Die perfekte Workstation - oder: man kann träumen

haarp

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Angenommen, du hast die Möglichkeit, ein modernes Thinkpad von grund-auf zu designen. Dir sind keine Grenzen gesetzt - außer Physik und Technologie selber natürlich. Was würde dabei entstehen? Mir persönlich macht es Spaß, solche Gedankenspielchen zu treiben. Den einen oder anderen mag es auch interessieren, oder er hat bereits sein Traummodell im Kopf. Würde mich durchaus interessieren, was andere für Vorstellungen haben!


Ich hatte die letzten Tage ein wenig Zeit zwischen dem Weihnachtsstress, und hab mir Gedanken gemacht. Ich würde eine große 17" Workstation designen. Wobei groß hier relativ ist. Der Sinn meines Designs würde sein, die Größe (nicht die Dicke!) zu minimieren, aber dabei keine Kompromisse bei der Displaygröße oder Performance machen zu müssen. Im Gegenteil. Hier steht Performance pur im Vordergrund, dazu auch gern ein Stück dicker. Es ist eine Workstation, kein Prestigeobjekt zum Rumsitzen im Coffeeshop. Ultrabook go home.

Display:
4:3 wäre perfekt, aber 16:10 ist heutzutage auch akzeptabel. Darum: 17" 16:10 IPS-Panel, RGB-LED Backlight, dimmbar von Outdoor-tauglich bis fast schwarz. Perfekter Farbraum, Blickwinkel und Pixelfehlerfreiheit sind selbstverständlich. Auflösung von mind. 1920x1200, besser noch 4k. Kurz: Das Beste, was technologisch möglich ist.
Das Bezel um das Display ist dabei so klein wie nur irgend möglich, solange 5 Antennen noch Platz haben (3x Wifi, 2x WWAN). Da das Bezel auch die Grundfläche der Base beschreibt, haben wir nun einen kompakteren 17-Zöller, also ein gutes Stück kleiner als mein W701 (welcher massiv Platz rund ums Display verschenkt)!

Kühlung:
Der Fokus ist auf dem Kühlaggregat. Bauen wir es ähnlich auf wie das des Razer Blade (ein Gaming-Ultrabook, also notwendigerweise sehr effizient), aber vergrößern die Kühler auf Workstation-Maße. Wir nutzen fast die gesamte Rückseite um heiße Luft herauszuschleudern, wobei CPU und GPU Kühler sich gegenseitig unterstützen (dank zusammenlaufender Heatpipes, wichtig!). Ich denke hier kommen wir auf insgesamt ~200W Kühlleistung, was absichtlich überdimensioniert ist. Das gibt viel Luft nach oben (will wer übertakten? :thumbsup:) oder einen extrem leisen Betrieb, da die Lüfter meist sehr langsam drehen können (~500 rpm). Nur wenn CPU und GPU gleichzeitig unter Volllast feuern, müssen wir überhaupt erst hochdrehen.

CPU:
Natürlich ein Haswell bzw. der bald folgende Broadwell - jedoch die Desktop Ausführung! Man stelle sich nur einen 4770K vor... lecker! Es gibt immer mal wieder bei bestimmten Herstellern Konzeptgeräte in kleinen Nummern, die Desktop CPUs verwenden, es ist also gar nicht so verrückt. Das gibt uns kompromisslose Power, und sogar zu einem akzeptablen Preis, da die Highend-Mobile-CPUs von Intel weitaus mehr kosten als die Desktop-Varianten. Die Verlustleistung im Idle ist ein Stück höher, aber verkraftbar. Unter Last gehen wir gegen 84W - kein Problem, problemlos abführbar.

GPU:
Schlicht und einfach die schnellste Nvidia, die es derzeit gibt. Ich glaube das dürfte die GTX 780M sein. Evtl. auch Quadro-Äquivalent (K5100M). Die Verlustleistung im Leerlauf ist 0, da auf die Intel GPU geschaltet wird, unter Last kommt sie auf ca. 100W. Problemlos verkraftbar.

Sonstige Innereien:
Optische Datenträger sehe ich nicht mehr als zeitgemäß. Deswegen entfällt das Laufwerk. Wer es braucht, schnappt sich ein externes USB-Gerät.
Auch eine zweite Bay für 2.5" Platten ist nicht notwendig, dazu später mehr.

Diese beiden Maßnahmen schaffen viel Platz im Inneren. Diesen nutzen wir für einen riesigen Akku unterhalb der Palmrest (weit weg von den Kühlern!). 120Wh oder mehr sollten machbar sein - ergo: sehr lange Laufzeit! (natürlich nicht unter Volllast :rolleyes:)

Es bleibt eine 2.5" Bay für Festplatten. Zusätzlich gibts zwei M.2 Interfaces mit 80mm Länge, für bis zu zwei SSDs, RAID-fähig. Das sollte Storage perfekt sein.
Zwei zusätzliche mPCIe Slots für Wifi (3x3 MIMO) und WWAN sind auch vorhanden.

Ports: (denkt dran, Kühler sind alle hinten)
hinten: nur Strom, Ethernet
links: 2x Mini-Displayport/Thunderbolt Kombo, 2x USB3.0, 2x USB+eSATA, Expresscard-Slots, Audio
rechts: 4x USB3.0, Cardreader, Wifi Switch,
Firewire braucht keiner, und wenn, gehts über eine Expresscard. VGA kann man im Zweifel auch unterbringen, aber dann bitte in einer dunklen Ecke versenkt. Rechts hinten z.B. :)
Dockingport unten dran ist selbstverständlich.

Eingabegeräte:
Als Keyboard kommt dieses hier zum Einsatz. Es bietet von allen bisherigen Thinkpad-Keyboards das beste Layout. Hintegrundbeleuchtung kommt drauf, zusammen mit einem Thinklight, welches unabhängig schaltbar ist. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen Chiclets, das Layout aber auf 6-rows zu verkrüppeln ist absolut indiskutabel inakzeptabel. Der Trackpoint bekommt drei physische Tasten. Dazu ein Numpad und perfekt. Ctrl/Fn sind im BIOS vertauschbar.

Das Touchpad ist mir persönlich nicht so wichtig, aber dennoch sollte es vorhanden sein. So groß wie möglich, multitouchfähig. Und wenn wir schon träumen, integrieren wir gleich einen Wacom Digitizer darin. Nicht wie im W700 separat, sondern beides in einem. Ich finde den Digitzer verdammt praktisch. Dafür können auch die physikalischen Tasten vom Touchpad entfallen (damit es größer werden kann)

Fingerprint Reader ist selbstverständlich, einen Color Calibrator braucht keiner. Wer Farben kalibriert, wird dafür ein eigenes, professionelles Gerät haben. Unterwegs muss das nicht mit. Das ins Palmrest zu integrieren ist ein sinnloses Gimmick.

Sonstiges:
Natürlich Thinkpad-typisch. Magnesiumrahmen, Clamshell, massive Scharniere, viele Statusleds, etc. Wobei die Statusleds gerne ein gutes Stück dunkler sein dürfen als üblich.
Auf keinen Fall ein UEFI-BIOS. Das soll gefälligst moddbar und nicht signiert sein.

Extras:
Als Gimmicks könnte ich mir einen Slice-Akku vorstellen. Für die Leute, die mal längere Zeit ohne Netz auskommen müssen.
Zusätzlich ein ausfahrbares Zweitdisplay, was sich modular auf das Cover klemmen lässt, und in den Displayport gesteckt wird! Ala W700ds, aber modular :eek:. Machen wir es halb so groß wie das Cover, könnte man sogar zwei davon anbringen... Hach wie geil.

Fazit:
Das wäre so meine Vorstellung der idealen Workstation. Die Grundmaße wären gut kleiner als das eines W700, aber die Dicke ungefähr die selbe. Das Gewicht vermutlich bei ca. 3.5kg. Somit eben eine Workstation, und kein Ultraportable. Wenn man es wirklich darauf anlegt, könnte man mit Carbon-Komponenten das Gewicht noch reduzieren.
Ohne optischem Laufwerk und ohne zweiter Festplatte haben wir viel Platz im Inneren geschaffen, welcher es erlaubt, den Rest des Systems wahnsinning zu optimieren.
Performance wäre unangefochten, die CPU weeeiiiit das schnellste was man in einem Notebook vorfinden kann, die GPU erste Sahne und das Display erst...
Die Laufzeit auf der Batterie hängt stark von der Last ab, aber 5h sollten bei geringer Last drin sein. Wir haben immer hin einen 120+ Wh Akku. Wenns nicht reicht, kommt halt ein Slice-Akku unten drunter.

Und die Bezahlbarkeit? Kein Kommentar :pinch:. Mit der Desktop-CPU spart man sich ein paar hundert Mäuse (4900MQ:570$, 4930MX:1100$ vs 4770K: 350$), aber der Rest haut rein. Allerdings kostet ein gut ausgestattetes W540 auch schon gute 2500€.


Natürlich wird es so etwas nie, NIE geben. Lenovo fährt zurzeit das genaue Gegenteil. Aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht, mir Gedanken zu machen. Was würden Ihr verändern? Was wäre eurer perfektes Thinkpad?
 
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Ich habe mir mal erlaubt, einige Deiner Punkte zu kommentieren.
Das Bezel um das Display ist dabei so klein wie nur irgend möglich, solange 5 Antennen noch Platz haben (3x Wifi, 2x WWAN)
Aufgrund der Tatsache, dass die Intel Wireless-AC 7260 (die derzeit wohl schnellste WLAN-Karte für Notebooks) nur über 2 Antennenanschlüsse verfügt, würden in meinen Augen vier Antennen ausreichen.
jedoch die Desktop Ausführung
Das mag zwar im Vergleich zum i7-4930MX beziehungsweise seinem Broadwell-Nachfolger einiges an Mehrleistung bringen, die Kompromisse im Bezug auf die Mobilität des Geräts halte ich jedoch für nicht tragbar.
Schlicht und einfach die schnellste Nvidia, die es derzeit gibt. Ich glaube das dürfte die GTX 780M sein.
In einer Workstation eine Consumer-GPU zu verbauen halte ich für groben Unfug, weshalb ich hier die Quadro K5100M verbauen würde.
zwei mSATA Slots für bis zu zwei SSDs, RAID-fähig. Das sollte Storage perfekt sein.
Zwei zusätzliche mPCIe Slots für Wifi (3x3 MIMO) und WWAN sind auch vorhanden.
Für mich ist es vollkommen unverständlich, weshalb Du hier nicht auf den Nachfolger M.2 (dann aber bitte mindestens 2 Slots mit 80mm Länge für SSD) sondern auf den de facto überholten mPCIe-Standard vertraust.
Firewire, Thunderbolt und der restliche Apple-Murks lässt sich mit Expresscards machen.
Bei Firewire mag das zutreffen, bei Thunderbolt jedoch nicht, siehe beispielsweise hier.
Nachdem unter anderem beim W540 sowie beim T430s mit i7 und Intel-GPU ein Thunderbolt-Port verbaut ist, würde ich persönlich bei Deiner hypothetischen 17"-Workstation beide mDP-Ports um Thunderbolt-Funktionalität erweiter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir mal erlaubt, einige Deiner Punkte zu kommentieren.
Danke! Ich geb dir teilweise recht und habe die entsprechenden Stelle modifiziert. Zum Rest:

Ich würde nach-wie-vor 3 Antennen verbauen. Intel sind nicht die einzigen mit 802.11ac-Karten im Programm, und ich würde mich nie auf 2x2 limitieren wollen. Zumal der 7260 mit zwei Antennen an einem n-Access Point langsamer ist als eine Karte mit 3 Antennen.

Die CPU belasse ich bei der Desktop-Variante. Der Leistungshub ist es mir wirklich wert. Warum sollte eine CPU mit 84W problematisch sein, wenn mobile GPUs regulär 100W heizen dürfen?
 
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Um mal mitzuspielen, bei einem Notebook steht bei mir wirklich die Mobilität, aber auch die hochwertigkeit im Vordergrund. Technischer Schnick-Schnack interessiert mich da wenig. Das perfekte ThinkPad ist für mich bereits das X301. Es hat all das worauf ich Wert lege. Ausgenommen ein gutes AFFS Display, aber das kommt demnächst hoffentlich noch rein. Sogar die Leistung reicht mir noch. Nur die Option auf einen Slice Akku und einen Subwoofer statt dem DVD Laufwerk könnten das Gerät für mich noch verbessern. Ansonsten ist es für mich das perfekte ThinkPad.
 
An sich vom Grundgedanken denke ich sehr gut. Allerdings: VGA ist absolut Pflicht. Zumindest innerhalb der Universität, an der ich bin und an einer anderen, in der ich zuvor studiert habe, waren sämtliche Beamer quasi ausschließlich mit VGA ausgestattet. Rumadaptieren kann man denke ich gut den Macbooks o.ä. überlassen. Um so einen (wie ich finde essentiellen) Anschluss weg zu lassen, muss der erstmal bei den anderen Geräten aussterben. Nur weil man ihn nicht mag, bringts nix, dass man ihn an den PCs entfernt, und dann wieder zusätzliche Adapter usw. benötigt.
Ob man DVI braucht, ist für mich eher zweifelhaft, die meisten Geräte sind heutzutage soweit ich das sehe, eher direkt mit Displayport ausgestattet (Bildschirme). Für Beamer braucht man soweit ich das sehe kein DVI, an der Dockingstation durchaus wegen der Bildschirme.

Tastatur empfinde ich auch als eines der besten Layouts.

16:10 finde ich auch ideal - man hat zum einen genug horizontalen Platz für mind. 2 Dokumente gleichzeitig, aber auch genug Höhe, damit A4 gut drauf passt. Genug Platz für alle Bedienelemente finden sich damit auch auf der Unterschale.

Fingerprint finde ich persönlich sinnlos.

Zu dem sonstigen: Das Clamshell sollte wirklich stark ausgeprägt sein, also nicht nur so ganz klein wenig wie bei den T61ern. Wichtig wären mir persönlich noch echte Verschlusshaken.

Ob es ne Desktop-CPU braucht, find ich fraglich. Kann man ja durchaus als zwei verschiedene Varianten anbieten.

Sonst find ich diese "Vision" gut :). Nur für mich am Ende vermutlich unbezahlbar^^.
 
Also ich würde für diese Workstation einfach einen Desktop nehmen xD, für alles andere reicht ein W5xx aus, das allerdings ein paar Anreize aus deinen Vorschlägen übernehmen könnte...
Eine "consumer"-GPU in eine Workstation zu verbauen halte ich persönlich nicht für groben Unfug, de facto ist der Treiber ja nur ein anderer und ein paar Bios Optimierungen, also jetzt nicht so furchtbar viel.
Natürlich nimmt man als Business man die Quadro, darf sich dann aber beim Zocken auch mal ärgern ;)
 
für meine Bedürfnisse: als Basis das Macbook Pro 15 Retina, schwarz-matt eloxiertes Alu, Trackpoint reinbasteln, Dock-Anschluss, mattes Panel, 2 normale RAM-Slots, keine dGPU :)
 
Erinnert mich an das Fazit der c't über Gaming Notebooks. Für das Geld eines Geräts bekommt man ein viel leistungsfähigeres High-End Gaming PC plus ein Notebook.

Wozu man ein 17" Trumm mit entsprechend Gewicht plus das Gewicht vom riesigen Netzteil jeden Tag herumschleppen soll...

Andererseits hat man wohl auch mal 12kg "Koffer-Notebook" herumgeschleppt...

Spannender finde ich persönlich die Frage wie viele Jahre zwischen den Rechnern der Supercomputer Top 500 und einem Sub 2kg Notebook liegen bzw. liegen werden.
 
Hallo,

muss mich etwas kurz fassen, auf Handy tippen macht mir kein Spaß. :D

Hatte 1,5 Jahre lang ein Clevo X7200 in der Maximalausstattung. Core i7-980X (Six-Core Desktop CPU), 12GB RAM und 2 GTX480M GPUs im SLI Verbund. Dazu ein 300W Netzteil. Gesamtgewicht Notebook + "Stromadapter" waren 7 Kilogramm.
Ich habe damit heizen können. Ohne Headset zocken war nicht drin. Drei Papst-Lüfter fordern ihren Tribut. :D

Das perfekte Notebook hat 15", das ist das einzige Format, welches ein gutes Leistungs-Mobilitäts-Verhältnis hinbekommt!
 
Das perfekte Notebook hat 15", das ist das einzige Format, welches ein gutes Leistungs-Mobilitäts-Verhältnis hinbekommt!

:thumbup:

Kann ich nur zustimmen. Ich finde mein T500 absolut genial, aber wenn man viel unterwegs ist möchte man nunmal nicht immer so viel mitschleppen. Eine Kombi aus 15" + 13" Notebook finde ich daher perfekt. Dabei sollte das 15" Notebook auch 15,0" und 4:3 sein. Aber sowas gibt es ja nicht mehr.:rolleyes: Damit wirkt sogar ein fettes A ThinkPad mobil.
 
Definitiv, mobile Workstations sind nicht für jeden :)
Ich verwende zurzeit ja einen W701. Sowohl daheim als auch unterwegs. Er ist klobig und schwer, kein Zweifel. Der Vorteil für mich ist jedoch, dass ich keinen Desktop-Rechner mehr brauche. Für diejenigen, die einfach maximale Leistung wollen, und diese auch mal mitnehmen (ja, es ist machbar!), ist er genial.

Was ich hier mit dem Design versuche, ist die Leistung noch weiter zu erhöhen, dabei aber die Größe und das Gewicht zu verringern. Zum Vergleich: Der W701 wiegt ca. 4kg.

Mein Ziel ist es nicht, ein Clevo X7200 nachzubauen. Die CPU ist ein Haswell mit 84W, kein Nehalem mit 130W, es steckt nur eine GPU statt eines SLI-Verbunds drin und die Größe der Maschine ist vergleichbar mit herkömmlichen 17-Zoll Workstations. Das ist der Spaß daran - Wege zu finden, wie man die Effizienz maximiert, ohne große Kompromisse ziehen zu müssen :)

Ansonsten würde wohl das dabei rauskommen: http://www.tomshardware.com/reviews/eurocom-panther-5d-notebook-review,3685.html
 
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Ich verwende zurzeit ja einen W701. Sowohl daheim als auch unterwegs. Er ist klobig und schwer, kein Zweifel. Der Vorteil für mich ist jedoch, dass ich keinen Desktop-Rechner mehr brauche. Für diejenigen, die einfach maximale Leistung wollen, und diese auch mal mitnehmen (ja, es ist machbar!), ist er genial.

Maximale Leistung? Das bekommt nur mit aktuellen Workstations (DELL Precision M6700 oder EliteBook 8770W (wenn es die blöden ZBooks noch nicht gibt)), wenn man sich auf 16:9 einlassen kann.
 
Maximale Leistung? Das bekommt nur mit aktuellen Workstations (DELL Precision M6700 oder EliteBook 8770W (wenn es die blöden ZBooks noch nicht gibt)), wenn man sich auf 16:9 einlassen kann.
Dafür hab ich den W701 aber "relativ" günstig bekommen :thumbsup:. Und die CPU macht, wenn man ihr 90W zum Spielen gibt, auch noch so manche Haswell Quadcores platt.

Aber du hast recht. Ich gucke mir schon länger die Dell Precisions an. Der M6800 bzw. der kommende Nachfolger könnten interessant werden.
 
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also lüfter hinten gesammte breite kann ich nicht unterstützen... rechts rein links raus... macht vom thermikdesign eh mehr sinn
anschlüsse grundsätzlich hinten!

dazu eine Bay (diese komplett weg zu lassen halte ich für einen großen rückschritt) mit mind. 2 express lanes... da kann man dann speziallösungen wie hochwertige sound oder capturelösungen, zusätzliches raid oder dongles unterbringen...
die dock darf ruhig 16 lanes haben... das hat den wahnsinnig großen vorteil, eine potentere grafik (ggf im verbund) in der dock nutzen zu können, ohne das gerät völlig seiner mobilität zu berauben (i know, da werden langsam die lanes knapp ^^ )
 
Das erste was ins Auge sticht: 2 Antennen reichen nicht. Zwischen 867mb/s und 1300mb/s Brutto liegt ein großer Unterschied. In der Praxis liegt der Unterscheid bei etwa 25%, wenn ich den Artikel von grade noch richtig im Kopf habe.
 
Auch wen obiges Model doch so seine Reize hatt.

Mein Traum währe momentan ein *leicht* Modifiziertes T520 das die sachen die mich bei meinen aktuellen Stören ausmerzt...

Display: Ein GUTES IPS 2880*1620er (oder höher *gg* aber das aus den T540p scheint ja nicht sooo der bringer zu sein) MIT Stiftbedienung (aber nicht zum Drehen, notizen Machen geht auch so)
CPU: Tausch zu einer version wo die interne Grafik das Display ansteuern kann
Tochpad: Ersatzlos streichen, Trackpoint reicht vollkommen.
Anschlüsse: USB 3.0, Thunderbolt. RS 232, dafür kann Modem, Firewire und ESATA rausfliegen.
Dockingstation: Ultrabay Port, PCIe x16 Port
Ultrabay: Neben Optischen Laufwerken und Hülle für HDD (wo eigentlich noch ein Paar Ports ranpassen würden) sollte es noch einen zusatz Akku geben.

Dazu noch minimale Design änderungen. kleinere Lautsprechergitter, evtl. ein paar mehr (sinnvolle) Status LEDs die gerne Dimm- bzw Abschaltbar sein dürfen und ein im zugeklappten zustand betätigbarer Power Knopf.
 
Tochpad: Ersatzlos streichen, Trackpoint reicht vollkommen.

Dann hast du noch nicht die neueste Generation gehabt. Es ist zwar ein Wahnsinniger Nachteil, dass der Trackpoint keinen dedizierten Tasten mehr hat, aber das Touchpad ist (abgesehen von dem absolut sinnbefreiten drücken) 1A. Damit lässt sich sehr entspannt aus diversen Positionen surfen. (Jaja, der Treiber ist, zumindest unter Linux, noch verbesserungswürdig. Das zittern des Zeigern beim Tappen nervt.)

Das erste was ins Auge sticht: 2 Antennen reichen nicht. Zwischen 867mb/s und 1300mb/s Brutto liegt ein großer Unterschied. In der Praxis liegt der Unterscheid bei etwa 25%, wenn ich den Artikel von grade noch richtig im Kopf habe.

"Im 2x2-Betrieb schaffte die Karte mit mehreren TCP-Streams über 20 Meter durch mehrere Wände 227Mbit/s butto. War die dritte Antenne am Router freigegeben, kletterte der Durchsatz um 19% auf 271 Mbit/s. Im 3x3-Betrieb [...] 324Mbit/s [...]."
c't 1/14
 
Dann hast du noch nicht die neueste Generation gehabt. Es ist zwar ein Wahnsinniger Nachteil, dass der Trackpoint keinen dedizierten Tasten mehr hat, aber das Touchpad ist (abgesehen von dem absolut sinnbefreiten drücken) 1A. Damit lässt sich sehr entspannt aus diversen Positionen surfen. (Jaja, der Treiber ist, zumindest unter Linux, noch verbesserungswürdig. Das zittern des Zeigern beim Tappen nervt.)

Nein hab ich nicht, ich habe allerdings auch schon beim T520 das Tochpad ~ beim zweiten Booten im BIOS Deaktiviert.

Beim Aktuellen stört mich (ohne es in den Fingern gehabt zu haben) schonmal die Tatsache das es keine Hardware Tasten gibt (und dadurch ja scheinbar auch die Trackpoint bedienung versaut wurde ganz Massiv. Aber nur ohne HW Tasten kommt man auf eine Vernünftige Grösse für das Teil.

Ok ich kann auf den Teilen tolle Multi Finger Gesten machen, aber für das meiste gibts auch Tastenkürzel, die Finger wandern von der Tastatur weg die ich ja eigentlich Bedienen will usw.

Ich mag die Teile einfach nicht XD

Wenn bei mir nicht noch VoS drauf währe würde hätte ich die überlegungen zum ersatzlosen ausbau und über spachteln des Unnützen Teils vermutlich schon Durchgeführt.
 
Wie wäre es mit dem neuen Apple im Mülleimerdesign? Es stellt ja wohl mehr oder weniger das dar, was man heutzutage mit Intel Prozessoren machen kann? Klein und leicht genug scheint er ja zu sein und mit Funkmaus bzw. -tastatur hätte man vergleichbare Verkabelungsaufwand wie das von dir beschriebene Gerät?
 
also lüfter hinten gesammte breite kann ich nicht unterstützen... rechts rein links raus... macht vom thermikdesign eh mehr sinn
Nicht wirklich. Grundsätzlich ist das Ziel, möglichst viel Luft durch die Kühlrippen zu pressen. Welche Richtung die dabei nimmt ist egal (außer bei großen Gehäusen, wo die warme Luft aufsteigen kann)

Deshalb kann man genau so gut unten ansaugen und hinten/seitlich rausblasen. Das macht z.B. der W700 so. Der W701 wiederum hat den gleichen Kühleraufbau, lässt jedoch die Lufteinlässe unter den Lüftern weg! Ich denke der Sinn des ganzen ist, dass die Luft nun durchs ganze Gehäuse gezogen wird, um die restlichen Komponenten noch ein wenig zu kühlen. Wie dem auch sei, es hat trotzdem eine sehr gute Kühlleistung.

Was ich an den W70x mag ist der prinzipielle Kühleraufbau. Dadurch, dass die in den Ecken hocken, können pro Lüfter zwei Kühlkörper durschtrömt werden ( http://support.lenovo.com/ContentResources/Migrated Assets/pc/support/site_wss/thermalfan_03.jpg ).
Der Nachteil: Die CPU und GPU liegen weit außeinander, sind also unabhängig. Besser wäre es, sie sind zusammen und können Hitze gegenseitig aneinander abgeben. Ansonsten verschenkt man immer Kühlleistung, wenn nicht gerade CPU und GPU zusammen bei absoluter Volllast laufen.

Beide Konzepte zu vereinen wäre die perfekte Lösung.

dazu eine Bay (diese komplett weg zu lassen halte ich für einen großen rückschritt) mit mind. 2 express lanes... da kann man dann speziallösungen wie hochwertige sound oder capturelösungen, zusätzliches raid oder dongles unterbringen...
Meinst due Expresscard? Ist doch schon dabei :)

die dock darf ruhig 16 lanes haben... das hat den wahnsinnig großen vorteil, eine potentere grafik (ggf im verbund) in der dock nutzen zu können, ohne das gerät völlig seiner mobilität zu berauben (i know, da werden langsam die lanes knapp ^^ )
Nicht unbedingt, wir haben ja einen Desktop Chipsatz :)
 
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