Original von Helmut
Frage an die Profis,
Die Auslagerungsdatei ist nur eine erweiterung des Arbeitsspeichers.
Aber, bei einer 5400 Platte ist dies eine relativ "gemütliche" Angelegenheit.
Ich bin zwar kein 'Profi', aber ich versuch's mal.
Man könnte z.B. die HDD durch eine solche mit 7.200 U/min oder eine der modernen 5.400er (z.B. aus der Seagate 5400.3er Serie) ersetzen.
Original von Helmut
Jetzt zu der Frage, wie verwaltet Windows den Artbeitsspeicher?
Das wüsste ich auch gern.
Am wahrscheinlichsten:
1) So, daß man stets (gefühlt) zu lange warten muß, egal wie man alles konfiguriert hat.
2) So, daß man sich stets schnellere Hardware wünscht (s.o.)
Bei einigen Tools wie den TuneUp-Utilities oder Cacheman kann man Einstellungen vornehmen die den Auslagerungsgrad einschränken sollen.
Subjektiv habe ich jedoch nie eine nennenswerte Beschleunigung verspürt.
Original von Helmut
...sollte ich die Auslagerungsdatei so klein wie möglich halten, damit der Arbeitsspeicher auch wirklich genutzt wird. ? oder greift Windows in erster Linie auf den Arbeitsspeicher zurück und sekundär auf Auslagerungsdatei.
Knifflige Frage

. Ich würde sagen bei RAM >1GB würde ich die Auslagerungsdatei klein und auf definierter Größe halten. Ich habe z.B. 2GB installiert und die Auslagerungsdatei ganz deaktiviert.
Die Auslagerungsintensität von Windows hängt auch von den verwendeten Programmen und dem Auslastungsgrad ab. Cacheman versucht z.B. den Rechner auf verschiedene Szenarien hin zu optimieren, aber gefühlt scheint dies nur bei mittlerem Speicherausbau (bei unmodifiziertem XP also ca. 512MB) etwas zu bringen.
Original von Helmut
Zusatzfrage: Der Arbeitsspeicher wird bei Stromausfalll gelöscht. Wann wird die Auslagerungsdatei gelöscht ?? Da stehen ja schon sensible Daten drin, oder?
Gruß
Helmut
Die Daten in der Auslagerungsdatei werden erst gelöscht, wenn sie wieder überschrieben werden, was im ungünstigen Fall eine Weile dauern kann. Für leicht Paranoide unter uns empfiehlt sich daher ein Tool wie z.B. Eraser. Da kann man einstellen, daß die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren gelöscht wird, was aber bei großer Datei, langsamer Platte und je nach Löschmethode (z.B. mehrfaches Überschreiben) ziemlich lange dauern kann.
Anm. für die CIA-Geschädigten und stark Paranoiden:
Ja ich weiß, daß man die Daten, wenn man wirklich will und keine Zeit und keine Ausgaben scheut auch nach mehrmaligen Überschreiben wieder lesbar machen kann.
Aber wozu soviel Mühe von beiden Seiten, wenn man den Datenklau auch schon für unter 10$ und ein wenig Bastelei haben kann:
Jitter Bug
Gruß
LRoS