Linux Drucken mit Lankabel funzt, per WLan nicht....

Linux Betriebssystem

der_holzwurm

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Ich suche einen Tipp, wie ich folgenden Netzwerkfehler in meinem Heimnetzwerk beheben kann.


Folgendes Problem hat sich manifestiert. Ich kann mit meinem Notebook (Thinkpad T430, Kubuntu 24.04LTS, Cups-Druckerttreiber), nur noch per Netzwerkabel auf meinem Netzwerkdrucker drucken. Auch lässt sich der Drucker über WLan nicht anpingen (100% lost). Sobald ich ein Netzwerkkabel an das T430 anschließe, dann kann ich schnell und ohne Probleme drucken. Auch anpingen funktioniert (im Durchschnitt mit 2,459ms). Aber ansonsten funktioniert das WLan wunderbar, schneller Datenaustausch geht und KDE-Connect funktioniert auch. Der Drucker (HP LJ6P mit Printserver) ist mit Netzwerkkabel an eine Fritzbox 7390 (Software ist aktuell, soweit es noch Updates für die alte Kiste gab) angeschlossen. Die Konfiguration der FB habe ich schon mal durchgeclickt und nix Auffälliges gefunden. Damals ™ bei der Ersteinrichtung hat das Drucken auch funktioniert.
Als ich die WLan-Karte im Thinkpad mal gewechselt habe, funktionierte das Drucken eine Zeit lang auch, nun ist aber damit wieder Schicht im Schacht.

Denke, es ist irgendwo ein Konfigurationproblöm (Rechtevergabe??), welches ich (noch) nicht entdeckt habe.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee…

Btw, das T430 meiner Süßen kann über WLan drucken!!

Es ist ein Dualbootsystem und die gleichen Symptome habe ich unter WIN10 auch.
 
Wie sprichst Du den Drucker über das Netzwerk an - mit printservername\anschlussname oder IP\anschlussname. Mit letzteren kommst man meist weiter.
 
Der Drucker wird so angesprochen:

Code:
socket://192.168.0.192:9100

Die IPs sind fest vergeben. Das T430 hat zwei verschieden IPs. Einmal für Wlan und einmal für Lan.
 
Funktionieren Verbindungen vom T430 zu anderen Geräten via WLAN (z.B. Ping 192.168.0.1 zum Router)?
 
Wie sieht denn die Netzwerkkonfig aus, sind beide Verbindungen (WLAN und LAN) im selben Netz, gleiche SUbnetzmaske, oder hast du z.B. versehentlich das WLAN Gastnetzwerk verwendet, was mittlerweile viele haben?

Ping zum Router ist natürlich auch eine gute Idee.

Ansonsten die Ausgabe von ipconfig /all bzw. ip addr
 
Wifi Client Isolation?
Das WLAN ist nicht der gastzugang? Dann gäbe es unterschiedliche IP-bereiche...
 
Moin,
zu KDE-Connect kann ich nichts sagen. Hoffen wir einmal, dass diese Toolz hier nicht in die Suppe spucken können.
Wie auch immer, das WLAN ist anders eingerichtet als das LAN. Dem Rechner ist es egal, welche Netzwerkkarte verwendet wird. Wenn der Drucker erreichbar ist, wird er angesprochen.

Vermutlich nutzt Du unter KDE auch den Netwarok-Manager. Frag diesen einmal nach seinen Verbindungen:
Code:
nmcli

Falls das nicht funktioniert, ist es auch egal, dann frag Dein Betriebssystem direkt:
Code:
ip a

Irgendwo muss der Unterschied der Netzwerkkarten ja sichtbar werden.
 
Kurios. Die festvergebenen IP lassen sich übers WLan nicht anpingen, die mit DHCP vergebenen IPs schon.

Sobald WLan ausgeschaltet ist und das Netzwerkkabel steckt, funktioniert jeder Ping...

Kann es sein, dass der Drucker (bzw. sein uralter Printserver) mit einer IP4 angesprochen wird und alles andere IP6 "spricht"?

Die IP des Druckers ist 192.168.0.192, die des T430 kommt per DHCP. Habe jetzt mal ein Häkchen bei "...immer die gleiche IP4-Adresse zuweisen" gesetzt. Werd alles nun mal testen.

ip a gibt diese Ausgabe:
Code:
1: lo: <LOOPBACK,UP,LOWER_UP> mtu 65536 qdisc noqueue state UNKNOWN group default qlen 1000
    link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
    inet 127.0.0.1/8 scope host lo
       valid_lft forever preferred_lft forever
    inet6 ::1/128 scope host noprefixroute
       valid_lft forever preferred_lft forever
2: enp0s25: <NO-CARRIER,BROADCAST,MULTICAST,UP> mtu 1500 qdisc fq_codel state DOWN group default qlen 1000
    link/ether 28:d2:44:31:76:c8 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
3: wwan0: <BROADCAST,MULTICAST,NOARP> mtu 1500 qdisc noop state DOWN group default qlen 1000
    link/ether 82:80:51:c9:04:42 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
4: wlp3s0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc noqueue state UP group default qlen 1000
    link/ether 6c:88:14:5f:a0:14 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    inet 192.168.0.106/24 brd 192.168.0.255 scope global dynamic noprefixroute wlp3s0
       valid_lft 863753sec preferred_lft 863753sec
    inet6 2003:cb:4f05:7600:7f81:8549:9ddb:749b/64 scope global temporary dynamic
       valid_lft 6955sec preferred_lft 947sec
    inet6 2003:cb:4f05:7600:504:9e18:8666:24df/64 scope global dynamic mngtmpaddr noprefixroute
       valid_lft 6955sec preferred_lft 947sec
    inet6 fe80::337e:ce41:4036:ddc8/64 scope link noprefixroute
       valid_lft forever preferred_lft forever

Das ist die Ausgabe von nmcli:
Code:
wlp3s0: verbunden zu *******
        "Intel Centrino Advanced-N 6205"
        wifi (iwlwifi), 6C:88:14:5F:A0:14, hw, mtu 1500
        ip4-Vorgabe, ip6-Vorgabe
        inet4 192.168.0.106/24
        route4 192.168.0.0/24 metric 600
        route4 default via 192.168.0.1 metric 600
        inet6 2003:cb:4f05:7600:7f81:8549:9ddb:749b/64
        inet6 2003:cb:4f05:7600:504:9e18:8666:24df/64
        inet6 fe80::337e:ce41:4036:ddc8/64
        route6 fe80::/64 metric 1024
        route6 2003:cb:4f05:7600::/64 metric 600
        route6 2003:cb:4f05:7600::/56 via fe80::be05:43ff:fec1:7506 metric 600
        route6 default via fe80::be05:43ff:fec1:7506 metric 600

lo: verbunden (extern) zu lo
        "lo"
        loopback (unknown), 00:00:00:00:00:00, sw, mtu 65536
        inet4 127.0.0.1/8
        inet6 ::1/128

58:B1:0F:6F:62:27: nicht verbunden
        "SM-G960F"
        1 Verbindung verfügbar
        bt (bluez), 58:B1:0F:6F:62:27, hw

enp0s25: nicht verfügbar
        "Intel 82579LM"
        ethernet (e1000e), 28:D2:44:31:76:C8, hw, mtu 1500

cdc-wdm2: nicht verfügbar
        "cdc-wdm2"
        gsm (cdc_acm, cdc_mbim, cdc_wdm), hw

DNS configuration:
        servers: 192.168.0.1
        domains: fritz.box
        interface: wlp3s0

        servers: fd00::be05:43ff:fec1:7506
        interface: wlp3s0
 
Du hast ja auch eine WLAN-IPv4 Adresse und auch im gleichen Subnet wie der Drucker, passt:

wlp3s0: &lt;BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP&gt; mtu 1500 qdisc noqueue state UP group default qlen 1000<br> link/ether 6c:88:14:5f:a0:14 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff<br> inet 192.168.0.106/24 brd 192.168.0.255 scope global dynamic noprefixroute wlp3s0

Jetzt noch die Ausgabe per LAN bitte, sowie der per DHCP vergebenen WLAN IPs, da funktioniert es ja, richtig?
 
Da ich viel mit Fritz-VPNs hantiert habe kann ich auch noch ein kleines Stolpersteinchen erwähnen:

Legt man eine VPN-Verbindung an, bekommt diese fest eine IP zugeteilt. Diese kommt zwar aus dem subnet der Fritzbox, aber NICHT zwingend aus dem DHCP-Bereich!
Die Fritz nimmt die erste in dem Moment freie.
Bei mit 192.x.y.13, obwohl bei mir erst am 192.x.y.50 per DHCP vergeben werden sollte.

Nur so ne Idee.
 
So lange alles im 192.168.0.0/24 Netz ist, also sich nur das letzte der 4 Oktette verändert, ist das Wumpe.
Vorausgesetzt am Drucker ist nicht - warum auch immer - ein kleineres Subnetz eingetragen, wovon ich nicht ausgehe.
 
Die IP des Druckers ist 192.168.0.192, die des T430 kommt per DHCP. Habe jetzt mal ein Häkchen bei "...immer die gleiche IP4-Adresse zuweisen" gesetzt. Werd alles nun mal testen.

Mache ich z.B. grundsätzlich so und richte das dann auch am Drucker/Printserver so ein. Es gibt in der Fritzbox noch eine Option "WLAN-Geräte" dürfen untereinander kommunizieren" oder so, da sollte auch der Haken gesetzt sein.

Wenn das alles so ist, dann noch einmal einen Ping auf die WLAN-IP loslassen.
 
Es gibt in der Fritzbox noch eine Option "WLAN-Geräte" dürfen untereinander kommunizieren" oder so
Das stimmt, Die Netzwerkkonfig sieht unauffällig aus und funktioniert zum Surfen ja auch. Wenn es mit der Freigabe im Router zur Kommunikation der Geräte untereinander immer noch nicht funktioniert, fiele mir sonst nur eine aktivierte und speziell eingerichtete Software- Firewall ein, oder eben eine spezielle Eigenschaft von KDE-Connect, das ich selber aber nicht näher kenne.

Als Firewall müsste ufw installiert sein.
Kurz fragen, ob es aktiv ist:

Code:
ufw status

Wenn ja, diese probeweise einmal ausschalten.

Code:
ufw disable
und natürlich später wieder einschalten, sonst bleibt diese dauerhaft deaktivert.

Code:
ufw enable

Im Standard sollten alle eingehenden Verbindungsversuche beblockt werden und alle ausgehenden Verbindungen erlaubt sein.
 
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