Diagnosepauschale bei abgelehnter Garantie?

Caron

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Hallo,

ich habe kürzlich mein X60t eingeschickt, weil ich Probleme mit dem Netzwerk hatte. (WLAN ging erst, nachdem ich in Windows den Adapter deaktiviert und dann aktiviert habe, sonst ließ sich Wireless nicht einschalten. Unter Ubuntu ging es gar nciht, deswegen ging ich von Hardwaredefekt aus). Der Mann an der Hotline sagte aufgrund der Fehlerschilderung "Schicken Sie es ein, wir tauschen die Hauptplatine."

Habe ich gemacht, allerdings bekam ich zurück "Netzwerk OK". Zusätzlich einen Kostenvoranschlag für die Behebung eines Gehäuseschadens mit stattlichen 3h Arbeitsleistung veranschlagt. Das habe ich natürlich abgelehnt und gesagt, sie sollen es so zurückschicken. Samstag habe ich es wiederbekommen, nun sehe ich aber auf dem Kostenvoranschlag zufällig noch "Da zur Erstellung eines Kostenvoranschlages bereits eine Diagnose durchgeführt werden muß,
berechnen wir bei Ablehnung einen Betrag von 72,00 EURO zzgl. gesetzlicher MwSt., Versand und Verpackung."
Eine Rechnung war aber bei der Rücksendung glaube ich nicht dabei ... gilt schon der Kostenvoranschlag als Rechnung? Habe ich was übersehen? Oder kommt da noch was? Oder ist das ein Standardtext für normale Reparaturanfragen?

Ich sehe ggf. nicht ein, das zu bezahlen. Ich habe keinen Kostenvoranschlag für den Gehäuseschaden angefordert und ich bin auch nicht ausgebildet, um Garantiefäle zu erkennen. Ich habe eine Fehlerbeschreibung gegeben und die schien den Hotlinemann an einen Garantiefall glauben zu lassen, nicht an einen "VersuchenSie es doch mal auf eigene Gefahr "-Fall.

Wer hat Erfahrungen?

Viele Grüße
 
Kostenvoranschlag

Eigentlich ist das so üblich wenn keine Reperatur erfolgt das man den Kostenvoranschlag bezahlen muss.
In den AGB´s sollte es aber stehen und wenn er darauf mündlich hingewiesen hätte wäre es auch in Ordnung gewesen.
 
Den Kostenvoranschlag, der mir gesendet wurde, habe ich aber eben gar nicht angefordert. Ich habe es ja nicht hingeschickt mit der Aufforderung "Sagt mir doch mal, was die Reparatur von der Beule kostet."
Ich habe es nichtmal hingeschickt mit der Aufforderung "Repariert mir das Netzwerk." oder überhaupt "Repariert das Notebook (alles, was kaputt ist)".
Ich habe es geschickt, nach mir auf eine Fehlerbeschreibung hin gesagt wurde "Wir tauschen die Hauptplatine, schicken Sie es ein."

Die Mail sagt nichts Entsprechendes, und am Telefon wurde es auch nicht erwähnt. AGB sind dort auch nciht verlinkt. Aber wie gesagt: Ich weiß gar nicht, ob hier jemand Geld will.
Interessant wäre aber eine Antwort wie "Nein, wenn die Geld wollen, holen die sich das vor der Rücksendung." oder "Ja, das war bei mir genauso."

Bei einem Garantiefall gehe ich jedenfalls erstmal davon aus, dass ich nciht riskiere, insgesamt mit Porto fast 100€ zu zahlen, nur weil IBM befindet, dass alles in Ordnung ist. Zumindest nicht, solange ich zum Einsenden aufgefordert wurde und meine Beschreibung, die dazu geführt hat, nicht grob falsch war.
 
Kläre über den IBM-Kundendienst noch einmal anhand Deiner Case-Nummer, welche Fehlerbeschreibung aufgenommen worden war. Kann ja wohl nicht sein, dass kostenpflichtige Arbeiten angeblich durchgeführt werden, zu denen es keinen Auftrag gab.
 
Wie gesagt, das war nur ein Vermerk auf dem Kostenvoranschlag. Habe ich auch erst bemerkt, nachdem ich die Kiste schon zurück hatte. Eine Rechnung lag der Rücksendung nicht bei. Könnte also auch gut sein, dass das auf mich gar nciht zutrifft, bzw. der Servicepartner das IBM in Rechnung stellt :)

Ich halte jetzt erstmal die Füße still und schaue, ob noch jemand Geld haben will. Dachte nur, das wäre hier vielleicht schnell zu klären.
 
ist dein Fehler den weg? oder musst du den Adapter immer noch deaktivieren ?
 
Eventuell eine Verwechselung ?
Falls der Fehler noch immer vorhanden wäre, könnte man fast daruaf schließen...
 
Nein, es ist auch eine Netzwerkdiagnose enthalten. Dabei soll rausgekommen sein, dass alles OK ist. Ob das der Fall ist, konnte ich noch nicht testen. Da die Garantie nun aber auch zu Ende ist, flashe ich baldigst das BIOS und baue eine TP-LINK n-Karte ein.
 
Ich hatte auch mal mein X200t nach Heppenheim geschickt,
Grund war ein Sprung in der MultiTouch-Scheibe.
Ein Austausch auf Garantie wurde abgelehnt,
da Beschädigungen/Kratzer nicht in die Garantie fallen.
Bekam dann einen KV mit € 1300.-- den ich dankend ablehnte.
Das Gerät wurde an mich zurückgesendet, ohne weitere Kosten.
Nur die Paketgebühr nach Heppenheim habe ich bezahlt.
 
Kommt darauf an, wielange es zurückliegt. Für ein T60 bekam ich die Rechnung eines Displaytausches (Loch im LCD) 1 1/2 Wochen nachdem das Notebook aus der Reparatur gekommen war.In diesem Fall war aber schon von vornherein klar, dass die Reparatur kostenpflichtig war.
 
Scheint meine Theorie zu bestätigen, dass das ein Standardpassus ist, wenn man sein Gerät außerhalb von Garantie einschickt. Hier sind doch ein paar Schrauber unterwegs: sind 3h nicht etwas hoch veranschlagt für den Tausch von LDC front brezel, rear cover und keyboard brezel durch einen geübten Techniker?
1300€ für Displaytausch scheinen mir auch ne Menge, angesichts der Tatsache, dass die normale IBM-Ersatzteilpreise verlangen und die sooo teuer gar nciht sind.
 
Also ich brauche dazu ca. 20min. Hatte aber letzte Woche nen Vor-Ort Techniker hier, der hat fürs wechseln des Displaydeckels gut 1,5h gebraucht (aber auch nur weil ich ihm ein paar Tips bei der Demontage gegeben habe)
 
Ich (mein Arbeitgeber) habe (hat) für einen Displaywechsel eines T61 XGA außerhalb der Garantie (Schaden vom Anwender verursacht) etwas über € 600.- bezahlt.
 
[quote='Caron',index.php?page=Thread&postID=840162#post840162]1300€ für Displaytausch scheinen mir auch ne Menge, angesichts der Tatsache, dass die normale IBM-Ersatzteilpreise verlangen und die sooo teuer gar nicht sind.[/quote]
Naja, das Panel (FRU: 44C9666) kostet alleine schon ca. € 1050.-- in EU.
LED, WVA, MultiView, MultiTouch und Digipen kosten halt ;)
 
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