Eigentlich habe ich - zumindest aus meiner Sicht - nichts besonders Krasses vor...
Ausgangslage ist die, dass ich zur Zeit hin und wieder auf eine USB-Festplatte manuell ein Backup (unverschlüsselt) ziehe und diese hier im Schrank geparkt wird. Das schützt bekanntermaßen vor HDD-Ausfällen, begrenzt bei eigener Dummheit etc., hilft aber nicht bei einem (hoffentlich nie eintretenden) Brand oder je nachdem auch nicht unbedingt bei Einbruch/Diebstahl.
Die nächste Stufe, die ich nun anstrebe, wäre demnach logischerweise ein Backup außer Haus. Das kann und möchte ich allerdings nicht manuell machen (also z.B. mit einer oder mehreren externen Festplatten hin und her gondeln, diese austauschen, rotieren...); deshalb sollte das zuverlässg automatisiert über das Internet passieren. Als Ziel-Speicher für das Backup kommen ein NAS oder ein kleiner Home-Server (FTP, WebDAV...) z.B. bei Eltern oder Freunden oder aber eine "öffentliche" Cloud in Frage. In allen Fällen sollten die Daten dabei (vorab - also bevor sie ins Internet gepustet werden) ordentlich verschlüsselt werden. Für die Cloud sowieso, bei Eltern/Freunden nicht, weil ich denen misstraue, sondern weil theoretisch auch hier mal Unbefugte auf die Daten Zugriff haben könnten, man weiß ja nie.
Und da beim Weg über das Internet die verfügbare Bandbreite (v.a. der Upload) gewissermaßen der Flaschenhals ist, sollten dabei nur möglichst geringe Datenmengen (also keine unabhängig vom tatsächlichen "Inhalt" immer gleich große Container, Archive etc. wie z.B. bei Truecrypt) übertragen werden müssen. Deshalb erscheint mir hier ein inkrementelles Backup am sinnvollsten (es wird nur das übertragen, was sich tatsächlich auch geändert hat), wobei die Verschlüsselung (dateibasiert wäre vermutlich am besten) wohl problematisch ist.
Das i-Tüpfelchen wäre dann noch, wenn ich für das Auslesen der Backup-Daten kein bestimmtes OS und keine exotische Spezial-Software brauchen würde, sondern diese ganz unkompliziert zugänglich sind, wenn man Passwort/Passphrase weiß. Aber mir ist mittlerweile klar, dass das - vor allem in Kombination mit den anderen Dingen, z.B. die dateibasierte Verschlüsselung - wohl schwierig ist...