DSL-Bandbreite im ländlichen Bereich, 1&1 vs. Telekom

derkaiser182

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Hallo,

ein Bekannter von mir würde gerne seinen Internetanschluss etwas beschleunigen, da momentan mit DSL 2000 bei der Telekom schon alles recht lange dauert. Ich habe auf der Homepage der Telekom dann einfach mal den Anschluss gecheckt um zu sehen, was Anbieterseitig überhaupt noch drin ist und die sagen mir, dass mehr als DSL 2000 an diesem Anschluss nicht geht. Daraufhin habe ich heute bei 1&1 nochmal überprüft, was die für den Anschluss anbieten. 1&1 bietet an diesem Anschluss bis zu 16000kbit/s an und das hat mich doch sehr verwundert gerade, weil es da heißt, dass der Anschluss bei 1&1 über diese sogenannte "Fernanschaltung" läuft, was nochmal 5€ im Monat zusätzlich kostet.

Wie kann es nun also sein, dass die Telekom als eigentlicher Anbieter nur DSL 2000 zur Verfügung stellen kann und 1&1 DSL16000 anbietet? Ist das technisch möglich oder wird man da von 1&1 ein bisschen verschaukelt?

Grüße!
 
Bis zu 16 Mbit ... Betonung auf "bis zu". Außerhalb von Großstädten sagen diese DSL Speedchecker der Telekom,1&1, usw. leider recht wenig aus, ein Anruf bringt da meist bessere Informationen.

Einzig möglicher Unterschied: Telekom nutzt statische Übertragungsraten (recht große Toleranzwerte, sprich es ginge vllt. etwas mehr), 1&1 hingegen adaptive Übertragungsraten, wobei Router und DSLAM die maximal mögliche Bandbreite aushandeln, das kann aber instabiler sein (je nach Modem). Lässt sich bei den meisten Modems aber auch zur Not festlegen.

Ich meine gelesen zu haben, dass man bei der Telekom nun auch irgendwie adaptive Übertragungsraten bekommen kann.

Was mir gerade einfiel:Was dir bei 1&1 und co auch passieren kann: Sie haben eigene, längere Leitungen und nutzen diese anstatt der -für sie- teureren Telekomleitungen und du bekommst sogar noch weniger, davon liest man öfters mal.

Versuchen würde ich es, vllt. gibt die Leitung DSL 3k,4k,5k her, mehr würde ich aber auf keinen Fall erwarten. (außer 1&1 hat eine Zauber-fernanschaltung, die es bisher nicht gab) ;)
 
Ja ich denke so werde ich vorgehen. Erst mal bei Telekom und 1&1 telefonisch nachfragen und dann Preise und Verträge vergleichen.
 
Hallo,

ich wohne in so einer Ecke die man als DSL Entwicklungsland bezeichnen kann.
DSL gibt es hier erst seit 3 Jahren und es gibt auch noch die ein oder andere Ecke in der nichts geht.

Hier verkauft die Telekom das was möglich ist. Soll heißen dort wo keine 16000er gehen, bieten sie diese auch nicht an sondern verweisen auf z.B. 6000er.
1&1 bietet immer 16000er an und schafft es hier nirgendwo diese bereit zu stellen. Ich wechsele nun zu 1&1 und habe es so gemacht wie viele andere vor mir auch und von Anfang an nur die 6000er beauftragt.
 
Guck auch mal, ob es Kabel gibt. Manchmal hat man Glück und nen Zufallstreffer, wo das dann wirklich viel schneller ist als DSL, auch wenn Kabel "insgesamt" in Städten besser ausgebaut ist und aufm Land schlecht bis kaum.
 
Hier verkauft die Telekom das was möglich ist. Soll heißen dort wo keine 16000er gehen, bieten sie diese auch nicht an sondern verweisen auf z.B. 6000er.
1&1 bietet immer 16000er an und schafft es hier nirgendwo diese bereit zu stellen. Ich wechsele nun zu 1&1 und habe es so gemacht wie viele andere vor mir auch und von Anfang an nur die 6000er beauftragt.

Soll heißen, dass wenn die Telekom nur 2000 anbietet 1&1 auch nicht mehr kann, richtig?
 
Lass die Finger von 1+1 wenn du bei der Telekom einen funktionierenden Anschluss hast. Ich habe einen DSL Lite Anschluss und bekomme bei der Telekom auch nicht mehr. 1+1 hingegen hat immer geprahlt mit 6k wäre kein Problem, bekommst du von uns, machen wir. Gut - Bei 1+1 Beantragt und nach 6 Wochen und diversen Anrufen bei der Unwissenden Hotline kam dann raus das das ganze nur Heisse Luft war, denn in unserer Gegend bieten sie gar kein DSL an, da sie unter 1k nichts schalten. Vodafone, etc. das gleiche. Kommen ständig mit LTE gehen sogar von Tür zu Tür und wollen ihre Verträge an den Mann bringen aber das hier nicht mehr als Edge drin ist interessiert bei denen keinen. Hauptsache du zahlst.

Gut, das ist vll nicht allgemeingültig aber du musst bevor du im Ländlichen Gebiet den Anbieter wechselst erst mal bei der Telekom Anfragen wie es mit Leitungen aussieht, denn gehst du zu 1+1, die können nichts schalten und du gehst zurück der Telekom heißt es oft - tut uns leid, keine Leitungen mehr verfügbar. Und dann hast du Pech gehabt (schon mehrfach erlebt, die Leute sind heute allsamt mit ISDN unterwegs bis wieder ein Dummer seinen Anschluss kündigt).
 
Du kriegst das gleiche oder weniger von 1&1. Die 5 Euro sind der Regiozuschlag.

Mein Rat: Bleib bei der Telekom, ist in diesem Fall am besten.
 
Frag mal bei der Telekom Hotline oder im Shop nach RAM nach, das ist der Adaptive Modus fürs DSL. sollte Großflächig verfügbar sein und im Rahmer einer Vertragsverlängerung evtl auch Buchbar sein. Kommt immer Bissl auf die vorhandene Technik drauf an.

ansonsten wäre evtl noch Call and Surf via Funk eine Alternative, ist aber auch nur um die 3Mbit und wird gedrosselt nach bestimmten Volumen.


1&1 kommt drauf an, teils benutzen die telekom dsl Ports, teils eigene. Bei den eigenen fahren die schärfere Grenzwerte und damit Tlw. Höhere geschwindigkeiten, jedoch auf kosten der Stabilität und man muss VOIP als Breitbandbelastung abziehen (Datenrate). Problematisch wird's halt im Stoerungs-/Servicefall. da sitzt du als 1&1 Kunde im Zweifelsfall zwischen den Stuelen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soll heißen, dass wenn die Telekom nur 2000 anbietet 1&1 auch nicht mehr kann, richtig?

Wenn du auf der sogen. Fernschaltung bei 1&1 hängst ist das genau so. Denn dann benutzt 1&1 auf jeden Fall die Leitung der Telebimbam und da kommt dann auch nicht mehr durch wie es bei der Telebimbam wäre.

Hier bei mir in der Ecke haben alle die bei 1&1 ne 6000er genommen haben ( dort wo die Telekom dies max anbietet ) auch einen problemlosen Anschluss. Diejenigen die zu 1&1 gewechselt sind weil sie sich vom schnellerem Anschluss haben locken lassen haben erhebliche Probleme.
 
Ich kann auch nur dazu raten bei der Telekom zu bleiben.
Bei uns soll angeblich von 1&1 sowie von Alice (ehemals AOL) bis zu 6000er gehen. Pustekuchen.
Wir haben jetzt bei der Telekom zwar 2000er gebucht, aber mehr als 64kbit/s geht nicht. Völlig illusorisch.
Und wir hatten Glück, der Großteil bei uns im Oberdorf ist noch mit ISDN unterwegs weil kein Anschluss mehr frei ist...

So wie es ausschaut sollen wir aber bis Jahresende (andere sagen März :rolleyes:) schnelleres Internet von der Telekom bekommen. Die Kästen sitzen schon.
- Der 6. neue Verteilerkasten in den letzten 2 Jahren -
Und immer hieß es "boah nicht mehr lange, dann gibts schnelleres Internet..."
 
bei umts habe ich keine berührungsängste mit 1&1, aber bei leitungsverträgen.
und wenn man sich die odyssee von @sl500 anschaut, habe ich das gefühl, dass meine ängste immer noch begründet sind. die grundgeschichte ist genauso wie bei dir angefangen: die telekomm kann keine befriedigende leitung anbieten, 1&1 verspricht (und dabei muss man halt beachten: ein versprechen ist auch immer ein versprecher:)) bis zu 16.000 und haben nicht mal unrecht, wenn sie dir 2000 liefern, halt bis zu..... .

gruß in't huus

gatasa
 
ich würde auf jeden fall auch mal beim nächsten t-punkt nachfragen
bei mir war es so das laut online-verfügbarkeit kein dsl möglich war(obwohl ich schon dsl von vodafone hatte) und ich dann im t-punkt ne 6000er leitung angeboten gekriegt hab mit der ich seither sehr zufrieden bin
 
Kannst Du nicht mal irgendwelchen Nachbarn fragen, ob sie einen 1&1 Vertrag haben, und wie schnell deren Internetanbindung in Realität ist?
 
1&1 nutzt die Leitungen der Telekom. So gesehen, nutzt ein Wechsel nix.
Selbst wenn 1&1 einen Anschluss freischaltet, den die Telekom auf Grund der Entfernung zum nächsten Vermittlungsknoten nicht schalten lässt, heißt das nicht, dass 1&1 bessere Technik oder Leitungen hat, sondern der Kunde muss dann instabilere DSL-Verbindungen in Kauf nehmen.

Auch die Zusagen "bis..." taugen nix - gerade in Grenzbereichen ist effektiv nicht mehr, als "ISDN*2" möglich - je nach Anzahl der gerade surfenden Teilnehmer in der Straße.

Bietet die Telekom nur DSL2000 an, wird 1&1 nicht höher gehen können, da die Infrastruktur es nicht hergibt. Ein Wechsel lohnt dann nur, wenn ein Alternativanbieter über ein separates Leitungsnetz verfügt, wie z.B. die Kabelnetzbetreiber.

So meine eigenen Erfahrungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
meine erfahrungen decken sich mit denen meiner vorschreiber.
ich für meinen fall sage lieber den spatz in der hand, als die taube auf dem dach.
ich hatte bisher mit der telekom nie probleme, auch wenn die geschwindigkeit zu wünschen übrig läßt.
zu bedenken ist meistens noch, daß dann bei anderen anbietern der telefonanschluß über voip geht und dir da noch einiges an bandbreite abzwackt.
nachteilig ist natürlich der durchaus höhere preis.
allerdings finde ich den service der telekom durchaus als zufriedenstellend, wichtig für mich ist vor allem auch, daß die hotline kostenfrei ist, auch wenn ich mal in einer warteschleife stecken sollte.
 
Guck auch mal, ob es Kabel gibt. Manchmal hat man Glück und nen Zufallstreffer, wo das dann wirklich viel schneller ist als DSL, auch wenn Kabel "insgesamt" in Städten besser ausgebaut ist und aufm Land schlecht bis kaum.
Kabel könnte eine lösung sein. ich wohne derzeit auch ländlich, dsl sind ca. 3 mbit drinnen. bei kabel bw zahle ich für 32mbit 20€/monat. installation/freischaltung erfolgte recht zügig (1-2 wochen), habe noch nicht ausgiebig getestet aber immerhin 1,5 mb/s (12 mbit) downloadrate beim ersten test.
 
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