T6x Board im Eimer, HD-Passwort gesetzt, und wie komm ich jetzt an die Daten ?

fitchy44

New member
Themenstarter
Registriert
4 Okt. 2011
Beiträge
6
Hallo,
ich hab ein Prob mit meinem (Ex-) Notebook - es hat mich leider verlassen. Nur noch nervöses Piepen, dann nicht mal mehr das. Lt. Hardwareguide ist das Board oder der DIMM im Eimer. DIMM wäre schön gewesen, ist es aber nicht, also das Board. O.k., war ja auch schon 3,5 Jahre alt. Aber nun das eig. Problem: Wie komm ich an die Daten auf der Festplatte wieder ran ? Es ist "nur" das HD-Passwort gesetzt, weiß vllt. jemand, welche Möglichkeiten ich habe ?

Vielen Dank im Voraus
 
hmm darauf hier ne antwort beim ersten Post ?????

von mir jedenfalls nicht
 
Einfach die Festplatte mittels Adapter (z.B. sowas hier) an einen anderen Rechner anschließen und schon kannst Du auf die Platte zugreifen. Vorausgesetzt, Du weißt das Passwort - den zum knacken desselben wirst Du hier im Forum keine Hilfe bekommen.
 
Hi, kaum eine Chance, das HD PW arbeitet mit dem Bios deines NB zusammen.

Evtl. ein baugleiches NB leihen oder ähnlich und es damit versuchen.

Ansonsten die kostenpflichtigen HD Entsperrer befragen, die fangen bei 100,00€ aufwärts an.

Evtl dem "Laptophaeven" eine PN schreiben und problem erläutern.

Nobby
 
Hallo,
will das PW nicht knacken (ich weiß es ja, hab´s schließlich 2 Jahre lang jeden morgen eingegeben). Das mit dem USB-Adapter läuft leider nicht, das hab ich schon probiert. Er erkennt zwar die Festplatte, die steht auch im Gerätemanager, aber er findet keine Partitionen da drauf.
Bzgl. baugleichem Notebook muss ich wohl auf den "Gebrauchtmarkt", mal sehen, ob das preiswerter wird, als der Kostenvoranschlag von Lenovo (den ich noch bekomme).
Hat jemand evtl. Erfahrungen, ob so was von Servicepartnern von Lenovo angeboten wird, oder nur von Lenovo direkt ?

@todims: Sorry, ich wußte nicht, dass meine Anfrage so falsch verstanden werden kann.


Vielen Dank erst mal an alle
 
Was die Anfrage beim Servicepartner angeht - einfach mal an Servion wenden (siehe Bannerwerbung hier im Forum), die sollten Dir dann relativ schnell sagen können, ob sich was machen läßt.

Und nicht böse auf todims sein - wir kriegen hier nur öfters äußerst dubiose Anfragen von Leuten, die sich neu anmelden und dann irgendwelche Passwörter ausgehebelt haben wollen. Drum reagieren wir hier ein bißchen empfindlich, wenn jemand gleich bei seinem ersten Posting nach sowas in der Art fragt ;)
 
@Vorposter
3 Postings und in allen steht mehr oder weniger falsches Zeugs bzw. sind falsche Verdächtigungen enthalten. Ich weiss ja nicht, aber ich lese im 1. Posting nirgends, dass er das Passwort umgehen will und das HDD Passwort ist im Allgemeinen auch nicht ans Bios gebunden. (Spezielle TCP Implementierungen mal ausgenommen.)

@fitchy44
Da du im T-Serie Forum postest, nehme ich an, dass es sich um ein Thinkpad handelt.

Sofern du das Passwort noch weisst, brauchst du ein Thinkpad ab der 6x Serie, in welches du die HDD kurz zum Entfernen des Passworts einbauen kannst, sofern im Bios "Passphrase" aktiviert war. War dies nicht, so ist nicht mal ein Thinkpad notwendig, sondern die Prozedur kann an einem beliebigen Computer durchgeführt werden, welches das HDD Passwort unterstützt bzw. über eSATA sogar mittels hdparm.

Wenn du nicht weisst ob Passphrase aktiviert war, schlage ich folgendes Vorgehen vor:
- Passphrase bei einem beliebigen Thinkpad aktivieren.
- Festplatte in dieses Thinkpad einbauen.
- Versuchen das HDD Passwort zu entfernen. (Altes Passwort wird abgefragt.)
- Wenn das alte Passwort nicht akzeptiert wird, Festplatte wieder ausbauen (ansonsten kommst du wahrscheinlich nicht ins Bios).
- Passphrase deaktivieren.
- Festplatte ins Thinkpad einbauen.
- Festplattenpasswort entfernen. (Altes Passwort wird abgefragt.)

Das Passwort ist dann dauerhaft deaktiviert und die Festplatte kann wieder in einem beliebigen Computer gelesen werden.

mfg Moskito
 
@hha81667:
Mit Servion werd ich morgen mal telefonieren, Danke für den Tipp.
Und bzgl. todims: kein Problem, da ich selber das Teil nutze, ist es mir auch viel lieber, wenn sensible Info´s nicht an jemanden gehen, der das Teil vllt. nicht selbst gekauft hat.

@Moskito:
Danke für die Anleitung, muss nur noch ein NB dafür finden - Test mit einem Acer-Teil funktionierte nicht (Mmmhh, vllt. hat das auch so was wie Passphrase, mal sehen, hab ich nicht überprüft). Ich hab an den Einstellungen im Thinkpad nichts geändert. Hab leider mit dem Lenovo - Thinkpad einen "Exoten" bei uns in der Firma. Ach ja: Es ist ein Thinkpad T61p 6457-BPG mit T9500.
 
Wenn es mit dem Acer nicht ging, dann war beim Thinkpad sehr sicher Passphrase aktiv. Passphrase ist Thinkpad (bzw. IBM) spezifisch, das heisst du wirst nicht um ein Thinkpad herumkommen um das Passwort zu entfernen.
Ich gehe davon aus, dass dein neues Ersatznotebook kein Thinkpad ist?

Servion erledigt das eventuell für dich, sofern eben das dir bekannte Passwort das richtige ist, aber ich gehe davon aus, dass sie dafür auch Geld im Rahmen des normalen Stundenansatz eines Technikers sehen wollen. ;)

mfg Moskito
 
Das Geld wären mir die Daten auf der Platte echt Wert.
Ich warte erstmal ab, ob das NB noch zu retten ist (Kostenvoranschlag). Wenn nicht muss ich mal nach nem anderen T6 suchen, letzter Weg ist dann sicher Servion.

Vielen Dank soweit, melde mich, wenn ich Erfolg hatte.

Viele Grüße

Fitchy44
 
Hallo,
hier also die Erfolgsmeldung. Ich war bei IBM und hab ein Lenovo NB zum Entsperren der Platte benutzen dürfen.
Kostenvoranschlag lag auf dem Niveau von einem neuen NB (ca. 1.000 €), für ein 3,5 Jahre altes Teil echt zu hoch.
Komme also wieder an meine Daten ran,

vielen Dank für die Ratschläge - werde nun leider kein Thinkpad mehr bekommen.

Viele Grüße

Fitchy44
 
Was war den defekt laut Kostenvoranschlag? Z.b ein Ersatz-Mainboard sollte doch für bedeutend weniger zu haben sein.

mfG, Sebastian
 
@fitchy44
Freut mich, dass du da eine Lösung gefunden hast. :)

@Seb
Planar FRU 42W7877 für das 6457-BPG ist momentan bei IBM 760.91 € gelistet. Zusammen mit der Arbeitszeit (wahrscheinlich 100-200€) ist man da schnell im Bereich von 1000€.
Du musst bedenken, dass Servicecenter Parts von IBM einbauen und nicht irgendwo auf eBay einkaufen gehen. ;)

Mainboardschaden bei einem Thinkpad ohne Garantie ist quasi immer ein Totalschaden, ausser man kauft selber ein und bastelt. Dies aber wiederum dürfte für ein Firmennotebook eher keine Option sein! ;)

mfg Moskito
 
Hi, kaum eine Chance, das HD PW arbeitet mit dem Bios deines NB zusammen.

Evtl. ein baugleiches NB leihen oder ähnlich und es damit versuchen.

Ansonsten die kostenpflichtigen HD Entsperrer befragen, die fangen bei 100,00€ aufwärts an.

Evtl dem "Laptophaeven" eine PN schreiben und problem erläutern.

Nobby

Ohne zu wissen was er für ein NB hat, sofern es schon Sata hat könnte es sich um ATA Passwort handeln und das ist standardisiert und lässt sich an allen Laptops die es können entfernen - oder unter Linux mittels hdparm. (sofern man das PW kennt)* **

Edit: Ach er hats ja geschrieben: T61p.

*= keine Ahnung ob letzteres nicht sogar an einem Rechner geht, dessen Bios kein ATA Passwort kennt, denkbar wäre es.

**= Natürlich geht das ganze nur wenn nicht noch prop. Verschlüsselungssachen von Lenovo/IBM genutzt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dummerweise ist das T61 Board für 14" Wide (Der TS hat 15,4" [ 6457-BPG ]) ... Gruss Uwe
 
Verschlüsselt eure Platten doch nicht per HDD-Passwort :facepalm:
Nehmt lieber Truecrypt: Das hat man schneller an einer anderen Hardwareplatform wieder am Laufen.
 
Verschlüsselt eure Platten doch nicht per HDD-Passwort :facepalm:

Kleine Bemerkung am Rande der Vollständigkeithalber:
Im Allgemeinen hat das Festplattenkennwort nichts mit einer Verschlüsselung zu tun. Es ist nur ein einfacher Zugriffsschutz, die Daten selber sind aber im Normalfall im Klartext gespeichert und können von einem beliebigen Datenrettungsunternehmen durch den Ausbau der einzelnen Platter ohne Probleme ausgelesen werden!

Ausnahme sind Festplatte mit FDE, wobei technisch gesehen da das Festplattenpasswort direkt auch nichts mit der Verschlüsselung zu tun hat. (Diese ist dort nämlich immer aktiv, weshalb sich empfielt bei Festplatten mit FDE immer brav Backups zu machen, denn bei einem Defekt der Elektronik sind die Daten unwiderbringlich verloren, selbst wenn kein Festplattenkennwort gesetzt ist!)

mfg Moskito
 
Moin nochmal an alle,

das PW war nur mit einem Lenovo zu entfernen, weil die Passphrase enabled war, da wird dann im Controller der HD nur noch n Hashwert als PW gespeichert. Verschlüsselt waren die Daten nicht.
Da es ein Firmenlappi war hat die Fa. entschieden, das Teil gleich bei IBM zu entsorgen - kein Chance die Reste "wegzutragen". Die o.a. Preise stimmen, Mainboard war defekt und mit allem drum und dran lag der Preis knapp unter 1000 €.

Viele Grüße

Fitchy44
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben