Deja-Dup-Backup unter Windows öffnen?

cyberjonny

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Hi miteinander,

kann mir jemand sagen, ob und wie ich ein unter Ubuntu 15.04 mit Deja Dup angelegtes verschlüsseltes Backup unter Windows öffnen bzw. die Daten extrahieren kann? Das passende PW ist natürlich bekannt.

Danke und Gruß,
Jonny
 
Entweder Ubuntu in einer VM unter Windows starten, oder mit einer/m Linux-Live CD/Stick öffnen.
 
Okay, der Weg war mir klar! :) Ich meinte nativ unter Windows, ganz ohne Linux.
 
Das dürfte schwierig werden. Deja Dup verwendet Duplicity:
Duplicity incrementally backs up files and folders into tar-format volumes encrypted with GnuPG
Man muss also nur unter Windows die Inkrementdateien mit GnuPG entschlüsseln, mit tar entpacken und dann noch die Inkremente zusammensetzen, vermutlich per rsync :facepalm:.

Ich persönlich halte mich fern von Backupprogrammen die Archivformate einsetzen und "spiegele" meine Daten per rsync auf einen (verschlüsselten) Datenträger. So liegen sie in einem Filesystem und man kommt an jede Datei sofort dran. Es finden sich für rsync auch reichlich Skripte die eine Versionierung der Backups ermöglichen, indem für jeden Snapshot ein Unterverzeichnis bestückt wird, unveränderte Dateien aber nicht doppelt gespeichert, sondern nur verlinkt werden – z.B.: http://wiki.ubuntuusers.de/Skripte/Backup_mit_RSYNC
 
Aber grundsätzlich könnte man jedenfalls drankommen?


Was wäre denn eine gute Alternative mit GUI zu Deja Dup?
- mit GUI
- verschlüsselt
- diverse Ziele möglich (Netzlaufwerk, WebDAV, externer USB-Datenträger etc.)
- inkrementell
- Zeiten können definiert werden (wenn dann z.B. der Backup-USB-Datenträger nicht angeschlossen ist, wird darauf hingewiesen und das Backup beim nächsten Anschließen nachgeholt)
- Daten sind sofort zugänglich
- bestenfalls mit Versionierung

Danke!
 
Aber grundsätzlich könnte man jedenfalls drankommen?
probiere es doch einfach mal aus ....

Es scheint ja grundsätzlich technisch möglich zu sein, da ja kein sonstwie proprietäres Sicherungsformat gewählt wurde. Ich kan nallerdings nicht aus Erfahrung sprechen, daher die Empfehlung für einen Selbstversuch: Versuch macht kluch, oder so ähnlich :)
 
Schau dir doch einfach mal rsync an, da gibt es auch GUI's für. Die Vorteile hat linrunner ja schon genannt und ich kann da nur zustimmen.
 
So oft wie das genannt und empfohlen wird, scheint rsync wohl wirklich so DIE Backup-Lösung zu sein. Ich werds mir mal genauer ansehen.

Mein "Problem" ist, dass ich einerseits gerne inkrementelle Backups hätte, andererseits aber wohl eine dateibasierte Verschlüsselung gut wäre, da ich vorhabe, das Backup evtl. übers Internet zu machen. Da stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch. Einerseits will ich da so wenig Daten wie möglich übertragen müssen (also nicht jedes Mal einen kompletten Truecrypt-Container, ein Archiv o.ä.), andererseits sollte das Backup auf jeden Fall sicher verschlüsselt sein. Und natürlich sollte man leicht und systemunabhängig drauf zugreifen und an die Backup-Daten kommen können...

Geht das mit rsync?
Habt ihr da sonst noch irgendwelche guten Ideen dazu?

Ich bin gerade etwas ratlos, wie ich das am besten realisieren könnte...

Danke euch soweit! :)
 
Und wie löse ich bei BackInTime am besten die Sache mit der Verschlüsselung? Die scheint ja nicht integriert zu sein, soweit ich das sehe...?
 
Wie ich oben schrieb, indem Du den ganzen Datenträger bzw. das ganze Filesystem auf den/das Du rsyncst mit Standardverfahren (Truecrypt, LUKS) verschlüsselst. "Integrierte Verschlüsselung" ist dann vermutlich) wiederum unter Windows nicht auflösbar.

Deine Gesamtanforderung – Multiplattform Windows-Linux, verschlüsselt, inkrementell, Cloud, minimaler Bandbreitenbedarf – ist viel zu komplex um erfüllbar zu sein. Wir sind hier nicht im Schlaraffenland.
 
Wie ich oben schrieb, indem Du den ganzen Datenträger bzw. das ganze Filesystem auf den/das Du rsyncst mit Standardverfahren (Truecrypt, LUKS) verschlüsselst. "Integrierte Verschlüsselung" ist dann vermutlich) wiederum unter Windows nicht auflösbar.
stimmt, du könntest einfach unverschlüsselt in einen Truecryptcontainer schreiben. Allerdings vermutlich nicht übermäßig schnell... Wobei linrunner irgendwie schon recht damit hat - das Konzept ist irgendwie suboptimal und aufwendig

Deine Gesamtanforderung – Multiplattform Windows-Linux, verschlüsselt, inkrementell, Cloud, minimaler Bandbreitenbedarf – ist viel zu komplex um erfüllbar zu sein. Wir sind hier nicht im Schlaraffenland.
 
Und wie stelle ich das am besten an, wenn das Ziel bspw. ein NAS ist, das keine integrierte Verschlüsselungsmöglichkeit besitzt?
Gibt es keine brauchbare Variante, bei der dateibasiert verschlüsselt wird?
 
Ich glaube so wird das nichts, was hast du genau vor? Erzähl mal...
 
Eigentlich habe ich - zumindest aus meiner Sicht - nichts besonders Krasses vor... ;)

Ausgangslage ist die, dass ich zur Zeit hin und wieder auf eine USB-Festplatte manuell ein Backup (unverschlüsselt) ziehe und diese hier im Schrank geparkt wird. Das schützt bekanntermaßen vor HDD-Ausfällen, begrenzt bei eigener Dummheit etc., hilft aber nicht bei einem (hoffentlich nie eintretenden) Brand oder je nachdem auch nicht unbedingt bei Einbruch/Diebstahl.

Die nächste Stufe, die ich nun anstrebe, wäre demnach logischerweise ein Backup außer Haus. Das kann und möchte ich allerdings nicht manuell machen (also z.B. mit einer oder mehreren externen Festplatten hin und her gondeln, diese austauschen, rotieren...); deshalb sollte das zuverlässg automatisiert über das Internet passieren. Als Ziel-Speicher für das Backup kommen ein NAS oder ein kleiner Home-Server (FTP, WebDAV...) z.B. bei Eltern oder Freunden oder aber eine "öffentliche" Cloud in Frage. In allen Fällen sollten die Daten dabei (vorab - also bevor sie ins Internet gepustet werden) ordentlich verschlüsselt werden. Für die Cloud sowieso, bei Eltern/Freunden nicht, weil ich denen misstraue, sondern weil theoretisch auch hier mal Unbefugte auf die Daten Zugriff haben könnten, man weiß ja nie.

Und da beim Weg über das Internet die verfügbare Bandbreite (v.a. der Upload) gewissermaßen der Flaschenhals ist, sollten dabei nur möglichst geringe Datenmengen (also keine unabhängig vom tatsächlichen "Inhalt" immer gleich große Container, Archive etc. wie z.B. bei Truecrypt) übertragen werden müssen. Deshalb erscheint mir hier ein inkrementelles Backup am sinnvollsten (es wird nur das übertragen, was sich tatsächlich auch geändert hat), wobei die Verschlüsselung (dateibasiert wäre vermutlich am besten) wohl problematisch ist.

Das i-Tüpfelchen wäre dann noch, wenn ich für das Auslesen der Backup-Daten kein bestimmtes OS und keine exotische Spezial-Software brauchen würde, sondern diese ganz unkompliziert zugänglich sind, wenn man Passwort/Passphrase weiß. Aber mir ist mittlerweile klar, dass das - vor allem in Kombination mit den anderen Dingen, z.B. die dateibasierte Verschlüsselung - wohl schwierig ist...
 
Das ist so nicht möglich, zumindest lohnt der Aufwand nicht.

Was spricht denn gegen eine USB-Platte? Die gibt es sogar mit PinPad und selbstverschlüsselnd. Dann kannst du die entweder per Fuß austauschen. Ich kenne deine Voraussetzungen zwar nicht, aber "über Internet" ist vermutlich viiiiel zu langsam.
 
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