Britische Regierung bestätigt Cyberattacke auf Kraftwerk

Mornsgrans

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Gestern Abend bei Heise:

Jetzt wird es lustig, wenn das Schule macht. Immerhin ein Beweis dafür, dass die kritische Infrastruktur immer noch nicht sauber abgetrennt ist. Die "Schwarzmaler" der letzten 20 Jahre öffnen einen Pikkolo...

Ich möchte nicht wissen, was alles noch angestellt werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kritische Infrastruktur, sprich Kraftwerkewarte, Stromnetzwarte, Wasserwarte, Gaswarte, waren in physisch voneinander getrennten Netzen unterteilt. Dann kamen die Firewall- Admins und High- End Rechenzentrumsverantwortlichen und bezeichneten diese Maßnahme als unnötig und integrierte alle Netze zusammen.

Ein gewisser "Ravensberger" fand das derzeit "Wahnsinn", ihm wurde aber bescheinigt, keine Ahnung zu haben.
 
Jetzt wird es lustig, wenn das Schule macht. Immerhin ein Beweis dafür, dass die kritische Infrastruktur immere noch nicht sauber abgetrennt ist. Die "Schwarzmaler" der letzten 20 Jahre öffnen einen Pikkolo...

Ich möchte nicht wissen, was alles noch angestellt werden kann.
Manitou !!!

Ich habe zwar bekanntermaßen einen manchmal gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, den weder alle verstehen oder gar mögen - aber "Schwarzmaler" bin ich nun eigentlich gar nicht. Und Schadenfreude ist mir unangenehm, Pikkolos mag ich nicht.

Aber dennoch warne ich schon seit vielen Jahrzehnten - auch bei denen, die es nicht hören wollten - vor vulnerablen Infrastrukturen. Und empfehle zusätzlich, wenn dann endlich die ganzen Sicherheitslöcher gestopft wurden, den zuständigen Netzwerkadministratoren zur Belohnung einen guten Cognac zu spendieren!
 
Ich arbeitet im Bereich NIS2. Wenn wir unseren potentiellen Kunden erklaeren dass kritische Infrastruktur in ein physikalisch abgetrenntes Netz gehoert, maximal bedarfsweise ueber VPN-Hardware mit dem WWW verbunden sein darf, heisst es immer „wer soll das denn dann warten“ und „zu teuer“. Sprich, die meisten verstehen es aber scheuen den Aufwand, sowohl finanziell als auch personell. Andere lassen dann den VPN-Router dauerhaft an und jeder Hacker hat Zeit, sein Glueck zu versuchen.
 
Hi ATh
Wenn wir unseren potentiellen Kunden erklaeren dass kritische Infrastruktur in ein physikalisch abgetrenntes Netz gehoert, maximal bedarfsweise ueber VPN-Hardware mit dem WWW verbunden sein darf, heisst es immer „wer soll das denn dann warten“ und „zu teuer“. Sprich, die meisten verstehen es aber scheuen den Aufwand, sowohl finanziell als auch personell. Andere lassen dann den VPN-Router dauerhaft an und jeder Hacker hat Zeit, sein Glueck zu versuchen.
Kenne diese Aussagen, wenn man zum monatlichen "Sicherheits-Raport" gebeten wurde. Und ja, die Kosten waren on Top, immer und die Berichterstatter als Bedenkenträger tituliert. Da überzeugten Beispiele, wie z.B. das von Mornsgrans zitierte nicht viel.
Und wenn dann doch der "Blitz" eingeschlagen hatte, wurden die "Bedenkenträger" für nicht "rechtzeitige Warnunngen" angemacht.

Gruß
TS
 
Kommt mir aus einem ähnlichen Bereich bekannt vor. Da wird auch jedes "physikalisch" oder "baulich" getrennte Netz gern irgendwie so hingebogen, dass am Ende doch mit VLANs gearbeitet werden kann.
 
Mir geht's um die "Anmache" wegen nicht rechtzeitiger Warnung: Nichts zieht solchen falschen Anschuldigungen besser den Stecker, als zur Aussage "Ich hab's ja gesagt!" auch noch einen Wisch auf den Tisch knallen zu können, aus dem hervorgeht, dass die Warnung erfolgt ist und verworfen wurde.
 
Mir geht's um die "Anmache" wegen nicht rechtzeitiger Warnung: Nichts zieht solchen falschen Anschuldigungen besser den Stecker, als zur Aussage "Ich hab's ja gesagt!" auch noch einen Wisch auf den Tisch knallen zu können, aus dem hervorgeht, dass die Warnung erfolgt ist und verworfen wurde.
Gelebte Praxis ist doch, dass die Fachleute sagen "nimm Lösung A" und irgendwer entscheidet "zu teuer/unpraktisch/..., wir nehmen Lösung B/machen nix." Dann geht die Sache schief, die Fachleute sagen "ich habs doch gesagt", der Entscheider sagt "hm, ja, blöd", bekommt eine Watsche und das wars. https://de.wikipedia.org/wiki/Roger_Boisjoly
Hätten die Fachleute nix gesagt bzw. wärs nicht im Protokoll gestanden, wären eben die schuld gewesen ("warum habt ihr nix gesagt?") und die Watsche wäre etwas heftiger ausgefallen.
 
und High- End Rechenzentrumsverantwortlichen
Vermutlich "new generation". Es gab "früher" genügend RZ-Betreiber mit doppelter EVU-Versorgung (2 Trafostationen) und mehrfach Post-Leitungen (inkl. Netzkontroller). Der "Bagger vor dem Haus" war der Albtraum der IT. Wenn der "Bagger" heute durch die Leitungen kommen kann, hat jemand aber gewaltig gepennt....................
 
Hallo albert66

Vermutlich "new generation". Es gab "früher" genügend RZ-Betreiber mit doppelter EVU-Versorgung (2 Trafostationen) und mehrfach Post-Leitungen (inkl. Netzkontroller). Der "Bagger vor dem Haus" war der Albtraum der IT. Wenn der "Bagger" heute durch die Leitungen kommen kann, hat jemand aber gewaltig gepennt....................
Als ich Deinen ersten Satz gelesen habe, konnte ich mir ein sehr breites Grinsen nicht verkneifen. Meine IT-Erfahrungen in den letzten 3 Jahre vor meinem Renteneintritt bestätigen den Satz.
Ich kann verstehen, wenn besagte "new generation" ihre Duftmarken setzten wollen. Wir waren da nicht viel anders unterwegs. Der Unterschied: wir haben zugehört, was warum über Jahre so gemacht wurde, und das zu unserem Basiswissen hinzugefügt. Darauf aufbauend wurden gemeinsam neue Ideen und die Projekte dazu geplant. Lief irgendwie runder, wenn auch nicht immer perfekt.

TS
 
Der Unterschied: wir haben zugehört, was warum über Jahre so gemacht wurde, und das zu unserem Basiswissen hinzugefügt. Darauf aufbauend wurden gemeinsam neue Ideen und die Projekte dazu geplant. Lief irgendwie runder, wenn auch nicht immer perfekt.
+1

Hinzu kam oft, dass "wir Alten" so manchem neuen Trend nicht viel abgewinnen konnten, da Sicherheits-Bedenken immer öfter abgewunken wurden, nach dem Motto: "da brauchen wir uns keine Gedanken machen, das ist sicher".
(ich wusste schon, warum ich On-Premise-Lösungen mit allem Nachdruck bei meinem Arbeitgeber durchgesetzt hatte, meine Nachfolger sind ausgerechnet nach Einstufung "meiner" früheren Firma als Teil der kritischen Infrastruktur mit allem in die Cloud gewechselt :( )
 
Sicher nicht mehr lange...

Übrigens:
Hier der "T400" - bald auf Ihrem Kriegsschauplatz

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Man hat ja stolz schon darauf hingewiesen, dass sie schneller als der 100m-Weltrekordler laufen können. Die Bremsfähigkeit wird auch noch kommen.

Die kritische Infrastruktur wird vorher binnen Minuten Westeuropa-weit abgeschaltet.
 
Vermutlich "new generation". Es gab "früher" genügend RZ-Betreiber mit doppelter EVU-Versorgung (2 Trafostationen) und mehrfach Post-Leitungen (inkl. Netzkontroller). Der "Bagger vor dem Haus" war der Albtraum der IT. Wenn der "Bagger" heute durch die Leitungen kommen kann, hat jemand aber gewaltig gepennt....................
Genau so kenne ich das auch noch. Dupfengenau so!

Live langjährig erlebt. Jahrzehnte ist's her. Mehrfache Versorgungsredundanz, dazu galvanische Trennung gegen Überspannung und andere Liderlichkeiten, also USV-Cluster sowie zusätzlich Pegeleinmessung gegen unerwünschte "Mithörer" und zum Lokalisieren von Störsignalen.

Hilft uns heute aber genau - NIX.

Bin ja hier im Forum als klugscheißende Gehwegplatte bekannt. Gönne auch jedem seine volldigitalisierte Küche, wenn Kühlschrank und Herd online und sehr "smart" mit Multimedia-Server und Türklingel mittels Mobiltelefon in Verbindung sind - ABER - Bei sicherheitsrelevanten Infrastukturen hört der Spaß auf.
 
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