Chrome OS

ebola

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Chrome OS, gute Idee, oder vollkommener Mist?

Je mehr ich mich mit Chrome OS beschäftige, bzw. je mehr ich davon erfahre, desto interessanter wird es für mich...

Vom Konzept finde ich es recht logisch. Man schaue sich einfach mal den durchschnittlichen User an, der surft größtenteils, hat ein Mailprogramm, einige "Office-Programme", und den Taschenrechner, viel mehr machen die meisten nicht auf einem PC/Laptop, also warum nicht?

Klar, man muss sich damit anfreunden alles/einen Großteil in der ominösen Cloud zu speichern und eben "google vertrauen" (wobei das in Facebookzeiten eh schon fast egal ist...), wenn man diesen ersten Hürden einmal überwunden hat dürfte so ein "Chromebook" dann eine nette Sache sein, wenn man unterwegs ist. Und hier sehe ich eben den perfekten Einsatzbereich für Chromebooks, nahezu nichts drauf, aber unterwegs kann man "alles" damit machen, und für richtige Anwendungen hat man zuhause etwas in ThinkPad-Richtung. Wobei ich ehrlich denke, dass der Großteil nur mit einem Chromebook auskommen müßte.

Das sind auf jeden Fall so meine Gedanken dazu, nun würde mich euer Standpunkt interessieren...

-ebola
 
Nennt mich altmodisch, aber ich vertraue meine sensiblen Daten der "Cloud" nur verschlüsselt an. Egal, ob es sich um geschäftliche oder private Daten handelt. Zwar nutze ich auch die Google-Suchmaschine und habe einen recht unwichtigen Googlemail-Account, aber grundsätzlich misstraue ich Konzernen, für die der Zugriff auf Nutzerdaten ein Geschäftsmodell darstellen.

Außerdem: So oft, wie hier das Netz einfach mal ausfällt und so lange mobile Datenflatrates noch zu teuer sind, geht nichts über vor Ort vorliegende Datenträger, die ich ebenfalls weitestgehend verschlüsselt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem: So oft, wie hier das Netz einfach mal ausfällt und so lange es mobile Datenflatrates noch zu teuer sind, geht nichts über vor Ort vorliegende Datenträger, die ich ebenfalls weitestgehend verschlüsselt habe.

Wie gesagt, solche Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Nahezu 100%ige Netzabdeckung und ich zahle für 1000 Freimin. in alle Netze, danach 1000 noch ins eigene, das gleiche mit 1000 SMS und unlimit. Datenvolumen (nach 5GB wird gedrosselt, allerdings trotz Hardcore Smartphone-User noch nie geschafft) €20/Monat. Österreich scheint hier das Land der Seeligen zu sein...
 
Wie gesagt, solche Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Nahezu 100%ige Netzabdeckung und ich zahle für 1000 Freimin. in alle Netze, danach 1000 noch ins eigene, das gleiche mit 1000 SMS und unlimit. Datenvolumen (nach 5GB wird gedrosselt, allerdings trotz Hardcore Smartphone-User noch nie geschafft) €20/Monat. Österreich scheint hier das Land der Seeligen zu sein...
Österreich IST das Land der Seeligen! Für den Preis wäre sogar ich bereit mir 'nen Volumentarif zuzulegen...
 
Ich bin überzeugt, dass sich das durchsetzen wird.
Aber es kommt für jeden persönlich auf sein Nutzerverhalten an.
Ich kann natürlich keine großen Programme mehr nutzen, da alles im Browser.

Das große Problem ist nur, dass es hier auf dem Land z.B. kein schnelles Internet gibt
 
Im Endeffekt wirst du auch an dein Chromebook notfalls einen USB-Stick hängen können und so Daten bei dir haben.

Und noch ein recht wichtiger Punkt: Die Sicherheit. Chrome OS soll sehr sicher sein --> qausi alles in Sandboxes.


Ich bin überzeugt, dass sich das durchsetzen wird.
Aber es kommt für jeden persönlich auf sein Nutzerverhalten an.
Ich kann natürlich keine großen Programme mehr nutzen, da alles im Browser.

Das große Problem ist nur, dass es hier auf dem Land z.B. kein schnelles Internet gibt

Das wird sich aber auch in Deutschland in den kommenden Jahren noch ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
aber grundsätzlich misstraue ich Konzernen, für die der Zugriff auf Nutzerdaten ein Geschäftsmodell darstellen.
Da spricht mir jemand aus der Seele, leider verlieren viele diesen wichtigen Punkt aus dem Fokus, da sie von den ach so hoch gelobten und tollen must have Features geblendet werden.

Denn wer bitte sollte ein Rechenzentrum betreiben um euch allen Speicherplatz zu schenken?
 
ich bin nicht grundsätzlich gegen den gedanken cloud und nutze ihn in ähnlicher form bereits bei mail-adressen, dem mediencenter von t-online und dropbox. nur hier werden die daten, außer bei den daten der mail-adressen, halt verschlüsselt.
und bisher ist die telekom noch nicht aufgefallen, wie sie daten ihrer kunden außer zur eigenwerbung nutzt. sollte das mal aufkippen, haben sie mich als kunden verloren.
trotzdem habe ich gerade bei google, facebook, youtube und ähnlichen konsorten hinsichtlich der datensicherheit einfach ein ungutes gefühl. allein der firmensitz in den usa macht einen direkten einfluß der deutschen datenschutzbeauftragten unmöglich.

außerdem ist speicherplatz so günstig wie nie. in meiner notebooktasche habe ich immer ausreichen speicher mit, um alle wesentlichen daten dabei zu haben.

als alternative könnte ich mir ein qnap mit ausreichend festplatten vorstellen, der von mir über eine feste ip-adresse von überall angesprochen werden kann. das wäre zwar nicht so billig wie das chrome-os, würde meinem sicherheitsbedürfnis aber entsprechen.

gruß in't huus

gatasa
 
Also ich bin da auch etwas zwiegespalten.
Auf der einen Seite nutze ich bereits Dropbox (wenn auch nur in Verbindung mit Truecrypt), IMAP-Emails, privaten Webspace, etc. und hab mich durchaus schon einige Male daran erfreut, meine Daten (zumindest teilweise) orts- und geräteunabhängig verfügbar zu haben, auf der anderen Seite habe ich aber auch längst noch nicht immer und überall Zugriff auf das Internet und würde meine Daten (unverschlüsselt) auch niemals einfach so einem entsprechenden Unternehmen anvertrauen. Außerdem habe ich dahingehend Bedenken, dass ein Serverausfall oder ähnliches bedeutet, dass ich dann keinen Zugriff auf meine Daten habe, was dann doch recht ärgerlich wäre.

Insofern warte ich einfach mal ab und schaue, wie sich die ganze Cloud-Geschichte so entwickelt...
Potenziell interessiert bin ich allerdings durchaus.

Gruß, Jonny
 
Ich bin keinesfalls ein "Gegner" von Google oder diversen Clouddiensten. Ich nutze viele Googleservices inklusive Android und Google Mail. Aber Chrome OS geht mir zu weit. Ich will nach wie vor die Kontrolle über meine Daten und selbst entscheiden, was auf meinem Rechner bleibt und was nicht. Auch unterwegs.

Davon abgesehen sehe ich den Vorteil der "Chromebooks" nicht. 6-8.5 Stunden Akkulaufzeit sind ein Witz, meiner Meinung nach. Genauso wie die Bootzeit, welche nach wie vor knapp 10 Sekunden dauern soll (was sich natürlich verbesser kann). Das ist keineswegs "speziell" schnell.


Wenn eine spezielle Datei oder Dateien überall verfügbar sein sollen, dann nutze ich dazu Wuala oder ähnliches. Dafür brauche ich kein komplettes "Cloud" OS. Das will ich auch gar nicht: ich will unterwegs nicht dasselbe wie zu Hause - zumindest nicht in jeder Hinsicht.
 
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