Bitlocker

Viennaboy

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Hey
Ist Bitlocker mit einen USB Stick oder mit einen TPM sicherer?
THX!
 
Stimmt und dann brauchst Du aber keinen Angriff auf den Bootloader oder ? ;)
 
wär mir neu... und im regulären sicherheitscheck wohl nur schwer umzusetzen...
 
Der Beitrag war letztendlich falsch. :/ War noch nie in der Situation, weiß nicht wovon ich rede.
Nur davon gelesen, IIRC einmal bei lawblog davon gelesen wie das Laptop eines Kollegen mitgenommen wurde und dann 2-3x auf techdirt.com oder ähnlichen Seiten.
 
Einen physikalischen Keylogger kann man immer einbauen, wenn du direkt an der Tastatur sitzt machts keinen Unterschied ob du SEDs oder Softwarelösungen nutzt.

Dann brauchst du aber 2x einen Zugriff auf den Rechner, denn der Hardware-Keylogger kann von sich aus nicht nach Hause telefonieren.
 
Lässt sich BitLocker eigentlich mit dem Fingerprint-Reader kombinieren? Sprich, kann ich mit einem Fingerzug den ganzen Boot-Prozess bis hin zum Desktop steuern, so wie ohne BitLocker auch?
 
ein entsprechend konstruierter keylogger kann das durchaus. sofern er auch tastatureingaben simulieren/erzeugen kann, kann er z.b. eine verbindung zu einem server aufbauen (browser oder konsolen befehl) und seinen inhalt rausschicken.
andere möglichkeit: kontrolle bei ein- und ausreise.

@ Lpz3sn:
der transport im handgepäck nutzt dir herzlich wenig, da die grenzer die laptops gerne mal gründlich kontrollieren. eventuell gesetzte passworte lassen sie von dir eingeben, dann verschwinden sie im hinterzimmer. weigerst du dich, verweigern sie dir die einreise.
vertrauliche daten sollte man daher imho beim grenzübertritt nicht auf dem laptop haben.
da beschränkt sich aber nicht nur auf laptops und die usa. handys werden auch gerne mal ausgewertet (z.b. auch in uk). in israel z.b. verlangen die grenzer z.t. die passworte für mail- und facebookkonten.
 
Um mal zurück zum Thema Bitlocker zu kommen ;) :

@Thinkpad_X: Wird leider nicht gehen. Bitlocker möchte entweder TPM oder TPM + Pin/Startkennwort oder TPM + USB-Stick oder nur Startkennwort (nur Windows8, nicht Win7).
Ich hatte aber mal die Kombination Bitlocker (mit Startkennwort, Windows 8) und Fingerprint zum Einschalten verwendet. Funktionierte einwandfrei. Das TPM-Modul hatte ich allerdings nicht verwendet.
 
@Thinkpad_X: Wird leider nicht gehen. Bitlocker möchte entweder TPM oder TPM + Pin/Startkennwort oder TPM + USB-Stick oder nur Startkennwort (nur Windows8, nicht Win7).
Ich hatte aber mal die Kombination Bitlocker (mit Startkennwort, Windows 8) und Fingerprint zum Einschalten verwendet. Funktionierte einwandfrei. Das TPM-Modul hatte ich allerdings nicht verwendet.

Habe die Verschlüsselung vor ner halben Stunde angeworfen und mich damit abgefunden, auf dieses Komfortmerkmal zu verzichten. Nun ist die Verschlüsselung durch, BitLocker aktiviert und das System startet wie gewohnt mit einem Fingerabdruck. Sonstige Kennwörter etc. müssen nicht eingegeben werden. Was habe ich nun falsch/richtig gemacht :confused:
 
@Thinkpad_X

Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, dann geht es.

Also in meinem X220 nutze ich den FPR als Single Sign on. Beide Platten sind per Bitlocker über das TPM Device verschlüsselt.
Ich schalte den X220 ein, ziehe meinen Finger über den FPR und er erkennt ihn als Passwort für Boot, HDD1, HDD3 und Windows PW

Ohne TPM Device geht das Ganze natürlich nicht so einfach, dann müsste statt dem TPM Device bspw ein USB Stick stecken
 
@Thinkpad_X: Das ist schon richtig das es funktioniert. Nur ist der Fingerprint nicht mit dem TPM verbunden. Es ist also eine Zusatzfunktion die unabhängig davon funktioniert und auch unabhängig von Bitlocker.

D.h. die Fingerprintdaten werden nicht für die Verschlüsselung herangezogen.
 
Alles klar, danke Euch für die Rückmeldung. Ich genieße einfach den Komfort, mein TP nur mit dem Finger komplett bis zum Desktop starten zu können. Dadurch kann ich ein sehr komplexes Passwort verwenden, ohne es mir merken zu müssen (ist natürlich im Passwortmanager gespeichert, aber ich muss es nicht ständig im Kopf haben). Meine Befürchtung war nun, dass ich durch die Aktivierung von BitLocker nun ein separates Passwort eingeben muss und eben nicht mehr direkt mit dem Fingerabdruck booten kann. Funktioniert nun aber einwandfrei, die Freude ist groß :cool: Dass der FP Modus auch seine Schwächen hat ist mir bewusst, jedoch denke ich mit dem Kombination aus FP, komplexen Passwort + BitLocker einen für mich guten Weg gefunden zu haben. Danke Euch für die Unterstützung!
 
...
@ Lpz3sn:
der transport im handgepäck nutzt dir herzlich wenig, da die grenzer die laptops gerne mal gründlich kontrollieren. eventuell gesetzte passworte lassen sie von dir eingeben, dann verschwinden sie im hinterzimmer. weigerst du dich, verweigern sie dir die einreise.
vertrauliche daten sollte man daher imho beim grenzübertritt nicht auf dem laptop haben.
da beschränkt sich aber nicht nur auf laptops und die usa. handys werden auch gerne mal ausgewertet (z.b. auch in uk). in israel z.b. verlangen die grenzer z.t. die passworte für mail- und facebookkonten.

Ich meine, dass Truecrypt dafür vorgesorgt hat.
Wenn man es so eingestellt hat, gibt es auf dem verschlüsselten Laufwerk ein weiteres verstecktes mit einem eigenen Passwort. Gibt man dann PW A ein kann man nur einen Teil der Daten sehen (vorzugsweise peinliche Daten XXX, die Frau nicht sehen soll usw.) und bei PW B erhält man dann Zugriff auf ALLE Daten. Das hat den Hintergrund, dass man in manchen Ländern wie UK das PW den Behörden preisgeben muss, ansonsten drohen nämlich Freiheitsstrafen.
 
problematisch wirds dann aber, wenn du den versteckten container, oder wie das bei truecrypt heißt, gar nicht benutzt und daher auch kein passwort dafür hast, dass du rausgeben kannst, die polizisten aber der ansicht sind, dass du es doch hast und lediglich nicht rausrücken willst und deshalb in den bau wanderst. dass es bei truecrypt diese option gibt, ist denen schließlich bekannt. zu erwarten, dass die sich mit dem einen passwort zufrieden geben, halte ich daher für blauäugig.
 
ein entsprechend konstruierter keylogger kann das durchaus. sofern er auch tastatureingaben simulieren/erzeugen kann, kann er z.b. eine verbindung zu einem server aufbauen (browser oder konsolen befehl) und seinen inhalt rausschicken.
andere möglichkeit: kontrolle bei ein- und ausreise.

@ Lpz3sn:
der transport im handgepäck nutzt dir herzlich wenig, da die grenzer die laptops gerne mal gründlich kontrollieren. eventuell gesetzte passworte lassen sie von dir eingeben, dann verschwinden sie im hinterzimmer. weigerst du dich, verweigern sie dir die einreise.
vertrauliche daten sollte man daher imho beim grenzübertritt nicht auf dem laptop haben.
da beschränkt sich aber nicht nur auf laptops und die usa. handys werden auch gerne mal ausgewertet (z.b. auch in uk). in israel z.b. verlangen die grenzer z.t. die passworte für mail- und facebookkonten.

ein hardwarekeylogger für laptops wären schon sehr trickreich...

da du bei der einreisekontrolle aber dein gesamtes gepäck dabei hast, ist es unerheblich ob sich das notebook im handgepäck oder im koffer befunden hat ;)

das mit dem handgepäck bezieht sich mehr auf die funktionsfähigkeit nach der reise... gepäckstücke überwinden die 30cm kofferbandwechsel schon mal im freien fall
 
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