Datensicherheit: Hammer ausreichend?

el.burro

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30 Sep. 2011
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Hallo :)

Ist es ausreichend, eine Festplatte mit einem Hammer zu bearbeiten, bis die darin befindlichen Scheiben zersplitten? Oder ist es sicherer, den Inhalt erst zu überschreiben und die Festplatte dann zu hämmern?

Ist eine abschließende Behandlung z.B. durch Feuer dann überhaupt noch erforderlich? Ein Arbeitskollege ließ seinen Azubi neulich einige Platten erst Hämmern und dann noch mit Benzin überkippen und anzündunden. Die Hitze "soll" eine mögliche Datenwiederherstellung vollends verhindern.

Gruß
burro
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm aber einen vernünftigen Hammer! Ich habe mal mit einem Hammer aus einem Werbegeschenk-Werkzeugkasten eine Festplatte zerstören wollen - vergiss es: die Platte war härter und der Hammer bestand danach aus zwei Teilen.
 
Bei 150 Festplatten ist ein Student wesentlich länger beschäftigt als nur 10 Stunden um diese einmal komplett zu überschreiben.

Ich weiss ja nicht, um wie sensibles Material es sich handelt, aber sollte es sich um Geschäfts/Kundendaten handeln, würde ich auch eine Shredder-Lösung empfehlen. Alles andere ist entweder zu unpraktisch oder unsicher. (Wer sagt, dass dieser Student nicht aus Versehen eine gelöschte mit einer ungelöschten Festplatte verwechselt?)

Schreib doch einfach mal eine Angebotsanfrage an das Unternehmen, welches vlooe verlinkt hat bzw. such ein Datenshredderunternehmen bei euch in der Nähe. Wenn man alle Kosten sowie das Risiko miteinberechnet sollte sich dieser Aufwand sehr sicher lohnen, wenn man die Datenträger nicht mehr braucht!

Btw. Alle Hammer/Lochung/... Vorschläge sind für die Datenvernichtung im Unternehmen absolut ungeeignet! Da gibt es nur zwei Varianten: Überschreiben wenn man die Datenträger noch braucht bzw. Schreddern, wenn die Datenträger nicht mehr benötigt werden!

mfg Moskito
 
Bohren ist bei ein oder zwei privaten Platten noch praktikabel. Aber das war im Eingangsposting nicht abzusehen.
Daher Unternehmen beauftragen und Vernichtung bestätigen lassen.
Wenn der IT-ler den Prokuristen nicht überzeugen kann, dann ist der IT-ler auch nicht unbedingt richtig an dieser Stelle.
 
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So haben es die Genossen von der Staatssicherheit gemacht... :whistling: (besonders die ersten 3 min)
 
"Wenn der IT-ler den Prokuristen nicht überzeugen kann, dann ist der IT-ler auch nicht unbedingt richtig an dieser Stelle."
Ist es Aufgabe des Mitrbeiters, einen Vorgesetzten zum Denken zu erziehen? M.E. nicht.

Ansonsten:
Platten aufschrauben. Magnetscheiben durchschneiden und ab in den Restmüll, von wo es in die Verbrennung geht.

Eine wirklich sichere Vernichtung geht wohl nur über eine entsprechende Fachfirma...
 
Elektrischen Schleifbock kaufen und die ausgebauten Scheiben ''Zerschleifen''. Die wohl billigste, sicherste Methode.
 
Festplatten und Thermitgemisch abwechselnd aufschichten und anzünden - bleibt nicht viel über.
 
Oh ja! Termitmischung! Oder... die Platten sind eine Magnesiumlegierung, oder? Da mußt du wahrscheinlich nicht mal so viel termit nehmen, die Platten selbst sollten dann weiterbrennen... vielleicht reicht etwas magnesiumpulver einfüllen durch eines der Löcher?

O.K. Billig, Schnell, einier maßen Sicher? 5 Euro supermagnet dran, Platte auf touren bringen (macht lustige Geräusche), dann im Betrieb aufkleber abpickeln, zum Schluß ein Schlag mit dem Hammer auf die Elektronik. Ist nicht sicher gelöscht, aber man braucht eine baugleiche Elektronik oder muß die Platten ausbaun und aufwendig (>500 Euro beim Profi) die Scheiben einzeln auslesen, auf denen die Daten auch Lückenhaft sein werden. Das mag nicht ausreichend sein, wenn du Startcodes für deine A-Raketen vor den Augen Neugieriger CIA Mitarbeiter schützen willst die deinen Müll regelmäßig durchsuchen... aber für alles andere sollte es ausreichende Sicherheit bieten für <1 Minute Magnet wedeln, 1 Hammerschlag und an materialkosten hast du 5 euro für nen magnet von supermagnete.de (nimm keinen zu starken, sonst drehen die platten nicht mehr fürchte ich), 3 Euro weil du nicht den 1-Euro Hammer kaufen willst + elektronik aus einem ausgedienten externen Laufwerksgehäuse zum anwerfen.

Klar kann man die auch in Ruhe 1x random überschreiben und ist dami wahrscheinlich sicherer... aber das kann je nach Platte auch mal 2h dauern und mit der Methode ist er in 2h fertig.
 
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Platten aufmachen, Scheiben rausrupfen und dann entweder in Flusssäure eintauchen oder vielleicht ein kleines Lagerfeuerchen veranstalten?
 
Also in vielen Firmen werden die Dinger, wie auch direkt anfangs geschrieben, mehrfach durchbohrt und gut is...
 
Reicht es eigentlich nicht aus, die Scheiben in die Glut eines Ofens zu werfen?! Ich meine bei der Hitze ... da sollte doch alles hinüber sin.
 
Ich denke platten aufmachen ist - wie gründlich überschreiben auch - einfach zu viel arbeit. Beim Bohren sind die Daten in den nicht-gebohrten bereichen theoretisch noch da - aber wie gesagt, das ist teuer sowas wiederherstellen zu lassen. Ich finde meinen Magnet trotzdem lustiger. so.!
 
@Ethan: Bräuchte man dafür nicht einen Ofen? ;)
 
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Ich glaub', gar nicht so viele wie Du denkst. Wir reden hier auch über eine Firma... ;)
 
Dann gibts zu den Steaks, Würstchen etc ... noch gegrillte Hdd-Scheiben.^^
 
Einfach die Platte(n) in eine Flex einspannen und an einen Pflasterstein halten (Flex vorher einschalten!).
 
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