux ohne Truecrypt auf dem Rechner, könnte aber mal TC installieren und gucken was er mir so anbietet, die frage ist halt wie Representativ das das ist, deshalt hätte ich gerne Erfahrungen von euch :)
[/quote]

Ich kann mich auch irren (hab das schon lange nicht mehr gemacht), aber ich dachte genau für deine Fragestellung wäre dieser Test gedacht.

Siehe z.b : http://www.computerbase.de/news/software/sicherheit/2008/juli/truecrypt_60_benchmark/

http://forums.truecrypt.org/viewtopic.php?t=16508
 
hier[/url] seitenweise Input verschienste Meinungen.
Naja, die Meinungen sind schön und gut, nur mit "das System wird nicht langsamer" kann ich relativ wenig anfangen.
Wie dort jemand schreibt, kommt er mit crypto auf 5MB/s, was vorne und hinten nicht stimmen kann... Weiterhin hab ich keine Atom CPU, sondern was etwas flotteres, wenn auch älter, wie gesagt ein 1.5Ghz Dothan...

Bei dem Truecrypt test von compubase wurde ein Banias mit 1.4Ghz getestet, okay, ist der vorgänger meiner CPU und bissal langsamer, aber immerhin mal ein "Richtwert von 46MB/s" , wobei dann andere Leute


Nur ich würde gerne mal wissen, wie es mit Atto auf ner SSD mit und ohne Crypto "anfühlt" bzw was da fuer daten rauskommen, bzw es gibt ja noch andere Faktoren die das alles beschleunigen/verlangsamen, deshalb meine Frage :)

vlg
Hendrik
 
Ich poste hier einfach mal meine Ergebnisse, ich denke das ist das, was du hören willst. System ist der X200t mit 1,86GHz C2D, Laufwerk ist die Intel X25-M 80GB Postville.
vorher nachher
Verschlüsselt wurde mit AES 256 bit (System C: komplett 35GB, Daten D: per Quickformat ~40GB), somit sind also etwa 50% der Flashzellen belegt. Die oben zu sehende Limitierung der Geschwindigkeit ist also vollkommen durch den Prozessor bedingt, vermutlich kann man bis über 90% Belegung mit der Festplatte gehen, ohne weitere Einbußen zu sehen, da der Prozessor es einfach nicht schafft, soviele Daten durchzuschaufeln.
Gruß,
Los
edit: hier noch der ->Link zu einem anderen Freiwilligen, der ebenfalls verschlüsselt hat
 
Hm, dann nutzt der aber nur einen core zur verschlüsselung, weil 60MB waeren ja etwas wenig, bzw der turion mit 1.9Ghz kommt ja auf mehr als das doppelte...
 
Je nach Verschlüsselungsalgorithmus und Modus kannst du nicht parallel verschlüsseln. Der Schlüsselstrom wird je nach Modus bei Blockchiffren wie AES aus dem letzten Block generiert, das klappt dann nicht parallel.
 
zugegebener Maßen ist der Turion schneller, an den 0,4GHz mehr kann das aber nicht liegen und auch nicht daran, ob nur 1 Kern oder beide verschlüsseln, da das ja bei beiden Test eigentlich gleich abläuft (beides AES 256 bit) und Truecrypt in der momentanen Version ja nativ multithreading betreibt. Von daher weiß ich wirklich nicht, wieso die Leserate mehr als das doppelte von meiner beträgt... ?( ;(
edit: was im Notebook aber einfach krass auffällt ist die Lautlosigkeit, dass es sich so gut wie gar nicht erwärmt (wenn man es zb im Schoß liegen hat) und dass trotz allem ein gigantischer fühlbarer Unterschied zu einer Notebook-HDD besteht - wo liegt die Zugriffszeit einer solchen HDD, bei 9ms? Das ist mehr als das 45fache der SSD-Werte :D
 
Tja, deshalb fragte ich ja nach X41 besitzern, die ihre SSD mal gebencht haben, das auch noch Full Disc encryption... :)
 
komplett wird vermutlich niemand sein Laufwerk verschlüsseln wollen, da brechen alle SSDs gigantisch ein, und das würde man sicher auch bei nem stark limitierenden Prozessor merken...
Den Weg den ich gewählt habe ist der einzige, der ein Maximum an Sicherheit und ein Minimum an Belastung für die SSD bringt - alle persönlichen Daten sind de facto verschlüsselt, alle weiteren Daten, die ich auf das Laufwerk schreiben werde, ebenso. Der einzige "Knackpunkt" (den ich als absolut vernachlässigbar ansehe), ist, dass ein böswilliger Dieb auslesen kann, wieviele Daten auf Platte D: verschlüsselt sind (WAYNE... :whistling: )
Deswegen wird dir vermutlich niemand eine FDE anbieten können und nur sehr wenige überhaupt eine Verschlüsselung - in diesem Forum von Hardwarefreaks hat das wie gesagt nur eine einzige andere Person außer mir getan...
 
diesem Forum von Hardwarefreaks[/url] hat das wie gesagt nur eine einzige andere Person außer mir getan...
- Ich will mein laufwerk komplett verschlüsseln, und es gibt genug Leute, die dies auch tun...
- "Da brechen die SSDs, gigantisch ein - Da wäre meine Frage warum? Die einzige sinnvolle Erklärung wäre, dass die CPU die Bandbreite limitiert oder dass dein crypto werkzeug die falschen blockgrößen nimmt.

Ich hab wie gesagt leider keine SSD mit der ich es testen könnte, sonst würde ich es tun - bei der internen HDD macht es auf jeden fall keinen Unterschied ob verschlüsselung oder keine, da diese eh recht gemütlich ist und die 20MB/s gemütlich gecrypted werden können.

vlg
Hendrik
 
Ich habe per cryptsetup/LUKS mein T400 (mit p-cpu, 2.53ghz) und eine MLC SSD von Supertalent (ultradrive 64GB) vollverschlüsselt, habe per hdparm einen Durchsatz von 100MB/s (auf der verschlüsselten Partition natürlich!), schreibend per dd so ca 80mb/s. Das wohlgemerkt bei aktivierter Taktanpassung.

Und letzendlich kommt es NICHT auf die sequentiellen Lese/Schreibwerte an, sondern die Zugriffszeit knallt einfach ;)

edit: ich habe allerdings die Blockgrößen tatsächlich angepasst und die Partitionen "aligned". In wie fern das nötig ist weiß ich nicht, schadet aber mit Sicherheit nicht.
 
Der Grund, warum die SSDs einbrechen liegt in dem flashbasiertem Speicher begründet - um dich da einzulesen kann ich dir ->diesen Review von Anand wärmstens empfehlen, für Praxiswerte ->diesen Mammutthread . Wenn du dich nach dem Einlesen hierhinein auch noch mit ->OS-Optimierung befasst hast, wirst du merken, dass SSDs nicht wirklich so benutzerfreundlich sind, es sind nunmal keine Harddiskdrives und bis sie diese wirklich in allen Belangen überholt und abgelöst haben wird bestimmt noch einiges an Zeit vergehen, und bis dahin sollte man sie (wie ich finde) vorsichtig an seine Bedürfnisse anpassen, damit man an dem teuren Produkt auch lange Spaß hat ;)
Auf einem Laptop wirst du dieses Einbrechen (im Mammutthread sind da ein paar Beispiele zu sehen) nicht merken, weil jetzt eben nicht mehr das Laufwerk, sondern die CPU die limitierende Komponente ist (um die vollen 250 mb/s seq lesen zu bekommen (Intel X25-M) wirst du vermutlich nen schnellen Dual-Core bis Quad-Core brauchen - deadball hat für die 100mb/s immerhin nen 2,5 GHz-2Kerner). Aber wie ich oben schon geschrieben habe kommt es auf einem Laptop nicht auf die absoluten Datenraten an, sondern vielmehr auf die Zugriffszeiten, und die "knallen" tatsächlich - Windows 7 ist in ca. 35-40sec geladen, alle Anwendungen starten in Sekundenbruchteilen... :thumbup:
Ah, und noch etwas: "Es gibt genügend Leute, die das auch tun" möchte ich bezweifeln, a) weil SSDs noch nicht so weit verbreitet (weil gute SSDs teuer) sind und b) verhindert man mit der kompletten Systemverschlüsselung die Wear-Levelling-Methoden des Laufwerks (Garbage Collection sowie die Möglichkeit der Nutzung des TRIM-Befehls (wenn er denn dann mal endlich draußen ist)) und verkürzt damit effektiv die Lebensdauer. Insofern ist eine FDE bei SSDs imho nicht sinnvoll. :thumbdown:
edit: Aber um auf deine eingentliche Frage mal zurückzukommen - ist in deinem TP ein 1,5GHz 2Kerner oder 1Kerner drinne? Wenns ein 1Kerner ist könnte es tatsächlich sein, dass die Datenraten denen deiner HDD entsprechen werden, aber auch hier wird die Zugriffszeit einen glücklicheren Menschen aus dir machen, da bin ich mir sicher!
 
Also die 100MB sind von der verschlüsselten Platte im Stromspar Modus der CPU, da ginge noch mehr. 50-80 (geschätzt!) MB sollten für den Trheadersteller drin sein. Allerdings weiß ich nicht wie das auf nem Single Core dann ist mit normaler Arbeit oder ob alle CPU Zeit für den AES Algo drauf geht.

Aber lieber Los,
b) verhindert man mit der kompletten Systemverschlüsselung die Wear-Levelling-Methoden des Laufwerks (Garbage Collection sowie die Möglichkeit der Nutzung des TRIM-Befehls (wenn er denn dann mal endlich draußen ist)) und verkürzt damit effektiv die Lebensdauer

Das halte ich leider für nicht richtig, da die Verschlüsselung auf Dateisystem ebene funktioniert und garnix mit den eigentlichen (delete-) Blöcken zu tun hat. Das steht m.M.n sogar in deinem verlinkten Artikel von anand.

Das wear leveling funkioniert natürlich auch bei Vollverschlüsselung. Auch TRIM würde funktionieren (funktioniert BTW mittlerweile ganz gut, zumindest bei den Indilinx drives - wenn auch mit manuellem Trim. Aber es wird!).
Auch haben SSDs ohne Alignment (welches sich durchaus positiv auf die Lebensdauer auswirkt) eine teilweise höhere MTBF als normale Festplatten.
Wenn leveling nicht gehen würde, schreibse dir innerhalb kürzester Zeit deine Zellen kaputt oder hättest so extreme Einbrüche dass du garnicht mehr arbeiten könntest.

Noch was, es wurde berichtet (ich muss aba mal suchen), dass die Schreibperformance in TC Containern besser ist, da sie erst zusammengepackt werden (ähnlich wie MTF)


Insgesamt würde ich es einfach ausprobieren, die Zugriffszeit macht Spaß. Der Lappi spart strom (ein bisschen..), ist LEISER, und die wohl empfindlichste Komponente ist stoßfest.

Schöne Grüße
 
hm... Stimmt, mit dem Wear-Levelling hast du Recht, die Blöcke werden auch weiterhin gleichmäßig "abgenutzt", das hat damit ja gar nix zu tun :whistling: Was das TRIM angeht allerdings nicht - das ist ja schließlich der Befehl des Betriebssystems, einen Bock per ATA-Befehl zu löschen, und das kollidiert schließlich mit der FDE - wie kann die Disk komplett verschlüsselt sein, wenn durch TRIM die Blöcke wieder frei gegeben werden? Und wenn Truecrypt (oder welche andere FDE-Software auch immer) hier jetzt direkt wieder verschlüsselt (was ja die Aufgabe ist) würde das in einer übermäßigen Abnutzung der Blöcke enden - oder habe ich da was falsch verstanden? Trim ist doch dazu da um zu verhindern, dass das Laufwerk komplett vollgeschrieben wird (und damit dann enorme Leistungseinbrüche verbucht), was aber das erklärte Ziel und Aufgabe einer F(Full!)DE ist.
Das Alignment dient wohl eher dazu, noch ein paar wenige zusätzliche Prozentpunkte Performance rauszuholen, dass das Filesystem ne entscheidende Rolle hierbei spielen kann ist in verschiedenen Vergleichstest unter Linux in dem OS-Optimierungslink, den ich oben gepostet habe, zu sehen.
Davon mal ganz abgesehen scheinen entweder meine Verschlüsselungswerte enorm niedrig zu liegen oder deine sehr hoch wenn du dem Threadersteller (1,5GHz 1Kerner) eine solche Ver/Entschlüsselungsleistung prophezeist, hast du meine (1,8GHz 2Kerner) Benchmarks mal angeguckt...? Wenn meine sehr niedrig sind: Woran kann das liegen?
Das mit den Containern kann ich mir gut vorstellen, das klingt logisch. Was das Strom sparen angeht bin ich allerdings skeptisch - ich hab mein X200t bisher noch nicht weit unter die magische 10W-Marke drücken können. Ärgere mich etwas, dass ich das vor dem Verschlüsseln den Stromverbrauch nicht getestet habe...
Gruß,
Los
 
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