Defekte Externe USB - Festplatte WDC WD10EADS " nur " 481 Std., wie kann das sein ?

hostdreamer

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Die heutige Technik ist nicht mehr das was mal war. Eine externe USB - Festplatte wurde von mir als Backup Medium vor ein paar Jahren eingerichtet und trocken, dunkel in einen sauberen Schrank deponiert. Die Platte befindet sich in einem externen USB - Gehäuse und nennt sich " HP SimpleSafe " mit 1.000 Gb

Heute habe ich diese Platte aus dem Schrank geholt um die dort befindlichen Daten zu prüfen und ggf. Daten von einem anderen Rechner dort zu sichern.
Nach dem Einschalten und prüfen mit ChristalDiskInfo waren bereits Warnungen sichtbar, siehe Anhang und nach ein paar Stunden erhöhte sich die Anzahl jede 10 - 15 Minuten mit neuen Wiederzugewiesenen Sektoren. Ich ließ dabei ChristalDiskInfo im Hintergrund laufen, somit hörte ich ein akustisches Zeichen in dem oben genannten Rhythmus. Mehrmals ließ ich ChkDsk durchlaufen, nach jedem Male wurde der Datenträger " repariert " und zu guter Letzt ließ ich DH Tune 2.55 laufen mit dem unten gezeigten Ergebnis.
Man sagt ja, daß Festplatten die wenig gelaufen sind und fachgerecht gelagert werden keine Schäden aufweisen sollten. Diese Platte hatte nur 481 Betriebsstunden, als fast wie neu zu bewerten. Meine Erfahrung ist, Western Digital Platten zeigen sehr schnell Probleme, denn diese beschrieben Platte ist nicht meine Erste mit Problemen
 

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Was mich interessieren würde.
Bei meinem Programm Beyond Compare wird ja beim Vergleich zweier Platten ein Schnellvergleich sofort ausgeführt wenn du auf beiden Seiten die jeweilige Platte angibst. Bei so einem Schnellvergleich werden soviel ich mitbekomme nur Dateiattribute und Größe verglichen, man könnte das auch auf Bit für Bit stellen aber das dauert bei fast 3TB ewig. Würden bei dem normalen Schnellvergleich da Fehler auffallen?
 
Die heutige Technik ist nicht mehr das was mal war. Eine externe USB - Festplatte wurde von mir als Backup Medium vor ein paar Jahren eingerichtet und trocken, dunkel in einen sauberen Schrank deponiert. Die Platte befindet sich in einem externen USB - Gehäuse und nennt sich " HP SimpleSafe " mit 1.000 Gb

Heute habe ich diese Platte aus dem Schrank geholt um die dort befindlichen Daten zu prüfen und ggf. Daten von einem anderen Rechner dort zu sichern.
Nach dem Einschalten und prüfen mit ChristalDiskInfo waren bereits Warnungen sichtbar, siehe Anhang und nach ein paar Stunden erhöhte sich die Anzahl jede 10 - 15 Minuten mit neuen Wiederzugewiesenen Sektoren. Ich ließ dabei ChristalDiskInfo im Hintergrund laufen, somit hörte ich ein akustisches Zeichen in dem oben genannten Rhythmus. Mehrmals ließ ich ChkDsk durchlaufen, nach jedem Male wurde der Datenträger " repariert " und zu guter Letzt ließ ich DH Tune 2.55 laufen mit dem unten gezeigten Ergebnis.
Man sagt ja, daß Festplatten die wenig gelaufen sind und fachgerecht gelagert werden keine Schäden aufweisen sollten. Diese Platte hatte nur 481 Betriebsstunden, als fast wie neu zu bewerten. Meine Erfahrung ist, Western Digital Platten zeigen sehr schnell Probleme, denn diese beschrieben Platte ist nicht meine Erste mit Problemen
Mein Worte!
Ok, bei Deinem Bild sieht man nicht viel, ausser Damaged.
Habe mit WD Platten genau das gleiche Problem, weshalb ich ja schrieb, dass man die Daten jährlich von einer auf die andere Platte schreiben muss, zumindest bei WD. Deren Platten schreiben mit zu wenig Magnetisierung und das hält nur kurz. Oder die Scheiben sind einfach schlechte Qualität!
Du kannst mit dem aktuellen HD Scan die Platte prüfen und dort SPEED anklicken. Dann siehst Du den Speed der Sektoren (sprich: wie oft muss die Leseelektronik den Sektor lesen um die Daten zu interpretieren.)
Bei meiner WD 640GB ist die ganze Platte mit unterschiedlich schwachen Sektoren verseucht. Da hilft nur komplett überspielen auf eine andere, löschen und wieder zurückkopieren.
Aber man kann SMART wohl nicht resetten, oder? :unsure:
 
Mein Worte!
Ok, bei Deinem Bild sieht man nicht viel, ausser Damaged.
Habe mit WD Platten genau das gleiche Problem, weshalb ich ja schrieb, dass man die Daten jährlich von einer auf die andere Platte schreiben muss, zumindest bei WD. Deren Platten schreiben mit zu wenig Magnetisierung und das hält nur kurz. Oder die Scheiben sind einfach schlechte Qualität!
Du kannst mit dem aktuellen HD Scan die Platte prüfen und dort SPEED anklicken. Dann siehst Du den Speed der Sektoren (sprich: wie oft muss die Leseelektronik den Sektor lesen um die Daten zu interpretieren.)
Bei meiner WD 640GB ist die ganze Platte mit unterschiedlich schwachen Sektoren verseucht. Da hilft nur komplett überspielen auf eine andere, löschen und wieder zurückkopieren.
Aber man kann SMART wohl nicht resetten, oder? :unsure:
Update:
Meine beiden 2.5" WD Festplatten, die jahrelang im Schrank rumlagen, lieferten beim Einstecken SMART Fehler (Re-allocated sectors etc.) unter Windows und es wurde empfohlen, nach einem Backup der Daten die Platten zu entsorgen. Nach dem Backup der Daten (mit viel Datenverlust durch unlesbare Sektoren) habe ich einiges zur Funktionsweise von HDDs gelesen und machte danach verschiedene Tests mit den beiden Platten. Windows Chkdsk brach nach mehreren Stunden immer ab, mit "ERROR Festplatte defekt". Auch Seagate und WD Diagnostics sortierten die Platten als defekt aus. Re-allocated Sector count war erschöft, es gab also kein Ersatz Sektoren mehr für Reallocation. SMART zeigte einmal WARNING und einmal FAIL an.

Beide Festplatten habe ich mit einem HDD Tool mit Low-Level Formatierung komplett platt gemacht, sprich, bis auf die (bei der Herstellung stark magnetisierten) Sector Headers wurden alle Datenfelder mit 0 beschrieben. Danach liess ich mit den HDD tools 1 Tag lang Testprogramme über die kompletten Platten laufen: Ohne Beanstandung. 100% Ok. :)
Zu meinem Erstaunen zeigten danach die SMART Werte wieder 100% OK. an. Der Plattencontroller merkt also, wenn die Platte nach dem Neumagnetisieren wieder einwandfrei funktioniert und resetted die SMART Werte wieder auf GOOD.
In verschiedenen Fachartikeln lese ich, dass kleine 2.5" HDDs die Daten weniger lang halten können (ca. 5 Jahre zuverlässig, 5-8 Jahre ziemlich zuverlässig) als große 3.5" Platten, weil die Magnetisierung bei kleinen Platten schwächer ist als bei den großen. Also macht es Sinn, nach einigen Jahren den Inhalt von einer Platte auf eine andere zu kopieren, weil da dann wieder eine frische Magnetisierung geschrieben wird.
Soweit die Theorie... :unsure:
 
Zuletzt bearbeitet:
weil die Magnetisierung bei kleinen Platten schwächer ist als bei den großen
Etwas OT: Danke für den Beitrag und speziell diesen Satz. Ich habe in anderem Zusammenhang (@T1! und https://thinkpad-forum.de/threads/ibm-pc.242019/#post-2410851 ) aktuell gerätselt, warum ich mit meinem 5.25" / 1,2MB Laufwerk alles lesen kann und beim Schreiben Probleme habe. Mit diesem Gedanken-Anstoß und einer Reise in die Vergangenheit habe ich dann unter OS/2 - und auch in dessen DOS-Box den früher nie benutzten Parameter /4 bei FORMAT gefunden, der im XP nicht mehr drin ist. /4 ----> 360kB formatieren auf 1.2 MB Laufwerk. Jetzt habe ich tatsächlich ein paar alte 5.25" Test-Floppys fehlerfrei wieder formatieren und dann beschreiben können. Außerdem ........ zu der Zeit gab es unter DOS und OS/2 etliche Tools für LowLevel-Format. Dazu werde ich mal weiter graben.

Zumindest sind die Aussichten für @T1! eine DOS-Floppy zu bekommen besser geworden :-) . Alte HDDs zum Spielen habe ich auch noch, muß nur die alten Tools wieder finden. Aus der Erinnerung ....... der LL-Format dauerte früher ewig, war aber immer wieder im Gebrauch bei HDD-Weitergabe.

Güße und Danke Peter
 
Etwas OT: Danke für den Beitrag und speziell diesen Satz. Ich habe in anderem Zusammenhang (@T1! und https://thinkpad-forum.de/threads/ibm-pc.242019/#post-2410851 ) aktuell gerätselt, warum ich mit meinem 5.25" / 1,2MB Laufwerk alles lesen kann und beim Schreiben Probleme habe. Mit diesem Gedanken-Anstoß und einer Reise in die Vergangenheit habe ich dann unter OS/2 - und auch in dessen DOS-Box den früher nie benutzten Parameter /4 bei FORMAT gefunden, der im XP nicht mehr drin ist. /4 ----> 360kB formatieren auf 1.2 MB Laufwerk. Jetzt habe ich tatsächlich ein paar alte 5.25" Test-Floppys fehlerfrei wieder formatieren und dann beschreiben können. Außerdem ........ zu der Zeit gab es unter DOS und OS/2 etliche Tools für LowLevel-Format. Dazu werde ich mal weiter graben.

Zumindest sind die Aussichten für @T1! eine DOS-Floppy zu bekommen besser geworden :-) . Alte HDDs zum Spielen habe ich auch noch, muß nur die alten Tools wieder finden. Aus der Erinnerung ....... der LL-Format dauerte früher ewig, war aber immer wieder im Gebrauch bei HDD-Weitergabe.

Güße und Danke Peter
Hallo Peter,
ja, bei Floppy Discs (meine ersten waren 8" groß!) spielt die Magnetisierung eine große Rolle. Bei 360 KByte Daten auf einer 1.2 MByte Floppy sind die Sektoren wesentlich größer und die Information ist großflächiger verteilt. Das hält auf jeden Fall länger als bei dicht gepackten Daten auf der Floppy.

Das gleiche sieht man auch bei CD-R oder DVD-RW Scheiben. Wenn man eine lange Haltbarkeit bekommen möchte, muss man die Schreibgeschwindigkeit von 48x runter setzen auf 4x oder weniger. Der Laserstrahl kann in der längeren Verweildauer pro Sektor mehr Farbpigmente schreiben und die Daten bleiben so bis zu 30 Jahre oder länger haltbar.

Das Problem bei HDDs, die ich mit CHKDSK geprüft habe, ist, dass das Programm die Sektordaten liest und dann schaut, ob sie Checksumme stimmt. Tut sie dies nicht, liest sie den Sektor immer wieder ein, bis es passt. Oder der Sektor wird als fehlerhaft gekennzeichnet. Das bringt zum Datenerhalt aber nichts. Ein Sektor hat, wie ich z.B. bei HDTune Pro sehen konnte, eine schlechte Lesegeschwindigkeit, weil der Magnetspulenkopf der HDD zigmal drüberfahren muss, bis die Daten interpretiert werden können. CHKDSK konnte ihn dann gerade noch lesen und evtl. neu beschreiben. Aber wie sieht es in ein paar Jahren aus? Da ist es dann unlesbar und CHKDSK kann da auch nichts mehr machen.

Mit dem einfachen Überspielen auf eine Clone HDD werden die Daten auf der anderen Platte wieder mit voller Magnetisierung geschrieben wie am ersten Tag und das Problem ist erledigt.

Mit Low Level Format werden sämtliche Sektoren mit Null beschrieben, macht man das mehrmals dann wird es zum "Bleachen", sprich die mehrfache Neumagnetisierung hat die alte Magnetisierung dermaßen abgeschwächt, dass gelöschte Daten nicht mehr rekonstruiert werden können. Die Welt ist bekanntlich analog und 1 und 0 auf der Magnetplatte oder Floppy sind nicht anderes als durch die Magnetspule erzeugte Spannungs-Berge und Täler, die als 1 und 0 interpretiert werden. Ab einem gewissen Schwellwert entscheidet die Elektronik bzw. Software ob es 1 oder 0 ist. So kann man auch gelöschte Festplatten wieder rekonstruieren. Nur beim "Bleachen" ist dann echt alles weg.
 
Etwas OT: Ja, manchmal ist altes Wissen noch nutzbringend. Solange man "das Lesen noch nicht hört" oder beim "Fingertest" in den Autsch-Bereich kommt, kann man die alten Teile oft noch retten. Unter OS/2 läuft das alte DOS fast nativ. Native booten mit DOS versuche ich nicht mehr, dazu müßte ich zu viel absichern. Das Problem sind nur evtl. Multitasking-Unterbrechungen bei zeitabhängigen Arbeiten. Bei den CDs habe ich von CD-R/W nach sehr kurzer Zeit Abstand genommen und die CD-R nur noch mit langsamster einstellbarer Speed geschrieben (manche gehen nicht unter 8x). Man merkt die Unterschiede sehr schnell, bei high-speed und noname CD oft nach wenigen Monaten nicht mehr lesbar.

Ich hatte zur PC Zeit privat noch kein 1,2MB 5.25" Laufwerk, oder 2.88MB 3.5". Die hatte ich später mit je ein LW retten können und das 5.25" auf einem alten XP-Desktop eingebaut. Läuft sehr gut, aber man muß vom Explorer die Finger weglassen. Gilt auch für USB-3.5" am Thinkpad (habe ich noch Original IBM). Der XP-File-Explorer schreibt irgend einen Mist auf die Floppys, (auch auf USB-Sticks,) und je nach Original-Format gehen dann die Teile nicht mehr an den älteren Geräten. Bei den alten 5.25" Floppys und dem 1,2MB Laufwerk ist es mir schon zwei mal passiert, daß ich einen Backup fehlerfrei auf HD ziehen konnte, Copy per Explorer, und anschließend die Floppy nicht mehr lesbar war. Seitdem achte ich auf Schreibschutz oder nur noch Cmd-Level.

Allerdings habe ich überall OS/2 mit auf den Systemen und boote damit, wenn mehr altes Zeugs verarbeitet werden muß. Da passen dann die Treiber. Mit HDTune muß ich mich mal beschäftigen. Bisher gingen die alten DOS/OS2 Tools sehr gut. Eine 8" liegt bei mir auch noch rum - Andenken - aber die kenne ich nur aus der Mainframe-H/W für CPU- und Controller-"Firmware" (µCode). H/W dazu steht wohl nur noch im Museum.

Grüße Peter
 
Ich scheine Glück zu haben.
Meine WD Red (CMR) 8TB laufen seit einigen Jahren munter und ohne smart-Fehler als Raid-1 im NAS.
Die vorigen 4TB IronWolf waren gefühlt viel lauter; laufen aber auch in einem anderen NAS fröhlich weiter.

Bevor jemand fragt, ich nutze das RAID-1 natürlich nicht als Backup ;-)
 
Mal eine Frage, kann es vielleicht sein das ein Raid bzw. das System dahinter ab und zu umkopiert damit nicht immer die gleichen Files auf dem gleichen Cluster liegen? Sprich sozusagen umkopiert um Hintergrund?
 
Ja so meinte ich das ja, aber in meiner NAS von WD zum Beispiel finde ich keine solche Funktion.
Also sollte man dann wirklich ab und zu mal defragmentieren bei ext. HDDs? Mache ich schon lange nicht mehr weil sowieso nur Daten gesichert werden und nicht damit gearbeitet wird.
 
Das wird m.E. vom Betriebssystem automatisch vorgenommen, während z.B. bei Windows XP und älter dies manuell angestoßen werden musste.
 
Ja das kann man einstellen ob neu erkannte Laufwerke automatisch defragmentiert werden sollen. Habe ich aber aus damit das Auswerfen nicht unterbunden wird. Aber wie gesagt habe ich trotzdem immer wieder Probleme.
 
Ich habe mir die Mühe gemacht meine alten HDD's zu testen, Testergebnisse 5 Platten von über 40 anbei, die IBM Platte ist noch in einem Laptop verbaut. Alle Platten mit ChristalDisc getestet einschließlich Oberflächentest mit HD Tune. Alle Platten laufen und haben keine Fehler. Die IBM mit 1,4 GB Baujahr 1997. Daten und Alter kann man im Netz recherchieren.

Update:

Ich sehe gerade, die Leute sind doch verrückt. Die IBM kostet zur Zeit in der Bucht 299,00 €, siehe Anhang
 

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