ASCII-Druckertreiber für Windows NotePad (WinXP)

Sigi

Member
Themenstarter
Registriert
15 Mai 2011
Beiträge
267
Hallo,

habe hier einen netten alten DIN A3 Flachbettplotter und möchte den zum Laufen kriegen. Der Plotter hat eine serielle und parallele Schnittstelle. Die HPGL-Daten plotte ich in eine Datei. Momentan versuche ich über ein Terminalprogramm die Daten seriell an den Plotter zu senden, was auch klappt, aber der Software-Handshake geht irgendwie nicht. Wenn der 5k Buffer überläuft, rast der Plotter nur noch kreuz und quer durch die Gegend und macht allen möglichen Unsinn.

Nun möchte ich es mal über die parallele Schnittstelle versuchen, ACK/BUSY geht ja eigentlich immer. Die ASCII-Datei (HPGL) möchte ich dazu in den Windows-Editor laden und einfach ausdrucken. Problem ist, an dem Notebook ist kein Drucker installiert. Ich benötige aber auch nur einen Druckertreiber, der mir die ASCII-Dateien 1:1 am Parallelport ausgibt.

Woher bekomme ich einen solchen 1:1 Druckertreiber?

Am Start ist ein T60 in der Docking. Ich nutze die serielle und parallele Schnittstelle an der Dockíng.

Sigi
 
aber der Software-Handshake geht irgendwie nicht. Wenn der 5k Buffer überläuft,
Warum nicht über Hardware (RTS/CTS)? - Dazu brauchst Du natürlich ein serielles Kabel, das voll bestückt ist. Vielleicht hilft auch, die Baud-Rate zu reduzieren.
 
Zunächst mal müssen die Ports im Bios aktiv geschaltet sein. Eigentlich müsste Windows dann ein Gerät erkennen und einen LPT-Port bereitstellen. Danach hilft das simple Copy in einer Dos-Box:
copy datei.hpgl lpt1:
Zu meinen Studienzeiten was das der "Universal-Trick" zum ansprechen eines Stiftplotter. Vielleicht hilft das ja weiter.


Grüße Thomas
 
Warum nicht über Hardware (RTS/CTS)? - Dazu brauchst Du natürlich ein serielles Kabel, das voll bestückt ist. Vielleicht hilft auch, die Baud-Rate zu reduzieren.
Laut Plotterhandbuch liegt der Ausgang RTS fest auf + Potential, das wird also schonmal nichts. Es gibt aber den Ausgang DTR, messtechnisch geht der Pin auf L, wenn der interne Buffer voll ist. Ich kann das Signal aber anlegen, wo ich will, das Terminalprogramm stoppt nicht mit der Datenübertragung. Hier wäre es hilfreich, die Signale am 9pol. Stecker der T60-Docking zu wissen. Möglicherweise muss ich ein serielles Kabel 9pol. auf 25pol. selber stricken.

Die Reduktion der Baudrate schützt nicht zuverlässig vor Überlauf, wenn der Plotter permanent lange Wege fährt. Ausserdem möchte ich die Pause Taste gerne verwenden können.

@mectst:
Vielen Dank für copy datei.hpgl lpt1: und DOS-Box, werde das mal versuchen.

Sigi
 
Das Plottermanual sollte eigentlich eine genaue Beschreibung der Pin-Belegung des Kabels aufweisen.
 
Wie oben schon geschrieben wird das Manual zu Deinem Plotter maßgeblich sein.
Stimmt, hier fand sich u.a. eine Skizze für 9 auf 25pol. Dummerweise funktionierte der Handshake nicht.
Weitere Kabelbeschaltungen bezogen sich auf CAD-Programme wie AutoCAD oder AutoSketch.

Habe es aber mittlerweile dadurch hinbekommen, dass ich alle Möglichkeiten (waren eine Menge) ausprobiert habe. Nur eine einzige Möglichkeit funktionierte: man muss 3 Leitungen zusammenschalten und eine ungewöhnliche Einstellung im Terminalprogramm wählen. Die eigentlich richtigen Einstellung mit den richtigen Kabeln gingen einfach nicht.

Vielen Dank an alle für die Hilfestellung.

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben