Praxistest eines Vorserienmodells bei Chip.de
"Das geht flott: Knapp 26 Sekunden nach dem Einschalten hat der gerade einmal 927 Gramm leichte Eee-PC das Linux-Betriebssystem (Xandros mit KDE-Oberfläche) geladen und ist und einsatzbereit. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Notebook mit Windows XP oder Vista benötigt im Mittel 45 Sekunden und mehr.
Mittelmäßige Power und wenig Speicherplatz
Das Herzstück des Eee-PC, ein Intel Celeron Mobile-Prozessor, schlägt mit 900 MHz Taktfrequenz. Dazu kommt der Chipsatz Intel 915GM, 512 MByte DDR 2-Arbeitsspeicher.
Die verbauten Komponenten haben einen großen Vorteil: Sie verbrauchen wenig Strom. Im Testlabor lief der Eee-PC mit einer Akkuladung etwa 215 Minuten.
Für den Anschluss ans Netzwerk bietet der Eee PC einen LAN-Port und WLAN (802.11 b/g). Einzig die Möglichkeit, per UMTS ins Internet zu gehen, fehlt noch. Der verbaute Flashspeicher bietet 3.773 MByte Speicherplatz. Davon belegt das System (inklusive aller Programme) 2.353 MByte. Somit bleiben nur noch 1.420 MByte für Daten wie Dokumente, MP3s und Filme ? nicht gerade viel. Diesen Platzmangel können Sie aber per USB-Speichermedium oder SD- oder MMC-Speicherkarte beheben. Da deren Preise quasi täglich fallen, ist zusätzlicher Speicherplatz nicht teuer.
Display OK, Tastatur gut
Das 7-Zoll-Display hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixel (WVGA). Damit lassen sich die meisten Anwendungen gut betrachten. Die gemessene Helligkeit ist mit 114 Candela zwar nicht besonders gut, zusammen mit einem Kontrast von 568:1 lässt sich auf dem Bildschirm aber alles gut ablesen, unabhängig von den Lichtverhältnissen. Die Tastatur ist baugrößenbedingt recht klein, die Tasten bieten aber einen guten Druckpunkt. Ans Touchpad müssen Sie sich erst mal gewöhnen ? wie bei anderen Notebooks auch. Wollen Sie lieber eine Maus benutzen, können Sie diese an eine der drei USB-2.0-Schnittstellen anschließen.
Viele Programme
Einen richtigen Desktop hat der Eee PC unter Linux nicht. Es gibt sechs Bereiche, die über Reiter angesteuert werden. Dies sind die Kategorien Internet, Arbeiten (Work), Lernen (Learn), Multimedia und Spiele (Play), Einstellungen (Settings) und Favoriten. Die Programme und Funktionen präsentieren sich in Form von großen Vorschaubildchen. Insgesamt etwa 60 Programme stehen zur Verfügung, die Tabelle unten listet die wichtigsten auf.
Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine Taskleiste mit Symbolen für die Netzwerkverbindungen(LAN und WLAN), die Lautstärke oder im Hintergrund laufende Programme. Die Verbindung mit dem Internet klappte im Test sowohl per LAN als auch per WLAN (inklusive Verschlüsselung) auf Anhieb. Der installierte Firefox besitzt bereits alle wichtigen Plugins, um Medien, PDF-Dokumente usw. im Internet wiederzugeben. Programme wie Skype oder das E-Mail-Programm Thunderbird sind genauso vorhanden wie Software zum Abspielen und Verwalten von Filmen, Musik und Fotos. Im Test spielte der Eee-PC alles ab, was wir ihm anboten
Der Eee-PC lief im Test auch mit Windows XP problemlos. Nach der Installation blieb sogar noch ein wenig Platz, um beispielsweise ein schlankes Officepaket oder andere Software zu installieren.
Fazit
Der Eee-PC ist der erste wirklich portable Computer zum fairen Preis, mit dem Sie auch gut arbeiten können. Für etwa 300 Euro bekommen Sie im Moment nichts Vergleichbares. Alle, die nie genug vom Internet bekommnen können, immer Ihre Dokumente, Filme und MP3s dabeihaben und herzeigen wollen (sofern sie noch ein externes Speichermedium zusätzlich mitnehmen), kommen eigentlich nicht an dem Mini-Notebook von Asus vorbei.
Alternative
Wenn Sie 450 Euro oder mehr anlegen, bekommen Sie die ersten 15-Zoll-Notebooks mit Linux oder ohne Betriebssystem zu kaufen. Diese wiegen dann allerdings gut und gerne das Dreifache und sind deutlich unhandlicher. Ähnliche Abmessungen wie der Eee-PC bieten dagegen UMPCs. Hier zahlen Sie aber locker den drei- bis vierfachen Preis."
Quelle:
http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_29521348.html
Grüsse, thinkit
"Das geht flott: Knapp 26 Sekunden nach dem Einschalten hat der gerade einmal 927 Gramm leichte Eee-PC das Linux-Betriebssystem (Xandros mit KDE-Oberfläche) geladen und ist und einsatzbereit. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Notebook mit Windows XP oder Vista benötigt im Mittel 45 Sekunden und mehr.
Mittelmäßige Power und wenig Speicherplatz
Das Herzstück des Eee-PC, ein Intel Celeron Mobile-Prozessor, schlägt mit 900 MHz Taktfrequenz. Dazu kommt der Chipsatz Intel 915GM, 512 MByte DDR 2-Arbeitsspeicher.
Die verbauten Komponenten haben einen großen Vorteil: Sie verbrauchen wenig Strom. Im Testlabor lief der Eee-PC mit einer Akkuladung etwa 215 Minuten.
Für den Anschluss ans Netzwerk bietet der Eee PC einen LAN-Port und WLAN (802.11 b/g). Einzig die Möglichkeit, per UMTS ins Internet zu gehen, fehlt noch. Der verbaute Flashspeicher bietet 3.773 MByte Speicherplatz. Davon belegt das System (inklusive aller Programme) 2.353 MByte. Somit bleiben nur noch 1.420 MByte für Daten wie Dokumente, MP3s und Filme ? nicht gerade viel. Diesen Platzmangel können Sie aber per USB-Speichermedium oder SD- oder MMC-Speicherkarte beheben. Da deren Preise quasi täglich fallen, ist zusätzlicher Speicherplatz nicht teuer.
Display OK, Tastatur gut
Das 7-Zoll-Display hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixel (WVGA). Damit lassen sich die meisten Anwendungen gut betrachten. Die gemessene Helligkeit ist mit 114 Candela zwar nicht besonders gut, zusammen mit einem Kontrast von 568:1 lässt sich auf dem Bildschirm aber alles gut ablesen, unabhängig von den Lichtverhältnissen. Die Tastatur ist baugrößenbedingt recht klein, die Tasten bieten aber einen guten Druckpunkt. Ans Touchpad müssen Sie sich erst mal gewöhnen ? wie bei anderen Notebooks auch. Wollen Sie lieber eine Maus benutzen, können Sie diese an eine der drei USB-2.0-Schnittstellen anschließen.
Viele Programme
Einen richtigen Desktop hat der Eee PC unter Linux nicht. Es gibt sechs Bereiche, die über Reiter angesteuert werden. Dies sind die Kategorien Internet, Arbeiten (Work), Lernen (Learn), Multimedia und Spiele (Play), Einstellungen (Settings) und Favoriten. Die Programme und Funktionen präsentieren sich in Form von großen Vorschaubildchen. Insgesamt etwa 60 Programme stehen zur Verfügung, die Tabelle unten listet die wichtigsten auf.
Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine Taskleiste mit Symbolen für die Netzwerkverbindungen(LAN und WLAN), die Lautstärke oder im Hintergrund laufende Programme. Die Verbindung mit dem Internet klappte im Test sowohl per LAN als auch per WLAN (inklusive Verschlüsselung) auf Anhieb. Der installierte Firefox besitzt bereits alle wichtigen Plugins, um Medien, PDF-Dokumente usw. im Internet wiederzugeben. Programme wie Skype oder das E-Mail-Programm Thunderbird sind genauso vorhanden wie Software zum Abspielen und Verwalten von Filmen, Musik und Fotos. Im Test spielte der Eee-PC alles ab, was wir ihm anboten
Der Eee-PC lief im Test auch mit Windows XP problemlos. Nach der Installation blieb sogar noch ein wenig Platz, um beispielsweise ein schlankes Officepaket oder andere Software zu installieren.
Fazit
Der Eee-PC ist der erste wirklich portable Computer zum fairen Preis, mit dem Sie auch gut arbeiten können. Für etwa 300 Euro bekommen Sie im Moment nichts Vergleichbares. Alle, die nie genug vom Internet bekommnen können, immer Ihre Dokumente, Filme und MP3s dabeihaben und herzeigen wollen (sofern sie noch ein externes Speichermedium zusätzlich mitnehmen), kommen eigentlich nicht an dem Mini-Notebook von Asus vorbei.
Alternative
Wenn Sie 450 Euro oder mehr anlegen, bekommen Sie die ersten 15-Zoll-Notebooks mit Linux oder ohne Betriebssystem zu kaufen. Diese wiegen dann allerdings gut und gerne das Dreifache und sind deutlich unhandlicher. Ähnliche Abmessungen wie der Eee-PC bieten dagegen UMPCs. Hier zahlen Sie aber locker den drei- bis vierfachen Preis."
Quelle:
http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_29521348.html
Grüsse, thinkit






