[beendet] Reparatur T60 und die Folgen - oder: Support-Super-GAU

  • Ersteller Ersteller swicklein
  • Erstellt am Erstellt am
S

swicklein

Guest
Themenstarter
Hallo an alle Teilnehmer des Forums,

nach gewisser Abwesenheit vom Forum komme ich mit einem riesigen Problem zurück und hoffe, dass ich hier vielleicht irgendeine Art von Idee oder Unterstützung finde.

Es geht um mein T60. Es ist nun knapp über 3 Jahre alt. Im Dezember, kurz vor Ablauf der Garantie, habe ich es für eine Reparatur angemeldet, weil der Lüfter immer lauter wurde. Bereits dort ist alles schief gelaufen, was schiefgehen kann. Der Telefonsupport hat völligen Unsinn aus meinen Daten gemacht. Das ist wohl entstanden, weil keiner beim Support die deutsche Sprache beherrscht. Auf E-Mails reagiert beim Support generell keiner. Nach mehreren Wochen, der Stornierung des Auftrags und unzähligen Mails und Telefonaten (die immer von mir ausgingen!), konnte ich am 5. Januar 2010 mein Gerät endlich einschicken.

Damit beginnen meine Probleme nun aber erst richtig. Am 8. Januar hatte ich mein ThinkPad zurück. Nach der kurzen Freude über die Geschwindigkeit der Reparatur kam die Ernüchterung sehr schnell! Erst bootete der Rechner gar nicht. Nach etwas probieren fand ich heraus, dass eine bestimmte Schraube nicht eingedreht werden durfte, damit überhaupt ein booten möglich ist. Dann der nächste Schock: das Display war beschädigt! Auf einer größeren Fläche waren die Pixel wie zerdrückt. Außerdem ging das Display bei ganz leichten Bewegungen einfach aus und/oder der Rechner startete einfach neu. Das Gerät war also quasi Schrott. Dies habe ich natürlich unmittelbar per E-Mail mit Fotos reklamiert und Klärung verlangt. Daraufhin wurde ich von einem Mitarbeiter der Firma GEODIS in Heppenheim (die die Reparatur ausgeführt hat) zurückgerufen. Er wollte mir ein Freeway-Ticket schicken und die Sache sollte geklärt werden. Nachdem ich am 15. Januar das Ticket erhalten hatte, habe ich unmittelbar mein T60 wieder eingeschickt.

Am 19. Januar (Dienstag) bekam ich dann eine Mail: ich sollte der kostenpflichtigen Reparatur zustimmen. Ich protestierte mehrfach per Mail und verlangte eine Erklärung. Antwort: keine (wie immer also).
Am 22. Januar (Freitag) bekam ich wieder eine Mail: ein Kostenvoranschlag über knapp 650 €, das Mainboard müsste getauscht werden. Telefonisch war niemand mehr zu erreichen.
Am 25. Januar (Montag) habe ich den halben Tag mit GEODIS telefoniert. Weiterleiten von einem zum nächsten Mitarbeiter, keiner fühlt sich zuständig. Konsequenz des Tages: "IBM weltweit" würde sich am nächsten Tag mit mir in Verbindung setzen.
Heute habe ich bis zum Nachmittag gewartet und da mir klar war, dass mich niemand anrufen würde, habe ich kurzerhand wieder beim Support angerufen. Der Mitarbeiter hörte sich wortlos meinen Vortrag an, hielt kurz Rücksprache mit "seinem Vorgesetzten" und meinte, man wird mich zurückrufen, wenn man eine Lösung hätte.

Am Abend erhielt ich dann eine E-Mail, dass man die Sache geprüft hätte. Der vorliegende Defekt hätte nichts mit der Reparatur zu tun und ich müsste nun meine Entscheidung über die kostenpflichtige Reparatur mitteilen.
Wie sich jeder normaldenkende Mensch vorstellen kann, bin ich von dem Gespann IBM/lenovo/GEODIS einfach nurnoch entsetzt! Ich dachte, es handelt sich um eine seriöse Firma mit Ruf, die Business-Geräte anbietet. Stattdessen gibt es einen erbärmlichen Telefonsupport, E-Mails werden schlichtweg nicht beantwortet, Verantwortliche sind nicht zu sprechen und Kunden werden zu gut deutsch verars..t! Ich habe seit Wochen kein Arbeitsgerät mehr! Und bin echt verzweifelt!
Ich soll jetzt also für ein 3 Jahre altes Gerät mindestens 650 € Reparatur (da ist das beschädigte Display noch nichtmal beachtet!) für einen Schaden zahlen, für den ich nicht verantwortlich bin. Das Gerät hat vor der "Reparatur" immer prima funktioniert, nur der Lüfter hat halt nach fast 3 Jahren langsam den Geist aufgegeben.

Auch morgen werde ich wieder anrufen. Jedoch schwindet nach nunmehr 3 Bearbeitungs- sowie 1 Beschwerdenummer, unzähligen Mails und Telefonaten meine Hoffnung. Ich habe das Gefühl, dass man systematisch versucht, mich einfach weich zu kochen. Ich habe nicht wirklich vor aufzugeben, aber ich weiß nicht so recht, an wen man sich wenden kann, damit die Sache ENDLICH in die richtige Richtung läuft. Vielleicht gibt es jemanden, der schon ähnlich leidvolle Erfahrungen gemacht hat. Oder einen guten Tipp, wer wirklich helfen kann. Würde mich über Hilfe wirklich freuen!

Einen schönen Abend allen noch! Gruß
swicklein
 
@malerherbert

danke für deine zusprache! der gedanke mit dem anwalt kam mir auch schon. mit etwas glück komme ich da aber umhin.

es ist traurig, was aus dieser firma geworden ist. der einst gute ruf ist für mich (und -so wie ich es in unzähligen berichten nun gelesen habe- sicher auch für viele andere) dahin. ich kann auch niemandem mehr guten gewissens ein thinkpad empfehlen. ich werde für den nächsten pc-kauf ganz sicher andere firmen abchecken. die ära thinkpad geht unweigerlich zu ende...

in meinem fall scheint es nun aber wieder hoffnung zu geben. wieder einmal beim lenovo hardware support angerufen. habe unmissverständlich klar gemacht, dass ich mich ohne lösung nicht abspeisen lassen werde. den vorgesetzten durfte ich trotzdem nicht sprechen. dafür sollte ich das lenovo-service-center anrufen. für die 0180 1844 651 habe ich mir die alternative 0800 55 11 330 rausgesucht und welch wunder: dort spricht man deutsch! das war natürlich schon mal ein großes plus. nachdem der mitabeiter dort und ich jeder sein "kampfgebiet" abgesteckt hatten, hat er schließlich bei geodis angerufen. dann meldete er sich zurück: das dauert noch ein wenig. wieder rückmeldung: er ruft mich zurück. einige zeit später sein rückruf: sein chef bespricht die sache gerade mit dem chef von geodis! da war ich ja erstmal überrascht! dann dauerte es ein weilchen und ein mitarbeiter von geodis meldete sich bei mir mit der nachricht, dass der kostenvoranschlag natürlich hinfällig wäre und man den fall jetzt klären will.

es sieht also so aus, als ob die zur vernunft gekommen sind! bin aber trotzdem noch vorsichtig, was nun wirklich passiert. kann aber jedem nur raten, penetrant zu bleiben und so lange druck zu machen, bis die euren namen nicht mehr hören können.

wenn es neuigkeiten gibt, werde ich mich sicher nochmal hier dazu melden.
 
schlimme sache, aber in der heutigen zeit völlig normal.

egal ob du dich mit lenovo um eine versaute reparatur streitest, mit der telekom über komische rechnungen, mit dem FA über die letzte steuererklärung, mit nokia über garantie oder selbstverschulden oder mit einer arge über dein hartz4. am ende kannst du nur dann gewinnen, wenn du stur am ball bleibst. und dann brauchst du glück, dass du im richtigen moment die richtige nummer und somit den richtigen callcenter joe am telefon hast, weil dir genau dieser gerade helfen kann und will. also verfluch nicht lenovo, verfluche diese form des kapitalismus, die geiz plötzlich geil gemacht hat. und ich glaube nicht, dass es da irgendwelche ausnahmen gibt.

der daumendrückende st@@tz
 
Update

Nachdem im Reparatur-Tracking die letzten Tage stand, dass Ersatzteile bestellt sind, war heute mal wieder ein Anruf von GEODIS an der Reihe. Offensichtlich ist mein T60 so kaputt, dass man mir nun ein Ersatzgerät schicken will. Ich stehe dafür erst einmal offen, obwohl ich mir das neue Gerät sehr kritisch ansehen werde. Und lasse mich überraschen, wann es kommen wird...
 
Update

Das Ersatzgerät war dann also ein paar Tage später bei mir. Natürlich stimmte die Konfiguration überhaupt nicht. Falscher Prozessor, zu wenig RAM. Der ging also gleich wieder zurück! Die wissen bei Geodis nicht einmal, welche Geräte so rumstehen.

Letzte Woche kam der Rechner dann wieder. In der Hoffnung, dass die Sache nun ausgestanden wäre, habe ich den Rechner komplett neu installiert. Funktionierte alles tadellos. Bis ich dann ein paar Tage später im Akkubetrieb feststellen durfte, dass der Rechner gar nicht so gut funktioniert. Windows quittiert das ganze mit einem Bluescreen. Ubuntu friert ein bzw. startet neu. Da kommt man auf die verrücktesten Ideen und so habe ich mir einen Akku geborgt. Das Problem war damit aber das Gleiche: Netzbetrieb geht, Akku nicht.

Also wieder bei Geodis angerufen und den Chef verlangt. Die Dame am Telefon wollte mich wieder abwimmeln, aber ich habe darauf bestanden, dass ich das Problem nicht mit Lenovo klären werde. Und nun warte ich auf den Rückruf.

Es ist einfach unglaublich: da läuft mein erstes ThinkPad fast 3 Jahre. Und seit dem "Reparaturversuch" habe ich nur noch Probleme. Jetzt warte ich den Rückruf ab und entscheide dann über die weiteren Schritte...
 
Wollte nur mein Beileid kundtun.
Irgendwie bin ich jetzt froh immer gebrauchte Thinkpads zu kaufen, welche keine Herstellergarantie mehr besitzen. Da komme ich nicht so schnell in die Versuchung einen Defekt reparieren zu lassen.
Schon schlimm die Geschichte so zu lesen. Danke für das Update :thumbup:

Gruß
Rüdiger
 
Es geht auch anders

Freitag, 05.02. zwei Cases eröffnet:
  • T61 - Loch im Display, kostenpflichtige Reparatur
  • X61s - Board oder RAM-Defekt (Garantie)
Dienstag, 09.02.:
Nachdem kein Rückruf von IBM zwecks Einsenden der Geräte erfolgte, bei Geodis angerufen und nachgefragt, ob Notebooks losgeschickt werden können; Geräte zu Geodis eingeschickt

Donnerstag, 11.02:
  • X61s: wartet auf Teile
  • T61: wartet auf Bestätigung der kostenpflichtigen Reparatur
Dienstag, 16.02:
Status unverändert
Bei Geodis angerufen und mit dem zuständigen Techniker gesprochen:
  • Kostenvoranschlag war an falsche E-Mailadresse geschickt worden (Übermittlungsfehler bei Case-Eröffnung - warum habe ich auch so einen schwierigen Vornamen in der E-Mailadresse :D)
  • X61s wartet auf neues Display (schluck?!?)
Kostenvoranschlag wurde neu per E-Mail zugeschickt und unterschrieben zurückgefaxt, 2 Std später hatte das T61 den Status "Wartet auf Teile"
Laut Geodis funktionierte beim Eingangstest des X61s die Hintergrundbeleuchtung des LCD nicht mehr

Freitag, 21.02:
  • X61s: Versandt
  • T61: versandt
Montag, 22.02.
Beide Geräte sind eingetroffen und befinden sich im tadellosen Zustand, das Schaddisplay und Displaycover (beides vom T61) wurden wunschgemäß mitgeliefert.
 
Update

Der Mitarbeiter von Geodis hat sich gemeldet. Man will sich das Gerät nochmal ansehen. Dazu bräuchte ich eine neue Bearbeitungsnummer...
Also wieder diese Hotline in UK angerufen. Mit der alten Bearbeitungsnummer musste ich zum Glück nicht nochmal meine Daten durchgeben! Eine neue Nummer habe ich auch. Und die Dame will den ganzen Fall nochmal aufrollen. Da verspreche ich mir nicht viel von, aber immerhin hat sie sich bemüht. Nun warte ich nochmal ihren Rückruf ab und dann geht das ThinkPad wieder auf Reisen.
 
Bereits dort ist alles schief gelaufen, was schiefgehen kann. Der Telefonsupport hat völligen Unsinn aus meinen Daten gemacht. Das ist wohl entstanden, weil keiner beim Support die deutsche Sprache beherrscht.

Aus welchen Daten? Deine Adresse? Die mögen ein gebrochenes Deutsch sprechen, aber ich habe die Jungs bisher immer verstanden und die mich auch. Das Problem dürfte eher die schlechte Leitung sein.

Auf E-Mails reagiert beim Support generell keiner.

Stimmt nicht. Erst letztens habe ich per Mail Recovery-CDs bestellt. Antwort kam nach einem Tag. CDs sind auf dem Weg.

Erst bootete der Rechner gar nicht. Nach etwas probieren fand ich heraus, dass eine bestimmte Schraube nicht eingedreht werden durfte, damit überhaupt ein booten möglich ist.

Kommt selbst beim besten Techniker vor. Die Schrauben sind unterschiedlich lang und wenn man die falsche Schraube ins falsche Loch schraubt.... autsch.


Ist natürlich nicht Deine Schuld was da gelaufen ist, aber das zeigt mal wieder wie wichtig Vor-Ort-Service ist.
 
Also mal im ernst: Ich mache Lenovo Calls eigentlich nur noch über das ESC+ auf. Jedes Telefonat mit der Lenovohotline treibt mich in den Wahnsinn. Ob das jetzt an einer schlechten Telefonleitung liegt, oder an den Call-Center Agenten, die größtenteils schlechter Deutsch sprechen als mein Dönerverkäufer lass ich jetzt mal offen. ZWar nicht alle, aber leider viel zu viele.

Mein persönlich schlimmstes Erlebnis:
Ich: "Firma Schulz Maier guten Morgen"
gegenüber: "Hallo?"
Ich: "Ja, hallo, bitte?"
gegenüber: "Hallooooo?"
Ich: "JA"
gegenüber: "Ich sprechen mit Frau Maier?"
Ich: "Nein, Herr Maier."
gegenüber: "Frau Maier, sie haben aufgemacht eine Call wegen defekte Thinkcenter?"
Ich: "Ja." (Herr und Frau, ist ja eigentlich auch egal, ich will einfach nur das ding repariert haben)
gegenüber: "vermutlich ist Netzteil kaputt, ich schicken ihnen neues"
Ich: "sind sie sicher? Die Lüfter laufen alle noch, auch die Power LED brennt."
gegenüber: "nein, ist Netzteil, ich schicke neues"
Ich: "gut, wenn sie meinen"
gegenüber: "Ist Adresse noch richtig? Firma Schulz blablaunverständlichbla (versucht einen urdeutschen Straßennamen auszusprechen)
Ich: "Jaja, wird schon stimmen" (ich geb ja nicht umsonst meine Kundennummer ins ESC ein...)
gegenüber: "Okay, ich schicken Netzteil"

2 Tage Später, Netzteil ist da, funktioniert immernoch nicht (war eigentlich klar.) Ins ESC+ geschaut, Call wurde schon zugemacht (!) Hass. Neuen aufgemacht, mit dem Hinweis auf den alten und dass das NEtzteil schon getauscht wurde. Kurze Zeit drauf erfolgt ein Rückruf vom Call-Center. Anderere Mitarbeiterin, ebensowenig der deutschen Sprache mächtig. Das Begrüßungsgeplänkel sparen wir uns, ähnlich wie oben.

gegenüber: "Vermutlich ist Netzteil defekt"
Ich: (Hals schwillt an) "Das wurde schon ausgetauscht"
gegenüber: "Dann war vermutlich neues Netzteil defekt"
Ich: (zähle auf 3 um ruig zu werden, es führt ja zu nix Hotliner anzuschreien)
gegenüber: "Hallo?"
Ich: "Das ist mir egal, schicken sie mir einen Techniker mit einem neuen Mainboard vorbei. Der kann auch gerne noch ein Netzteil mitbringen"
[es folgte eine längere Diskussion mit dem Ergebnis dass endlich ein Techniker antrabt]

nächster Tag, Techniker kommt, wechselt Mainboard, Kiste läuft, alles Klar.

Das war so mein persönliches Highlight mit dem Lenovo Support. Mal abgesehen, dass sie regelmäßig wenn ich defekte Fingerprint Reader reklamiere, dann eine Handauflage ohne Fingerprintreader schicken.

Wenn ich allerdings irgendwas nach Heppenheim geschickt hab war ich immer super zufrieden. Fehler behoben, Gerät frisch geputzt, meist noch ein netter Anruf vom deutschsprachigen Techniker was eigentlich kaputt war, ordentliche Versandverpackung.

Der grauselige Telefonsupport von Lenovo ist übrigens mit ein Grund warum wir in der Firma mittlerweile auf Dell umgestiegen sind. Da passts am Telefon einfach.
 
Aus welchen Daten? Deine Adresse? Die mögen ein gebrochenes Deutsch sprechen, aber ich habe die Jungs bisher immer verstanden und die mich auch. Das Problem dürfte eher die schlechte Leitung sein.
Nun bei mir stimmte nicht: Vorname, Nachname, Straßenname, Postleitzahl, E-Mail-Adresse. Und vielleicht spreche ich kein sauberes Hochdeutsch, aber so schlimm ist es sicher nicht. Woran es lag, ist mir eigentlich egal. Es ist aber die einzige Möglichkeit, Kontakt herzustellen. Was macht da eigentlich jemand der gehörlos ist? ?(
Auf E-Mails reagiert beim Support generell keiner.
Das ist meine Erfahrung aus dem Fall. Ich habe mehrfach E-Mails verschickt, die nicht beantwortet wurden. Antworten bekam ich immer nur dann, wenn man mich zur Zusendung einer E-Mail an jeweils eine bestimmte Adresse aufgefordert hat. Habe ich später unter anderem an diese Adressen geschrieben, wurde meine Anfrage ignoriert.
Kommt selbst beim besten Techniker vor. Die Schrauben sind unterschiedlich lang und wenn man die falsche Schraube ins falsche Loch schraubt.... autsch.
Die Schrauben, die von unten in den Boden eingelassen sind, sind alle gleich lang. Daran kann es nicht gelegen haben. Habe mein ThinkPad ja auch nicht das erste mal geöffnet. Auch daran kann es nicht gelegen haben. Immerhin ist das eine Aktion, die sie dem Endanwender zutrauen. Da sollte nicht so schnell etwas passieren.
Immerhin hat sich ja auch herausgestellt, dass das Mainboard defekt ist. Wird also mit dem Problem zu tun gehabt haben (Kurzschluss?).

Ich will mich nicht von Fehlern freireden, aber diese vermehrte Problemhäufung bei Geodis ist schon verdächtig! Und dann will auch keiner etwas gewesen sein, man weist alles von sich und erst wenn der Anruf von Lenovo kommt, ist man plötzlich ganz freundlich zum Endkunden.
Nach meinen Erfahrungen ist das in Heppenheim ein ziemlicher Saftladen. Keiner weiß, was er macht. Geschweige denn, was die anderen machen. Man kennt nicht einmal die Geräte, die in der eigenen Firma herumstehen. Alles in allem einfach nur peinlich! Und zumindest eine Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten habe ich bis jetzt auch nicht gesehen...
 
[quote='swicklein',index.php?page=Thread&postID=786154#post786154]Es ist aber die einzige Möglichkeit, Kontakt herzustellen. Was macht da eigentlich jemand der gehörlos ist? ?([/quote]

Nein Du kannst auch per Mail einen Call eröffnen. Ich spreche immer absichtlich sehr deutlich bei der Hotline eben weil die Leitung so schlecht ist. Name etc. buchstabiere ich grundsätzlich.

Die Schrauben, die von unten in den Boden eingelassen sind, sind alle gleich lang.

Das würde mich sehr wundern. Gerade das Phänomen mit der Schraube und dem Display spricht sehr für eine falsch gesetzte Schraube.

Habe ich später unter anderem an diese Adressen geschrieben, wurde meine Anfrage ignoriert.

Bearbeitungsnummer vergessen im Betreff anzugeben?

Immerhin hat sich ja auch herausgestellt, dass das Mainboard defekt ist. Wird also mit dem Problem zu tun gehabt haben (Kurzschluss?).

Ja genau das passiert wenn man eine falsche Schraube reindreht, Ist sie zu lang, beschädigt sie das Board. Hatte erst letztens einen Techniker da der genau dieses Szenario beschrieben hat.

Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Heppenheim gesammelt, aber erst letztens hatte ich das Book einer Freundin eingeschickt, das kam wie neu zurück.
 
Nein Du kannst auch per Mail einen Call eröffnen.
Das fänd ich Klasse. Noch heute habe ich im Lenovo Service Center nachgefragt und mir wurde gesagt, dass die Hotline (wo alle mehr oder weniger schlecht Deutsch sprechen) die einzige Möglichkeit wäre, eine Bearbeitungsnummer zu erhalten. Auch sonst wird die Möglichkeit, das per Mail zu tun, nicht gerade beworben. Buchstabiert habe ich auch immer, geholfen hat es aber leider nicht.
Gerade das Phänomen mit der Schraube und dem Display spricht sehr für eine falsch gesetzte Schraube.
Nun mein Thinkpad hatte am Unterboden 5 Schrauben, die zum Lösen der Tastatur und der Handballenauflage dienen. Selbst wenn diese unterschiedlich lang wären, dann wäre dies ein klarer Konstruktionsfehler! Wenn ich z.B. die Tastatur als Teil entwerfe, dass der Endkunde (also letztlich auch alle DAUs) tauschen kann, so sollten dafür ganz sicher nicht unterschiedlich lange Schrauben verwendet werden. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sie gleich lang waren. Der Fehler wäre also in 3 Jahren trotz mehrfachen Öffnens unentdeckt geblieben.
Was ein großflächiger Displayschaden links oben (könnten gut Fingerabdrücke gewesen sein) aber mit der nicht eingesetzten Schraube in der Mitte des Geräts zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Vielmehr dürfte das Mainboard nicht ganz korrekt eingesetzt gewesen sein. Die Schraube hat dann entweder etwas berührt oder etwas weggedrückt. Aber ist ja eigentlich auch egal. Das Gerät ist Geschichte.
Bearbeitungsnummer vergessen im Betreff anzugeben?
Immer mittels "Antworten" oder "Weiterleiten" die Mails verfasst. Aber wenn ich die Nummer vergessen hätte, so wäre für einen Business-Support mindestens zu erwarten, dass eine Rückfrage kommt.

Wie gesagt: es macht sicher jeder seine eigenen Erfahrungen. Meine waren seit Dezember leider durchweg negativ. Immer wenn man das Gefühl hatte, dass es mal besser wird, kam auch gleich wieder etwas dazwischen. Meinen Glückwunsch an alle, die ihr Gerät heil wieder bekommen. Ich bin von der Vorstellung geheilt, das als selbstverständlich zu halten.
 
[quote='swicklein',index.php?page=Thread&postID=786525#post786525]Das fänd ich Klasse. Noch heute habe ich im Lenovo Service Center nachgefragt und mir wurde gesagt, dass die Hotline (wo alle mehr oder weniger schlecht Deutsch sprechen) die einzige Möglichkeit wäre, eine Bearbeitungsnummer zu erhalten.[/quote]

Das stimmt aber nicht. Ich habe an support_de@uk.ibm.com nach einem abgeschlossenen Call geantwortet, dass ich Recovery-CDs brauche und sofort eine neue Bearbeitungsnummer erhalten.

Wenn ich z.B. die Tastatur als Teil entwerfe, dass der Endkunde (also letztlich auch alle DAUs) tauschen kann, so sollten dafür ganz sicher nicht unterschiedlich lange Schrauben verwendet werden. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sie gleich lang waren. Der Fehler wäre also in 3 Jahren trotz mehrfachen Öffnens unentdeckt geblieben.

Nun, ich kenne Dein TP nicht, aber bei mir sind die Schrauben unterschiedlich lang. Ich habe 1x Typ A und den Rest Typ C. Steht auch unten auf dem TP drauf. Das ist kein Konstruktionsfehler, das ist Absicht. Kann ja auch sein dass der Typ der Dein TP reparieren wollte neue/falsche Schrauben benutzt hat.

Was ein großflächiger Displayschaden links oben (könnten gut Fingerabdrücke gewesen sein) aber mit der nicht eingesetzten Schraube in der Mitte des Geräts zu tun haben soll, verstehe ich nicht.

Gut das habe ich so nicht herausgelesen, aber möglich ist alles. Das Display beschädigt man nicht so leicht, da gehört schon etwas Kraft dazu. Wenn die Tastatur z.B. falsch eingebaut wird und der Techniker bemerkt es nicht, kann sie aufs Display drücken.

Ich bin von der Vorstellung geheilt, das als selbstverständlich zu halten.

Ich hatte vor Jahren auch mal richtigen Ärger, aber das war eine Ausnahme. Davor und danach lief meist alles glatt. Wenn doch mal was war hatte es der Techniker verbockt bzw. dessen Vorgesetzte, die ein falsches Ersatzteil geordert haben. Ich denke mal das ist ein Einzelfall. In jedem Fall rate ich Dir das nächste mal Vor-Ort-Service zu kaufen, dann kannst Du dem Techniker über die Schulter schauen. Manchmal macht das Sinn, meiner hatte letztens z.B. vergessen das alte Wärmeleitpad von der GPU zu entfernen und wollte gerade das neue mitsamt dem Lüfter draufpappen. Da hab ich natürlich interveniert.
 
(hoffentlich letztes) Update

Der Rechner läuft nun seit ein paar Wochen wieder. Bei der letzten Reparatur wurde also nochmal das Mainboard getauscht. Man konnte das Problem reproduzieren und es ging dann recht schnell. Im Anschluss habe ich dann noch die Festplatte tauschen müssen, da diese immer öfter Aussetzer hatte. Also ein rundum neuer Rechner jetzt, auch wenn der Formfaktor leider gewachsen ist.

Quintessenz: Zum Tausch eines Lüfters (im Wert von vielleicht 30 Euro?) hat Lenovo/Geodis also insgesamt 3 Monate gebraucht. Dazu wurde ein ThinkPad komplett geschrottet und für ein Neues war ein zweites Mainboard notwendig. Um das alles zu erleben, wurden 8 Paketsendungen verschickt. Nur die Stunden am Telefon zähle jetzt nicht mehr zusammen...
Merke: Manche Dinge macht man vielleicht doch am besten selbst. Und: Man darf sich nicht abspeisen lassen!

In diesem Sinne allen hier viel Glück mit Reparaturen. Hoffentlich sind so wenig wie möglich davon notwendig.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben