Datentransfer von/zu NAS in GBit-LAN manchmal 100 MB/s, manchmal nur 35 MB/s

dark_rider

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Hallo zusammen,

ich nutze ein Synology-NAS, das per GBit-LAN angeschlossen ist, genauso wie das T460s (kein WLAN). Vom T460s/Win10 aus werden Daten nun meistens mit gut 100 MB/s (also ca. 1 GBit/s) vom/zum NAS übertragen, manchmal aber - seltsamerweise - auch nur mit 35 MB/s (ca. 300 MBit/s). So z.B. gestern, als ich von einem externen USB-3.0-Laufwerk, das sonst mit ca. 120-130 MB/s läuft, Daten aufs NAS kopierte. Kurz zuvor hatte ich noch problemlos von der internen SSD Daten mit 100 MB/s aufs NAS geschrieben und auch Daten mit 120-130 MB/s auch von der internen SSD auf die HDD geschrieben. Kürzlich hatte ich auch Daten von einer externen USB-3.0-HDD auf eine zweite kopiert, auch mit gut 100 MB/s.

Kann es sein, dass das Ultradock Engpässe produziert, wenn man gleichzeitig USB 3.0 und GBit-LAN nutzt?
 
Ist das ganze denn reproduzierbar oder handelt es sich nur um kurzzeitige Geschwindigkeitseinbrüche?

Grüße Thomas
 
Der Windows Explorer zeigt die Geschwindigkeit an. Da es sich jeweils um viele GB (einzelne, sehr große Dateien) handelte, ergab sich auch die Übertragungszeit entsprechend. Die Geschwindigkeit ist auch jeweils dauerhaft und reproduzierbar so, ohne große Schwankungen.
 
Moin !

das kann auch an der Art der Datei(en) liegen - komprimierte Dateien sind hier auch nicht so schnell wie unkomprimierte Videodateien.

Schließlich kann auch der Netzwerkswitch eine Rolle spielen. Ich hatte hier ein ähnliches Problem, mit einem Billig-Switch, der bei sehr großem Datenvolumen einfach "runtergeschaltet " hat.

Seitdem ich den durch einen "managebaren" Switch getauscht und im Netz mit Jumbo Packet 4k MTU arbeite, ist das Phänomen weg und fast alles geht mit konstant ~110 MByte/s durch.

Mein Tip: versuche mal (wenn möglich) mit Jumbo Packets von 2 oder 4k MTU.


LG Jürgen
 
Auch ich übertrage öfter große Dateien auf/vom NAS und SSD/USB 3.0, allerdings per cmd-xcopy mit UNC-Notation. Das ist nahezu doppelt so schnell wie Übertragung per Explorer.
Dabei kommt es immer wieder mal zu Pausen(sieht man gut im Taskmanager/Netzwerkprotokoll), auch wenn sonst im Netzwerk nichts los ist.
Für meine Tests verwende ich immer eine identische, typische Datei und messe die Zeit selbst.

Eine weitere Möglichkeit die Übertragung zur Synology, wie ich finde, genauer zu beobacten, ist der Ressourcenmonitor im DSM. Auch hier sieht man, wenn vorhanden, Aussetzer.

Nutzt Du vllt. eine Fritzbox für die Netzwerkanbindung?
 
Hallo zusammen,

den Ressourcenmonitor der Synology hatte ich schon im Blick, kein Wert auch nur annährend nahe 100%, genausowenig wie beim TP.

Ich nutze eine Fritz!Box 7490: 4x GBit-LAN, die Ports stehen auch alle auf GBit. Es kann auch kein 100-MBit/s-Flaschenhals sein, denn 300 MBit/s gehen ja bei den langsamen Transfers auch noch durch.

Inwieweit nimmt die Komprimierung der zu transferierenden Datei Einfluss auf die Geschwindigkeit? Gelten die 1 GBit/s nicht unkomprimiert, d.h. es handelt sich nicht in Wahrheit nur um 300 MBit/s, aus denen nur dann 1 GBit/s werden, wenn 30% Kompressionsrate erreicht werden (das wäre mir absolut neu)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon mal die Systemlast der Fritzbox überprüft? Denn wenn gerade noch intensiver WAN-Verkehr herrscht könnte das auch die LAN-Geschwindigkeit bremsen. Vermute dabei einfach mal, dass die HUB/Switch-Funktion nicht komplett autonom läuft, sondern ebenso intern über die CPU.

Aber ist erstmal nur ein Verdacht, den es zu überprüfen gilt ;)
 
Moin 1

oh, da hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt...

Hier ist es so, daß eine Videodatei (z.B. eine mp.4) eine Datenrate von 110 MB/s dauernd schafft. Wird diese Datei jedoch mit WinRAR gepackt oder mit PW verschlüsselt, erreicht sie nur noch etwa 85-90 MB/s

Fragt mich nicht, wieso - ist so !
Sollte nach meinem Verständnis eher andersherum sein. :confused:

EDIT: auf meinen Synos laufen keine zusätzlichen Server.


LG Jü
 
Moin,

auch ich hatte auch Probleme mit der Übertragungsgeschwindigkeit und -stabilität, solange wie ich noch die GBit-Anschlüsse meiner 7390 genutzt habe. Dies führte bei umfangreichen Übertragungen(Sicherung mit Acronis ca. 25 GB) sogar zu Abbrüchen der Internetverbindungen(WLAN).
Testweise habe ich dann erst nur einen Dlink-Hub hinter die FB gehängt(einfaches GB-Kabel reicht ja) und nur dessen Netzwerkverbindungen(GBit/WLAN) genutzt. Seitdem ist alles prima. Später habe ich dann den Hub noch durch einen Router Asus RT-N66U ersetzt, da dessen WLAN um Klassen besser ist als die FB.
Provider können sich ja auf die FB schalten und wären sonst in meinem internen Netz, wenn ich die Ports direkt nutze.

IMHO klappt wohl bei (meiner) FB 7390 die Verteilung der Bandbreiten vom Hub nicht vernünftig.
 
Hier ist es so, daß eine Videodatei (z.B. eine mp.4) eine Datenrate von 110 MB/s dauernd schafft. Wird diese Datei jedoch mit WinRAR gepackt oder mit PW verschlüsselt, erreicht sie nur noch etwa 85-90 MB/s
[...]
Sollte nach meinem Verständnis eher andersherum sein. :confused:

Eigentlich sollte das gar nicht sein. ;-)
Wenn ich Daten übers Netz schiebe, sollte es dabei völlig egal sein, ob in diesem Datenstrom unkomprimierte oder komprimierte Daten stecken. Da hinten das raus kommt, was vorne reingesteckt wird und es zwischendurch keine Verarbeitung der eigentlichen Daten (also eine erneute Kompression o.ä.) gibt, wäre alles andere auch sehr, sehr seltsam.

Sicher, dass das nicht Zufall oder ein Messfehler war?
 
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