"Betavoltaic Battery": 30 Jahre ohne Aufladen

maculae

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Das wär doch mal was:
laut diesem Artikel können wir uns in ein paar Jahren Akkus kaufen, die aufgrund eines radioaktiven Zerfallsprozesses bis zu 30 Jahren lang Energie bereitstellen, ohne einmal an die Steckdose zu müssen. Anschließend kann man die Dinger einfach in die nächste Mülltonne werfen, weil sie leer völlig ungiftig und ungefährlich sind. Markteinführung in 2 - 3 Jahren.

Gruß, maculae

Edith: Rechtschreibung
 
...soll dabei weder Radioaktivität freigegeben werden...

trotzdem liebäugel ich viel eher mit diesen Solar-Ladepanels, auch wenn sie größer sind. Die gibts aber schon auf dem Markt
 
geile sache!

würde gerne mehr darüber erfahren,
denn dass könnte die alternative zur brenstoffzelle (in kleingeräten) sein!

bleibt nur die frage wie sicher, ökologisch vertretbar und wirtschaftlich die herstellung ist bzw wird!

kolja
 
Sowas ähnliches wird glaub ich schon seit längerem zur Energiegewinnung in Satelliten und Weltraumsonden benutzt.
 
oh man, wie gern würd ich so ein teil jetzt in meinen x60s einbauen...
 
Haaaaaben!

Da ich in ca. 3 Jahren wohl das nächste (hoffentlich noch) Thinkpad kaufen werde, stimmt mich die Verfügbarkeitsprognose sehr positv :D

Das wäre echt ideal, obwohl ich es mir kaum vorstellen kann ...
 
Original von skleinehakenkamp
Das wäre echt ideal, obwohl ich es mir kaum vorstellen kann ...

Jo, ein TP 30 Jahre lang zu benutzen, ohne einmal eine Steckdose zu benötigen, sprengt auch bei mir den Rahmen der Vorstellungskraft.

Gruß, maculae
 
Jo, echt intressant das Thema. Bloß wie groß sind da die Akkus? bzw. wie schwer?
 
Original von maculae
Jo, ein TP 30 Jahre lang zu benutzen, ohne einmal eine Steckdose zu benötigen, sprengt auch bei mir den Rahmen der Vorstellungskraft.

dem kann ich mich nur anschließen!!

oder man stelle sich vor, ein elektro-auto, das mal so ebend um die
ganze welt kommt, ohne zu tanken...
oder z.b. herzschrittmacher

oder oder oder, muss aufhören zu denken, sonst platzt mein kopf :D

garga
 
Also wenn sich sowas durchsetzten sollte, dann nur für Industrieprodukte, denn bei heutigen Consumer Produkten muss man ja sowieso damit rechnen, dass das Gerät spätestens nach 5 (+/-) Jahren kaputt geht.
 
Original von maculae
Markteinführung in 2 - 3 Jahren.

Glaub ich nicht ganz, denn da ergeben sich noch Probleme.
Der Notebookbenutzer müßte nämlich vor der Strahlung geschützt werden, d.h. der Akku muss zumindest verkapselt werden, wahrscheinlich mit Blei. Macht sich nicht sonderlich gut für das Gewicht :D
Gut da steht dass die Beta-Strahlung in Strom umgewandelt wird, aber kann man die Komplette Strahlung in Strom umwandeln? Und was geschieht mit dem überschüssigen Strom? Da die Strahlung kontinuierlich ist, müsste also immer so viel Energie abgestrahlt werden wie das Notebook max. verbraucht. Im Idle- oder ausgeschaltetem Zustand strahlt der Akku aber weiter. Wohin mit der Energie?
Und was ist mit der Halbwertzeit? Kann man nach 2, 3, 5, 10 Jahren sein Notebook noch voll ausnutzen oder ist die Strahlung dann bereits zu schwach um es unter Last zu fahren?
Was macht man mit den restlichen Jahren nachdem das Notebook kaputt ist? Den Akku im Keller lagern da man ihn nicht wegwerfen darf?
 
Ich hoffe, dass es diesen Energieträger bald gibt. Das wäre eine absolute Revolution und würde einiges umkrempeln. Und mein Vorstellungsvermögen übersteigt es ehrlich gesagt nicht.

Wie sagte Jules Verne einst: "Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen können"

... und vieles, wenn nicht alles, was er in seinen Romanen beschrieben hat, wurde Wirklichkeit ... ^^
 
Ja, ich glaube auch dass es noch etwas problematisch werden könnte, was die Erfindung/Verwendung eines Strahlenschutzes betrifft, der auch nach 29,9 Jahren noch eine funktionierende Abschirmung haben soll.

Was ich interessant finde:

Niemand hat hier bisher den technischen Fortschritt eingezogen. Schon nach 5 - 10 Jahren würde das Notebook theoretisch durch einen neuen ersetzt werden können, oder etwa nicht?Will man da 30 Jahre mit den gleichen Komponenten sitzen bleiben? Also ich nicht.
Und falls man sich doch ein neues Thinkpad/Notebook nach 10 Jahren kaufen würde, hätte man sicherlich schon wieder neu entwickelte Akkus.

Ansonten klingt das Thema echt interessant. :)
 
Man müßte halt für Notebookakkus einen Standard entwickeln, so ähnlich wie Mignon-Batterien könnte man diese dann in verschiedenen Geräten benutzen und Sammelstellen für die Entsorgung bzw. Recycling einrichten.
 
Original von T42p

Der Notebookbenutzer müßte nämlich vor der Strahlung geschützt werden, d.h. der Akku muss zumindest verkapselt werden, wahrscheinlich mit Blei. Macht sich nicht sonderlich gut für das Gewicht :D
um mal nen dummen spruch zu bringen... wer lesen kann, ist klar im vorteil :P

The profile of the batteries can be quite small and thin, a porous silicon material is used to collect the hydrogen isotope tritium which is generated in the process.
 
Original von T42p
Man müßte halt für Notebookakkus einen Standard entwickeln, so ähnlich wie Mignon-Batterien könnte man diese dann in verschiedenen Geräten benutzen und Sammelstellen für die Entsorgung bzw. Recycling einrichten.

Ich glaube genau das ist doch das Problem. Wenn man sich mal das Szenario vorstellt, das so ein Akku ein fast im 4 stelligen Eurobereich liegen koennte (eigentlich fuer 30 Jahre Akkulaufzeit ganz guter Stundenpreis) und jeder Hersteller eine eigene Bauart verwendet werden doch die User gezwungen wieder beim selben Hersteller zu kaufen um den Akku weiterzuverwenden. Welches Unternehmen wuenscht sich nicht eine 30jaehrige Kundenbindung?? Wie bereits gesagt wurde ist der Lebenszyklus von Notebooks (wie anderen technischen Geraeten) deutlich kuerzer. Grob gerechnet kann ein Akku ueberleben. Also waeren die Unternehmen schon bloed einen Standard zu verwirklichen.

Stephan
 
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