Das mysteriöse Erscheinen von SYSTEM_DRV

david_thinks

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Servus,

ich habe (bzw. hatte) zwei Festplatten und zwei entsprechende Partitionen auf dem Rechner: C: (Windows7_OS) und D: (Daten).

Ich erinnere mich dunkel, nach Einrichtung des neuen Thinkpads eine Recovery-Partition Q: gelöscht und einen Recovery-USB-Stick (?) erstellt zu haben.

Seit heute taucht in meinem Explorer auf einmal eine Partition E: (SYSTEM_DRV) auf, die sich 1,22GB (883MB frei) von der Festplatte genehmigt, auf der auch C: weilt. Auf dem Laufwerk liegen zwei Ordner "MFGSTAT" mit Gedöns und "Recovery" mit Nichts.

Fragen:

- Ich bin mir keiner aktiven Handlung bewusst: Wo kommt das her?
- Und weiter: Ist das Kunst oder kann das weg?

Die Computerverwaltung sagt bei Status, E: sei "System, Aktiv, Primäre Partition".
Startpartition ist weiter C:.
 
Die Partition SYSTEM_DRV existiert von Anfang an - es gibt 3 Partitionen: SYSTEM_DRV, Lenovo_Recovery und Windows7_OS. SYSTEM_DRV ist aber normalerweise im Windows Explorer nicht sichtbar (, dort kann man den Zähler erstellte Medien auf null stellen). Die Laufwerksbuchstaben werden vom System zugeteilt.
 
Vielen Dank für die Hinweise hier.

Bislang läuft alles wie gehabt: System_DRV wurde vom Laufwerksbuchstaben befreit und bislang verhält sich alles unauffällig und ordentlich. Von Viren/Malware keine Spur. Scanne regelmäßig. Zwischenzeitlich hat mal wieder der SD-Card-Reader Trouble gemacht, gibt aber nach einer Treiberneuinstallation auch ruhe.

(PS. Ich komme ja vom Mac zu Windows und diese Laufwerksbuchstaben-Würfelei ist wirklich eine der ärgerlichsten Angelegenheiten - vor allem, wenn man regelmäßig mit zahlreichen externen Festplatten arbeitet... Warum geht das nicht anders? Linux und MacOSX scheinen das ja etwas mehr "convenient" zu lösen...:rolleyes:)
 
Das ist historisch bedingt.

Ja, mein gutes *hust* altes CPM *husthust* machte das ganz genauso*. ;) Habs vorgestern mal wieder angeworfen, um ne kleine Runde aufm 8-Bitter zu zocken.

*es verwendet Laufwerksbuchstaben, aber verwürfelt sie nicht, da die Konfiguration etwas starr ist.
 
*es verwendet Laufwerksbuchstaben, aber verwürfelt sie nicht, da die Konfiguration etwas starr ist.

Ich ja nicht klugscheißen, aber gegen das Verwürfeln von freien, externen Laufwerksbuchstaben wurde das Bereitstellen in einem NTFS-Ordner erfunden... :rolleyes:
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added_folder.PNG
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Oh interessant - ich bin als Windows-Wiedereinsteiger ja lernwillig:

Es ließe sich so (unter Win7 x64) also bspw. unter meiner Standard-Partition C: ein Ordner "Externe Laufwerke" erstellen, in dem ich je Unterordner ein externes Laufwerk zuweise? :eek:
 
Oh interessant - ich bin als Windows-Wiedereinsteiger ja lernwillig...
Das ist das Mindeste, was wir erwarten... :D

Es ließe sich so (unter Win7 x64) also bspw. unter meiner Standard-Partition C: ein Ordner "Externe Laufwerke" erstellen, in dem ich je Unterordner ein externes Laufwerk zuweise?

Nicht nur das, man kann an jedem beliebigen Ort des Systems Ordner erstellen, die externe Laufwerke wiedererkennen, solange man die Datenträgerbezeichnung nicht umbenennt oder sie formatiert. Man kann sogar Programme auf externen Datenträgern installieren, die nur aufrufbar sind, wenn der externe Datenträger X: angeschlossen und ein Ordner zugewiesen ist, [z.B. C:\datenträgerordner\geheimprogrammordner\start.exe]. Das ist besonders interessant für virtuelle Maschinen, deren Festplatten ja bekanntlich sehr groß sind und die nicht jeder starten soll, oder kann oder darf oder so... Man kann das auch mit mit USB-Sticks und sogar mit SD-Karten realisieren, und wenn diese nicht zugänglich oder gar verschlüsselt sind, hat man das perfekte Keydisc-System.
 
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Ich ja nicht klugscheißen, aber gegen das Verwürfeln von freien, externen Laufwerksbuchstaben wurde das Bereitstellen in einem NTFS-Ordner erfunden... :rolleyes:

Könnte es eventuell sein, daß du von CPM (worauf sich dein Zitat bezog) mal gar keine Ahnung hast? Und könnte es vielleicht auch sein, daß es scheißegal ist, daß es diese Funktion gibt, wenn Windows trotzdem Probleme mit den Laufwerksbuchstaben hat? Das betrifft nebenbei nicht nur extrerne Laufwerke ("freie, externe Laufwerksbuchstaben" ist zudem Unfug!), sondern gerne auch per Domänenrichtlinien eingehängte Netzlaufwerke oder CD/DVD-Laufwerke.
 
Könnte es eventuell sein, daß du von CPM (worauf sich dein Zitat bezog) mal gar keine Ahnung hast?

Doch, das kenne ich auch noch, es wurde noch von Disketten geladen. Aber mein Zitat bezog sich tatsächlich mehr auf WINDOWS... Und auch unter CPM konnte man Disketten bestimmte Laufwerksbuchstaben zuweisen, wenn dieses sich verwürfelten. ("subst" ?)

Und könnte es vielleicht auch sein, daß es scheißegal ist, daß es diese Funktion gibt, wenn Windows trotzdem Probleme mit den Laufwerksbuchstaben hat?

Man kann sie aber lösen, in dem man Pfade auf dem Systemlaufwerk verfügbar macht, welches ja auf dem Host immer verfügbar ist. Deswegen wurde die Zuweisung in NTFS-Ordner erfunden, um einen Anlaufpunkt für externe, variable Laufwerke zu haben.

Das betrifft nebenbei nicht nur extrerne Laufwerke ("freie, externe Laufwerksbuchstaben" ist zudem Unfug!), sondern gerne auch per Domänenrichtlinien eingehängte Netzlaufwerke oder CD/DVD-Laufwerke.

Andersherum wird ein Schuh draus: Normalerweise werden Netzlaufwerke ja per Freigabe auf Laufwerksbuchstaben zugewiesen, also vergibt man einen freien Laufwerksbuchstaben im Netz und dieser ist dann fest, auch Domänenrichtlinien ändern nichts daran. Will man also ein bestimmtes Laufwerk (auch CD/DVD) auf dem Server selbst nutzen, (was man normalerweise nicht macht und auch nicht machen sollte), greift man über eine Workstation auf den Server und dessen freigegebenes Laufwerk zu, und dieses Netzlaufwerk hat tatsächlich einen frei zugewiesenen Laufwerksbuchstaben, der von der Workstation initiiert wird.

Tatsächlich ist es also so, und das wird jeder Administrator bestätigen, dass das LAN mit seinen Laufwerksbuchstaben nicht richtig geplant war oder man am Server selbst arbeiten musste, wenn ein in den Server eingehängtes Laufwerk einen Konflikt mit den Laufwerksbuchstaben verursacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatsächlich ist es also so, und das wird jeder Administrator bestätigen, dass das LAN mit seinen Laufwerksbuchstaben nicht richtig geplant war oder man am Server selbst arbeiten musste, wenn ein in den Server eingehängtes Laufwerk einen Konflikt mit den Laufwerksbuchstaben verursacht.

Korrekt, dieses Problem kennt wohl jeder in einer größeren Firma: Netzlaufwerk verlinkt -->Adressat kann den nicht öffnen weil der LW-Buchstabe bei ihm schon vergeben ist oder eben nicht der gleiche. Bleibt nur der Ausweg über UNC-Pfade.
 
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