Distribution gesucht

enrico

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20 Juni 2007
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2.316
Hallo,

für eine höchst unerfahrene und überhaupt-gar-nicht Computeraffine ältere Dame muss das Laptop (Medion, 3 Jahre altes Modell) neu aufgestezt werden. Anstelle von XP, das dem Laptop beilag, dachte ich an eine Linux-Distribution, die
  • schön rund läuft
  • nur für den Zweck des häufigeren Arbeitens (LibreOffice) und gelegentlichen Surfens herhalten muss
  • minimalen Pflege-/Wartungsaufwand oder sonstige User-Interaktion erfordert
Zudem hatte ich mir gedacht, dass bei einem (unbedarften) User ja von Haus (so wie bei Linux "immer") ohnehin nicht Admin-Rechte einräumt werden und somit der User nur minimalen Schaden anrichten kann, womit man einige Erfahrungen der vergangen Jahre :facepalm: nicht wieder neu erleben darf (= ausbügeln muss). :thumbup:
Und ich da frage ich nun euch, vielleicht weiß da jemand mehr und/oder hat schon Erfahrungswerte in dieser Art gesammelt. Ich kenne nur *buntu, Fedora, Linux Mint und ArchLinux, und dann außer Ubuntu auch nur vom Namen her. :)
 
meine Eltern haben seit einigen Jahren (erfolgreich) Ubuntu im Einsatz...

seitdem: Keine Abstürze, keine Panik-Anrufe, kein Virenbefall... alles bestens :thumbup:
 
Ok, danke, gut zu wissen.
Mir ist eingefallen, vielleicht spielen die Daten des Laptops ja noch eine Rolle. ;)
  • Medion MD98300 (MD98300)
  • Prozessor: AMD Turion 64 X2 TL-50 1.6 GHz
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce Go 6150 - 128 MB
  • Bildschirm: 15.4 Zoll 16:10, 1280x800 Pixel
  • 1024 MB DDR II SDRAM Arbeitsspeicher (obwohl ich schwören könnte es wären 768 MB gewesen)
Meine mich daran zu erinnern, dass ich irgendwo mal gelesen habe dass Ubuntu erst ab 1 GB flüssig läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
vielleicht 1Gb abzüglich shared RAM von der Graka??

Zur Performance <1GB kann ich nix sagen - meine Eltern fahren Ubuntu mit 2GB im T61 *g*
(aber mit 1Gb lief das auch schon gut)

Das war übrigens die BESTE Entscheidung überhaut: Das T61 verzeiht den rauhen Umgang und das Linux verzeiht irgendwie alles *g*
Meine Eltern müssen sich keine Gedanken über "was kostet das" machen und mein Dad öffnet ohne Angst alle Email-Anhänge...
 
Ich würde trotz der neueren (einsteigerfreundlicheren?) Versionen noch auf Ubuntu 10.04 LTS setzen.
Denn meiner Meinung nach laufen Gnome Shell und Unity noch nicht so, dass ich es meinen Eltern zumuten würde.

Auch wenn sie nicht computererfahren ist, so ist die Fensterverwaltung mittels Panels/Taskleiste doch einfach und effizient.

Grüße
bassplayer
 
Meine Empfehlung wäre Mint. Ist ja sozusagen die Einsteigerdistri der Einsteigerdistris.
 
Ich werf mal ein Debian Stable in den Raum. Ich hab's mittlerweile auf (fast) allen PC's laufen. Einmal eingerichtet ist es wie der Käfer: es läuft und läuft und läuft... :D
Alle 2 Jahre machst du ein Update auf die nächste Version und hast wieder Ruhe. Mein Eindruck von Debian: relativ schlank, läuft sauber und rund, kein Wartungsstress, gute Dokumentationen (in der Regel kann man aber auch fast alles von ubuntuusers.de nutzen). Es ist in meinen Augen ähnlich wie Ubuntu nur ausgereifter.
 
Hallo,
ich möchte auch etwas schreiben:
Debian Squeeze mit LXDE, läuft sehr gut, das habe ich auch einem alten 800 Mhz Petium 3 Rechner mit 512 MB RAM und Nvidia Grafik. Und wie gesagt, nur alle zwei Jahre ein Releasewechsel.

Die Konfigurationsmöglichkeiten sind bei LXDE auch versteckter, KDE 4.x. Unity und Gnome 3 Spielereien gibt es nicht.

MfG
xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
das netbook remix nutzt einen vorläufer/vorabversion von unity.
--> nicht gut. iirc hatte das unr auch keinen guten ruf, was auf die oberfläche zurückzuführen war.
 
ich persönlich mag weder das netbookremix noch die unity oberfläche.

ich hab das nbr nur vorgeschlagen wegen der seniorentauglichkeit, und da ist das nbr oder unity m.m. in ordnung, da übersichtlich.
 
Wenn Du was extrem einfaches haben willst, würde ich mal auf Meego schauen. Das ist mehr wie einfach.
 
Hi enrico,

mit welcher Distri kommst du selbst am besten klar? Wenn es Ubuntu ist, dann nimm n leichtes *buntu wie Lubuntu oder Xubuntu, Mint 9 mit XFCE oder LXDE.

Wenn du was flottes suchst, dann nimm Bodhi-Linux - das basiert auf Ubuntu, du hast also das komplette Repo zur verfügung, Konsolenbefehle funktionieren auch wie bei Ubuntu.

guggsch du http://de.wikipedia.org/wiki/Bodhi_Linux

Das aktuelle bodhi basiert auf Ubuntu 10.04 und Enlightment gibt als Oberfläche sieht auch noch schick aus.

Grüßle

Frieder
 
Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. Ich tendiere zu Linux Mint oder Ubuntu gerade. Nur Ubuntu braucht schon etwas mehr Power, also wohl doch Mint. Mint hat aber auch einen halbjährlichen Release-Zyklus, also ist das vom Regen in die Traufe, was die "aktive Beteiligung" des Users am PC-Geschehen mit sich bringt.
 
nimm doch eine lts-version, also ubuntu 10.04 oder das gegenstück von mint
 
Dass Ubuntu mehr Power braucht als Mint ist Vollkäse. Nimm eine 10.04 oder auch Debian 6.0 und gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und bitte nicht die Tipps: "Nimm doch Debian/Archlinux/Slackware/Gentoo für die Eltern". Es gibt Distributionen, die sind für die meisten Anwender alles andere als benutzerfreundlich.
 
Ok, danke, dann mal doch Ubuntu. Werde aber 11.10 nehmen, denn wegen der Release-Logik wird in 6 Monaten die nächste LTS Version von Ubuntu rauskommen. (...stimmt doch, oder?:)) Dann werde ich wohl 11.10 draufpacken, denn falls ich doch mal ran muss, ist damit eine Möglichkeit des Helfens gegeben. Ubuntu 10.04 habe ich noch nie gesehen, das könnte im Falle des Falls unnötig kompliziert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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