c't testet Nachbauakkus für T40

rhwk

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In der aktuellen c't (Ausgabe 11 - ab Montag am Kiosk) werden auf Seite 80 Nachbauakkus getestet uA für das T40.

bemängelt wird die zT geringere als aufgedruckte Kapazität der Akkus; positiv erwähnt der mögliche Spareffekt

Leider wurden keine Langzeittests durchgeführt...
 
Und eben die Langzeittests sind interessant, weil einige Akkus rapide an Kapazität verlieren oder sogar ganz sterben. Dann heißt es Spareffekt = 0.
 
Und im schlimmsten Fall in Rauch aufgehen.
Gab hier ja schon einige Berichte. [MSIE_newline_end ]
 
Wie schön wäre es doch, wenn normale Standardzellen drin wären und der Kunde das Akkugehäuse einfach aufschrauben und die Dinger durch ganz normal im Laden gekaufte ersetzen könnte... :whistling:
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=847592#post847592]Und eben die Langzeittests sind interessant, weil einige Akkus rapide an Kapazität verlieren oder sogar ganz sterben. Dann heißt es Spareffekt = 0.[/quote]
Wenn die Nachbau-Akkus wenigstens halb so lange halten wie ein Originalakku, ist sehr wohl ein Spareffekt vorhanden.

Ich benutze seit Jahren in allen meinen Thinkpads Nachbauakkus und habe bisher keine Probleme damit gehabt.


[quote='Innocent',index.php?page=Thread&postID=847606#post847606]Und im schlimmsten Fall in Rauch aufgehen.
Gab hier ja schon einige Berichte. [MSIE_newline_end ][/quote]
Was bei Originalakkus ja nicht geschehen kann, wie wir alles wissen... (Sony-Zellen, anyone?)
 
[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=847732#post847732]Was bei Originalakkus ja nicht geschehen kann, wie wir alles wissen... (Sony-Zellen, anyone?)[/quote]
Wobei im Falle von Originalakkus die Wahrscheinlichkeit eines Schadenfalls geringer sein dürfte und es zumindestens eine Chance auf Warnungen bzw. Rückrufe gibt (und Schadensersatz grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist).
Nichts ausszusetzen gibt es IMHO bei Herstellern, die sich auf die Produktion von Nachbauakkus spezialisiert haben. Der Preisvorteil liegt hier etwa bei einem Drittel.
 
es könnte doch mal jemand einen Leserbrief schreiben :-P
 
[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=847732#post847732]
Wenn die Nachbau-Akkus wenigstens halb so lange halten wie ein Originalakku, ist sehr wohl ein Spareffekt vorhanden.

Ich benutze seit Jahren in allen meinen Thinkpads Nachbauakkus und habe bisher keine Probleme damit gehabt.
[/quote]

mein original 9-zellen akku für mein t42p hab ich letztes jahr für 63,90€ bei lapstars.de gekauft. der hat noch 78,x von vorgesehenen 77,x wh (also mehr als angegeben).

mag nicht allgemeingültig sein, da die akkupreise teils sehr unterschiedlich sind. aber mal davon ausgegangen, dass nachbauakkus weniger kapazität haben und (meiner erfahrung nach) deutlich schneller leistung verlieren, lohnt sich der nachbauakku nicht immer.
 
Meine Erfahrung ist die, daß der Kapazitätsverlust bei originalen wie Nachbauten relativ gleich ist, nur eben bei orig. die tatsächliche Kapazität am Anfang oft höher, bei Nachbauten oft niedriger ist. ABER: Wenn man 50% der Kosten spart....da ist mir den Unterschied von 10% auch egal.
 
Das Problem ist wohl, dass die das so garnicht testen können. Wie sie dann allerdings zu einer Pro/Con-Feststellung kommen, ist mir schleierhaft. Ein Vorteil "Preiswerter" ist ja für jedes Milchmädchen ersichtlich...

:thumbdown:
 
[quote='Thinki-Winki',index.php?page=Thread&postID=847665#post847665]Wie schön wäre es doch, wenn normale Standardzellen drin wären und der Kunde das Akkugehäuse einfach aufschrauben und die Dinger durch ganz normal im Laden gekaufte ersetzen könnte... :whistling:[/quote]
Dagegen spricht:
1.) Robustheit
2.) Größe
3.) Gewicht
4.) Zuverlässigkeit
5.) Die Leistung geben nur gelötete AKKU-Blöcke ab
6.) Der Kunde wechselt die AKKUs aber nur die Elektronik war kaputt.
7.) ...

Wenn jeder an den AKKUs basteln könnte/dürfe hätte die Feuerwehren Hochkonjunktur.

Gruß Flexibel
 
Ich red ja nicht vom basteln. Aber die Dinger welche verlötet im Akku stecken, könnte man doch sicher auch austauschbar realisieren.
Aber dann könnten die Hersteller ja nichtmehr so gut am Akkuersatz verdienen... :whistling:
 
Dabei müsste aber die Elektronik im Akku darüber informiert werden, daß neue Zellen drin sind und dementsprechend die Ladezyklen resettet werden müssten sowie einige andere Werte... Und wenn das so einfach möglich wäre, wäre Manipulationen Tür und Tor geöffnet.
"Neue" Akkus vom Gebrauchthändler hätten dann maximal eine neue und 3-8 alte Zellen drin, für den Händler ein Supergeschäft, für den Käufer nicht mehr nach zu vollziehen.

Nee nee, das ist schon gut so wie es ist.
 
[quote='Thinki-Winki',index.php?page=Thread&postID=847843#post847843]Ich red ja nicht vom basteln. Aber die Dinger welche verlötet im Akku stecken, könnte man doch sicher auch austauschbar realisieren.
Aber dann könnten die Hersteller ja nichtmehr so gut am Akkuersatz verdienen... [/quote]
[quote='Flexibel',index.php?page=Thread&postID=847833#post847833]5.) Die Leistung geben nur gelötete AKKU-Blöcke ab[/quote]
Gruß Flexibel
 
Wo wäre das Problem mit dem resetten? Die Möglichkeit ließe sich integrieren. Und wieso manipulation? Man kauft dann ja eben nichtmehr komplette Akkus wie heute, sondern die einzelnen Zellen.
Und inwiefern hängt die Leistung der Zellen davon ab ob diese verlötet sind oder nicht?
 
[quote='tbd',index.php?page=Thread&postID=847753#post847753]Meine Erfahrung ist die, daß der Kapazitätsverlust bei originalen wie Nachbauten relativ gleich ist, nur eben bei orig. die tatsächliche Kapazität am Anfang oft höher, bei Nachbauten oft niedriger ist. ABER: Wenn man 50% der Kosten spart....da ist mir den Unterschied von 10% auch egal.[/quote]

Das kann ich inzwischen so unterstreichen - meine Nachbauakkus für's X41T haben bis jetzt weniger Kapazität verloren als der Originalakku (zum gleichen Zeitpunkt gekauft), aber hatten von Anfang an rund 15Wh weniger Kapazität (was natürlich auch erst nach nem Reset ersichtlich war).

Ich vermute, dass viele erst bei der ersten Komplettentladung des Nachbauakkus (sprich, Rechner geht irgendwann mitten im Betrieb einfach aus, obwohl noch genug Saft für mehrere Stunden angezeigt wird) merken, wie wenig Kapazität das Ding in Wirklichkeit hat... sozusagen ein manueller Reset. Wenn man das Ding zum ersten mal einsetzt und die (vermutlich vorprogrammierten - anders kann ich mir das nicht erklären) Kapazitätswerte im Power Manager sieht, ist man halt erst mal froh drum, dass da so eine hohe Kapazität steht... das böse Erwachen kommt eben erst nach nem Reset, oder wenn man tatsächlich versucht, diese Kapazität auszunutzen.



Austauschbare Zellen fände ich übrigens auch fantastisch :)
 
[quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=852698#post852698]Austauschbare Zellen fände ich übrigens auch fantastisch :)[/quote]
Das wäre die Geschäftsidee ;)
Problem ist aber die Elektronik im Akkugehäuse, die resettet werden muss. Ist eine Akkuzelle defekt, wird diese von der Elektronik abgeschaltet - siehe c't - Artikel.
 
[quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=852698#post852698]Ich vermute, dass viele erst bei der ersten Komplettentladung des Nachbauakkus (sprich, Rechner geht irgendwann mitten im Betrieb einfach aus, obwohl noch genug Saft für mehrere Stunden angezeigt wird) merken, wie wenig Kapazität das Ding in Wirklichkeit hat... sozusagen ein manueller Reset.[/quote]
Ähh.. die Tools zur Batterieanzeige gehen nicht nach irgendeinem einprogrammierten Wert, sondern lassen sich vom Akku regelmässig die aktuelle Ladung sagen und rechnen anhand der letzten x Werte aus, wie groß der aktuelle Verbrauch ist und wie lange der Akku bei gleichem Verbrauch halten müsste.


Der von dir beschriebene Effekt deutet eher auf defekte Zellen hin.
Man sollte einen Akku (egal ob Original oder Nachbau) immer wenigstens einmal komplett laden und entladen, und dabei bei Zeiten im Auge behalten, um festzustellen, ob es irgendwelche großen Sprünge gibt.
 
[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=852727#post852727][quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=852698#post852698]Ich vermute, dass viele erst bei der ersten Komplettentladung des Nachbauakkus (sprich, Rechner geht irgendwann mitten im Betrieb einfach aus, obwohl noch genug Saft für mehrere Stunden angezeigt wird) merken, wie wenig Kapazität das Ding in Wirklichkeit hat... sozusagen ein manueller Reset.[/quote]
Ähh.. die Tools zur Batterieanzeige gehen nicht nach irgendeinem einprogrammierten Wert, sondern lassen sich vom Akku regelmässig die aktuelle Ladung sagen und rechnen anhand der letzten x Werte aus, wie groß der aktuelle Verbrauch ist und wie lange der Akku bei gleichem Verbrauch halten müsste.[/quote]

Mir scheint, Du hast mich falsch verstanden. Der Rechner kriegt von der Ladeelektronik eben einen falschen Ladestand übermittelt, und zeigt z.B. 30Wh an, obwohl eigentlich nur noch 0,5Wh drin sind... und dann geht die Kiste halt irgendwann aus. Mit einprogrammiertem Wert meinte ich eben den Ladestand, bzw. in diesem Fall die Gesamtkapazität des Akkus... auf irgendwas muss der Wert ja anfangs stehen, vordem der Akku jemals irgendwo eingesetzt wurde.

[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=852727#post852727]
Der von dir beschriebene Effekt deutet eher auf defekte Zellen hin.
Man sollte einen Akku (egal ob Original oder Nachbau) immer wenigstens einmal komplett laden und entladen, und dabei bei Zeiten im Auge behalten, um festzustellen, ob es irgendwelche großen Sprünge gibt.[/quote]

Ich ging jetzt bei meinen Akkus eigentlich auch von defekten Zellen aus, aber könnte mir auch vorstellen, dass die verbauten Zellen alle funktionieren, aber einfach minderwertig sind und eben niedrigere Kapazitäten liefern. Damit das nicht sofort auffällt, wird eben in die Ladeelektronik als Startwert für die Gesamtkapazität ein nomineller Anfangswert geschrieben... es entlädt ja eben nicht jeder direkt den Akku komplett, sondern wirft vlt. einfach nen Blick in den Energiemanager, um zu prüfen, ob alles stimmt, und legt das Teil dann in den Schrank, bis es dann endlich mal für nen Tagesausflug oder so gebraucht wird.
 
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