X2x (X20-24) Auswahl einer SSD für X230

stefan s.

New member
Themenstarter
Registriert
31 Juli 2012
Beiträge
56
Hi!

Ich schalte meinen Laptop (X230 mit i5, 4GB RAM, 500GB Festplatte) praktisch nie aus, sondern verwende immer den Ruhezustand, dabei bleiben Browser, PDFs und Explorer oft geöffnet. Beim Anschalten dauert es eine ganze Weile, bis alles verwendbar ist, besonders Firefox zickt anfangs mit "keine Rückmeldung". Ich schwankte also zwischen einer Arbeitsspeichererweiterung auf 8GB und der Anschaffung einer SSD und habe mich jetzt für letztere entschieden. Momentan ist meine Festplatte so eingeteilt:
C: ist auf 182GB formatiert, davon sind 120 belegt: 26 für "Dokumente" (d.h. auch alles andere Uni-verwandte wie Vorlesungsvideos), 40 für Musik und 54 für Windows + Programme.
Auf D: sind Bilder und andere Dinge, die ich nicht täglich verwende, hier sind von den 283GB 263 belegt. Knapp 200 davon brauche ich so selten, dass ich sie auch auf einer externen Festplatte auslagern könnte.
In einer SSD sehe ich folgende Vorteile:
Schnellere Verararbeitung sowohl im Betrieb als auch beim Einschalten.
Niedrigerer Geräuschpegel (weil geräuschlos), auch wenn die Lautstärke der Festplatte im Normalfall wohl neben dem Lüfter zu vernachlässigen ist.
Nach ein bisschen Recherche hat sich herausgestellt, dass der einfachste Weg wohl der Einbau einer 2.5" x 3,75mm (oder gehen hier auch 7mm?) wie diesem oder diesem (zur Größe komme ich gleich)von Modell Crucial ist. Dafür gibt es wohl einen freien Steckplatz, wo sich z. B. auch eine UMTS-Karte unterbringen lässt. In dem Fall muss die SSD vom Typ mSATA sein, richtig? Sonst ginge auch sowas (den Vorteil vom "Pro" im Namen kenne ich allerdings nicht). Zur Größe: Wenn die SSD die Platte nur ergänzt, würden da wohl nur Windows + Programme und evtl. die aktuellsten Dokumente (macht das Sinn?) drauf.
Alternativ habe ich mir gedacht, ich könnte auch die Festplatte komplett durch eine 250GB SSD austauschen, also im normalen Festplattenslot. So wie ich mir da dachte, müsste das dann auch kein mSATA-Modell sein, also z.B. kämen Modelle von Samsung wie hier oder auch das entsprechende Pro-Modell in Frage.
Samsung habe ich hier so oft genannt, weil deren Software zum Umzug der Programme nach meinem Wissensstand sehr gut funktioniert und es da bezahlbar kaum was vergleichbares gibt. Das wäre schon ein Plus, da ich vor dem Umzug ein bisschen Bammel habe.
Was meint ihr dazu?
 
Hi,

grundsätzlich hast du eigentlich mit den meisten getätigten Aussagen durchaus Recht.

Ins X230 passen grundsätzlich alle HDDs/SSDs mit 2,5" und 7mm Dicke. Ob man in einen der MiniPCI-Express-Slots auch eine mSATA-SSD einbauen könnte, kann ich dir leider nicht sagen. Ich persönlich würde ohnehin lieber zu einer einzigen größeren 2,5"-SSD raten. Das hat den Vorteil, dass das Notebook als Ganzes von den SSD-Vorteilen (Geschwindigkeit, Stromverbrauch, Geräuschentwicklung, Robustheit) profitieren kann, was bei einer SSD-HDD-Kombinationslösung so nicht der Fall ist. Für größere und seltener benötigte Daten würde ich auf eine externe HDD ausweichen, für OS, Software und häufig benötigte Dokumente sollte eine 250GB-SSD vermutlich ausreichen.
Die Samsung SSDs sind prima, der Unterschied der "Pro" zur "EVO" (bzw. "Basic") ist, dass hier MLC-Zellen zum Einsatz kommen, die gemeinhin als langlebiger als der in den günstigeren Varianten (EVO, Basic) verwendetem TLC-Speicher gelten. In der Realität ist mir allerdings bisher kein Fall bekannt, wo dieser theoretische Aspekt tatsächlich relevant geworden wäre; du könntest vermutlich genau so gut zur etwas günstigeren EVO greifen.

Davon abgesehen würde ich dir allerdings raten, dein System beim Wechsel von HDD auf SSD komplett sauber neu aufzusetzen. Auf längere Sicht wird es sauberer, stabiler und flüssiger laufen, da aktuelle Betriebssysteme bei der Installation erkennen, wenn sie auf eine SSD kommen, und sich dahingehend optimieren - was bei einem "Umzug" via Tools meistens nicht der Fall ist. Meiner Meinung nach lohnt sich die investierte Zeit.

Gruß, Jonny
 
Hi cyberjonny,

gilt diese Aussage ("da aktuelle Betriebssysteme bei der Installation erkennen, wenn sie auf eine SSD kommen, und sich dahingehend optimieren") auch für das Neuinstallieren von der Recovery-Partiton?

Falls ja: wie kriege ich am besten die Recovery-Partition auf die SSD? Mir fallen spontan Acronis und Clonezilla ein. Ich erinnere mich nämlich daran, daß ich schon Probleme hatte, mit der Recovery-Partiton auf eine größere HDD umzuziehen. Irgendwie konnte RnR anschließend die Recovery-Partiton nicht finden.
 
vielen Dank für die Antwort! Das wäre dann wohl entweder diese oder diese Platte. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich wohl am besten nochmal alles neu aufsetze. Damit fiele ja aber ein großer Vorteil weg, der Samsung ins Rennen gebracht hat: deren Übertragungssoftware, die wohl nur mit Samsung-SSDs funktioniert. Ich bin mir sicher, es sind trotzdem sehr gute Produkte, aber gibt es denn nichts vergleichbares, günstigeres?
Oder hat noch jemand was an Jonnys Antwort auszusetzen? :-P
 
Ich kann Jonny nur zustimmen, meiner Erfahrung nach ist die Performance besser, wenn das System frisch auf die SSD aufgesetzt wird. Damit ist auch gewährleistet, dass alles ordentlich funktioniert (möglich auch mit Übertragungssoftware, aber wenn nicht ist es sehr schwer den Fehler zu finden). Mit den Samsung SSDs kann man nichts falsch machen, alternativ werfe ich hier aber auch die Crucial M500 ins Rennen. Diese ist auf dem Papier langsamer, dafür insgesamt potentiell haltbarer (MLC Thematik wie von jonny oben bereits beschrieben) und zudem je nach Größe auch günstiger. Momentan lässt sich beispielsweise das 480GB Modell für 222€ kaufen, damit ist dann auch sichergestellt, dass in näherer Zukunft kein Platzproblem auftritt.
 
Warum nutzt Du den Ruhezustand (Suspend To Disk)?
Mit Standby (Suspend To Ram) wär der Rechner sofort wieder einsatzfähig, ohne das Zeug von der Festplatte zu laden. Wenn Du Angst vor dem Ende des Akkus hast, kannst Du EnergieSparen/Hybrider Standbymodus nutzen, da wird zusätzlich zum Standbye der Inhalt des RAMs auf die Festplatte geschrieben.
4GB RAM ist schon wenig, falls Du ein 64bit Windows nutzt, solltest Du dir noch einen zweiten RAM Riegel gönnen. Das beschleunigt auch den RAM-Zugriff noch ein wenig.

Ich habe in meinem X230 eine Samsung 830 SSD mit 512GB und es läuft seit einem Jahr super. Ich benutze unter Ubuntu allerdings nur Suspend to RAM. Bei 16GB Haupspeicher hat mir das Aufwachen aus Suspend to Disk zu lange gedauert. Die 16 GB wollen halt auch wieder ins RAM geladen werden.
 
Als wie wichtig schätzen die Experten hier denn Software wie die Intel SSD Toolbox ein? Also als Optimierungs- und Diagnosewerkzeug (bei der normalen Festplatte habe ich sowas nie benutzt...)
Ist das Samsung SSD Magician Tool damit vergleichbar?
 
Unwichtig. Windows 7 und vor allem Windows 8 optimieren ohne die beigefügten Tools (Bei Samsung z. B. der SSD Magician). Du wirst deine SSD nicht schneller "kaputt" kriegen, wenn du die Tools nicht nutzt.
Da ich nie eine Intel hatte kann ich zu vergleichbar nix sagen, aber ich denke das Tool soll ähnliche Dienste anbieten (?).
 
Mit solchen Tools habe ich im Zweifelsfall eher schlechte Erfahrungen gemacht, da sie lediglich eine weitere Quelle für Inkompatibilitäten sein könnten (OS Patch korrumpiert Files welches das Tool braucht etc.). Seit Windows 7 ist die Integration von SSDs hervorragend implementiert, ein Zusatztool würde ich nur nutzen, wenn es ein absolut herausragendes Feature mitbringen würde.
 
Hi cyberjonny,

gilt diese Aussage ("da aktuelle Betriebssysteme bei der Installation erkennen, wenn sie auf eine SSD kommen, und sich dahingehend optimieren") auch für das Neuinstallieren von der Recovery-Partiton?

Falls ja: wie kriege ich am besten die Recovery-Partition auf die SSD? Mir fallen spontan Acronis und Clonezilla ein. Ich erinnere mich nämlich daran, daß ich schon Probleme hatte, mit der Recovery-Partiton auf eine größere HDD umzuziehen. Irgendwie konnte RnR anschließend die Recovery-Partiton nicht finden.

Ja, das wird auch bei der Neuinstallation von der Rec-Partition der Fall sein.

Wie du die Rec-Partition am besten auf die SSD kriegst, kann ich dir leider auch nicht sagen. Ich würde auch auf z.B. die genannten Tools tippen, habe es aber selbst noch nie probiert. Persönlich lasse ich bei einer sauberen, frischen "Clean Install" die Rec-Partition sowieso komplett weg - im Zweifelsfall ist das OS vom USB-Stick aus nämlich genau so fix wieder installiert und außerdem hat das Windows von der Rec-Partiton meistens schon Software mit dabei, die ich gar nicht haben will.


vielen Dank für die Antwort! Das wäre dann wohl entweder diese oder diese Platte. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich wohl am besten nochmal alles neu aufsetze. Damit fiele ja aber ein großer Vorteil weg, der Samsung ins Rennen gebracht hat: deren Übertragungssoftware, die wohl nur mit Samsung-SSDs funktioniert. Ich bin mir sicher, es sind trotzdem sehr gute Produkte, aber gibt es denn nichts vergleichbares, günstigeres?
Oder hat noch jemand was an Jonnys Antwort auszusetzen? :-P

Es gibt bestimmt auch noch günstigere SSDs, die nicht schlecht sind. Aber vor allem Samsung und Intel haben sich in den letzten Jahren ihre SSD-Sporen eben verdient. Deshalb haben sie auch so einen guten Ruf was Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit angeht. Ich persönlich würde bei einer SSD wie gesagt nicht sparen und eher die 20-30 Euro mehr für ein bekanntermaßen hochwertiges Modell ausgeben, zumal dieser Aufpreis auf lange Sicht kaum weh tut, eine SSD aber ein Teil ist, das unter Umständen problemlos die nächsten 1-2 Rechnergenerationen mitmachen kann (je nach Nutzungsart natürlich).


Als wie wichtig schätzen die Experten hier denn Software wie die Intel SSD Toolbox ein? Also als Optimierungs- und Diagnosewerkzeug (bei der normalen Festplatte habe ich sowas nie benutzt...)
Ist das Samsung SSD Magician Tool damit vergleichbar?

Die Intel SSD Toolbox und der Samsung SSD Magician machen im Grunde beide exakt dasselbe: Sie optimieren das System für die jeweilige SSD (ggf. sogar auf verschiedene Anforderungen wie "Performance", Zuverlässigkeit" etc., wobei ich darauf jetzt nicht allzu viel geben würde). Grundsätzlich sind die Tools bestimmt nicht verkehrt und vor allem bei einem Umzug von HDD auf SSD würde ich sie auf jeden Fall verwenden. Bei einer Neuinstallation ist meistens (es gibt Ausnahmen) bereits alles optimal konfiguriert, sodass man den Status der SSD mit den Tools zwar überprüfen kann, eine Anpassung/Optimierung aber oftmals gar nicht notwendig ist.
Erfahrungsgemäß kann man aktuelle SSD-Generationen (wie gerade die Samsungs ab 830 und die Intels ab Postville G2) aber sehr sorglos einsetzen und muss sich gar keine große Gedanken machen - die laufen einfach und sind im Alltag immer deutlich flotter als eine HDD, auch ganz ohne vermeintliche manuelle "Optimierungen". Den ganzen "Voodoo" aus den SSD-Anfangszeiten kann man mittlerweile ohnehin weglassen.

Gruß, Jonny
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

die Samsung 840 Pro ist sehr gut, auch weil sie 5 Jahre Garantie hat, sowie die Plextor M5 Pro.

Ein Blick würde ich noch auf die neuen Toshiba SSDs werfen, die spielen auf der Liga der Samsung 840 Pro und M5P.
Toshiba ist wie Samsung und Mircon (Crucial) (bei Intel weiss ich es nicht), ein Hersteller, die die Speicherchips und teilweise Controller selber herstellen. Das bringt Vorteile, dass man nicht von Lieferanten abhängig ist und alles unter einem Dach entwickelt wird. Toshiba ist ein Hersteller, der vor allem Computer-Hersteller beliefert, u.A. Apple, Lenovo, Dell, HP etc.

Diese ist günstiger als die 840 Pro, hat dafür aber nur 2 Jahre Garantie (am besten den verkäufer fragen, wie das abläuft, da OEM-SSD).
http://geizhals.de/toshiba-q-256gb-hdts225ezsta-a931040.html


Hier ein Vergleich: http://www.ssd-test.de/testbericht/...256gb-25-zoll-dxm03b0q,98,110/praxistest.html

Man sieht im Beriech "Praxistests", dass sich die Speicher fast nichts nehmen und dieser Punkt ist ja der entscheidenste, abgesehen von der Zuverlässigkeit.

Grüsse
 
Warum nutzt Du den Ruhezustand (Suspend To Disk)?
Mit Standby (Suspend To Ram) wär der Rechner sofort wieder einsatzfähig, ohne das Zeug von der Festplatte zu laden. Wenn Du Angst vor dem Ende des Akkus hast, kannst Du EnergieSparen/Hybrider Standbymodus nutzen, da wird zusätzlich zum Standbye der Inhalt des RAMs auf die Festplatte geschrieben.
4GB RAM ist schon wenig, falls Du ein 64bit Windows nutzt, solltest Du dir noch einen zweiten RAM Riegel gönnen. Das beschleunigt auch den RAM-Zugriff noch ein wenig.

Ich denke, durch die Umstellung auf eine SSD werde ich einen deutlicheren Unterschied spüren als durch RAM-Update. Das kann später noch folgen, wenn ich es für nötig halte (eigentlich mache ich fast nix RAM-lastiges)...
Zum Ruhezustand: Da habe ich offensichtlich einiges nicht verstanden. Ich war der Meinung, es gibt einen Ruhezustand, wo die aktuelle Sitzung auf die Festplatte geschrieben und der Strom ausgeschalten wird. Und dann "Standby", was beim X230 entweder über Fn + F4 oder übers Startmenü - "Energie sparen" aktiviert wird. Hier bleibt der Strom an, die aktuelle Sitzung wird auf den Arbeitsspeicher geladen. Das mache ich aber nicht immer, weil ich nicht durchgehend den Strom anlassen will. Den von dir genannten Hybrid-Modus verstehe ich erstens nicht und zweitens weiß ich nicht, wie ich ihn aktivieren soll:
Du führst in als akkuschonende Alternative zum Standby-Modus an, das heißt wohl, dass der Strom ausgeht? Ohne Strom wäre doch dann aber alles im RAM futsch und man hat im Prinzip den Ruhezustand!?
Also wo liegt hier mein Missverständnis und wie kann ich den Hybridmodus ansteuern?

PS: Sorry für die späte Antwort, komischerweise sind die Notifications in Gmail heute im Spam gelandet
 
Also ins X230 passen auch MSATA SSDs, wenn man dafür auf WWAN verzichtet. Und man kann beim X230 von MSATA auch booten, "aber" allerdings ist MSATA beim X230 nur mit SATA-II mit 3gbit/s angebunden als statt mit SATA-III mit 6gbit/s.

SATA-III mit 6gbit/s beim X230 ist nur der 2,5 Zoll 7mm Plattenschlacht und sowie die SATA Leitungpins am Dockingport (für HDD Ultrabays in einer Ultrabase etc.).
 
Du führst in als akkuschonende Alternative zum Standby-Modus an, das heißt wohl, dass der Strom ausgeht? Ohne Strom wäre doch dann aber alles im RAM futsch und man hat im Prinzip den Ruhezustand!?
Also wo liegt hier mein Missverständnis und wie kann ich den Hybridmodus ansteuern?

PS: Sorry für die späte Antwort, komischerweise sind die Notifications in Gmail heute im Spam gelandet

Auf der Seite werden die Unterschiede deutlich erklärt:
http://windows.microsoft.com/de-de/windows7/sleep-and-hibernation-frequently-asked-questions

Hier wird auf die Einstellungen eingegangen:
http://www.heise.de/ct/hotline/Ruhezustand-unter-Windows-7-1191853.html
http://www.pcwelt.de/tipps/Hybrider...t_das_eigentlich_-Energie_sparen-7853948.html
 
Also ins X230 passen auch MSATA SSDs, wenn man dafür auf WWAN verzichtet. Und man kann beim X230 von MSATA auch booten, "aber" allerdings ist MSATA beim X230 nur mit SATA-II mit 3gbit/s angebunden als statt mit SATA-III mit 6gbit/s.

SATA-III mit 6gbit/s beim X230 ist nur der 2,5 Zoll 7mm Plattenschlacht und sowie die SATA Leitungpins am Dockingport (für HDD Ultrabays in einer Ultrabase etc.).

Naja, wenn ich komplett auf SSD umstellen will, dann macht es ja wenig Sinn, den Festplattenschacht komplett leerzulassen. Da sich das beim Preis wenig nimmt (vergleicht man z.B. die beiden 240GB Modelle von Crucial) und da bei mSATA die Kapazitäten doch deutlich beschränkter sind, sehe ich hier keinen Vorteil.
Von Vorteil wäre das, wenn ich die richtige Platte im Gehäuse lassen würde. Das würde ich allerdings nur wollen, wenn ich sie auf Knopfdruck einschalten könnte, sodass sie nicht die ganze Zeit mitläuft. Da das aber höchstwahrscheinlich nicht oder zumindest nicht ohne riesigen Aufwand geht, steige ich lieber komplett auf SSD um.
Zurück zur von Thinkpad_X ins Rennen gebrachte Crucial M500: Lese ich da richtig, dass die Crucial mit 250/s weniger als halb so schnell schreibt wie die Samsung (520) Das rechtfertigt meiner Meinung nach den Preis von ca. 20€ weniger in keinem Maße. Ich orientiere mich immer an notebooksbilliger.de, und dort hat nur das Pro-Modell von Samsung 5 Jahre Garantie, die Crucial nur 3 Jahre eingeschränkte Garantie. Samstung 250GB Standard: 3 Jahre Garantie.
Die Vorteile der Crucial im Vergleich zur Samsung Non-Pro wären also:
20€ weniger
theoretisch längere Haltbarkeit
dafür nehme ich in Kauf:
halbe Geschwindigkeit
Einschränkung d. Garantie (was auch immer das heißen mag)

Die Haltbarkeit (und Garantie?) sehe ich aber als eher hypothetisches Argument an und was dann noch stehen bleibt, kann mich nicht so recht von der Crucial überzeugen.

Oder übersehe ich was?
 
Für die gefühlte Geschwindigkeit im Alltag sind die (sequenziellen) Lese- und Schreibraten zu vernachlässigen, zumal die maximale Größe der zu lesenden/schreibenden Daten der Größenordnung, wo sich das auswirken könnte, auf einer SSD mit einer Kapazität von 120 oder 250GB naturgemäß begrenzt ist. Und ob man beim (vermutlich eher seltenen) Lesen/Schreiben einer z.B. 10GB-Datei jetzt 20, 30 oder gar 40 Sekunden warten muss, spielt bei den meisten im Alltag keine Rolle.
Sehr viel spürbarer und daher relevanter sind die IOPS (random 4k lesen/schreiben) - je höher, desto besser -; die machen sich tatsächlich im Alltag bemerkbar (zumindest bis zu einer gewissen Grenze), da schon allein das Betriebssystem ständig sehr viele kleine Daten liest und schreibt und die meiste Software auch.

Gruß, Jonny
 
Hi Jonny, offensichtlich kenne ich mich mit der Materie nicht besonders gut aus. Bei den Lesegeschwindigkeiten hat die Samsung 540Mb/s, die Crucial hat 500. Ich schätze, das ist eher zu vernachlässigen. Bei den von dir genannten iOPs steht es 98k zu 72k für Samsung, wobei mirauch 72000 Operationen pro Sekunde verdammt viel vorkommt - sind das also auch nur marginale Unterschiede?
Natürlich hat man immer größeres Vertrauen in die bekannten Namen wie Samsung oder so, aber das ist hier wohl rein subjektiv und Crucial scheint sich ja auch etabliert zu haben.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben