"Dieses Laufwerk zur Sicherung verwenden" - USB Stick nicht mehr lesbar

Thinkbad

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Ein Hallo in die Runde!

Habe dieses Problem und hoffe auf einen Lösungsansatz.

Nach dem Anschließen eines USB-Sticks erschien das Menü der Automatischen Wiedergabe und ich habe versehentlich auf "Dieses Laufwerk zur Sicherung verwenden mit Windows Sicherung" geklickt. Daraufhin wurde mir per Meldung mitgeteilt, dass die Sicherung vorbereitet wird, woraufhin ich den Vorgang mit "Abbrechen" beendet habe.

Nun wird nach dem Anstecken des Usb-Sticks dieser nur als "Wechseldatenträger" erkannt und Windows fordert mich auf den Stick zu formatieren, um ihn nutzen zu können.

Das möchte ich aber nicht, da ich die Daten auf dem Stick nicht verlieren will.

Besteht die Möglichkeit den Stick und die darauf befindlichen Daten wieder lesbar zu machen oder sind die auf Nimmerwiedersehen weg?


Besten Dank für eure Lösungsvorschläge!
 
Vielleicht mal gucken, ob man unter Linux noch irgendwas auslesen kann?
 
Danke schon mal für die beiden Tipps. Leider kann ich die nicht sofort ausprobieren, da ich kein Linuxnutzer bin. Muss mir erst mal ein Live-Linux besorgen.

@fishmac Was führt dieser Befehl aus? Und was müsste ich bei "if=" anpassen? Sorry, hab leider absolut null Ahnung von Linux :(.
 
Besteht die Möglichkeit den Stick und die darauf befindlichen Daten wieder lesbar zu machen oder sind die auf Nimmerwiedersehen weg?

Nein, die sind nicht weg, aber Du solltest das einen Profi machen lassen: Es gibt nichts Schlimmeres, als ambitionierte, verschlimmbessernde Laien... ;)
 
Die Daten sind jetzt nicht lebensnotwendig, es gibt ein Backup davon allerdings mit Stand von Anfang letzter Woche. Bis heute hatte ich in die Bearbeitung noch mal rund acht Stunden netto Arbeit investiert. Diese acht Stunden wollte ich nun nicht 'kampflos' hergeben.

@think_pad Würdest du den Versuch unter Linux nicht als brauchbar erachten?
 
@think_pad: Würdest du den Versuch unter Linux nicht als brauchbar erachten?

Würdest Du die Bremsen deines Autos selbst reparieren, wenn Du davon keine Ahnung hättest?
Es kommt darauf an, wie wichtig die Daten wirklich sind: Wenn Sie wichtig sind, würde ich nicht selbst rumpfuschen...

Die Rechnung lautet:

8 Arbeitsstunden x 10 Euro = 80 Euro = 1,2 Std. IT-Servicetechniker ohne Garantieerfolg => 8 Stunden Arbeit

Du kannst aber auch in 8 Stunden Fortbildung "Datenrettung" investieren und dann den Job wechseln... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Daten haben, wie gesagt, keine Wichtigkeit, weder materiell noch ideell. Habe bei meinem Fotoprojekt nur 8 h Kreativität und Ideen reingesteckt und ich denke, die bekomme ich so schön nicht wieder hin.
 
Ich würde erstmal ein Image vom USB-Stick anfertigen, z.B. mit dem USB Image Tool, und den Stick selbst dann nicht mehr anfassen.

Das so gemachte Image dann einmal duplizieren, damit man ein Backup hat; auf das andere Image kann man dann sorglos mit allen möglichen Datenrettungstools oder -strategien losgehen.
 
Das: "Ich würde erstmal ein Image vom USB-Stick anfertigen ..." werde ich tun und dann mit Datenrettungstools mein Glück versuchen.

Damit starte ich aber erst morgen, heute fehlt mir dazu die nötige Konzentration.

Danke für alle eure Ratschläge, melde mich morgen wieder!
 
Ich würde erstmal ein Image vom USB-Stick anfertigen, z.B. mit dem USB Image Tool, und den Stick selbst dann nicht mehr anfassen.

Scherzkeks! Images legt man von intakten Laufwerken an, nicht von defekten, sonst erfolgt eine softwareseitige Imagekorrektur für das Zurückspielen.
 
Schön wie Du Dich auch hier so perfekt auskennst... :facepalm:

So böse war es nicht gemeint: Aber Imagetools lesen intakte Partitionen, die vorhanden sind, nicht defekte. Im unglücklichsten Fall erfolgt eine eine nicht mehr rückgängig zu machende Korrektur auf dem Stick, damit das Image mit den Daten auf dem Stick übereinstimmt. Ist eine Korrektur im besten Sinne erst einmal erfolgt, z.B. die Erzeugung einer leeren FAT32-Partition der abgebrochenen WINDOWS-Datensicherung, kann das Korrekturtool später die Ausgangssituation nicht mehr herstellen. Das ist mit "verschlimmbessern" gemeint; besser ist der direkte byteweise Zugriff auf das eigentliche Laufwerk. Hier geht es vielleicht nicht um so ganz dramatische Daten, aber ein Imagetool aus dem System heraus ist hier der falsche Weg.

Richtig ist der Zugriff von einer Rescue-CD mit proprietärem USB-Treiber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Zugriff über ein (Live-)Linux oder eine spezielle Rescue-CD bzw. ein Image mit dd wäre vermutlich besser (am besten wäre ein zwischengeschalteter Hardware-Adapter mit Schreibschutz-Schalter), aber die Chancen stehen ganz gut, dass auch das USB Image Tool im "Device Mode" den Zweck erfüllt. Laut dem Entwickler soll das Tool beim Backup jedenfalls nicht schreibend auf den Stick zugreifen und eine 1:1-Kopie aller Sektoren anfertigen. Getestet habe ich das aber selbst noch nicht, daher natürlich keine Garantie.

Ist einfach die Frage, wie viel "Aufwand" der Threadersteller hier investieren kann und/oder will.
 
Mich irritiert jetzt nur eins, ich hab das Szenario mal Nachgestellt mit 2x 8 GB USB Stick.

Der Versehendliche Klick auf "Sicherung auf diesem Laufwerk ausführen"
Danach kam ein Dialokfeld in der man die Vorbereitung Abbrechen konnte.
Dies tat ich, es passierte nichts, ausser das es abgebrochen wurde.
Bis und inclusive Abbruch Klicken wird am Stick und dessen Dateisystem und Daten nichts verändert.
Stick Funktioniert noch.
Den Test nochmal gemacht, mit dem 2. USB Stick diesmal nicht Abgebrochen, sondern mich Durchgeklickt,
bis die Datensicherung erstellt wird auf dem Stick und dabei, weil da keine Möglichkeit abzubrechen zu sehen war, den Stick einfach mal abgezogen.

Beide Sticks funktionieren noch, es lässt sich drauf zugreifen und Daten drauf schreiben und lesen.
Partitionieren Formatieren usw alles gegeben.

Sicher das der Stick selber nicht Defekt ist und die Funktion der Datensicherung nicht unbedingt schuld an der Misere war sondern nur Zufall?

Grüsse Tobi

P.S.: AAAAAAAAAH die Kaffee Maschine kocht Kaffee... Ich liebe Zeitschaltuhren. :thumbsup:
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies tat ich, es passierte nichts, ausser das es abgebrochen wurde. Bis und inclusive Abbruch Klicken wird am Stick und dessen Dateisystem und Daten nichts verändert.

Das kommt darauf an, was WINDOWS auf den Stick tun will: Ist es leerer, unformatierter Stick, oder eine LINUX-Partition, wird es sowohl eine Partition anlegen und dort Daten schreiben. Wenn aber schon eine "passende" Partition vorhanden ist, wird WINDOWS natürlich nichts tun, sondern zusätzlich Wiederherstellungs-Daten schreiben.
 
Hast Du den USB-Stick schon an einem anderen Windows-PC getestet?
"Sicherung wird vorbereitet" kann vieles bedeuten.
Normalerweise fragt Windows vor einer Neuformatierung immer nochmal nach, ich kann mich an keine Situation erinnern, wo durch einen einzigen Klick ein Laufwerk neu formatiert wurde.
 
Das kommt darauf an, was WINDOWS auf den Stick tun will: Ist es leerer, unformatierter Stick, oder eine LINUX-Partition, wird es sowohl eine Partition anlegen und dort Daten schreiben. Wenn aber schon eine "passende" Partition vorhanden ist, wird WINDOWS natürlich nichts tun, sondern zusätzlich Wiederherstellungs-Daten schreiben.


Es waren ganz normal Formatierter Sticks auf Fat 32 mit Video und Text Dateien drauf die ich vorher drauf kopiert habe.
 
@hschalt: Habe den Stick bereits an zwei anderen Rechner gehabt, mit dem selben Fehlerbild. Meine erste Vermutung war (bzw. ist), dass das Abbrechen von "Sicherung wird vorbereitet" "nur" das Inhaltsverzeichnis des Stick beschädigt hat und er deshalb nicht mehr lesbar ist. Dass WIN einfach schon angefangen hat zu formatieren denke ich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine erste Vermutung war (bzw. ist), dass das Abbrechen von "Sicherung wird vorbereitet" "nur" das Inhaltsverzeichnis des Stick beschädigt hat und er deshalb nicht mehr lesbar ist.

Dann halte ich auch wie oben vorgeschlagen ein Datenrettungstool für eine gute Idee.
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
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