P14* Bios Update schlägt fehl (Fehler 102)

lamer

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Hallo liebe Community,
seit Herbst habe ich ein P14s Gen4 AMD, und seit ich es habe möchte System Update ein BIOS Update installieren, was immer fehlschlägt. Das Logfile des Updaters sagt, schön informativ:

2024-03-25 09:59:50.537 <ERROR> Failed to update BIOS (102).
2024-03-25 10:00:31.515 <ERROR> Failed to update BIOS (102).
2024-03-25 10:01:12.095 <ERROR> Failed to update BIOS (102).
2024-03-25 10:01:52.337 <ERROR> Failed to update BIOS (102).
2024-03-25 10:01:52.338 [Flash Error] <ERROR> Write error during flashing.

Ich habe eine Dualboot, beides Windows 10, beide zeigen das gleiche Problem. Ob ich den Updater mit administrativen Rechten starte oder nicht macht keinen Unterschied.

Im Lenovo Forum lese ich von vielen gut gemeinten, aber bei keinem Betroffenen zum Ziel führenden Ratschlägen, z.B.
Doing the update through Windows 10, reset the BIOS with OS Optimized Defaults enabled, and ensure Secure Boot is enabled, then Reset Factory Keys in the Secure Boot Menu.
Ich weiß nicht, welche Folgen es hat, wenn ich den letzten Schritt ausführen, deshalb habe ich da etwas Respekt vor.

Wie würdet ihr weiter vorgehen? Mit Bootmedium versuchen zu flashen? Bios zurücksetzen und "Reset Factory Keys"?

Gruß Johannes



Nachtrag: Es ist ein P14s Gen4 AMD, nicht wie ich zuerst geschrieben hatte Gen3.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehört schon, aber noch nicht ausprobiert. Ich dachte daran, beim P14s ein BIOS-Update zu machen, bevor ich eine Linux-Distribution drauf installiere. Wobei ich befürchte, dass openSUSE Leap einen zu alten Kernel haben könnte, und ich mich für eine neue Distribution entscheiden muss. Aber das ist ein anderes Thema...

Gibt es denn mit fwupdmgr konkret beim P14s AMD Gen 4 positive Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es denn mit fwupdmgr konkret beim P14s AMD Gen 4 positive Erfahrungen?
Ja, ich habe eins seit etwa November 2023 mit Debian am laufen und auch schon das letzte BIOS (1.35 oder so) erfolgreich mit fwupdmgr aktualisiert.

Ich dachte daran, beim P14s ein BIOS-Update zu machen, bevor ich eine Linux-Distribution drauf installiere.

Könnte man per Live-USB-Stick mit Ubuntu + fwupdmgr machen...

Also auch von einer CD booten funktionierte bei mir nicht.
Hat bei mir tadellos funktioniert als ich daraus einen bootbaren USB-Stick gemacht hatte.
 
So... leider immer noch kein Erfolg. Früher war das alles einfacher™
Nachtrag:
Auch eine ältere Bios Version (R2FUJ36W mit 1.16, die nächste nach meiner 1.13) kann ich nicht installieren.

Hat noch jemand eine weitere Idee?

Ja, ist ein bekanntes Problem das die original 1.13 nicht updatebar war und immer einen Fehler warf.

Einzig mir bekannter Weg: Linux+fwupdmgr
 
Gibt ein neues BIOS. Obwohl ich nun Windows 11 installiert habe (eigene Install, im AD), kann ich das Update mit dem bekannten Fehlerbild nicht updaten. Keine Ahnung was Lenovo dort veranstaltet.
 
Ja, ich habe einen Ubuntu-Live-USB-Stick gebastelt und darüber dann fwupdmgr ausgeführt, aber ein neues BIOS wurde mir nicht angezeigt; vielleicht zu neu? Jedenfalls führte der Befehl "fwupdmgr update" zu nichts.

Ergänzung:
Wurde wohl heute Nacht ergänzt. Jedenfalls findet es nun das Update, kann es aber nicht entpacken.

"/media/root/8491-2139 does not have sufficient space, required 157,5 MB, got 26,8 MB"
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ergänzug #2:
Egal was ich mache, der Platz auf der von fwupdmgr genutzten Partition reicht nicht aus. Nehme ich eine frische Windows 11 Installation, dann klappt alles. Hab also wieder Mal die "alte" aber frische Win11-SSD eingebaut, Update installiert und wieder meine normale Win11-SSD eingebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
does not have sufficient space, required 157,5 MB, got 26,8 MB"

Ahhh stimmt, fwupdmgr entpackt den BIOS updater auf die ESP Partition (EFI System Partition), rebooted, und dann wird der Updater direkt gebootet.
Hm... das wird nicht vom USB stick aus funktionieren.
-> Native Linux installieren - mit einer großen (200MB?) ESP Partition.
 
Linux nativ installieren ist ja das Gleiche wie SSD ausbauen in grün. Ich vermute auch mal, dass das normale BIOS-Update wegen der Partitionierung meiner Windows 11 Installation aus den gleichen Gründen streikt.
Wenn ich mal Zeit finde, dann setze ich das System mal neu auf. Mein Windows 11 ist nämlich ein Inplace-Upgrade aus einer Windows 10 Installation, die gesysprept wurde. Da geht die Patitionierung schon manchmal komisch Wege.
 
Hallo zusammen,

ich habe mir kürzlich ein Thinkpad T14s Gen 6 AMD kauft und WIndows 11 Pro clean installiert. Jetzt wollte ich gestern ein Bios Update (manueller Download) machen und bekomme auch die Fehlermeldung "...write error...". Es kann doch eigentlich nicht sein, dass man, um den Fehler zu umgehen, manuell und mehr oder weniger aufwendig, die EFI Partion vergrößern muss? Sind noch mehr von Euch von diesem Problem betroffen? Update via bootfähigen USB-Stick hat auch nicht funktioniert.

Beste Grüße
 
ich habe mir kürzlich ein Thinkpad T14s Gen 6 AMD kauft und WIndows 11 Pro clean installiert. Jetzt wollte ich gestern ein Bios Update (manueller Download) machen und bekomme auch die Fehlermeldung "...write error...".
ThinkPad P14s gen5 AMD. Ohne OS gekauft, Windows 11 pro installiert (ohne secure boot).

Bios update scheitert mit o.g. Fehlermeldung :-(
 
ThinkPad P14s gen5 AMD. Ohne OS gekauft, Windows 11 pro installiert (ohne secure boot).

Bios update scheitert mit o.g. Fehlermeldung :-(
Schau mal dort rein - musst wohl die EFI Partition vergrößern:

 
Habe das selbe Problem auf dem X13 gehabt, mir hat VOR der Installation von Win11 das hier weitergeholfen.

Alles mit diskpart vom Bootmedium.

Code:
select disk 0
clean
convert gpt

gefolgt von

Code:
create partition efi size=1024
format quick fs=fat32 label="System"

create partition msr size=16

create partition primary
shrink minimum=1024
format quick fs=ntfs label="Windows"

create partition primary
format quick fs=ntfs label="Recovery"
set id="de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac"
gpt attributes=0x8000000000000001

mit exit diskpart beenden und danach dann ganz normal Win11 installieren.
 
Ich musste das gerade leider auch etwas recherchieren und erleben.

Das Problem ist die EFI / ESP Partition. Die ist vermutlich nur 100MB und mit den Dateien von Microsoft dann einfach zu klein um das BIOS.cap (64MB+) zu speichern. Empfohlen wird die Partition zu vergrößern, das geht aber nicht so einfach (weil sie ganz vorne ist und man kann in Windows nur von hinten shrinken)

Meine Lösung:
mountvol e: /s

und löscht unter: Efi\Microsot\Boot\Fonts die 3-4, 3-4MB Fonts. Vielleicht reicht das dann schon. Ich habe noch jeden MUI Ordner (abgesehen von en-us, de-de) gelöscht und dann ging das Update durch. ;) Problem wird vermutlich mit einem Feature Update von Windows wiederkommen.
 
Hello, hab den ESP schon mehrfach mit Gparted als Liveboot unproblematisch vergrößert wie z.B. der Dude hier:
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Bitlocker muss halt aus, die C Partition entweder unter Windows shrinken oder mit Gparted dann die C: Partition nach hinten in den vorher geschaffenen Freien Bereich an die Recovery Partition ran oder was ihr da habt. Dann die 16 MB MSR nach rechts an C bewegen bis der freie Speicher zwischen EFI und MSR ist und die FAT32 EFI um den freigewordenen Platz resizen. Klingt komplizierter als es ist wenn man es graphisch vor Augen hat geht es super. Das geht am schnellsten es gibt auch noch andere Möglichkeiten man kann auch die Daten von der EFI rauskopieren alles löschen neu erzeugen dann hat die aber erstmal ne andere UUID was erstmal die Windows-Aktivierung zurücksetzt man kann die alte UUID aber auch zurückschreiben.

Aktuelle Windows11 Installationen machen selbst wenigstens 250MB EFI, die 100 Mb sind sehr alte Installationen. Man kann sich das auch schön mit ner unattend.xml wie z.B. von Herrn Schneegans anpassen.

Inzwischen mach ich für DualBoot-Setups bei den moderneren Linux-Systemen die Snapshots booten können EFI Partionen im 4 GB+ Bereich.

Evtl. kann @lamer ja mal einen Screenshot seiner Datenträgerverwaltung von den betroffenen Windows-10 Systemen zeigen. Gehe schwer davon aus das es überhaupt nicht an Win10 oder Win11 an sich liegt sondern nur daran das die neueren Win11 Installationen eben einen größeren EFI-Volume kreieren weshalb die FW-Capsule da reingeballert werden kann und das Update dann durchläuft.

Bei dem neuen Problem seitens der von MS gesperrten WinFlash64.exe wird das natürlich nix helfen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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