Backuplösung für Anspruchsvolle

vicward

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18 Jan. 2007
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Hi,

ich suche nach einer Backuplösung, die folgendes kann:

  1. Wechselmedium anstöpseln
  2. Automount
  3. inkrementelles Backup definierter Ordner/Partitionen
  4. Bonus: Verschlüsseln
  5. Bonus: Wechselmedium aushängen
Also abends ransteggn, morgens feddich.

Ich benutzte Kubuntu 10.04.

Ich habs schon auf ubuntuusers versucht, bekomme aber keine hilfreiche Antwort.

Einer von Euch ne Idee, auch wo ich noch suchen/fragen kann?

Vielen Dank
 
Da kannst Du doch ganz unanspruchsvoll einfach ein Script schreiben, das genau das macht, was Du gern möchtest?!

...wenn Du Pkt. 1 manuell machst und nicht einen kleinen Robby brauchst, der das Backupmedium suchen muß, dann das TP und das Dingens anstöpseln... :cool:


  1. Wechselmedium anstöpseln -> s.o.
  2. Automount -> mnt...
  3. inkrementelles Backup definierter Ordner/Partitionen -> cp...
  4. Bonus: Verschlüsseln -> truecrypt
  5. Bonus: Wechselmedium aushängen -> mnt...
Das Script packst Du in den Scheduler... fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem Anstecken + Script ausführen würde sich doch prinzipell auch via udev realisieren lassen?

Müsste man halt eine Zeile an udev-Regel schreiben und die Sache sollte sich auch haben. ;)
 
für's Backup kann ich rsnapshot empfehlen. Benutze ich seit längerer Zeit absolut problemfrei (musste aber noch nie ein Backup wieder zurückspielen, habe das also noch nicht getestet).
 
Hi,

evtl mit duply bzw. duplicity

gruß torsten
 
rsnapshot waere auch meine Empfehlung. Ich sichere meinen Hauptrechner in dem ich per WOL einen zweiten Rechner aufwecke, dann per rsnapshot die Daten rueberschieb, und dann den zweiten Rechner wieder schlafen lege. Das ganze laesst sich auch mit externen HDDs, SOHO-NAS Systemen usw realisieren.
 
für's Backup kann ich rsnapshot empfehlen. Benutze ich seit längerer Zeit absolut problemfrei (musste aber noch nie ein Backup wieder zurückspielen, habe das also noch nicht getestet).
lol.gif
 
(musste aber noch nie ein Backup wieder zurückspielen, habe das also noch nicht getestet).

Mein Tipp:
Erst im Ernstfall zeigt sich wie gut die Backupstrategie wirklich war, daher unbedingt mal den Ernstfall testen !

Viele Firmen haben genau dabei dann Ihre Überraschungen erlebt mit Ihren Backups.

Ist schon länger her, aber wir hatten in einer meiner alten Herstellerfirmen mal einen Kunden aus dem Medienbereich
der immer brav seine Backups auf Tape gemacht hat. Dann gab es allerdings mal einen Totalausfall aller Platten.
Kein Problem dachte sich der Kunde: Ich hab doch einen Backup.... Wie sich leider herausstellte, waren der
Schreibkopf und der Lesekopf des Tape Laufwerkes physikalisch defekt und das Gerät hat auch in keinster Weise einen Fehler gemeldet.
Heraus kam, dass ausnahmslos ALLE Backupbänder komplett leer waren, da nix draufgeschrieben wurde......

Soviel zum Thema: Ich habe ja einen Backup, aber es noch nicht getestet meine Daten wieder herzustellen.....
 
Ok, DAS ist wirklich

CkWMp.gif

Aber ich kann dafuer bestaetigen das man Daten aus nem rsnapshot-Backup zuverlaessig zurueck bekommt. Ein weiterer Vorteil ist das man, ohne grossartig Plattenplatz zu verschwenden, mehrere taegliche/woechentliche/monatliche Versionsstaende des Backups vorhalten kann.
 
ok, ich war heute Nacht etwas müde, habe mich vielleicht nicht so sehr gut ausgedrückt.

Ich habe den Rechner noch nicht komplett platt gemacht, nur um ihn dann mit dem Backup wieder einzurichten, das meinte ich.
Dass die Daten im Backup vernünftig geschrieben sind und ich darauf problemlos zugreifen kann weiß ich. Gerade als ich ein paar Einstellungen des alten Rechners auf den neuen kopiert habe, habe ich die aus Bequemlichkeit einfach aus dem Backup auf dem NAS geholt.

Ich weiß also, dass die Daten alle im Backup sind. Ich habe noch nicht getestet, wie viel Aufwand es letztlich ist, damit einen Rechner wieder herzustellen.
 
Achso, und die wichtigsten Daten sind natürlich zusätzlich zum Backup auf dem NAS noch auf einer externen Festplatte.
 
... Scripte schreiben habe ich noch nicht gelernt. Und ich bin faul und erst seit kurzem kein Windows-Kind mehr. <- Habe deswegen irgendwie gehofft, es gibt ne "klickie-bunti-mausi" Möglichkeit.

Find ich auch überraschend, dass meine Anforderungen da scheinbar so exotisch sind, dass da noch nichts in den Repos ist.

Oder habe ich einfach nur falsche Vorstellungen?

Ich habe auch nur einen Rechner, also ne Netzwerklösung scheidet da für mich aus.

...naja, mal gucken was dieser Faden noch zutage bringt... vllt muss ich doch lernen und mir n Script schreiben...

:crying:
 
Es gibt gefuehlte 85693 mehr oder weniger umfangreiche Backupscripte fuer Unixartige im Netz.

Davon gehe ich aus, u. a. deswegen poste ich meine Suche in Foren. Vllt. kennt, oder gar benutzt jemand eines dieser 85693 Scripte, das genau macht was ich möchte...

-
Aber Danke für den Link, das werde ich mir mal anschauen. Ich habe das Gefühl, mit Linux werde ich öfter an Scripte stoßen... hatte ich ja auch gerade mit conky...
 
Zuletzt bearbeitet:
zu 1. + 2.: kann (K)ubuntu ootb.
zu 3.: hier findest Du eine reichhaltige Auswahl an Programmen: Datensicherung
zu 4.: Du richtest deine Sicherungsplatte mit einer verschlüsselten Partition ein -> LUKS - (K)ubuntu kann auch diese automounten
 
Also mit "klickibunti" kann ich auch nicht weiter helfen. Habe da mal irgendwann mal grob rumgeschaut, und e3s gibt wohl auch ein GUI backup Programm das recht gut sein soll, aber dessen Namen habe ich wegen nichtbenötigens wieder vergesssen …

Backups muss man sicherlich nicht per Skript/ Konsole machen, aber ich würde doch mal sagen das es sicherlich einer der bereiche ist, wo ein Skript sinnvoll ist.

Und daher gibt es eben die vorher genannten "gefuehlte 85693 mehr oder weniger umfangreiche Backupscripte fuer Unixartige im Netz", wo man nur noch $ZIELORDNER und $QUELLORDNER durch die passenden Pfade ersetzen muss.

Ich persöhnlich nutze derzeit rsync mit diesem skript. Ist zwar von/für Opensuse, läuft aber auch auf Fedora einwandfrei. Es gibt auch im Ubuntuwiki einen sehr ähnlichen skript, aber der wollte bei mir nicht.

Schau dir einfach mal den Skript an den ich verlinkt habe, ich behaupte einfach mal das man es sehr schnell verstehen kann was man da machen muss, damit das auf der eigenen Maschine läuft.

Allerdings ist da noch kein Automount, sowie keine Verschlüsselung drin. Da kenne ich keinen Fertigen skript für, würde mich aber nicht wundern wenn es das schon gibt. Kann man sicherlich mit ein bissl googl und wiki skills auch ohne vorkenntnisse zusammentackern, aber das wird dann schon ein bissl arbeit.

Und mal noch ein weiteres Stichwort zum Suchen: GnuPG. Das GNU verschlüsseleungsprogramm. Arbeitet evtl mit manchen sachen besser zusammen als Truecrypt? (nur eine vermutung)

vert
 
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