Dualboot: Windows nachträglich installieren

blacksea

New member
Themenstarter
Registriert
30 Dez. 2009
Beiträge
24
Hallo,

ich habe mir eine neue Festplatte für mein X200s zugelegt und möchte wie bisher Vista und Ubuntu parallel installieren. Ubuntu ist mein Produktivsystem, Vista brauche ich nur für Notfälle. Dummerweise kommen die Vista-Recovery-CDs nicht mehr diese Woche, ich habe aber nur von Donnerstag bis Sonntag Zeit, mich um die Neuinstallation und damit einhergehenden Konfigurationen zu kümmern. Ist es bei geeigneter Partitionierung möglich Windows nach Ubuntu zu installieren? Ich weiß, dass dies in der Vergangenheit nicht möglich war, weil der Windows-Installer die gesamte Platte formatiert hat. Hat sich daran vielleicht etwas geändert?

Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, dass ich die XP-Recovery-CDs verwende und anschließend auf Vista Upgrade. Aber auch da weiß ich nicht, ob das grundsätzlich möglich ist.

Möglicherweise passt meine Frage auch besser ins Windows-Unterforum. Dann bitte ich den Thread einfach zu verschieben.

Schöne Grüße
blacksea
 
Recovery-CDs löschen leider immer die Festplatte - eine saubere Vistainstallation würde dies nicht tun. Soweit ich weiß lässt sich Vista aber nicht mit dem beigefügten Lizenzaufkleber registrieren - du schwimmst also zwischen Scylla und Charybdis.

Ein möglicher Weg wäre Ubuntu zu sichern (entweder Sectorbasiert über Acronis oder Easeus etc.) oder per tar. Dann die Recovery laufen lassen, wieder eine freie Partotion zu erzeugen und Ubuntu wiederherzustellen. Die Partition erstellen kann beispielsweise Ubuntu Live.
 
[...] Soweit ich weiß lässt sich Vista aber nicht mit dem beigefügten Lizenzaufkleber registrieren - du schwimmst also zwischen Scylla und Charybdis.

Inwiefern? Auf meinem TP war Vista vorinstalliert – also habe ich beim Kauf des TP doch wohl auch eine Vista-Lizenz erstanden, oder? Sonst würde mir Lenovo doch auch keine Recovery-CDs schicken?

Dummerweise ist mir gestern erst – nach fast drei Jahren ;-) – aufgefallen, dass ich keine Vista-, sondern XP-Recovery-CDs habe.

Ein möglicher Weg wäre Ubuntu zu sichern (entweder Sectorbasiert über Acronis oder Easeus etc.) oder per tar. Dann die Recovery laufen lassen, wieder eine freie Partotion zu erzeugen und Ubuntu wiederherzustellen. Die Partition erstellen kann beispielsweise Ubuntu Live.

Ja, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Aber ein 250-GB-Recovery einzuspielen, dauert auch eine ganze Weile. Zumal aufgrund eines dämlichen Fehlers bei DHL meine eSATA-ExpressCard irgendwo in der Welt rumfliegt und ich deshalb nur über USB 2.0 eine externe Backup-Platte anschließen kann ...
 
Ja, du hast eine OEM-Lizenz erstanden, die sich mit OEM-Medien auch installieren lässt. Leider hast (und kriegst) du diese nur in Form von Recovery-CDs oder Partitionen. Mit einer handelsüblichen Vista-CD funktioniert der Code nicht.

Wenn deine Ubuntu-Partition tatsächlich 250GB groß ist dauert das wohl dann wirklich etwas länger - bei mir sind es nur 10GB für root und 15 für home - das ist in ner halben Stunde auch über USB 2.0 gesichert. Festplatte eventuell ausbauen und an einem Desktop sichern?
 
Hast du wirklich 250GB unter Linux in Benutzung, oder einfach nur eine 250GB Partition auf der 30GB oder so benutzt sind?

Guck dir doch mal Dinge wie clonezilla, damit kannst du Dein Linux sichern und wiederherstellen.
 
Hi,

ich glaube nicht wirklich, daß Du dir die Recovery-CD-Prozedur antun möchtest. Da wartest Du erstmal Stunden um dann am Ende ein völlig veraltes System vorzufinden, das Du dann in weiteren Stunden Arbeit mit aktuellen Servicepacks, Patches und Treibern versehen mußt.

Die einfachste und vor allem nervenschonendste Lösung ist:
- externes Festplattengehäuse besorgen
- EDITH: alle Daten auf ein separates externes Meidum sichern
- alte Platte ins externe Gehäuse
- neue Platte ins ThinkPad(!)
- Clonezilla oder ein anderes Tool von CD- oder USB-Stick starten
- Platteninhalt kopieren + Partitionsgrössen anpassen
- ggf. Grub reparieren von einem Ubuntu Livesystem
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
Die einfachste und vor allem nervenschonendste Lösung ist:
[...]

Auch eine gute Idee!

- Platteninhalt kopieren + Partitionsgrössen anpassen
[...]

Wieso diese Reihenfolge? Möglicherweise ergibt sich die Antwort auch, wenn ich mich mit der Funktionsweise von Clonezilla auseinander gesetzt habe. Aber vielleicht hast du ja trotzdem eine kurze Antwort für mich ... Ich hätte erwartet, dass ich zuerst partitionieren muss.
 
Spricht was gegen eine VM ?

Ja, sie stellt keine zuverlässige Methode dar, mögliche Hardwarefehler auszuschließen. Wenn unter Windows etwas nicht funktioniert, kann ich ruhigen Gewissens in den Lenovo-Shop und das Problem vortragen/vorführen. Mit Linux oder Windows in einer VM ist das nicht möglich, weil beide eine mögliche (Software-)Fehlerquelle darstellen können. Strenggenommen kann Windows natürlich auch eine Software-Fehlerquelle darstellen. Aber in den Szenarien, die ich erlebt habe und die mir vorschweben, geht es eigentlich immer um Linux-Treiberprobleme. Wenn unter Linux die Webcam nicht geht, kann das ein Treiberproblem sein – bei einem vorinstallierten Windows ist das eher unwahrscheinlich. So sehen das auch die Mitarbeiter im Lenovo-Shop.
 
Wieso diese Reihenfolge?
Ich meinte damit: zuerst die Platte 1:1 zu kopieren - IMHO legt Clonezilla dabei automatisch alle Partitionen auf dem Ziel an. Danach z.B. von einer Live-CD per gparted die Partitionen vergrößern bis die Platte ausgefüllt ist (unter der Annahme Neu > Alt, versteht sich).
 
Leider hat das Klonen mit Clonezilla nicht funktioniert. Bei der zweiten Partition bricht es mit einem Fehler ab. Wäre ja auch zu schön gewesen ... :(
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben