X1xxe BIOS Update fehlgeschlagen

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ndeath

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Guten Abend,

nun - ich bin offensichtlich neu hier - und muss gleich mit einem schwerwiegenden Problem an euch treten.
Ich habe verschiedenes "im Internet" gelesen und...naja - die Informationsflut macht es nicht gerade einfacher das Richtige herauszulesen.

Ich bin im Besitz eines X100e. Gestern habe ich mein BIOS updaten wollen. Ich habe mich dazu genau an die Vorgaben von Lenovo gehalten.
Jedenfalls hat sich das Notebook während des BIOS-Updates aufgehängt. Ich habe es trotz allem noch sehr lange laufen lassen - ohne dass sich noch etwas getan hat.

Das Ergebnis ist nun, dass das Notebook nicht mehr startet - der Bildschirm bleibt schwarz. Ich höre, dass der Lüfter in sehr kurzen Abständen anläuft und dann die Drehzahl wieder abregelt. Jedenfalls tut sich nichts, das Notebook reagiert auf nichts.


Ich schätze, dass das BIOS defekt ist. Wie schaffe ich es nun, ein anderes/ bzw. irgendein-BIOS Image aufzuspielen oder das Bios zu resetten?
Andere Tipps und Hinweise sind selbstredend auch herzlich willkommen.

Besten Dank für eure Tipps.
 
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Hallo,

ich habe selbst mal so einen Fall vor längerer Zeit gehabt, ihn aber nicht beheben können. So viel zu den schlechten News vorweg.

Ich erinnere mich, dass ich damals einen Prozess gefunden habe, der so funktioniert, dass man ein BIOS-Update in den Bootbereich eines USB-Sticks schreibt und dieses dann mittels einer speziellen Tastenkombination (sowas wie Fn+R oder so) beim Boot auszulösen. Geklappt hat es bei mir jedenfalls nicht.

Die Alternative sind spezialisierte Betriebe wie bios-fix.de, wo Leute mit Erfahrung mit speziellem Equipment ein neues BIOS schreiben. Das scheint recht zuverlässig zu klappen, kostet aber im günstigsten Falle ca. 50€.
 
Da haben wir den Salat, BIOS Updates sollten NIE über Windows eingespielt werden. Immer nur per spezieller Boot-CD bzw. von einem USB-Stick gebootet. Es haben schon unzählige Leute ihr BIOS mit einem Flash-Vorgang unter Windows zerschossen.

Leider hilft dir das jetzt nicht mehr weiter. Hat das Gerät noch Garantie? Dann hilft es meistens das Gerät einzuschicken mit der Fehlerbeschreibung "Bildschirm bleibt schwarz beim einschalten" Man sollte ausdrücklich nicht sagen, dass ein BIOS Update durchgeführt wurde. Sonst wird das als Garantiefall abgelehnt.
 
Stimmt, das hilft mir jetzt auch nicht weiter.Jedoch frage ich mich, warum es dann diese Tools gibt um ein Update von Windows aus auszuführen...früher gab es das ja auch nicht. Egal. Bringt alles nix.

Garantie ist abgelaufen. Hab ich irgendeine realistische Chance das selbst hinzubekommen?

Was hat es mit dem Tipp von Elarei auf sich? Kannst du mir das genauer erklären bzw. einen Link zukommen lassen?
Ich verstehe zwar was du meinst, kann es aber nicht umsetzen ohne weiteres.
 
Ok Moskito - I will try! Danke!
Ich melde mich im Laufe des Abends...jetzt wird erst mal Abend gegessen!
 
Immerhin war es "nur" ein X100e und kein teureres ThinkPad. Das ist dann erstmal eine Lehre für die Zukunft: BIOS Update und Windows - ganz schlechte Idee.

Also ohne den Chip irgendwie extern zu bespielen sieht es glaube ich schlecht aus, aber probier doch einfach mal die oben genannten Punkte. Schlimmer werden kann es jetzt nicht mehr.
 
Es gibt noch eine letzte Möglichkeit:

  1. Netzstecker raus, Akku raus, Festplatte raus, RAM raus.
  2. CMOS-Batterie ausbauen, Spannung der Batterie überprüfen
  3. Notfalls neue Batterie besorgen oder eine aus zwei Mignonzellen bauen (auf richtige Polung achten!)
  4. Die losen Kabelnden kurzschließen (nicht die Batterie!) , Batterie wieder anschließen
  5. Batterie wieder abklemmen, erneut Kabelenden kurzschließen, Batterie wieder anschließen
  6. Netzanschluss anschließen, starten und dann berichten... :)

P.S. Das alles ohne den Akku, RAM, HDD oder SSD durchführen. Manchmal "verhakt" sich ein BIOS einfach!

Erklärung: Ein BIOS ist ein ROM, dass beim Start seinen Inhalt in einen RAM schreibt, damit man ihn dort per Setup ändern oder per Flash neu zurückschreiben kann. Das Verbinden der Kabelenden der CMOS-Batterie "entlädt" den RAM vollständig, beim Neustart ist also "Werkszustand": Der ROM lädt seine Urkonfiguration in den RAM. - Wenn also der Flashvorgang während des RAM-Vorgangs und nicht während des Flashens unterbrochen wurde, kann man Glück haben.
 
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Danke yast2000. Ich kam entgegen meiner Planung nicht mal dazu, den Tipp deiner Vorredner zu befolgen.

Jetzt hab ich also morgen nochmal 2 Möglichkeiten - 2 x Hoffnung... ;) Einziges Problem an deiner Methode ist (auf den ersten Blick), dass man nur schlecht an die Batterie dran kommt, selbst mit ausgebauter Tastatur.
Im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten werde ich aber trotzdem alles versuchen um das kleine ding wieder zu Laufen zu bekommen...schief gehen kann ja nix mehr.

Merci und bis morgen!
 
/////////// --- hat sich alles erledigt, siehe folgenden Eintrag! --- \\\\\\\\\\\\\\\
 
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Defektes Thinkpad/Phoenix-BIOS mit USB-Stick flashen

Danke yast2000. Ich kam entgegen meiner Planung nicht mal dazu, den Tipp deiner Vorredner zu befolgen.
Also, mein lieber ndeath, wir werden Dein X100e vermutlich wieder hinbekommen! Ich habe mal ein bisschen recherchiert und man kann die Dinger wohl per USB-Stick flashen.


  1. Suche Dir einen anderen Rechner und besorge Dir einen USB-Stick mit mindestens 100 MB Speicher. (Meiner hatte 2 GB.)
  2. Schicke mir eine PN und ich schicke Dir ein File von mir, entpacke es. Darin siehst Du, wie ich Dein x100e-BIOS heruntergeladen, zerlegt, entpackt und soweit vorbereitet habe, so dass Du jetzt Deinen USB-Stick machen kannst.
  3. Gehe in Ordner „06_USB-Stick formatieren“ und formatiere Deinen USB-Stick mit WINCRIS, Du brauchst dafür WIN XP SP3 – Kompatibilität und Administrator-Rechte. Ziehe den Stick dann ab und stecke ihn wieder an, er ist jetzt in der Datenträgerverwaltung als FAT (bootable) zu sehen; enthält aber keine sichtbaren Dateien.
  4. Kopiere jetzt aus dem Ordner die MINIDOS.SYS, PHLASH16.EXE und dein entpacktes BIOS.WPH auf den Stick. Fertig!
  5. Das zu rettende ThinkPad stromlos machen, auch den Akku ausbauen. USB-Stick anstecken. Die Tastenkombination FN+B drücken (und halten).
  6. Stromkabel anstecken und ThinkPad anschalten.
  7. Wenn alles funktioniert hat, fängt das ThinkPad jetzt an zu piepen (manchmal einzelne Pieptöne, manchmal doppelte Pieptöne). Man kann die Tasten jetzt loslassen! Falls der USB-Stick eine Statusanzeige hat, sollte diese nun Aktivität signalisieren.
    (Die Pieptöne haben eine andere Abfolge und sind auch höher als bei den normalen Error-Beeps, die die das Thinkpad bei defektem BIOS von sich gibt. Man hört den Unterschied und weiß damit, ob es funktioniert hat oder nicht.)
  8. Das Thinkpad führt jetzt den BIOS-Flash durch. Während dieser Zeit piept es dauerhaft und der USB-Stick bleibt aktiv. Anschließend schaltet sich das ThinkPad von selbst aus.
  9. Den USB-Stick abziehen, das ThinkPad starten und hoffen, dass es einen mit dem gewohnten Boot-Bildschirm begrüßt.
 
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Eigentlich ja auch logisch, dass es USB-BIOS-Flash gibt. Irgendwer muss ja das erste BIOS einmal aufspielen!
 
Eigentlich ja auch logisch, dass es USB-BIOS-Flash gibt. Irgendwer muss ja das erste BIOS einmal aufspielen!
Was mit ziemlicher Sicherheit nicht über USB gemacht wird! Über USB kannst du erst flashen, wenn ein Bootbereich im Flash existiert. Sowas wird in der Produktion über Testpunkte programmiert.
 
Was mit ziemlicher Sicherheit nicht über USB gemacht wird! Über USB kannst du erst flashen, wenn ein Bootbereich im Flash existiert. Sowas wird in der Produktion über Testpunkte programmiert.
Ich bin ja schon Asbach-Uralt, ich kenne das Phänomen aus dem Studium noch als "Urloader": Ein was-für-ein-auch-immer-Gerät muss hardwareseitig so konstruiert sein, dass es von mindestens zwei Punkten aus auf Layer 2 kommt. Das war aber frühe 80er.
 
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Kurz und knapp:
Frage mal per PN bei den Usern "Nobby" oder "Laptopheaven" an. - Letzterer löst solche Probleme gewerblich.
 
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